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Interpretationshilfe für Haaranalyse (gesundheitl. Gründe)

AFpyr5enxa hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe einen ziemlich komplizierten Gesundheitszustand (psychisch wie körperlich), möchte diesen aber nur so weit wie hierfür nötig beschreiben.

Ganz grob gesagt habe ich seit 8 Jahren alle Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten, die es gibt und esse nur Huhn und Salat, jeweils mit Sonnenblumenöl und Salz, und einen Apfel am Tag.

Zusätzlich habe ich vor zwei Jahren eine Virusinfektion bekommen, die einen Dauerschaden am Immunsystem und am vegetativen Nervensystem hinterlassen hat.

Das Ergebnis ist, dass ich dauerhaft sehr erschöpft bin, eine Schmerzstörung sowie massive Mangelsymptome habe und kaum arbeitsfähig bin.

Da Behandlungen für diese Baustellen bisher keine Verbesserung gebracht haben, geht meine Ärztin immer mehr dazu über nach anderen Schlüsselpunkten zu suchen. Daher haben wir diese Haaranalyse gemacht.

Das Ergebnis ist:

Blei erhöht, Uran leicht erhöht, Zinn erhöht, Zink erhöht, Kobalt erhöht.

Mangan erniedrigt, Chrom deutlich erniedrigt, Vanadium erniedrigt, Bor erniedrigt, Jod erniedrigt, Lithium massiv erniedrigt, Selen erniedrigt, Eisen erniedrigt, Zirkonium massiv erniedrigt.

Meine Frage ist, ob jemand weiß, was die Ursache für die erhöhten Schwermetalle sein kann (Blei, Zinn, Uran) und ob die erniedrigten Mineralstoffe und Spurenelemente ausschließlich von meiner Mangelernährung kommen können oder welche Gründe es hierfür noch geben kann?

Antworten
APpyrexna


Ach ja, ich habe keine Haare gefärbt etc. Das kann das Ergebnis ja auch oft verfälschen.

BYenjitaB.


Ich würde mich da in eine Umweltklinik einweisen lassen, zum Beispiel in Bredstedt.

Erst mal konstitutionieren die einen mit Vitaminen und so weiter und die sind mit so was aber so was von vertraut.

Deream s20B1x5


Ich könnte mir vorstellen, dass so gut wie jeder, der diese Haaranalyse machen würde, die erhöhten Schwermetalle diagnostiziert bekommt. Es ist nun mal so, dass die Umwelt (Wasser, Luft, Nahrungsmittel) stark belastet ist. Manche Gegenden mal mehr, andere weniger. Jeder Körper ist unterschiedlich, bei manchen funktioniert die Giftausleitung besser. Vielleicht ist Deine Wohnung zusätzlich belastet.

Zur Giftausleitung ist es enorm wichtig, dass die Leber gut funktioniert. Deine Heiplpraktikerin gibt Dir bestimmt einige Hinweise zur Leberreinigungskur, was aus meiner Sicht vielleicht hilfreich wäre.

Die Maängel an Mineralen könnten durchaus auf dauerhafte Mangelernährung zurückzuführen sein. Selen ist ein "Entgiftungsstof", dieses Element unterstützt die Entgiftung, daher ist dieser z.B. Bei Rauchern fast immer zu niedrig.

F1e2.


esse nur Huhn und Salat, jeweils mit Sonnenblumenöl und Salz, und einen Apfel am Tag.

Wenn du das längerfristig überlebst, staune ich Bauklötze.

Zumindest müsste man dich dauernd kontrollieren, was dir grade an Vitaminen, Mineralien und anderen essentiellen Stoffen fehlt, und dir das dann gezielt zufüttern.

Zusätzlich habe ich vor zwei Jahren eine Virusinfektion bekommen, die einen Dauerschaden am Immunsystem und am vegetativen Nervensystem hinterlassen hat.

Dazu wäre das Virus über kurz oder lang wahrscheinlich nicht einmal notwendig gewesen.

Das Ergebnis ist, dass ich dauerhaft sehr erschöpft bin, eine Schmerzstörung sowie massive Mangelsymptome habe und kaum arbeitsfähig bin.

