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Lichtempfindlichkeit und Nachbilder :(

Z|eGrox2k4


Bei dir ist dann aber die Frage, wie viel Teil der Ursache Stress hatte und zum anderen, das Lasern...ich habe schon oft gelesen, nach Laser-Eingriffen sind so Bildrauschen wie auch Trockenheit der Augen bei einigen ein neues Symptom :/ Es bleibt uns nur uns abzulenken, ich weiß, dass das nicht immer geht. Aber ich habe schon viel länger Tinnitus und selbst das ging....es wird leiser wenn man erstmal wochenlang nicht darauf achtet....bei den Augen ist das noch schwerer, darauf nicht zu achten (außer beim Schlafen eben ^^), aber auch da muss man für sich einen Weg finden, sonst wird man ja irre ;-)

Bei mir ist VS wie gesagt nur leicht vorhanden, es fällt mir weder bei digitalem noch draußen wirklich auf, außer ich rede natürlich darüber und achte darauf, wie es gerade ist. Bei mir geht es eher um Spannungskopfweh, Gedankenschwere, ich kann Bewegungen und schnellen Reaktionen schlechter folgen....und fühle, als würde ich an allem vorbei schauen, also Fixationsschwierigkeiten. Das alles ist wirklich sehr sehr störend und nimmt einen mit, vor allem wenn man es seit Jahren hat und keiner helfen konnte. Ich denke der Stress, der sich daraus wiederum ergibt, führte zu VS, aber ich habe so ziemlich alles....auch sehr trockene Augen, schmerzende Augen, alles.

i~nviWnkciblxe08


@ Zero2k4

Vielen Dank für dein Mitleid, aber ich habe (noch) keine endgültige Diagnose erhalten. Insofern weiß ich auch nicht, ob der Tumor "problematisch" liegt (wenn da einer ist). Was aber auch egal ist, würde ich mich doch ohnehin keiner Behandlung unterziehen. Ok, Bestrahlung eventuell, aber Chemo und Operation sicher nicht. Zumal ja auch nicht gesagt ist, dass so eine Therapie irgendetwas an meinem Zustand verbessern würde. In den letzten beiden Jahren habe ich extrem viel zu diesen Themen recherchiert. Und ehrlich? Nicht immer entpuppte sich eine Operation hinterher auch als richtiger Weg. Da gibt es genügend Berichte. Aber gut, das alles ist natürlich reine Spekulation. Ich weiß nicht woran ich nun genau leide, nur dass diese ganzen Symptome einer doch recht bösartigen Krankheit geschuldet sein müssen. Sei es nun ein Tumor, ein sich ankündigender Schlaganfall, ein Hirnabszess oder was auch immer. Jede Option davon ist schlecht und lässt in mir den Wunsch "einfach weg zu sein" immer weiter gedeihen. Gäbe es keine Ablenkungsmöglichkeiten wie Videospiele, Internet, Fernsehen, hätte ich mich wohl schon längst umgebracht. So vegetiere ich eben noch ein wenig dahin, während ich mich einerseits auf den Moment der Erlösung freue, andererseits richtig Schiss davor habe.

LG

VLis{ual Snobw111x1


Ich bin fest davon überzeugt, dass Stress auch zum VS beiträgt. Ich glaube es kommt auch darauf an, was es für ein Stress ist. Ok vielleicht ist Stress das falsche Wort. Ich sage mal so, dass traumatische Erlebnisse auch VS auslösen können. Außerdem ist für jeden Menschen ein traumatisches Erlebnis etwas anderes. Für manchen ist z.B. ein traumatisches Erlebnis, wenn z.B. die Freundin den Freund verlässt, die ganze Klasse jemanden auslacht, jemanden etwas bricht oder sowie bei mir der Fall war mit dem Auge. Ich habe nämlich erfahren, dass 2 Leute von der deutschen Facebook Visual Snow Gruppe auch erst eine stressige Zeit hatten und dann eine gute Zeit und irgendwann fing dann die ganze Sache mit Visual Snow an. Bei dem Anderen war es hauptsächlich interessanterweise Beziehungsstress. Bei dem Anderen weiß ich es nicht, weil keine weitere Details angegeben wurden. Ist euch eig. Andreas Lubitz bekannt? Er ist Pilot und hat beispielsweise Antidepressiva genommen. Er konnte nachdem er die genommen hat, subjektiv schlechter sehen, obwohl er 100 % Sehkraft hat. Es ist nämlich davon die Rede, dass er das Visual Snow Syndrom hatte durch das Antidepressiva und deswegen die Amokflug geschah.

