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Seit Jahren 12 Stunden Schlaf täglich

R\yoka8rxa hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen, liebe med1-Community!

Ich schildere hier einfach mal das Problem, das ich schon seit Jahren mit mir herumtrage:

Wie im Titel schon angegeben, leide ich unter Schlafproblemen. Wenn nicht durch Wecker etc. unterbrochen, schlafe ich tagtäglich 12 Stunden am Stück - oft sogar länger. Trotzdem fühle ich mich nach dem Aufwachen meistens schlapp und antriebslos; würde am liebsten gleich weiterschlafen.

Beim Arzt war ich deshalb schon. Mein Hausarzt sagte mir, "das sei bei manchen Menschen einfach so". Na toll. Also ging ich zum nächsten Allgemeinmediziner, der hat mich an einen Lungenfacharzt verwiesen um herauszufinden, ob es eventuell an einer Schlafapnoe läge. Dem war nicht der Fall. Und damit war die Sache für die Ärztin dann auch erledigt und sie wimmelte mich mit einem "Versuchen Sie einfach, einen geregelten Schlafrhythmus zu erreichen." ab. Nicht, dass ich daran schon seit Jahren erfolglos scheitere. Eine Überweisung an ein Schlaflabor oder dergleichen bekam ich also nicht.

Sonst noch ein paar wichtige Informationen, die möglicherweise helfen könnten, eine "Diagnose" für mich zu finden:

Ich treibe keinen Sport, bin übergewichtig (~83kg auf 1,74m), leide unter chronischem Blutniederdruck, würde mich - da das ja als häufige Ursache gilt - eigentlich nicht als "depressiv" (lediglich lust- und antriebslos) bezeichnen und bin zur Zeit arbeitslos, wodurch sich nur überdeutlich zeigt, wie kaputt mein Schlafverhalten eigentlich ist. Entsprechend habe ich aktuell auch keine Soll-Zeiten, zu denen ich gezwungen bin, aufzustehen. Als ich noch zur Schule ging, schlief ich (zu meinen Glanzzeiten) nachts um die 3 - 5 Stunden und sobald ich nach Hause kam holte ich "den Rest" nach, um dann abends beziehungsweise nachts wieder aufzustehen.

Wie gesagt, ich bin nach all der Recherche und den Misserfolgen mit Ärzten langsam wirklich ratlos und wünsche mir, dass ich in Zukunft "einfach wie ein normaler Mensch" schlafen kann. Ich kann mir vorstellen, dass der Mangel an Bewegung und meine unregelmäßigen Schlafenszeiten einen Teil zum Ganzen beitragen, aber kann das wirklich alles sein? Oder habt ihr noch eine Vorstellung, was es sonst sein könnte? Jeder Rat, jeder Vorschlag oder jede Ahnung wäre recht.

In diesem Sinne: Vielen, vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!

Mit freundlichen Grüßen

Ryokara

Antworten
DuieWKruDemi


Wie verbringst du deinen Tag, also die Zeit, die du wach bist? Lohnt es sich in deinem Leben, für irgendetwas wach zu bleiben? Übergewichtig, keinen Sport--wenn du die Zeit, die du wach bist, auch noch am Comuter oder sonstwie in der Wohnung sitzt, verplemperst du wirklich dein Leben.

Versuch, dein Leben mit Leben zu füllen, ggf kommt dann auch dein Kreislauf etwas mehr in Gang.