Wen wunderts...

Blei erhöht, Uran leicht erhöht, Zinn erhöht, Zink erhöht, Kobalt erhöht.

Mangan erniedrigt, Chrom deutlich erniedrigt, Vanadium erniedrigt, Bor erniedrigt, Jod erniedrigt, Lithium massiv erniedrigt, Selen erniedrigt, Eisen erniedrigt, Zirkonium massiv erniedrigt.

Meine Frage ist, ob jemand weiß, was die Ursache für die erhöhten Schwermetalle sein kann (Blei, Zinn, Uran) und ob die erniedrigten Mineralstoffe und Spurenelemente ausschließlich von meiner Mangelernährung kommen können oder welche Gründe es hierfür noch geben kann?

Wenn in den wenigen Bestandteilem deiner extrem einseitigen Ernährung von einem Mineralstoff besonders viel vorkommt, hast du, da du nichts anderes isst, davon natürlich gleich zuviel. Und wenn in dieser Mangelernährung irgendetwas nicht vorkommt, hast du natürlich gleich einen eklatanten Mangel. Das kann eigentlich nicht verwundern. Hinzu kommt noch, dass du deinen Körper durch diese Extremernährung eventuell so schädigst, dass er bezüglich diverser Stoffe kein Gleichgewicht mehr halten kann.

Das Einzige, was mich bei all dem doch sehr wundert, ist Uran. Da könnte man darüber nachdenken, wo das wohl herkommt.

Aber spielt das noch eine Rolle?

Bei der Ernährung geht deine Gesundheit eh den Bach runter, ob nun mit Uran oder ohne...

Das hilft doch alles nichts: Es muss ein Konzept her, wie du an die Vitamine, Nährstoffe, Mineralien etc. kommst, die du brauchst!

AEpy rexna


Erst mal danke für die Antworten.

Eine Umweltklinik werde ich im Auge behalten, ich habe mich mit dem Thema noch nie beschäftigt und wusste nicht, dass es so etwas gibt.

Ich könnte mir vorstellen, dass so gut wie jeder, der diese Haaranalyse machen würde, die erhöhten Schwermetalle diagnostiziert bekommt.

Das ist in der Tat die große Schwierigkeit. Wenn Auffälligkeiten vorhanden sind und es ein entsprechendes Problem dazu gibt, neigt man natürlich dazu, das zusammen zu bringen.

Wobei ich ja nicht nur erhöhte Werte habe, sondern viel erniedrigte Werte im Mineralstoffbereich und es daher aufgrund der Mangelernährung schon sehr wahrscheinlich ist, dass das stimmt.

Zur Giftausleitung ist es enorm wichtig, dass die Leber gut funktioniert.

Wir (meine Ärztin und ich) haben neulich erst wegen meinem entzündeten Darm eine Entgiftungskur gemacht. Ich weiß natürlich nicht, wie der Zustand vorher war. Aber ich habe aufgrund der Darmprobleme einen Leberschaden, die funktioniert leider nicht mehr richtig.

Bei Rauchern fast immer zu niedrig.

Ich rauche nicht, trinke nicht, keine Drogen etc.

Zumindest müsste man dich dauernd kontrollieren

Ich bin in dauernder Kontrolle. Aber ich kann viele Stoffe nicht zuführen, da ich wegen der Zusatzstoffe nichts über den Magen-Darm-Trakt nehmen kann. Es gehen nur Infusionen. Und z.B. auf Vitamin C bin ich allergisch, das geht überhaupt nicht.

Wenn in den wenigen Bestandteilem deiner extrem einseitigen Ernährung von einem Mineralstoff besonders viel vorkommt, hast du, da du nichts anderes isst, davon natürlich gleich zuviel. Und wenn in dieser Mangelernährung irgendetwas nicht vorkommt, hast du natürlich gleich einen eklatanten Mangel.

Ja leider. Ich frage mich vor allem, woher das Blei, Zinn und das Uran kommt und ob es in meinem Essen ist.