Hier könnt ihr mehr nachlesen [[http://www.depression-heute.de/blog/blind-fuer-nebenwirkungen]]

Fazit: Traumatische Erlebnisse erhöhen das Risiko VS zu kriegen.

LG Visual Snow1111

iJnvin ciblxe08


Ja, diese Spekulationen rund um den Amok-Piloten hatte ich schon vor einiger Zeit im englischsprachigen Forum zum Thema Visual Snow gelesen. Ich halte diese Möglichkeit durchaus für plausibel, merke ich doch selbst, wie mich diese Sehstörungen in den Wahnsinn treiben. Es ist nun mal so, dass dadurch die einfachsten Dinge zur Qual werden bzw. die Lebensqualität extrem stark sinkt. Man wird so gut wie überall eingeschränkt. Ich meine, fast jeder Mensch kann abends eine Runde spazieren gehen, in der Dunkelheit den Fernseher aufdrehen oder wie du sagst, Visual Snow1111, ein Tennismatch absolvieren, ohne dass er permanent mit diesen Nachbildern zu kämpfen hat. Und zu diesen Nachbildern kommen ja noch die ganzen anderen, ekligen Symptome hinzu.

Zum Thema Stress als Auslöser: Ich persönlich glaube da nicht daran. Organischer, sprich physischer Stress, ausgelöst durch Verletzungen, Durchblutungsstörungen etc. schon, aber du sprichst ja von seelischen Stresssituationen. Doch das kommt auch immer auf die Intensität der Symptomatik an. Ein leichtes, temporäres Rauschen ließe sich eher damit erklären, als zB ein Krankheitsbild, wie ich es habe. Man muss eben bedenken, Stress wird von unwissenden Ärzten gerne als Ursache hergenommen, wenn ein bestimmtes Symptom ansonsten unerklärbar zu sein scheint. Oder auch einfach nur unbekannt ist. "Kenn ich nicht, gibts nicht, bilden Sie sich wahrscheinlich nur ein". So argumentieren sehr viele Ärzte, wie ich in den letzten Jahren erkennen musste.

Aber zum Glück gibt es ja mittlerweile diese große Studie aus dem Jahr 2014, welche eindeutig eine organische Ursache für dieses Syndrom festmachen konnte. Spätestens damit war für mich die "Psycho-Hypothese" endgültig vom Tisch.

LG

uBser2-5x0


Hallo!

Habe diesen Scheiß auch schon lange.

@ Zero2k4:

Du beschreibst auch dieses Phänomen mit dem "an allem vorbeischauen". Genauso kenn ich es auch und es erzeugt bei mir ein dauerhaftes Gefühl von Unsicherheit (z.B. beim Straße überqueren) und auch Probleme beim Lesen. Gleichzeitig fühlt es sich bei mir so an, als würde ich auch an meinen Gedanken "vorbeischauen", d.h. ich habe große Konzentrationsprobleme und kann den Gedanken, den ich gerade verfolgen will, nicht richtig fassen.

Ich habe schon seit vielen Jahren erhebliche Probleme mit HWS und Kiefer. Im Prinzip fühlt sich mein Kopfansatz an, als wäre er fest geschraubt. Oberflächliche Muskeln gehen zwar, aber tiefer drin sind die Muskeln höllisch schmerzempfindlich.

Mich würde jetzt folgendes interessieren:

1. Beim Zusammenkommen der Zähne - fühlt sich das bei dir gut an und haben die Zähne überall Kontakt? Bei mir ist es so, dass ich die Position, an der alle Zähne Kontakt haben, als unangenehm empfinde. Mein Unterkiefer will lieber in eine andere Position gehen, doch dort habe ich nur Kontakt auf den vorderen Eckzähnen. Ich kann auch eine bestimmte Kieferposition einnehmen, in der es dann anfängt, wie wild zu wackeln/klappern. D.h. die Kiefermuskulatur zittert willkürlich herum. Dort habe ich das Gefühl, dass dieses Zittern die hohe Anspannung für einen Moment zusammenbrechen lässt. Kennst du das auch?

2. Ich habe auch Schmerzen am Zungenboden und Schluckbeschwerden, d.h. das Schlucken hakt manchmal.

3. Wenn ich mit den Augen große Kreise abfahre, merke ich, dass das komische Unsicherheitsgefühl an bestimmten Augenpositionen stärker ist. Außerdem bekomme ich nach ein paar Sekunden auch ein Ziehen am Kopfansatz hinten und sogar vorne am Hals. Da bemerke ich, wie die Augenmuskeln auch mit den anderen Muskeln zusammenhängen.

