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Interpretationshilfe für Haaranalyse (gesundheitl. Gründe)

A*pyrexna


Ich habe noch eine Mutation in den Genen, auf einem Schilddrüsengen. Das weiß ich, weil ich eineiiger Zwilling bin und wir mal eine Genanalayse gemacht haben. Aber wann und wieso dieses Gen mutiert ist, weiß ich nicht.

Irgendwie musst Du aus diesem Zeufelskreis raus!

Ja, ich weiß. Ich versuche das seit 8 Jahren!!! Aber bisher ohne Erfolg, obwohl wir an ALLEN Ecken gedreht haben: Darm sowieso, Immunsystem, Psyche (ich war zweimal psychosomatisch mehrmals stationär).

Diverse Studien sagen, dass die Darmflora bereits in den ersten Lebenstagen gelegt wird und sich im Laufe des Lebens nie mehr ändert.

Boh, fett! Das wäre ja übel. Aber es würde die Hartnäckigkeit erklären. Allerdings können andere ihren Darm doch auch verbessern? Aber das mit den Pilzen werde ich beim nächsten Arzttermin ansprechen.

70 Prozent des Immunsystems sitzt im Darm

Das weiß ich, ja, und genau deswegen macht so vieles Ping-Pong mit dem vegetativen Nervensystem, das eh schon angeschlagen war und durch die Virusinfektion völlig kaputt gegangen ist.

Wo befand sich deine Mutter während der Schwangerschaft?

Immer bei Schweinfurt. Wir hatten allerdings oft KKW-Schnee im Winter, weil wir genau in der Windrichtung lagen. D.h. es kam ja immer Wind rüber, aber da hat man es halt gesehen.

Etwa nach dem 29.04.1986

Nachher ganz sicher nicht mehr. Wir haben sehr auf das Essen aufgepasst.

Klingt doch sehr nach einer psychosomatischen Komponente, die vielleicht über die Psyche wieder hinzukriegen wäre.

Es ist mit Sicherheit auch psychosomatisch, aber nicht nur. Das macht es so schwierig. Es ist auch viel Genetik dabei. Und viele andere organische Komponenten. Es ist ein Psycho-vegetativ-immunologischer Cocktail.

F3e.


Etwa nach dem 29.04.1986

Nachher ganz sicher nicht mehr. Wir haben sehr auf das Essen aufgepasst.

Dann vergessen wir mal Tschernobyl als Ursache.

Wo befand sich deine Mutter während der Schwangerschaft?

Immer bei Schweinfurt. Wir hatten allerdings oft KKW-Schnee im Winter, weil wir genau in der Windrichtung lagen. D.h. es kam ja immer Wind rüber, aber da hat man es halt gesehen.

Aufgewachsen im KKW-Schnee bzw. KKW-Wind ist schon eher interessant.

Es ist mit Sicherheit auch psychosomatisch, aber nicht nur.

Das denke ich auch. Dass man dir in der Psychosomatik nicht helfen konnte, heißt ja nicht, dass es kein psychosomatisches Problem ist.

Es ist auch viel Genetik dabei.

Und auch das hätte ich vermutet, und bin nun überrascht, dass du einen eineiigen Zwilling hast.

Wie geht es dieser Zwillingsschwester, welche Beschwerden hat sie auch, welche nicht? (Knochenmarkproblem, Leukozytenproblem, Heuschnupfen, Darm, Intoleranzen...)

Nur eine Idee: Sie denselben Haartest machen lassen?

Akpyr}exna


Wie geht es dieser Zwillingsschwester, welche Beschwerden hat sie auch, welche nicht? (Knochenmarkproblem, Leukozytenproblem, Heuschnupfen, Darm, Intoleranzen...)

Meine Zwillingsschwester und meine beiden anderen kleinen Schwestern haben mehr oder weniger die gleichen oder ähnliche Probleme. Nur nicht so krass. Fast alle haben Allergien und Unverträglichkeiten, Pollen, Darmprobleme. Alle haben ein ganz schwaches Nervensystem, halten nicht viel aus und sind empfindlich. Sie sind im Gegensatz mir aber viel fitter, alle arbeitsfähig, ich nur mit ganz ganz viel Quälerei, vielen Ausfallszeiten und immer an der Kante zur Frührente.

Allerdings hat meine Zwillingsschwester auch tendentiell niedrige Leukos, nur nicht ganz so niedrig.

Nur eine Idee: Sie denselben Haartest machen lassen?

Eine Idee wäre das schon, nur weiß ich nicht, ob man daraus das ableiten kann, was man gerne ableiten möchte. Denn wenn sie z.B. keine KKW-Belastung hat, heißt das ja nicht, dass sie keine hatte. Es könnte ja sein, dass ihr körper das gut verarbeitet hat.

F;e.


Es könnte ja sein, dass ihr körper das gut verarbeitet hat.