Rjyo%kxara


Volltreffer - wenn ich wach bin, dann sitze ich fast ausnahmslos am Rechner. Mag zwar nicht gut für die körperliche Fitness sein, aber (für mich) lohnt es sich, wach zu sein, weil ich am Computer nahezu allen meinen Hobbies nachkomme (viel zeichnen, mit Freunden skypen, Videospiele spielen). Wenngleich ich manchmal - natürlich - das Gefühl habe, mein Leben zu verschwenden. Sogar ich weiß, dass es mehr im Leben gibt, als vor'm Bildschirm dahinzusiechen. Leider hab' ich keine Freunde in meiner Nähe, sondern nur 200km+ von hier weg, die ich nur alle paar Monate mal sehen kann, ABER zum Ausweinen bin ich nicht hier. ;-)

Tatsächlich fange ich zum September mit meinem Studium an und da HOFFE ich - wie du es so treffend ausgedrückt hast - mein Leben mit Leben zu füllen! Das sollte mir - schätze ich jedenfalls - hoffentlich die nötige Energie und Motivation geben, was aus meinem Stubenhockerdasein zu machen. Obwohl mir zuvor Schule auch nicht den richtigen Kick gegeben hat. Aber jetzt vielleicht, mit sympatischeren Leuten, die gegebenenfalls ähnliche Ziele und Interessen wie ich haben! Wer weiß. Ich hab nur gehofft, unerwarteterweise VORHER mein Schlafverhalten einrenken zu können. Angenommen, ich will neben dem Studium auch noch arbeiten gehen, wir das mit 'nem täglichen Bedarf an 12 Stunden aufwärts ein ziemlich harter Tobak.

B{eni$taBx.


Was genau hindert Dich, ein strukturiertes Leben zu führen. Sag nicht, der Schlaf...

Ich wette mit Dir, Du könntest morgens um 5 Uhr aufstehen, wenn der Flieger nach Mallorca um 8 Uhr am Flughafen bereitstehen würde.

Es liegt also an der Diszipin. Und sorry, daran kannst nur Du arbeiten. Und um den Kreislauf in Schwung zu bekommen, hilft Sport. Geh Joggen, mach Nordic Walking.

Wärest Du in einer psychosomatischen Klinik, würde man, ohne dass es auch nur ansatzweise interessiert, ob Du sonst 12 STunden schläfst, Dich in alle Sportprogramme reinverplichten.

Und entsprechend der Erfahrung der Teilnehmer, würdest Du hinterher sagen, ich fühle mich großartig...

Ohne Probleme wäre das zu Hause auch möglich, sofern Du das wirklich willst. ABer man muß es eben wollen. Das ist das Geheimnis. Dinge auch dann zu tun, wenn man eigentlich nicht will.

Und eine ehrenamtliche Tätigkeit könnte auch helfen, die Struktur zu verbessern.

Bevor das nicht alles mal ausprobiert wurde, würde ich sagen, dass es keinen Sinn macht, zu spekulieren.

Einfach machen....

HVeymBi83


Hallo Ryokara,

ich kann bei mir aus ähnlicher Erfahrung sprechen, deshalb bitte nicht als Angriff dir gegenüber verstehen.

Ich hatte eine ähnliche Zeit, die du gerade durch machst. Keine Verpflichtungen, wie Arbeit oder Fix-Zeiten.

Sport hatte ich damals auch nicht getrieben, bedingt durch die Antriebslosigkeit und mangelnde Disziplin.

Oft hatte ich mir vorgenommen mich am nächsten Morgen aufzuraffen und einfach ne Stunde laufen zu gehen.

Da ich keinen zeitlichen Druck hatte, stellte ich mir auch keinen Wecker. Durch zu viel Schlaf (auch 10-12+ Stunden) war ich den ganzen Tag schlapp, weil der Kreislauf nicht in Schwung kam. Ich fand für mich auch jedesmal Ausreden um nicht nach draußen zu gehen. Mir war klar, dass ich mich nur raus rede und mich damit selbst verar***e.

Geändert hatte sich das dann, als ich selbst Terminen mit Freunden absagte, weil ich keine Lust fand mich aus der Wohnung zu bewegen.

Da wurde mir klar, dass jetzt auch noch mein soziales Umfeld massiv darunter litt und ich es nicht auch noch soweit kommen lassen wollte.