Ist also gut möglich, dass die Probleme ausschließlich durch chronische Verspannungen der Muskulatur entstehen.

Grüße!

oVnnodis exp


Hallo! Zunächst an Invincible 08: Sehe ich das richtig, dass Du ohne gesicherte Diagnose ans Sterben denkst? Ein eventueller Tumor ist auf jeder MRT in 1/2 Stunde klar nachweisbar und dann auch mit dem Gamma-Knife (googeln) ohne Operation (!) unschädlich zu machen. Auch ich lasse an meinen Kopf nur den Frisör und im Notfall noch den Zahnarzt.

Dann zum TE: Es gibt meines Wissens nur wenige gesicherte Augenkrankheiten, wie z.B. den Star. Dein ft3 ist leicht, aber weil es sich um das aktive Schilddrüsenhormon handelt, bedeutsam erhöht. Stark erhöht ist Dein Vitamin B12, was m.E. eigentlich nur bei Einnahme von B12 geht. Das Schilddrüsenhormon an der Obergrenze kann durchaus Augenstörungen verursachen, vorallem kenne ich trockene Augen und Unterschiede im Lauf des Tages. Deine Sehstörungen deuten für mich am ehesten auf eine Übermüdung der Augen hin, was nach meinem persönlichen Gefühl durch schwach beleuchtete Schrift und Bildschirme nicht unbedingt besser wird, aber durch die richtige Brille gemildert werden kann. Vielleicht mal in einer Optikerkette einen unverbindlichen Sehtest machen lassen und ja, die Schilddrüsendiagnostik. Gute Besserung!

i,nvicnci)blxe08


Ja onodisep, das siehst du vollkommen richtig. Wie weiter oben schon erwähnt, ist bei mir jegliche Lebensfreude erloschen. Schlimmer noch, ich freue mich sogar darauf, endlich weg zu sein und damit von all dem erlöst zu werden. Wäre da nicht die riesige Angst vor dem Moment des Sterbens, hätte ich mich längst umgebracht. Ich weiß, das klingt eigenartig und sehr viele Menschen können solch eine Einstellung nicht nachvollziehen. Aber was soll's? Es ist schon schwer, meine genauen Beweggründe in mündlichen Gesprächen zu erläutern, noch schwieriger gestaltet sich dieses Unterfangen über irgendwelche Foren. Deswegen lasse ich das auch lieber bleiben. Nur so viel: Ich bin einfach ein Typ, der immer vom "worst case" ausgeht bzw. sein Handeln danach richtet. In diesem Fall ist dies ein Glioblastom oder auch eine andere Form eines bösartigen Gehirntumors. Mit so einer Krankheit hat man kaum eine Chance, länger als ein paar Jahre zu überleben. Im besten Fall!

Übrigens, mit Cyber-Knife ist das so eine Sache. Soweit ich weiß kann man damit nur gut abgegrenzte und eher kleinere Tumore behandeln. Bösartige Geschwulste haben meist keine klar definierbare Grenzen, weshalb die Cyber-Knife-Technik in solchen Fällen nicht geeignet ist.

Z/erox2k4


@ invincible:

Mir gehts gerade auch mega beschissen und ich komme jetzt bald auf 3 Jahre ohne auch nur den Hauch einer Ursache herausgefunden zu haben bei mir, ich möchte dich aber bitten, deinen Kampf nicht aufzugeben. Wir alle hier im Forum kämpfen täglich und ich will dass wir das zusammen schaffen, aus unseren Problemen rauszukommen. Ich verstehe sogar, wenn du nach langer ZEit nur noch vom schlimmsten ausgehst, aber solange wir noch atmen können und uns bewegen können, sollten wir das nutzen.

@ user250:

Meine Zähne beißen eigentlich relativ gut aufeinander, es ist nur minimal anders als ganz früher weil im Laufe der Zeit 3,4 Füllungen dazu kamen, ab und zu trage ich nachts auch eine Schiene, weil ich wohl meine Zähne unterbewusst dazu benutze, Stress abzubauen nachts.

Am Zungenboden hatte ich noch nie was, der Hals sieht da anders aus...dort liegen bei Erkältungen immer tagelang starke HAlsschmerzen vor und ich merke irgendwie so die letzten 2,3 Monate, dass ich mich eher verschlucke als sonst beim essen...eine leichte Unsicherheit. Aber auch noch zu wenig, um da nachzuforschen...