Bei der Ernährung geht deine Gesundheit eh den Bach runter, ob nun mit Uran oder ohne

Das ist leider definitiv richtig. Ich kann kaum noch, ich bin körperlich richtig am Ende. Ich habe in acht Jahren gefühlte Hundert Behandlungsversuche ohne einen einzigen Erfolg gemacht. Alles durch an allem, was schulmedizinisch und alternativmedizinisch möglich ist. Wobei die Ärzte bis jetzt immer am Darm angesetzt haben. Deshalb suchen wir momentan auch nach anderen Wegen.

DQreamms2015


Wir (meine Ärztin und ich) haben neulich erst wegen meinem entzündeten Darm eine Entgiftungskur gemacht. Ich weiß natürlich nicht, wie der Zustand vorher war. Aber ich habe aufgrund der Darmprobleme einen Leberschaden, die funktioniert leider nicht mehr richtig.

Eine Entgiftungskur ist super. Du musst bedenken, dass die Haaranalyse gerade den Zustand VORHER gemessen hat, wenn Du die Kur erst kürzlich gemacht hast! Die Haare reagieren mit einer Verzögerung von ca. 3 Monaten auf alle Veränderungen.

An der Leber solltest Du ansetzen. Allerdings muss es nicht sein, dass die Darmprobleme zu einem Leberschäden geführt haben, sondern es kann auch sein, dass die Leber die Ursache ist. Hast Du Dich auf Hepatitis (B und C, A hättest Du wahrscheinlich nicht übersehen können) testen lassen?

Habe ich Dich richtig verstanden, Du hast acht Jahre lang Deinen Darm behandeln lassen ohne sichtbaren Erfolg? Dann könnte ich mir vorstellen, dass die Ursache woanders liegt. Da im Körper aber alles zusammenhängt, hat am Meisten der Darm gelitten. Das muss nicht unbedingt mit der Schwermetalle-Belastung zusammenhängen. Es kann auch sein, dass aufgrund einer anderen Grunderkrankung Und Mangelernährung Dein Körper nicht mehr imstande ist, die Schadstoffe auszuleiten.

Habe ich Dich richtig verstanden, Du reagierst allergisch auf die Zusatzstoffe, die Du über Magen-Darm aufnimmst? Tut mir leid, aber dass muss ich jetzt sagen:

In dieser Situation (nur ainfusionen möglich) würde ich an der Stelle Deiner behandelten Ärztin alles querbeet testen: leberinfektionen, sämtliche Parasiten und Viren, auch HIV, sämtliche sexuell übertragbare Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen... Wenn bislang (acht Jahre lang) nur am Darm gesucht wurde, so bist Du falsch beraten worden. Gute Besserung

Fxe.


Bei der Ernährung geht deine Gesundheit eh den Bach runter, ob nun mit Uran oder ohne

Das ist leider definitiv richtig.

OK, du siehst deine Ernährung also selbst hinreichend kritisch.

Da ist anzusetzen - und sei es intravenös.

Es schien aber nicht dein Wille, in diesem Thread allgemein über deine Gesundheits- und Ernährungsprobleme zu sprechen?

Dann wüsste ich nicht, wie dir hier geholfen werden könnte :-(

Ja leider. Ich frage mich vor allem, woher das Blei, Zinn und das Uran kommt und ob es in meinem Essen ist.

Das liegt natürlich nahe, dass es im Essen ist. Alternativ könntest du das Zeug vielleicht einatmen?

Ich frage ich, wo du wohnst... moment mal, in einem anderen Thread schriebst du wohl von Nürnberg? Da wüsste ich jetzt nicht, dass es da mal einen Unfall oder kriegerische Auseinandersetzungen mit Uran gegeben hätte. Hast du auch mal woanders gelebt?

Beim Uran könnte man vielleicht versuchen, die Isotopenzusammensetzung zu erforschen. Handelt es sich um angereichertes Uran (Quelle zB Kernkraftwerk, nukleare Bombe, Tschernobyl), um abgereichertes Uran (Panzerung, nicht-nukleare Waffen) oder natürliches Uran (Uranbergbau?)?

Zinn und Blei: Gibts irgendwelche Metallhütten o.ä. in Nürnberg?