Die Folgen: Am Vorabend Sportklamotten auf einen Stuhl direkt vor meinem Bett legen, um 24 Uhr spätestens ins Bett, den Wecker mit dem hässlichsten Lied/Weckton (oder deinem Lieblingslied, je nach Geschmack) bestücken und auf MAXIMAL 8 Stunden nach dem Schlafengehen stellen.

Nicht liegen bleiben, sofort aufstehen und ab in die Dusche! Sportklamotten anziehen und raus, mindestens eine Stunde.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Du steckst aktuell, meiner Meinung nach, in einem Teufelskreis: Antriebslosigkeit durch zu viel Schlaf, zu viel Schlaf durch Antriebslosigkeit.

Diesen Teufelskreis kann man nur mit den absoluten Gegenmaßnahmen durchbrechen. Sprich, einen 180° Wechsel im Tagesablauf durchführen.

Dann wird das auch mit dem Schlaf wieder!

Gutes Gelingen und viele Grüße!

Rvyokaxra


@ BenitaB.

Ja, die gute alte Disziplinlosigkeit. Auch hier gilt, schuldig im Sinne der Anklage.

Die ist auch der Grund dafür, warum ich bisher immer die Lust am Sport verloren habe. Wir haben einen Ergometer zu Hause, mit dem wollte ich mal anfangen, etwas ausdauernder zu werden. Habe ich dann aber auch nach 'ner Woche aufgegeben, weil ich meine Zeit nicht "auf sowas Langweiliges verschwenden" wollte. Stur in die Luft zu starren und einen Fuß vor den anderen zu setzen fesselt mich nicht sonderlich. Aber wie schon gesagt, das ist alles eine Sache der Disziplin, weiß ich leider selbst.

Manchmal wünschte ich mir, ich hätte jemanden, der mich zwingt, das zu machen, weil ich's selbst nicht auf die Reihe kriege. Aber das Leben ist leider kein Ponyhof, also muss ich da selbst ran, wenn ich nicht gerade zufällig in einer Klinik lande. Da fehlt es mir - gestehe ich - an Reife und Eigeninitiative bzw. -antrieb. Das Wollen ist hier ohne Zweifel der Dreh- und Angelpunkt. Und du merkst, ich bin gut darin, Ausreden zu finden. :-q

Danke auf jeden Fall für deinen Ansatz!

Ich muss das Thema allerdings nochmal auf meine ursprüngliche Frage richten: Glaubst du, ich schlafe so viel, weil ich keinen geregelten Alltag habe und nicht ausgelastet bin? Das ist halt das Einzige, worin ich wirklich unschlüssig bin. Dass ich meine Lebenseinstellung mal anpacken und mich mal auf die Reihe kriegen muss, das hab ich ja leider schon befürchtet.

@ Heymi83

Vielen lieben Dank für diesen Auszug aus deinem eigenen Leben. Ist schwer zu erklären, aber Geschichten wie diese rütteln mich doch am meisten auf und holen mich aus meiner Illusion raus, dass ich mich UNMÖGLICH aus eigener Kraft aus diesem Teufelskreis holen kann. Insbesondere deswegen, weil sich das alles sehr, sehr bekannt anhört.

Darf ich fragen, was dir geholfen hat, durchzuhalten? Wie ich schon oben für BenitaB. ausformuliert habe, bin ich ziemlich "gut" darin, Ausreden für alle Belange zu finden. Heute mal keinen Sport machen, heute mal etwas länger schlafen, heute doch mal Chips kaufen - diese Liste könnte ich unendlich fortführen. Bei mir ist leider noch nicht der Moment da, in dem es sprichwörtlich Klick macht und ich die Notwendigkeit sehe, am Ball zu bleiben. Dann sage ich mir, mein unstrukturiertes Leben ist doch gar nicht so schlimm und muss doch nicht krampfhaft verändert werden - und das vor allem nicht heute! Wie du so schön gesagt hast, ich ver*rsche mich selbst am laufenden Band. Klar, ich will gern normal schlafen, einen funktionierenden Kreislauf und ein gesundes Körpergewicht. Aber zu welchem Preis? Du verstehst, was ich andeuten will.