Die Augen kann ich schriftlich und mündlich kaum noch erklären, es ist ganz schwer vorstellbar, wenn man das selbst nicht hat....ich verspüre bislang keinerlei Schmerzen Richtung HWS oder Hinterkopf, es wirkt alles einfach nur fest/hart, also wie verkrampft. Ansonsten wie du sagst führt das mit den Augen bei mir dazu, dass ich schwere Denkstörungen habe, weil ja irgendwie in meinem Gehirn dann auch seltsames ankommt, wenn die Augen kein einheitliches Bild schicken im Sinne von fixiert, gerade auf etwas gerichtet......ich betone nur immer, das hat nichts mit Schärfe zu tun, diese war nie das Problem. Aber Schärfe bringt einem nichts, wenn die Augen irgendwie nicht richtig zusammenarbeiten und quasi darum kämpfen, nicht ins Schielen zu verfallen. Seltsamerweise sind fast alle meine Augentests, egal ob beim Optometristen privat oder in der Sehschule der Augenklinik ohne genaue DIagnose und soweit ok...selbst bei Blickfolgen und wenn ich extrem schräg schaue.

uBsTer2x50


Danke für deine Antwort!

Genau, man kann es auch unglaublich schwer erklären für andere Leute. Das macht zusätzlich Kummer.

Wenn bei dir alles fest ist im Nackenbereich, ist das bestimmt auch die Ursache der Beschwerden. Ich bemerke die Schmerzhaftigkeit auch immer nur, wenn ich bestimmte Stellen massiere und dann zu der tieferen Muskulatur vordringen kann. Das tut dann plötzlich höllisch weh! Oberflächlich merke ich nur, dass mein Kopfgelenksbereich sich einfach merkwürdig anfühlt. Atlaskorrekturen habe ich aber schon machen lassen - ohne Erfolg.

Was für eine Schiene ist das denn genau, die du da trägst? Vielleicht eine Michigan-Schiene?

Ich habe letztens mit einer bekannten Zahnärztin gesprochen und folgende interessante Information erhalten: Dass Menschen mit den Zähnen arbeiten, um Streß abzubauen ist nicht etwa krankhaft, sondern völlig normal.

Der Kiefer ist in alle Richtungen beweglich und es müssen neben Pressvorgängen auch Verschiebebewegungen physiologisch unkompliziert möglich sein. Sobald sich z.B. bei seitlichen oder vor/zurück-Bewegungen des Unterkiefers Blockierungen ergeben, kann die physiologische Abreaktion/Verarbeitungsaktion, die vom Gehirn gesteuert wird, nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren. Dadurch entstehen dann wohl Ausweichbewegungen und physiologisch ungünstige Bewegungsmuster, die das System aus dem Gleichgewicht bringen können.

Bei mir ist z.B. auffällig, dass ich immer auf meinen Eckzähnen rumbeiße und meine Zunge Preßbewegungen macht. Vermutlich sind das Ausweichbewegungen, weil die eigentlich richtigen Bewegungen versperrt sind. Durch diese ungünstigen Bewegungsmuster (Habits) bekommen Kiefer- und Zungenmuskulatur auf Dauer viel zu viel Last ab und verspannen dann chronisch.

Beim Pressen nachts (was ansich auch normal ist) können durch ungünstige Zahnstellungen auch Überlastungen in den Muskeln entstehen.

Ich habe jetzt fast den Verdacht, dass die Unterkieferbewegungen zu den normalen Verarbeitungsmechanismen des Gehirns zählen, z.B. um emotional belastende Eindrücke zu entkräften und eine emotionale Balance wiederherzustellen. Wenn dieses sensible System gestört ist (durch Zahnprobleme) und man zusätzlich noch viel Streß ausgesetzt ist (sodass diese Regulierungsfunktion dauerhaft arbeiten muss), kann das ganze aus dem Ruder laufen.

Was meint ihr dazu?

Z!erdo2xk4


Zum Kiefer kann ich leider wenig dazu beitragen, das ist eines der Themen, mit denen ich mich bisher kaum befasst habe, einfach weil es schier unendlich Baustellen im Körper gibt, es scheint ja alles mit den Augen verbunden zu sein, egal ob Kiefer, Ohren, HWS, Darm, Leber(!)....es ist wirklich kaum in einem Leben abzudecken eine Arzt-Odysee nach allem.

