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Vater entlassen ohne Papier und Medikamente !!!

kWimbe1rtje hat die Diskussion gestartet


Hallo,

hoffentlich koennt Ihr mir weiter helfen. Ich wohne naemlich seit mehr als 20 Jahren in den NL und kenne die zu bewandelnden Wege in Deutschland nicht mehr so.

Mein Vater wurde letzten Freitagabend nach einem Eingriff an seinem Bein ohne Papiere und weitere Informationen ueber geaenderte Medikamente aus dem Krankenhaus entlassen.

Er hatte bereits 2 Schalfanfaelle, hat Diabetes und hohen Blutdruck und hat also schon einen Berg Tabletten die er taeglich nehmen muss.

Meine Mutter hat noch hinterhertelefoniert ob es noch Aenderungen gibt bezueglich der Medikamente. Eine Krakenschwester sagte: Ach ja, die Blutverduenner (die er 3 Tage vor dem Eingriff nehmen musste) muss er auch nehmen. Nun hatte meine Mutter die gluecklicherweise im Hause.

Hinter dem Bericht fuer den Hausarzt hat sie auch noch hintertelefonieren muessen. In diesem technischen Zeitalter kam dann letztendlich jemand auf die Idee, den Bericht an den Hausarzt durchzufaxen.

Meine alten Herrschaften dann also heute zum Hausarzt:

Der ist ganz verdattert und perplex und sagt, dass mein Vater auch 20 Tage Trombosespritzen haben muss.

Die hat er die letzten 3 Tage natuerlich nicht gekriegt.

Ich moechte mich jetzt beschweren, aber weiss nicht wie und wo.

Vielen Dank im Voraus fuer Eure Hilfe!

Antworten
DniPeKDruemxi


wenn du nicht gesetzlicher Betreuer deines Vaters bist, nützt z.B. eine Beschwerde bei dem Krankenhaus / Krankenhausleitung nichts, da diese nicht befugt sind, mit dir über die Behandlung deines Vaters zu reden. Oder willst du dich bei der Krankenkasse, Ärztekammer oder wo sonst beschweren?

G=rottxig


Hompage der Klinik aufrufen, da gibt es mit Sicherheit ein Beschwerdemanagement.

Eine offizielle Beschwerde kannst du bei der Ärztkammer machen, davon halte zumindest ich erst mal nix. Ich würde mich direkt an die Klinik wenden, denn da gehört die Beschwerde hin.

y/ukuxmu


Vielleicht kann dir die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) helfen.

Ich sage deswegen nur vielleicht, weil sie sich gerade an diesen Tagen in einer Phase der Umstrukturierung befindet und das eine oder andere evtl. nicht so funktioniert, wie man es erwarten würde.

Aber du kannst es mal vielleicht versuchen.

keimUbeDrtjxe


Ersteinmal Vielen Dank fuer Eure Beitraege.

Ich wuerde die Beschwerde dann im Namen meiner Eltern machen bzw den Brief schreiben und meine Eltern zeichnen lassen.

Ich moechte zuerst, dass das Geschehene in der Krankenakte des Krankenhauses aufgenommen wird.

Gluecklicherweise ist ja allem Anschein nach nichts passiert.

Und zweitens, dass so etwas nicht wieder passiert. Ist ja lebensgefaehrlich.

FWex.


kimbertje, vergeet het maar...

bringt gar nichts. Ist nach meiner Erfahrung mit deutschen Krankenhäusern leider normal. Die Kommunikation innerhalb des Krankenhauses funktioniert überhaupt nicht, und zwischen Ärzten und Patienten dann eben auch nicht.

Das wirst du leider auch nicht ändern können. Ist nichts passiert, also mach drei Kreuze und fertig. Ich vermute, deine Beschwerde würde letztlich auch nur abgeheftet und das war es.

hMeutZe_hixer


Deine Wut und die darauf folgende Initiative sich zu wehren, ist nachvollziehbar

Letztes und dieses Jahr hatte ich auch Erlebnisse im Krankenhaus, die mich einfach nur geschockt hatten. Ich hatte auch den dringenden Wunsch etwas gegen diese Verhältnisse zu. Leider war mir meine Genesung dann wichtiger, als mich mit der Krankenhausverwaltung auseinanderzusetzen. Letztlich muss man mit seinen Energien haushalten. Da hatte meine Genseung absolut Vorrang.

Hier liegt dein Vorteil. Du bist gesund und hast Kraft und berechtigte Wut.

Auch im Sinne deines Vaters (er wird in Zukunft nochmal in das Krankenhaus müssen) wäre es angebracht zu handeln.

Ich würde mich sowohl an die Klinik als auch an die Krankenkasse wenden. Sicherlich ist es gut, wenn dein Vater eine Art Gedächtnisprotokoll aufschreiben könnte, ergänzt durch die Erfahrungen deiner Mutter. Beide Elternteile das unterschreiben zu lassen ist sicherlich hilfreich.

Große Erfolgsaussichten würde ich mir wie von Fe. beschrieben nicht machen. Aber wenn sich gar keiner beschwert und entsprechende Verwaltungen informiert, wie soll sich dann etwas ändern ???

Deinem Vater erstmal alles Gute @:)

und vielleicht nächstes Mal in eine andere Klinik?

R[io XGr4andxe


Deine Eltern sind krankenhauserfahren und kein Patient geht ohne Brief und Medikamente für 3 Tage nach Hause. Und wenn haben sich Patienten selbst entlassen. Freitagabend halt.

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