A3py(renSa


Es schien aber nicht dein Wille, in diesem Thread allgemein über deine Gesundheits- und Ernährungsprobleme zu sprechen?

Nein das möchte ich nicht, das ist richtig. Mir geht es darum herauszufinden, woher vor allem die erhöhten Werte kommen können. Bei den erniedrigten (das sind ja vorwiegend Mineralstoffe) ist es relativ klar, dass es ernährungs- oder darmverarbeitungsbedingt ist.

Ich lebe seit 1994 in Nürnberg, vorher 6 Jahre in München und davor bei Schweinfurt (da bin ich aufgewachsen).

In Schweinfurt ist Kugellagerindustrie angesiedelt und ich habe jahrelang dort als Schülerin in der Produktion gejobbt. Außerdem war im Nachbardorf das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld, das wurde erst kürzlich abgeschaltet. Um welches Uran es sich handelt, steht nicht im Gutachten, aber vielleicht ist das eine Fährte?

In Schwabach gibt/gab es eine Sondermülldeponie. Da könnte ich nach den Luftwerten bzw. den Werten in regionalen Nahrungsmitteln auch nachforschen. Das könnte möglicherweise auch ein Grund sein.

Und gleich im Nachbarstadtteil gibt es eine Metallhütte! Evtl. gibt es von da auch Messungen.

Das könnte einiges erklären, oder ???

Fxe.


Bei den erniedrigten (das sind ja vorwiegend Mineralstoffe) ist es relativ klar, dass es ernährungs- oder darmverarbeitungsbedingt ist.

Eben. Also haken wir das doch ab, denn deine Ernährung soll ja hier nicht Thema sein.

In Schweinfurt ist Kugellagerindustrie angesiedelt

Ich weiß, ich hatte da mal ein paar (wenige) Aktien von :-)

und ich habe jahrelang dort als Schülerin in der Produktion gejobbt.

Hast du da Metallstaub abbekommen?

Aber man macht Kugellager ja nun nicht aus Blei oder Uran. Cobalt schon eher als Bestandteil des Stahls, grade bei Kugellagern, wo es auf Verschleißfestigkeit ankommt, wäre das denkbar.

Außerdem war im Nachbardorf das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld, das wurde erst kürzlich abgeschaltet. Um welches Uran es sich handelt, steht nicht im Gutachten, aber vielleicht ist das eine Fährte?

Wenn man das verfolgen will, sollte man wohl wirklich feststellen, um welches Uran es sich handelt. Das müsste auch möglich sein, das festzustellen - nur was das kostet, das weiß ich nicht. Wenn es kein angereichertes Uran ist, kannst du das Kernkraftwerk als Ursache vergessen.

In Schwabach gibt/gab es eine Sondermülldeponie. Da könnte ich nach den Luftwerten bzw. den Werten in regionalen Nahrungsmitteln auch nachforschen. Das könnte möglicherweise auch ein Grund sein.

Und gleich im Nachbarstadtteil gibt es eine Metallhütte! Evtl. gibt es von da auch Messungen.

Das könnte einiges erklären, oder ???

Alles denkbar - aber vergiss nicht: Es kann auch einfach ein Problem deiner Ernährung sein. Vielleicht solltest du dein Essen mal auf Schwermetalle prüfen. Aber auch da halte ich für möglich, dass das teuer würde. Und wenn du einmal ein unbelastetes Hühnchen zur Analyse einschickst, heißt das ja noch lange nicht, dass alle möglichen anderen Hühner auch ohne Bleibelastung etc. sein müssen.

Ehrlich gesagt: Du hast nur von "erhöht" gesprochen, aber nicht, wie schlimm es ist. Stelle fest, was ernsthaft gesundheitsgefährdend ist und kümmere dich ggf. darum. Den Rest würde ich ignorieren... du hast schlimmere Probleme.