Ich denke schon dass das mit den Verspannungen alles im Körper verschieben kann, die Frage muss aber immer sein, wieso haben wir SO starke Symptome? Es dürfte Millionen verspannter Menschen geben, guck dir mal an wie viele da draußen depressiv sind und gar nicht mehr klar kommen und komische Haltungen haben. Wieso haben wir aber viel stärkere Symptome als diese Leute, wenn man es uns äußerlich nichtmal ansieht?

Eine von vielen Anlaufstellen von mir hat mal gesagt, jeder hat Schwachstellen im Körper, wo sich Energiemangel, Verspannung und chronishes am stärksten bemerkbar macht, bei vielen ist es der Rücken oder Migräne, bei uns scheinen es die Augen zu sein. Ich glaube auch, das was wir haben, sieht kein Augenarzt und keine AUgenklinik :/

Ich möchte dich noch fragen, wie deine Atlasbehandlung ablief, weil ich etwas Angst davor habe. Hat man danach Schmerzen, die man davor gar nicht hatte? tut das Verrücken weh bzw. hat man dann nicht erst recht komische Gefühle? Ich hab halt Angst, dass es das noch schlechter macht.....wer sagt mir als Laien, dass der Atlaswirbel so dann 100% korrekt sitzt, wie es der Osteophat durchführte und nicht noch mehr falsch? Ich reagiere auf sowas garantiert mit Schwindel und so.

ugser.25x0


Man weiß ja gar nicht, wie viele Menschen unter chronischen Schmerzen leiden. Ist ja nicht salonfähig, das zuzugeben. Von mir würde man vermutlich auch die meiste Zeit denken ich sei das blühende Leben - trotzdem gehts mir meist schlecht. Also die Fassade bricht bei vielen wirklich erst im letzten Moment zusammen, denke ich. Und viele mit Schmerzen werden auch an Schmerzmitteln oder Psychopharmaka nicht sparen. Dadurch bekommen die ihre Beschwerden vielleicht auf ein annehmbares Level.

Zu der Atlaskorrektur kann ich nur sagen, ich habe Atlasprofilax und Atlantotec ausprobiert und beide Male hat es nichts gebracht. Unmittelbar nach der Behandlung ging es zwar etwas besser (und das überall zitierte freiere Gefühl im Nacken war auch zu spüren), aber die Probleme sind alle wieder gekommen. Die Wirkung beruhte wohl eher auf der umfassenden Muskellockerung. Beide Behandler haben nach einer längeren Massage dann doch sehr derb an dem Atlaswirbel herumgedrückt. Das wird zwar mit einem pulsierenden Gerät gemacht, wodurch der Atlas angeblich "sanft und ganz von selbst in seine richtige Position gleiten sollte", ich empfand es aber eher als stümperhaftes Rumgedrücke. An einer Stelle habe ich bei Atlantotec sogar sagen müssen, er solle aufhören, weil ich Angst um meinen Nacken hatte.

Aber selbst wenn es denen gelänge, den Atlas wirklich zu verschieben, bringt es nicht viel, wenn er dann durch die steinharte Muskulatur im Kiefer- und Halsbereich wieder zurück gezogen wird.

Was ich noch zu der Augengeschichte wissen wollte: Du hast eine Hornhautverkrümmung diagnostiziert bekommen, ich auch. Ich habe diese in meinem linken Auge, welches bei mir aber das Führungsauge ist.

Könnte es vielleicht doch zum Teil daran liegen? Gerade dieses schlechte Fixieren und durch die Dinge hindurchschauen...

Wenn man mal davon ausgeht, dass durch die einseitige Verkrümmung die Bilder beider Augen immer leicht unterschiedlich sind und das Gehirn dadurch ganz schön extra arbeiten muss, kann man sich schon vorstellen, dass das Symptome machen kann. Oder anders gesagt ist das eine Schwachstelle, die in einem sonst idealen Zustand gut kompensiert werden kann, jedoch bei Schwächung des Körpers Probleme bereitet. Durch eine solche Schwachstelle ist man sowieso immer leichter angreifbar und gerade dann, wenn das System durch andere Belastungen dekomensiert ist, hält sie den Teufelskreis aufrecht.

Ich habe zwar eine Brille, die auch einen Zylinder gegen die Krümmung hat, jedoch bringt mir diese keine Linderung. Allerdings müsste der Optiker auch genauestens messen und arbeiten, um wirklich die Krümmung adäquat ausgleichen zu können. Wenn der Zylinder-Winkel nur ein paar Grad verdreht ist, kann es ja nichts bringen.

