» »

Kann man einfach so, ohne Grund sterben?

S)hGojxo


Er möge sich ein bisschen klarer ausdrücken, es sind nicht alle Menschen im Besitz der Was-meint-Urs-Spezialglaskugel.

L)iv[erpoxol


Er möge sich ein bisschen klarer ausdrücken, es sind nicht alle Menschen im Besitz der Was-meint-Urs-Spezialglaskugel.

:)^

Welches ist den die richtige Art des Karnevalfeierns?

Obwohl ich keine Spezialglaskugel besitze und leider auch keine Allgemeinglaskugel... die könnte mir wenigstens vorraussagen, wann ich denn diese Welt verlasse und ob es sich lohnt noch für die Prüfung zu lernen oder lieber Karneval zu feiern... kann ich erahnen, auf was es hinauslaufen soll.

Es ist nämlich für den ein oder anderen Menschen sicher ein Graus, wie an Karneval die Leute leicht bekleidet und stark alkoholisiert durch die Gegend springen, allzuschnell zwischenmenschliche Bindungen eingehen und Körpersäfte mit Fremden austauschen bevor sie dann ihre eigenen Körpersäfte nebst ihrem Müll auf den Straßen der Großstädte zurücklassen.

Aber auch das sollte man diesen Leuten lassen, wenn sie genau das in ihrem Leben machen wollen und wenn die nachher auf dem Sterbebett an jenen Rosenmontag zurückdenken, an dem sich so heftig gefeiert haben und sich dann auch noch den schmucken Mann im Pandakostüm aufgerissen haben, dann sei es ihnen doch gegönnt.

E2hemaligenr Nu5tzeQr (5#3x9571)


Liverpool

Einverstanden, jedoch gilt immer: "Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben."

q;uacksFalbe!rei


Ist es genehm, wenn ich an Fasching als "Der Tod" gehe?

Plötzlich sterben ist selbstverständlich machbar. Ein paar Gründe wurden ja schon genannt. Ruptur eines Aneurysmas, Herzinfarkt, Schlaganfall, Lungenembolie, Herzrhythmusstörungen unterschiedlicher Ursache ... Und selbstverständlich gibt es nicht immer Symptome, die dem Tod vorausgehen. Auch "messbare" Krankheiten oder Risikofaktoren müssen nicht bestehen, der plötzliche Herztod kann beispielsweise aus einem Spontanthrombus in den ("gesunden") Herzkranzgefäßen resultieren, dadurch Herzinfarkt, Kammerflimmern, Tod. Hübsch finde ich immer, wenn ich irgendwo die Diagnose "Überlebter plötzlicher Herztod" lese. Den Tod überleben - das ist doch was.

(Und ich hoffe, dass nicht zu viele Herzphobiker mitlesen.)

EEhemaligxer Nutzevr (#398571x)


Ist es genehm, wenn ich an Fasching als "Der Tod" gehe?

Ich hätte nichts dagegen, aber vermutlich andere.

S"hgojxo


Einverstanden, jedoch gilt immer: "Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben."

Das ist systemimmanent und unvermeidlich. Daraus leitet sich aber noch lange nicht ab: "Immer selbst schuld" (und danach klingt es eben rasch, und so ist es auch sehr häufig gemeint). Und es suggeriert rasch, man hätte irgendwas unter Kontrolle, was aber eben nun mal nicht so ist - hacke ich mir selbst eine Hand ab, ist es relativ wahrscheinlich, dass ich verblute, und wenn ich es wider Erwarten überlebe, habe ich danach mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nur noch eine Hand oder eine nicht mehr voll funktionstüchtige wieder angenähte zweite. Gehe ich mit einer Freundin tanzen und werde unterwegs belästigt/vergewaltigt/umgebracht, ist das jedoch keinesfalls eine so zwingende Folge des Tanzengehens, wie Tot/Handab/Handkaputt die direkte Folge des Handabhackens ist.

Man kann nur so leben, dass man sagen kann: Ja, so ist es okay für mich, so ist es schön, so will ich die Zeit, die ich auf dieser Erde habe und deren Dauer von Faktoren bestimmt wird, die größtenteils nicht in meiner Hand liegen, gern verbringen. Mehr kann man nicht tun. Und jeder von uns wird sich immer mal im Alltag verlieren, grantig sein, unnötige Risiken eingehen, irgendetwas nicht schätzen, ehe es zu spät ist, Dinge bereuen, an andere gern zurückdenken. Man kann darauf Wert legen, achtsam zu leben, hundert Prozent erreicht man aber nie. Wir sind nun mal nur Menschen.