Würde mich also wirklich, wirklich sehr interessieren, was dir (beziehungsweise auch anderen!) half, dranzubleiben.

R*aClphh_HH


Gegen die eigene Antriebslosigkeit hilft es mitunter, Verpflichtungen einzugehen.

Such Dir eine Laufgruppe, die sich regelmäßig trifft. Oder eine Sportverein. Alleine Joggen oder das Ergometer daheim kann man gerne mal lassen, wenn man keine Lust hat, unter dem Gruppenzwang sieht das schon anders aus. Aber solange man nicht z.B. Tennis spielt, wo man als Spielpartner unbedingt vonnöten ist, ist natürlich auch die Gruppe keine Garantie. Ein bisschen muss man schon auch selber wollen. Die interessanteren Sportarten sind da von Vorteil, etwas langweiligeres als Ergometer gibt's ja kaum. Such Dir eine entferntere Beschäftigung und fahr da eisern täglich mit dem Rad hin.

Versuch Dir selber einen Rhythmus zu geben. Aufstehen um 8, zu Bett um 12. Und dann stell Dich drauf ein. Kauf Dir drei Wecker, die Du weit verteilst, damit Du aufstehen musst, um sie auszumachen. Und versuch, abends vor dem zu Bett gehen weniger PC zu zocken, das blaue Licht des Monitors oder des Fernsehers oder des Smartphones suggeriert dem Gehirn es wäre hellichter Tag. Das stört oft beim schlafen, merken wir bei unseren Kindern sehr gut.

Awnna_D19f86


Hey,

das kenne ich von mir: Vor einigen Jahren hatte ich ein ähnliches Problem. Ich war arbeitslos (was ich aber im Moment auch bin) und mein Schlaf- und Tagesrhythmus war total im Eimer. 10 - 12 Stunden hab ich auch locker geschlafen. Oft bin ich auch erst spät nachts bzw. früh morgens ins Bett. Deswegen war ich damals auch zuletzt total genervt von mir selbst.

Dadurch, dass ich dann quasi auch den halben Tag verpennt hab, war ich auch extrem demotiviert überhaupt noch irgendetwas 'Sinnvolles' zu machen. Ging schon Richtung Depressionen (die ich auch noch aus meiner Vergangenheit kenne).

Hab übrigens dann, als ich das wieder einigermaßen im Griff hatte un dadurch auch wieder zufriedener war, angefangen abzunehmen und auch knapp 30 kg verloren.

Ich würde sagen, das Mittel heißt Disziplin - wenn du denn etwas ändern willst. Ich habe da verschiedene Strategien angewandt und ausprobiert, eigentlich relativ banale Dinge. Würde dir gern auch ein paar Tipps geben, vielleicht hilft dir da ja auc etwas.. :)

R#yokCarxa


@ Ralph_HH

Eine Laufgruppe oder ein Verein klingt offen gesagt gar nicht schlecht. Ich bin auch eigentlich überzeugt davon, dass "das bisschen Antrieb" mir schon ausreichen würde, regelmäßig hinzugehen, auch wenn ich nicht zwingend von Nöten bin. Aber eben dem Gruppenzwang wegen. Allerdings wohne ich im letztmöglichen Kuhkaff des Saarlandes und fürchte, dass ich noch dazu als Frau Schwierigkeiten haben werde, eine Truppe in meinem Alter zu finden, die einen anderen Sport außer Fußball betreibt. Aber da muss ich mich eben umsehen - die Idee gefällt mir auf jeden Fall!