Es soll auch Kontaktlinsen gegen Hornhautverkrümmung geben, die sich dann von selbst richtig positionieren.

Hat jemand sowas schon probiert?

Und wer hat Erfahrung mit Astigmatismus /Stabsichtigkeit und kann bestätigen, dass es eines erfahrenen Optikers bedarf, um das ordentlich zu korrigieren?

Viele Grüße!

Z`ero}2xk4


Beim Thema Atlaswirbel finde ich das alles schwierig....speziell wenn man zu Osteopathen geht, die einfach nur rumdrücken und tasten und man nichtmal eine Röntgenaufnahme oder so hat. Egal was die machen, wer garantiert mir, dass die den Atlas 100% richtig positioniert haben? Also meine Angst hast du mir leider nicht genommen mit der Behandlung und den Schmerzen ^^ Tut dir dann die Tage darauf alles am Nacken und Rücken weh oder merkt man den Eingriff nicht mehr? Wenn ich eins nicht gebrauchen kann ists halt ne weitere Verschlechterung meines Körpers.

Das mit den Augen ist ganz ganz schwierig....da ist jeder auch etwas anders. Ich bin bei mir überzeugt, die Augen sind nur Symptom und die Ursache liegt nicht dort....ich muss dazu sagen, ich trage nun auch die gleiche Brille seit 1,5 Jahren, aber es gibt so viele Wochen, Tage wo die Augen ne verschiedene Sehstärke haben, das ist Wahnsinn.....mal ist das linke Auge stärker, mal das rechte....da scheinen ganz viele Faktoren zu wirken. Mal bin ich wochenlang stark blendempfindlich, mal gar nicht......mal merke ich das Fixationsproblem beim Lesen sehr stark, mal gar nicht. Mal hab ich Spannungskopfweh, mal gar nicht ..... wer soll sowas verstehen und dann auch noch behandeln können? Ich glaube bei mir kommen da neben der Tagesform auf jeden Fall noch Stauballergie, Duftstoffallergie, evtl. Schilddrüse und mein Ekzem im Gesicht dazu, also ich hab generell ne sehr trockene Haut im Gesicht und ich denke schon dass das dann auch die Augenhaut beeinflusst.

Meine monokularen Doppelbilder(also keine kompletten Bilder, sondern Teilkonturen) von allem was strahlt und s/w-Kontrasten ist auch manchmal kaum bemerkbar, die letzten 2 Wochen aber so stark wie noch nie.....und okay, ich hatte ne schwere Grippe und war viel drin (Stauballergie).

Ich habe übrigens mal probiert, harte Kontaktlinsen zu testen wegen des Verdachts auf Keratokonus, wo es ja heißt, keine Brille kann das richtig kompensieren, aber selbst der Experte hats beim 10.Mal noch nicht geschafft die Kontaktlinse in mein Auge mittig und korrekt zu kriegen, ich hab da ganz schwere Probleme mit dem Blinzeln und Offenhalten, also ich kann das auf keinen Fall alleine durchführen und täglich.....das ist erstmal kein Thema mehr.

Z)ero32k4


Hey Leute,

bin immer noch ratlos, in welche Richtung ich weiter gehen soll. Von Heilpraktikern bis Augenkliniken hat man irgendwann alles durch und fühlt sich irgendwann hilflos, ich will auch nicht jede Untersuchung dreimal machen.

Ich glaube bei mir ist ein leichter Keratokonus, ständige Bindehautentzündung, verstecktes Schielen und noch mehr aktiv und die Kombo killt irgendwann ;-)

Ich sehe auch Doppelkonturen übereinander, aber in der Ferne viel stärker als nah.....da sieht man dann ja schon, dass es was mit Lichtbrechung zu tun haben muss und zwar falscher Brechung....Brille verbessert es ein wenig, aber nicht ganz.

u^ser)250


Ich habe bei mir eine heftige Glaskörpertrübung, die mir im Gesichtsfeld rumfliegt. Wenn die gerade im Zentrum ist, kann ich z.B. nicht mehr lesen. Gut möglich, dass das generell für meine Sehstörungen verantwortlich ist. Kannst du sowas auch beobachten? Und wird deine Hornhautkrümmung mittels Zylinder ausgeglichen?

Wwildkwater


Hallo Zero2k4,

Denke bei macht die Halswirbelsäule Ärger, das kann auch zur Lichtempfindlichkeit führen. Das ist zwar schwer nachweisbar aber möglich.

MfG *:) :)*

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