E,hJemaliIger Nutzz\er )(#3957-1)


Man kann nur so leben, dass man sagen kann: Ja, so ist es okay für mich, so ist es schön, so will ich die Zeit, die ich auf dieser Erde habe und deren Dauer von Faktoren bestimmt wird, die größtenteils nicht in meiner Hand liegen, gern verbringen. Mehr kann man nicht tun. Und jeder von uns wird sich immer mal im Alltag verlieren, grantig sein, unnötige Risiken eingehen, irgendetwas nicht schätzen, ehe es zu spät ist, Dinge bereuen, an andere gern zurückdenken. Man kann darauf Wert legen, achtsam zu leben, hundert Prozent erreicht man aber nie. Wir sind nun mal nur Menschen.

Einverstanden, jedoch bringe ich hier einen bislang noch nicht angesprochen Akzent hinein: All das, was fehlt, darf man sich schenken lassen und darum wissen, daß alles gut zum Ziel kommt, und dies ist Glauben im altjüdischen Verständnis, damit in jenem, in dem Jesu gelebt hat.

qqu}acksavl}berexi


Halleluja! o:)

Msonsxti


Ein lieber Freund von uns verstarb mit 36 mitten im Match auf dem Tennisplatz. Er hatte an einem Turnier teilgenommen, lief zu einem am Boden liegenden Ball am Netz und brach zusammen. Natürlich wurde sofort der Notarzt alarmiert, der nach 15minütiger Reanimation aber nur noch den Tod feststellen konnte. E. war Brillenträger, seine Brille war beim Aufprall in den offenen Augen zerborsten. Dies bedeutet, er muss schon tot gewesen sein, ehe eher überhaupt den Boden erreicht hatte, sonst hätten seine Reflexe noch funktioniert. Zuvor war er leidenschaftlicher Sportler und kerngesund. Er hatte nur erhöhte Cholesterinwerte, die bei ihm aber familiär bedingt waren. Die Obduktion ergab lediglich ein akutes Herzversagen.

Ein anderer Freund von uns starb biertrinkend am Küchentisch. Eben hatte er noch mit seiner Frau rumgewitzelt, dann war Ende. Er saß urplötzlich mit offenen Augen da und war tot. Auch bei ihm wurde als Todesursache akutes Herzversagen diagnostiziert.

LuichtdAmHo4rizoxnt


(Und ich hoffe, dass nicht zu viele Herzphobiker mitlesen.)

(quacksalberei)

Das dachte ich beim Lesen Deines Beitrags auch... Und spürte prompt mein Herz ein wenig hüpfen. Nein, ich bin kein Herzphobiker.

LFich&tAmHorizxont


Monsti, unsere Beiträge haben sich überschnitten, jetzt fühle ich mich geschmacklos... :-/ Das war nicht meine Absicht.

S1hojxo


Halleluja! o:)

A(r)men!

S hojxo


Monsti, ich habs auch erst nach meinem Beitrag richtig gelesen. Das ist ja eine gruselige Häufung bei Dir im Umfeld, es muss schwer sein, damit zurechtzukommen.

E`hemaligeVr Nutmzer M(#39x571)


Das ist ja eine gruselige Häufung bei Dir im Umfeld, es muss schwer sein, damit zurechtzukommen.

Aus meiner Sicht besteht die einzige Möglichkeit, angemessen damit zurechtzukommen darin, jeden Tag neu bewußt zu leben und sich nicht treiben zu lassen.

LqaureRn B.


Aus meiner Sicht besteht die einzige Möglichkeit, angemessen damit zurechtzukommen darin, jeden Tag neu bewußt zu leben und sich nicht treiben zu lassen.

Bewusst leben ist gut. Aber sich manchmal ruhig ein bisschen treiben zu lassen, auch. ;-) Damit meine ich nicht, mit irgend wem ins Bett zu hüpfen, wie es sich "gerade ergibt", das im Duunkopf, und der Kater kann bitter sein. %:| :-o Aber gegen Feiern ist nichts einzuwenden. Und wenn man dabei stirbt, wars vielleicht sogar ein angenehmer Tod, wer weiß?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Diverse Erkrankungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH