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Standard-Laborwerte

l$uze|rnegr20 hat die Diskussion gestartet


Liebe alle

Kurz zu mir und einigen Angaben zur Gesundheit:

- 30 Jahre, männlich

- Viel Stress bei der Arbeit (Verwaltung)

- Habe 10 Jahre lang geraucht (seit 7 Tagen aufgehört)

- Migräne seit 15 Jahren (dank abgestimmter Medikation gut aushaltbar)

- Leicht übergewichtig (BMI 26-27), allerdings mittlerweile einigermassen muskulös und deutlich leichter nach einer Gewichtsabnahme von 15 kg vor 5 Jahren

- Leichte Hörminderung auf dem linken Ohr (seit Geburt glaube ich)

- Nasenmuschelhyperplasie

- Generell meistens trockene Haut

- Seit Jahren starker Harndrang

Jetzt zum Problem:

Ich habe seit einigen Monaten regelmässig Durchschlafprobleme. Mit dem Einschlafen habe ich selten Probleme, aber häufig werde ich um 2-3 Uhr nachts wach und kann dann entweder gar nicht mehr einschlafen oder nur noch im halbstündigen Rhythmus. Gelegentlich kommt Nachtschweiss dazu. Desweiteren habe ich schon seit vielen Jahren immer viele grippale Infekte, die zudem meistens deutlich stärker/langwieriger ausfallen als bei meinen Kollegen.

Ich frage mich, ob ich mal ein paar Standard-Laborbestimmungen durchführen lassen soll (?)

Die Durchschlafprobleme lassen sich wohl durch den Arbeitsstress und die Nasenmuschelhyperplasie erklären und die vielen Infekte könnten auch mit meiner Rauchsucht zu tun gehabt haben. Der Arbeitsstress sollte sich wohl bald wieder legen und eine OP der Nasenmuschelhyperplasie ist für mich im Moment zu teuer (habe einen hohen Selbstkostenanteil), respektive auch nicht oberste Priorität, da die Hyperplasie meines Erachtens nicht besonders ausgeprägt ist. Das Rauchen habe ich aufgegeben.

Dennoch stört es mich natürlich, dass ich ständig müde und erschöpft bin. Auch die Migräne kommt in letzter Zeit häufiger als mir lieb ist zurück.

Jetzt ist es so, dass ich selber in einem Spital arbeite und einen persönlichen Bezug zum Personalarzt habe. Ich scheue mich etwas davor wegen jedem bisschen direkt zum Hausarzt zu rennen, daher wollte ich EUCH mal fragen ob es Sinn macht mal ein paar Standard-Laborparameter bestimmen zu lassen?

Ich dachte da so an:

- Eisenwert

- Schilddrüsen

- Glukose

- Urin

- Cholesterin

- Erythrozyten

- Leukozyten

Gibt's weitere?

Oder doch mal zum Hausarzt gehen und ihm das Problem schildern?

Antworten
aHg2nes


Oder doch mal zum Hausarzt gehen und ihm das Problem schildern?

Ja.

Welcher Sport? Alkohol? Ernährung? Stimmung?

lXuzer~nexr20


Ich mache seit einigen Jahren regelmässig Krafttraining (anfangs mit, heute ohne Geräte) und Jogging. Allerdings kommen auch immer mal wieder mehrmonatige Pausen drin vor (vor allem im Winter).

Alkohol trank ich seit jeher sehr selten. Bin da definitiv keiner der ständig um die Häuser zieht.

Ich denke, meine Ernährung ist seit der Umstellung von vor 5 Jahren sehr reichhaltig und gesund. Ich schiebe öfters mal ein Low-Carb Menü in meinen Ernährungsplan weil das meinem Magen gut tut und ich denke auch, dass ich genügend Vitamine und Spurenelemente zu mir nehme. Ansonsten generell viel Gemüse, Salat und helles Fleisch. Fettiges / Süsses steht eher selten auf dem Speiseplan. Bei den Süssgetränken hab ich sicherlich noch Optimierungspotenzial wobei ich immerhin den Tag hindurch nur noch Wasser trinke.

Meine Stimmung ist im Moment eher im Keller wegen des Arbeitsstresses und weil ich für die nächsten 2-3 Jahre keine grosse Besserung sehe, obwohl mir der Job eigentlich extrem gut gefällt und ich eine Menge Eigenverantwortung habe (was ich schätze).

a'g>nes


Mit dem Einschlafen habe ich selten Probleme, aber häufig werde ich um 2-3 Uhr nachts wach und kann dann entweder gar nicht mehr einschlafen oder nur noch im halbstündigen Rhythmus.

Das kann ein Zeichen einer Depression sein. Sprich mit dem Hausarzt, laß Dich untersuchen und ein paar Bluttests machen, es muß aber kein organisches Problem sein.

mousicues_6x5


Jetzt ist es so, dass ich selber in einem Spital arbeite und einen persönlichen Bezug zum Personalarzt habe.

Wenn Du da sozusagen "nahe an der Quelle" bist, könnte man das Blut auch ein wenig umfangreicher untersuchen. Zum Beispiel (zusätzlich zum genannten):

- HbA1c (Langzeitzucker)

- Leber- und Nierenwerte

- Calcium, Kalium, Magnesium, Zink...

- CRP

- Vitamine B12 (am besten als Holo-TC), B6, Folat, Homocystein

- Vitamin D (25-OH-D; aufgrund Deiner Angaben - Raucher, Büroarbeit, infektanfällig... - würde es mich nicht wundern, wenn ein Mangel festgestellt wird), evtl. noch das Parathormon

aSgAnes


Man kann sich auch freiwillig zur Anämie ausbluten lassen, um jeden möglichen Spaß-Bluttest zu machen.

Symptome schildern, untersuchen, gezielt Blutttest machen, und DER Test für Nachtschweiß (wenn dann nötig) findet nicht im Blut statt.

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