Nur beim Verdacht, dass ein Schwermetall deine ganzen Gesundheitsprobleme verursacht, würde ich da natürlich am Ball bleiben.

p.s. 1: Die Metallhütte im Nachbarstadtteil, was verhüttet die denn? Und steht die westlich von dir? (Ich nehme an, dass der Wind auch in Nürnberg überwiegend aus westlicher Richtung kommt.)

p.s. 2: Hast du mal verfolgt, ob deine Probleme zumindest teilweise psychosomatische Ursachen haben könnten?

Dfrfeamis201x5


Schade, dass Du allein die Metallvergiftung für Dein schlechtes befinden verantwortlich machst. Meinem Kenntnisstand nach könnte nicht der Ausmaß der Umweltbelastung Ausschlag geben, sondern eben die Tatsache, dass DEIN KÖRPER nicht damit fertig wird. Lass Dich bei einem gescheiten, ganzheitlich behandelnden Arzt behandeln und die oben genannten Infektionen ausschließen.

A&py:rexna


@ dreams

Wie kommst du darauf, dass ich das mache?

Ich habe oben geschrieben, dass ich hier nur das Nötigste beschreibe, weil ich für diese spezielle Frage eine Antwort suche. Sonst hättest du hier drei Seiten voll und wüsstest nicht mehr, um was es geht. Meiner Meinung nach ist der Rest auch nicht wichtig, um meine Frage zu beantworten.

Für meinen Gesamtzustand ist eine sehr belastende Kindheit mit sexuellem Missbrauch durch meinen Vater, emotionaler Vernachlässigung bis hin zu Hospitalismus, eine starke genetische Allergiebelastung, eine Desensibilisierung in Kombination mit einem massiven psychischer Auslöser, der die bereits vorhandenen NMA und NMU zum Umkippen gebracht hat und eine Viruserkrankung verantwortlich. Und das alles hängt miteinander zusammen.

Ich bin fast ein ganzes Jahr in der Neurologie, Immunologie und Gastro-Enterologie durchgecheckt worden, als jeweils die massiven NMA und NMU sowie die Viruserkrankung ausgebrochen sind. Außerdem bin ich in regelmäßiger Behandlung, um meine Beschwerden wenigstens zu lindern oder zu lange Arbeitsunfähigkeiten zu vermeiden. Ich bin seit Jahren in psychoterapeutischer Behandlung, habe eine gute ganzheitliche Ärztin und eine gute Internistin für die Darmsache.

Momentan verfolgen wir eine neue Hypothese, weil wir therapeutisch nicht weiter kommen, nämlich dass ein zusätzlicher Grund für meine Beschwerden eine Knochenmarkserkrankung ist, bei der Mastzellen im Knochenmark mutieren. Das ist sehr selten, aber alle meine Symptome und Auslöser passen dazu.

Aber das alles ist doch für meine Frage nicht relevant.

A:pyrexna


@ Fe.

Hast du da Metallstaub abbekommen?

Ich habe keine Ahnung, ehrlich gesagt, das ist schon soo lange her.

Wenn es kein angereichertes Uran ist, kannst du das Kernkraftwerk als Ursache vergessen.

Als Studentin habe ich eine Weile im Bayernwerk (IsarI) gejobbt und Gutachten in der Sachbearbeiterstelle getippt, die sich um KKW-Unfälle gekümmert hat. Ich hatte dort Schweigepflicht. Jedenfalls ist es immens, was an bedenklichen Vorfällen vertuscht wird. Ob man dort oder z.B. bei der Sondermülldeponie bei einer Nachfrage eine ehrliche Antwort bekommt, ist fraglich. Es wird lange nicht alles veröffentlicht, was vorfällt.

Alles denkbar - aber vergiss nicht: Es kann auch einfach ein Problem deiner Ernährung sein.

Das ist mir bewusst und das macht es auch so kompiziert. Hühnchen esse ich seit Jahren fast ausschließlich von einer Quelle, dort könnte nachfragen.

Nur beim Verdacht, dass ein Schwermetall deine ganzen Gesundheitsprobleme verursacht, würde ich da natürlich am Ball bleiben.

Das ist natürlich nicht der Fall, das hast du oben sicher gerade gelesen.