Unwahrscheinlich, dass sie eine gleiche Belastung hätte "verarbeiten" können, jedenfalls, wenn "verarbeiten" heißt, dass diese Schwermetalle bei ihr nun nicht mehr vorhanden sein sollte, bei dir aber wohl.

Aber egal, ich denke, ich muss mich an dieser Stelle aus der Diskussion ausklinken.

Zu deiner ursprünglichen Fragestellung wurde ja einiges gesagt, aber ich vertrete eigentlich eher einen pragmatischen Ansatz: Es müsste um deinen Gesundheitszustand gehen und darum, wie dir zu helfen wäre. Das aber ist von dir als Thema nicht gewollt.

Wir haben aber gesehen, dass die Ergebnisse deines Haartests stark mit deiner Ernährung und damit mit deinem allgemeinen Gesundheitszustand verwoben sind. Insofern war es wohl unvermeidbar, dass das Thema dahin abgeglitten ist. Die Diskussion, soweit sie deinen Gesundheitszustand betrifft, krankt aber daran, dass relevante Informationen nicht oder viel zu spät gegeben werden, klar, eigentlich wolltest du das ja nicht thematisieren...

Im Endeffekt versucht man hier also, Ursachen zu erforschen - muss dann aber erkennen, dass relevante Informationen (zB Vorhandensein von eineiigem Zwilling und anderen Geschwistern mit ähnlichen Problemen) existieren, einem aber auf Grund des eingeschränkten Themas dieses Threads vorenthalten werden. Das ergibt also unnötiges und ineffizientes Stochern im Nebel.

Ich verzichte also darauf, mir noch Gedanken zu machen, ob meine früheren Vermutungen in diesem Thread angesichts der neuen Informationen noch haltbar oder sinnvoll sind. Für weitere Ursachenforschung unter ständiger Vorenthaltung sehr relevanter Informationen stehe ich nicht mehr zur Verfügung.

Dass das so kommt, hast du wahrscheinlich (wie ich) nicht vorhergesehen, also kein Vorwurf an dich, aber versteh bitte, dass ich die weitere Diskussion unter diesen Umständen sinnlos finde.

Dtreams2x015


Wenn alle die gleichen Probleme haben, dann könntet Ihr gemeinsam dem auf Geund gehen? Vielleicht ist es leichter, bei Deiner Schwester oder Deinem Bruder die Diagnose zu stellen und dann das bei Dir versuchen zu bestätigen?

Oder sind die Probleme bei denen nicht so arge, dass sie sich in ärztliche Obhut begeben haben? Die zuliebe werden sie das sicher tun.

Ihr seid alle im gleichen Haushalt aufgewachsen. Das mit der Vergiftung / Verstrahlung hat wenn dann Euch alle getroffen. Was ist mit Deinen Eltern? Geht es Ihnen gut? Die Vergiftung ist zwar besonders im Kindesalter schädlich, doch auch Erwachsene hätten Symptome.

DCreaQmUs201x5


Schade, Fe., Du kennst Dich wohl sehr gut auf dem Gebiet Umweltgifte und deren körperlichen Folgen aus! Auch denke ich, dass im Lichte neuer Informationen Deine Ausführungen immer noch Stand halten.

Aber es stimmt schon, wenn nach einem Jahres-Ärzteodysse die Ursache nicht gefunden werden konnte, so können Laien in diesem Forum erst recht keine Wunder vollbringen, zumal eine ganzheitliche Betrachtung mangels Informationen nicht möglich ist. Aber vielleicht hilft Apyrena der eine oder Andere Denkanstoß zur gestellten Fragestellung aus dieser Diskussion weiter.

@ Apyrena,

Besprich die Ergebnisse der Haaranalyse mit Deiner neuen Ärztin. Vielleicht hat sie gute Ansätze. Du kannst Dich jederzeit gern melden!

AQpyrVena


@ Fe.

Es müsste um deinen Gesundheitszustand gehen und darum, wie dir zu helfen wäre. Das aber ist von dir als Thema nicht gewollt

Nein, das möchte ich nach wie vor nicht, und zwar aus folgendem Grund:

Ich bin in gastro-entero-Behandlung und es ist nicht gut, verschiedene Ansätze, Ideen, Hypothesen zu mischen. Denn ich kann nicht mehr sagen, welcher Effekt von was kommt und aufgrund welcher Umstellung er eingetreten ist. Und ich würde meiner Ärztin in ihre Linie reinreden, die würde auch durcheinander kommen. Sie hat mal einen Vorschlag meiner Hausärztin sehr scharf mit "das soll sie doch bitte ihr überlassen" kommentiert.

Das ist wie wenn du mit einem Knieproblem zu zwei Ärzten gehst und der eine sagt: Ruhigstellen, aber der andere: Bewegen. Du weißt nicht mehr, was du machen sollst und wenn es besser wirst, weißt du auch nicht, welche Richtung du weiter verfolgen sollst.

