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Steißbeinfistel operation, schmerzen danach

EXlfen&liTed414 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Gestern wurde mir in einer chirurgischen Praxis eine Fistel entfernt. Direkt nachdem ich aus der Narkose erwachte, fühlte ich diese unerträglichen Schmerzen(und ich bin nicht Schmerzempfindlich). Die Schwester und Ärzte schauten mich ganz verdutzt an, als ich aufgrund dieser Schmerzen direkt in einen Heulkramp geriet und bekam 800mg Ibuprofen(lachhaft, denn ich habe schon 1200mg davon genommen, als sich der Abszess bildete und hatte keine schmerzlinderte Wirkung. Sie meinten nur "warten sie 15 Minuten, dann geht es Ihnen besser" ...... Als meine Schwiegermutter und mein Freund mich abholen kamen, war die Praxis tatsächlich bereit mir weitere Medikamente aufzuschreiben. und zwar:

Ibuflam 600mg(morgens 1, abends 1), Cefurox Basics 500mg(morgens 1, abends 1) und Novaminsulfon Tropfen(4x täglich 25 Tropfen). Ich bin nun DEUTLICH über dieser Dosis und habe immernoch solche Schmerzen, dass ich immer wieder anfange zu weinen, ich kann nicht liegen, sitzen, stehen, auch auf dem Bauch liegen bereitet mir Schmerzen.

In ein Krankenhaus wollte ich nicht, da ich die nächsten Tage Geburtstag habe und den nicht dort verbringen möchte.

Ich war letzte Woche in der Notfallambulanz, wo man mir Tramadol verschrieben hat, die etwas gewirkt haben. Hab ich in der Praxis nicht bekommen.

Ich habe seit einigen Tagen so gut wie gar nicht geschlafen, die letzten 2 Nächte überhaupt nicht, dabei bekomme ich sogar von meinem Hausarzt Schlafmittel aufgrund anderer Erkrankungen.

Aber was tu ich jetzt....leiden ??? ??? ??? ? Ich habe kein Auto, kann auch wie gesagt nicht sitzen, mein Hausarzt ist nur 200m von mir entfern, das Stückchen könnte ich laufen, aber würde er mir stärkere Schmerzmittel verschreiben? Und ja, auch wenn ich das nicht wollte, ich spreche nun von Opiaten. Da einfach nichts anderes zu helfen scheint. Soll ich Ihm sagen, dass ich im Krankenhaus Tramadolverschrieben bekommen habe? ich möchte ja nicht dastehen, wie ein Junkie. Ich will einfach nur wieder etwas Ruhe.... :(

Klar, so eine Operation zieht Schmerzen nach sich, aber das ist doch nicht ganz normal? ich lese Berichte von Leuten, die keine Schmerzen hatten, nach der Operation....

Soll ich nun dem Hausarzt sagen, er soll dort in der Praxis, sowie in der Klinik anrufen, damit ich auch was bekomme? Ich halte es wirklich nicht aus. Und ich bin so völlig überfragt... ich kann ja auch nicht ewig im Wartezimmer sitzen...(haha......) Weiß jemand Rat? Langer Text, ich entschuldige mich dafür....

Antworten
C&owgxummi


Hi du,

wenn du wirklich solche Schmerzen hast - und ich kann mir absolut vorstellen, dass sowas extrem wehtun muss - dann ab zum Hausarzt und Tramadol o.ä verschreiben lassen. Er wird dich bestimmt nicht für einen Junkie halten, denn du hattest diesen Eingriff und das tut natürlich weh. Und bevor du deine Leber ruinierst, indem du Unmengen von nichtopioiden Schmerzmitteln futterst, wäre es gut, wenn du einmal was bekommst, was wirklich hilft. Bei mir war es in gewisser Hinsicht ähnlich: ich hatte eine Zyste in der Kieferhöhle, die sich dauernd entzündet hat. Normale Schmerzmittel haben fast nicht mehr geholfen, Tilidintbletten (aber die sind ohnehin mit Naloxon kombiniert ^^) halfen dann nach einiger Zeit. Mittlerweile ist die Zyste draußen und wenn mir mal was wehtut, dann helfen wieder normale..also es heißt ja nicht, dass du von nun an dauernd Opiate benötigst...wegen des Wartens im Wartezimmer würde ich vorher anrufen & mit den Leuten reden..

Ich wünsch dir gute Besserung!!

PS: dass du wegen deines Geb nicht ins KH möchtest, versteh ich natürlich - wer will das schon. Andererseits wäre ein Geb SO ja auch keine Lösung, sondern mit großen Schmerzen verbunden. Falls dein Arzt dir ans Herz legen sollte, ins KH zur Schmerztherapie zu gehen (i.v. wirkt halt doch schneller und besser als Tropfen und belastet obendrein den Gastrointestinaltrakt nicht so), dann solltest du auch darüber nochmal nachdenken. :�_

CNowgum-mi


Wollte eigentlich dieses Smiley :°_ machen

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