Blei, Zinn, Uran und Zink sind im gelben Bereich erhöht. Eine richtige Vergiftung wäre im roten Bereich. Lithium, Chrom und Zikonium sind im roten Bereich erniedrigt. Die anderen sind im gelben Bereich.

Die Metallhütte im Nachbarstadtteil, was verhüttet die denn? Und steht die westlich von dir? (Ich nehme an, dass der Wind auch in Nürnberg überwiegend aus westlicher Richtung kommt.)

Das werde ich herausfinden. Ja wir haben auch Westwind.

Hast du mal verfolgt, ob deine Probleme zumindest teilweise psychosomatische Ursachen haben könnten?

Ganz sicher sind auch psychische Faktoren relevant (siehe oben). Bei mir ist das ein sehr komplexer Zustand, bei dem sich körperliche, organische und psychische Ursachen mischen. Ich habe auch eine Schwerbehinderung deswegen dem ganzen Komplex.

D*reamsz2015


Natürlich ist das Dein gutes Recht, die Informationen nur auf das zu begrenzen, was Du für relevant hältst. Doch das grenzt möglicherweise auch die Ideen von Menschen ein, die sich ernsthaft die Mühe geben, Dir zu helfen.

Außerdem hast Du oben geschrieben, dass Du acht Jahre lang den Darm hast behandeln lassen und erst momentan nach anderen Ursachen suchst. Sorry, aber die Informationen aus dem letzten Post besagen im Wiedersprüchlich dazu, dass Du nun doch einen guten Internisten hast. Für jeden, der Dich und Deine Leidensgeschichte nicht kennt, sind es sehr wohl relevante Informationen.

Wie gesagt, das ist Dein gutes Recht, doch allein die Infektionen Hepatitis C, HIV oder Syphillis können dazu geführt haben, dass Dein Körper vermehrt Umweltgifte einlagert, die Du per Haaranalyse diagnostiziert bekommen hast. Ich würde das zumindest in Betracht ziehen. Leider schreibst Du nicht, ob diese und die anderen oben genannten Infektionen bei Dir ausgeschlossen wurden. Eins davon ist aus meiner Sicht wahrscheinlicher (und besser behandelbar) als die Mutation der Knochenmark-Zellen.

mZusi&cus_6x5


Blei erhöht, Uran leicht erhöht, Zinn erhöht, Zink erhöht, Kobalt erhöht. - Mangan erniedrigt, Chrom deutlich erniedrigt, Vanadium erniedrigt, Bor erniedrigt, Jod erniedrigt, Lithium massiv erniedrigt, Selen erniedrigt, Eisen erniedrigt, Zirkonium massiv erniedrigt.

Ich glaube, ein nicht geringer Teil dieser Ergebnisse ist schlichtweg nutzlos. Die Aussagekraft von Haaranalysen ist - je nach Fragestellung - [[https://de.wikipedia.org/wiki/Haaranalytik#Angebote_zur_Haaranalyse_von_kommerziellen_Anbietern zweifelhaft.]]

[[https://www.allum.de/stoffe-und-ausloeser/haare/stellenwert-der-haaranalyse-haarmineralanalyse Weiterer Link dazu]]

Wenn man wissen möchte, ob jemand unter Eisenmangel leidet, schaut man sich bestimmte [[https://de.wikipedia.org/wiki/Eisen-Stoffwechsel#Wie_kann_man_den_Eisenhaushalt_des_Menschen_.C3.BCberpr.C3.BCfen.3F Blutwerte]] an.

(Regelmäßige Leser dieses Forums können sich den Klick vermutl. sparen, die wissen das längst ;-) )

Irgendwelche biologischen Funktionen von Zirkonium sind nicht bekannt. Somit gibt es wohl auch keinen "Zirkoniummangel". Wie kann dann "zu wenig" Zirkonium in den Haaren sein?

Bei Lithium ist die biologische Funktion mindestens unklar. (Wikipedia schreibt "Das Element ist jedoch nicht essenziell und hat keine bekannte biologische Funktion. Jedoch haben einige Lithiumsalze eine medizinische Wirkung und werden in der Lithiumtherapie bei bipolaren Affektstörungen, Manie, Depressionen (...) eingesetzt.")

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