AGpyre+na


@ Dreams

Oder sind die Probleme bei denen nicht so arge, dass sie sich in ärztliche Obhut begeben haben?

Meine Zwillingsschwester ist Heilpraktikerin, die macht ihr Zeug selbst, aber die anderen sind in ärztlicher Behandlung.

Meine Eltern sind schon tot, sie hatten aber auch alle beide Probleme.

Wenn alle die gleichen Probleme haben, dann könntet Ihr gemeinsam dem auf Geund gehen?

Wir sind in engem Kontakt und tauschen uns oft aus, das hilft oft weiter.

A/pyrxena


Ich danke euch jedenfalls ausdrücklich und ganz herzlich für die wertvollen Informationen. Auf eine Fährte mit Sondermüll/Metallhütte/KKW wäre ich nie gekommen, obwohl das nicht sehr abwegig ist.

Das Thema werde ich auch mit meinen Schwestern diskutieren und das Paket nehme ich sowieso mit zu meiner Ärztin, die das in ihr Puzzle einfügen kann und werde es mit ihr besprechen.

Möglicherweise brauche ich auch wieder Rat zu meiner Gesamtsituation und dann bin ich auch dankbar für weitere Tipps. Im Moment habe ich zu viel Angst davor, etwas durcheinander zu bringen. Ich hoffe, dass ihr das verstehen könnt.

F6e_.


Es müsste um deinen Gesundheitszustand gehen und darum, wie dir zu helfen wäre. Das aber ist von dir als Thema nicht gewollt

Nein, das möchte ich nach wie vor nicht, und zwar aus folgendem Grund:

Ich bin in gastro-entero-Behandlung und es ist nicht gut, verschiedene Ansätze, Ideen, Hypothesen zu mischen. Denn ich kann nicht mehr sagen, welcher Effekt von was kommt und aufgrund welcher Umstellung er eingetreten ist. Und ich würde meiner Ärztin in ihre Linie reinreden, die würde auch durcheinander kommen. Sie hat mal einen Vorschlag meiner Hausärztin sehr scharf mit "das soll sie doch bitte ihr überlassen" kommentiert.

Kein Problem. Aber dann sollten wir es auch deiner Gastroenterologin überlassen, zu überlegen, wie die Haarprobenergebnisse nun zu deuten sind.

Immerhin, ein paar Ideen sind hier ja herausgekommen. Ob diese Ideen etwas mit der Realität zu tun haben, muss dann wohl deine Ärztin entscheiden, die ja nun über wesentlich mehr Informationen über dich, deine Krankheiten und deine Familie verfügt als wir.

Vielleicht solltest du so Dinge wie Aufwachsen im KKW-Schnee, Arbeit im KKW, Arbeit in der Kugellagerfabrik, nahegelegene Metallhütte ihr gegenüber einfach mal erwähnen, wenn es um die Interpretation der Haarprobe geht. Vielleicht ist es irrelevant (nicht unwahrscheinlich wegen der Probleme in der Familie), aber besser du sagst es als du verschweigst es und sie fällt irgendwann in ein paar Jahren aus allen Wolken ("warum haben Sie das nicht gleich gesagt?").

AnpyUrenxa


Vielleicht solltest du so Dinge wie Aufwachsen im KKW-Schnee, Arbeit im KKW, Arbeit in der Kugellagerfabrik, nahegelegene Metallhütte ihr gegenüber einfach mal erwähnen, wenn es um die Interpretation der Haarprobe geht.

Das werde ich sicher machen. Ich hatte das überhaupt nicht im Fokus sowie viele andere möglicherweise relevante Punkte hier auch nicht (die Zwillingsschwester etc). Mir ist vieles erst durch eure Fragen aufgefallen oder gekommen.

Aqpybrenxa


Heute hatte ich den Termin bei meiner Internistin.

Sie meinte anhand meiner Werte und der Vergleichswerte ihrer übrigen Patienten, dass ich mit den Schwermetallen sicher noch viel viel höher gewesen bin (im roten Bereich), weil ich seit einem Jahr ein Medikament für den Darm habe, das grundsätzlich entgiftet. Sie ist sich sicher, dass schon viel draußen wäre.

Trotzdem geben wir mit der Entgiftung nochmal mehr Gas, ich habe noch einiges an Medikamenten auf Rezept bekommen.

Wegen der erniedrigten Mineralstoffe meinte sie, dass sie einerseits wegen der laufenden Entgiftung mit ausgeschwemmt werden und andererseits wegen meiner Mangelernährung zu niedrig sind. Dafür habe ich ein Präparat bekommen, dass diese dem Körper wieder zuführt. Wir haben eine Probe getestet, allergiemäßig müsste es gut gehen, meinte sie.

Und nach ca. einem Jahr ist wieder eine Kontrolle fällig.

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