Drei Wecker hätte ich tatsächlich schon zur Verfügung - mein liebes Handy inklusive. Hab eben diesen Versuch vor zig Jahren schon gestartet; endete damals aber darauf, dass ich mich nach dem Ausschalten von Wecker #2 und #3 stur wieder ins Bett verkrochen hab. Zudem bin ich einer dieser schrecklichen Menschen, die es auch 4 Stunden lang durchziehen, alle 10 Minuten den Wecker erneut auf Schlummer-Modus zu stellen. Da kenn' ich keine Grenzen.

Wird Zeit, dass sobald ich da richtig durchstarte, ich mir endlich ein paar neue Bücher anschaffe. Das wird dann ein guter Ersatz für "Ich schaue Serie XY zum Einschlafen." Vielen Dank auf jeden Fall für den Ansatz!

@ Anna_1986

Auch dir vielen herzlichen Dank für den Ausschnitt aus dem eigenen Leben. Insbesondere Passagen wie "spät nachts bzw. früh morgens ins Bett" oder "den halben Tag verpennen und dann extrem demotiviert sein, überhaupt noch etwas anzufassen" kommen mir sehr, sehr bekannt vor. Tatsächlich bin ich heute auch immer noch wach. Aber das findet ja jetzt hoffentlich bald ein Ende.

Zu deinen Tipps und Strategien: Was kann ich sagen außer "Immer her damit!"? Wie schon so oft gesagt, ich bin dankbar um jede Möglichkeit, mich selbst davon abzuhalten, mir Schlupflöcher oder Ausflüchte zu suchen. Daher, ich bitte sogar darum! :)

_|Su^rferxin


Was genau hindert Dich, ein strukturiertes Leben zu führen. Sag nicht, der Schlaf...

Ich wette mit Dir, Du könntest morgens um 5 Uhr aufstehen, wenn der Flieger nach Mallorca um 8 Uhr am Flughafen bereitstehen würde.

Es liegt also an der Diszipin. Und sorry, daran kannst nur Du arbeiten. Und um den Kreislauf in Schwung zu bekommen, hilft Sport. Geh Joggen, mach Nordic Walking.

Wärest Du in einer psychosomatischen Klinik, würde man, ohne dass es auch nur ansatzweise interessiert, ob Du sonst 12 STunden schläfst, Dich in alle Sportprogramme reinverplichten.

Und entsprechend der Erfahrung der Teilnehmer, würdest Du hinterher sagen, ich fühle mich großartig...

Ohne Probleme wäre das zu Hause auch möglich, sofern Du das wirklich willst. ABer man muß es eben wollen. Das ist das Geheimnis. Dinge auch dann zu tun, wenn man eigentlich nicht will.

Und eine ehrenamtliche Tätigkeit könnte auch helfen, die Struktur zu verbessern.

Bevor das nicht alles mal ausprobiert wurde, würde ich sagen, dass es keinen Sinn macht, zu spekulieren.

Einfach machen....

BenitaB.

Nun, du mußt nicht immer von dir auf andere schließen. %-|

Es gibt durchaus Leute, bei denen solche Beschwerden ernst sind und die auch bei positiven Ereignissen nicht fitter drauf sind und den Flieger um 8 Uhr mit Sicherheit verpassen würden.

Avnna@_19/86


Dazu müsste ich erst mal son bisschen wissen. Zieht ja nicht bei jedem die gleiche Strategie. :)

Bist du jemand, der nach dem ersten Weckerklingeln sofort aufstehen kann? Ich kann das z. B. nicht.

Da du ja viel drin bzw. am PC bist: Gehst du gern einkaufen?

Kochst du gern?

Gibt es etwas, worauf du mal wieder Lust hättest es zu tun (z. B. Frühstücken Gehen, Dekorieren,Heimwerken, ...)? Gibt es da sogar etwas, was du aufgrund des langen Schlafens allein aus zeitlichen Gründen zuletzt gar nicht machen konntest?

Aunna~_19x86


Les ich jetzt erst: Stundenlang Schlummermodus - kenn ich. ;-D

RsySokUara


Beim ersten Wecker sofort aufstehen: Auf keinen Fall. Wenn ich aufstehen muss (und das Ziel will ich mir ja setzen) meistens beim zweiten Mal, spätestens beim dritten Mal. Sonst, wie gesagt, Schlummermodus. Schrecklich.

