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Kann man einfach so, ohne Grund sterben?

PNlane teFnwxind


Im Zweifelsfall stirbt man halt irgendwann an Altersschwäche. Nichts ist für die Ewigkeit, alles geht irgendwann kaputt, nutzt sich ab, altert,.... Das ist auch ein Grund.

DeieKruHemi


Auch dafür gibt es dann einen Grund.

nach gut 25 Jahren Tätigkeit in einer Uni-Klinik , in der ja per Definition und Forschungsauftrag die Ursachen für alles mögliche erforscht werden, kann ich nur sagen, dass es nicht immer einen Grund gibt.Der Patient mit der schlechteren Prognose überlebt "grundlos" und wider aller Wahrscheinlichkeit, der Patient mit der guten Prognose fällt grundlos ins Multiorganversagen und stirbt, obwohl jünger, gesünder, ohne Begleiterkrankungen etc

Manches ist einfach nur eine grausame Laune der Natur.-ok, wenn man das als Grund akzeptieren kann....

Es gibt ein Schicksal als Ursache, das Quentchen Unerklärliche.

um dieses Ringen um Kontrolle, das letzten Endes nur ein Ringen um eine Illusion ist.

exakt!

P\lanqetenwqinxd


Und ich denke eben dass man mit unserem derzeiten Forschungsstand einfach vieles nicht erklären kann, das heisst nicht, dass es keine Erklärung gibt.

ELhema5ligenr /NutzerE (#39V571)


Woran mag es liegen, daß die überwältigende Mehrzahl der Menschen, die im Laufe ihres Lebens in ihrem Umfeld mitbekommen, daß Menschen "einfach so, ohne Grund," unversehens sterben, dennoch in den Tag hineinleben, als könnte ihnen das nie widerfahren? Jetzt an Fasnacht/Fasching/Karnevall kann man dies wie alljährlich besonders gut beobachten und im Wortsinn "wahrnehmen".

n5iemanxd00


Der erste Grund für den Tod ist die Geburt.

LAiveFrpool


Woran mag es liegen, daß die überwältigende Mehrzahl der Menschen, die im Laufe ihres Lebens in ihrem Umfeld mitbekommen, daß Menschen "einfach so, ohne Grund," unversehens sterben, dennoch in den Tag hineinleben, als könnte ihnen das nie widerfahren? Jetzt an Fasnacht/Fasching/Karnevall kann man dies wie alljährlich besonders gut beobachten und im Wortsinn "wahrnehmen".

Irgendwie erschließt sich mir gerade nicht ganz, was du damit mitteilen willst?

Sollen wir aufrgund des potentiell immer eintretenden Todes vorsichtiger sein? Oder dankbarer? Den ganzen Tag mehr genießen? So ein "Lebe jeden Tag als wärs dein letzter" Ding?

Und was genau hat Karneval damit zu tun?

Ich steht grad irgendwie auf dem Schlauch ???

Ekhemalig_er Nu[tzer (#3x9571)


Sollen wir aufrgund des potentiell immer eintretenden Todes vorsichtiger sein? Oder dankbarer? Den ganzen Tag mehr genießen? So ein "Lebe jeden Tag als wärs dein letzter" Ding?

Angesichts des "potentiell immer eintretenden Todes" ist aus meiner Sicht ein jeder ins seine Verantwortung gestellt, wie er sein Leben ausrichtet, wobei ich meine, daß jeder einmal in seinem Leben diesbezüglich eine Grundentscheidung zu fällen hat. Im Karneval "auf Teufel komm raus" zu leben, dürfte sich diesbezüglich verbieten.

S&hojFo


Angesichts des "potentiell immer eintretenden Todes" ist aus meiner Sicht ein jeder ins seine Verantwortung gestellt, wie er sein Leben ausrichtet, wobei ich meine, daß jeder einmal in seinem Leben diesbezüglich eine Grundentscheidung zu fällen hat. Im Karneval "auf Teufel komm raus" zu leben, dürfte sich diesbezüglich verbieten.

Hö? Und wie hältst du es dann für "richtig" und, äh, sozusagen unverboten?

EIhemalFige"r Nutbzer6 (#39x571)


Hö? Und wie hältst du es dann für "richtig" und, äh, sozusagen unverboten?

Lies das Motto von DieKruemi "nach gut 25 Jahren Tätigkeit in einer Uni-Klinik".

Zji|m


ein Familienmitglied von mir ist nachmittags einfach umgefallen und war tot, war allerdings schon fast 80 Jahre alt.

War aber relativ vital noch, noch dunkle (ungefärbte) Haare und fast alle Zähne noch gesund.

Ist vielleicht irgendwie eh nicht so schlecht, auf diese Art zu sterben.

S1hoxjo


Und wenn jemand nun mal gern am Ende seines Lebens viel gefeiert haben möchte?

dbumZmsechmar?rer74


Im Karneval "auf Teufel komm raus" zu leben, dürfte sich diesbezüglich verbieten.

oder gerade deswegen dringend empfehlen. ganz wie man es sieht ;-)

L`iverpxool


Hö? Und wie hältst du es dann für "richtig" und, äh, sozusagen unverboten?

Lies das Motto von DieKruemi "nach gut 25 Jahren Tätigkeit in einer Uni-Klinik".

aber warum darf man dann kein Karneval feiern? Und was soll ich stattdessen machen? ":/

Würde ich so leben, als könnte ich jeden Moment tot umfallen, dann würde ich morgen zum Karneval fahren und bis Mittwoch ordentlich feiern. Würde mir persönlich nämlich deutlicher besser gefallen, als die nächsten 5 Tage von morgens bis abends an meinem Schreibtisch bzw. in der Bibliothek zu verbringen. Das mache ich nur, weil ich ganz kühn davon ausgehe, dass ich die übernächste Woche auch noch erlebe und da leider meine Prüfungen stattfinden. Und die muss ich leider bestehen, weil ich auch davon ausgehen, dass ich in 5 Jahre noch lebe und dann wäre es ganz praktisch, wenn ich mein Studium erfolgreich abgeschlossen habe.

hSag-t"ysjxa


Würde ich so leben, als könnte ich jeden Moment tot umfallen, dann würde ich morgen zum Karneval fahren und bis Mittwoch ordentlich feiern.

Ganz meine Meinung.

Ich lag bisher einmal auf der Intensiv. Was ist mir da durch den Kopf gegangen? "Scheiße, was hast du alles nicht erlebt, was hast du dir alles versagt und auf später geschoben. Wenn du wieder richtig gesund wirst, lebst du mehr. Es kann so schnell vorbei sein.

E0hemal}igerb NVutze,r (#395701x)


aber warum darf man dann kein Karneval feiern?

Das ist doch gar nicht gesagt, hier geht es ausschließlich um das Wie.

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