Einkaufen geh' ich eher ungern. Meistens mit Plan / Einkaufszettel in egal welchen Laden und dann so schnell es geht wieder raus. Insbesondere dann, wenn's voll ist.

Ich koche ziemlich gern, bin da auch recht experimentierfreudig. Ich probier' ja gerne Dinge, die ich noch nie gegessen habe, versuche auch mal gern rein vegetarisch zu kochen, etc. etc. Ja, kochen macht mir Spaß. ;-)

Dinge, auf die ich mal wieder Lust hätte... Um ehrlich zu sein, nein. Eigentlich nicht. Nur, da ich zur Zeit immer erst wirklich spät abends aufstehe, komme ich recht wenig zum Kochen (weil, wat soll ich mitten in der Nacht für mich allein kochen), aber das war's eigentlich auch schon. Ich hab 'nen recht beschränkten Horizont was Hobbies anbelangt und das lässt sich eigentlich alles zu jeder Tages- und Nachtzeit machen. Generell weiß ich nicht recht, was ich mit mir anfangen soll, mal abgesehen von den oben genannten Aspekten, aber das ist ein anderes Thema, denke ich. :-X

A'nnau_1986


Aber das mit dem Kochen ist schon mal gut. :)

Bist du denn gern draußen?

Wäre sportmäßig Schwimmen was für dich?

Ich kenn ja deine Wohnverhältnisse nicht, hast du ne eigene Wohnung? Und was ist mit Haushalt, machst du den 'gern' oder ist das einfach ein notwendiges Übel?

Ich muss meinen Wecker mind. ne halbe Stunde vor der gewünschten Aufstehzeit stellen, ohne Schlummertaste kann ich nicht. :D

Optimal wäre es natürlich, wenn du zumindest am Anfang der Tagesrhythmus-Umstellung irgendetwas am MorgenVormittag hast, worauf du dich ein wenig freuen kannst und worauf du Lust hast. Das kann sowas sein wie morgens zum Bäcker und Brötchen holen, irgendetwas Bestimmtes im TV ansehen, gemütlich morgens irgendwo nen KaffeeTee trinken... Wüsstest du da was?

R2yovk'arxa


An und für sich bin ich gern draußen, aber ich muss dann auch was zu tun haben. Ich bin leider nicht der Typ Mensch, der sich auf 'ne Liege legt und Stunden regungslos in der Sonne grillt. Zwar hab ich den Wald praktisch direkt hinter'm Haus, aber stur ins Grüne watscheln war leider auch nie meins.

Schwimmen find' ich O.K. Mangelt dann maximal daran, dass ich unzufrieden mit meiner Figur bin / mich dafür schäme, nicht gern nackte Haut zeige, etc. etc. Aber ich bin eigentlich gern im Wasser. Hab derweil mal recherchiert, was es bei mir sportmäßig so gäbe und bin auf Tai Chi gestoßen. Ich find' Kampfsportarten unheimlich faszinierend, das will ich mir unbedingt die Tage mal ansehen.

Ich wohne noch bei meinen Eltern, wirke offen gesagt wenig im Haushalt mit. Und wenn, dann ist es definitiv das notwendige Übel - aber ich mach's andererseits gern, um meine Mama zu entlasten.

Mit dem Wecker sieht's bei mir exakt gleich aus. Schlummertaste sei Dank. :)

Hmm, ich könnte morgens bzw. vormittags 'ne Serie oder 'nen Film schauen, da ließe sich sicherlich was einrichten. Aber das wäre halt was, das ich mir "künstlich" da reinsetzen würde. Nur spontan fiele mir da leider erst einmal nix ein, das sich nur morgens erledigen ließe. Bald steht da aber sowieso das Studium an, also regelt sich das eh.

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