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Seit Jahren 12 Stunden Schlaf täglich

Atnn6a_1x986


Willst du denn jetzt schon was an dem Rhythmus ändern oder ist die Motivation gar nicht so groß, weil du es ja in einigen Wochen eh musst?

Wobei das wahrscheinlich auch nicht von heut auf morgen geht...

Als konkret gefragt: Wann genau willst du damit anfangen? :)

P(aKul_R$evere


Ob dein Schlafverhalten krankhaft ist, oder nicht wirst du dann in ein paar Wochen sowieso erfahren. Denn so wirst du kein Studium erfolgreich beenden können. Dann wirst du sehen, ob der fehlende geregelte Tagesablauf Ursache, oder Ergebnis ist.

Beim Arzt war ich deshalb schon. Mein Hausarzt sagte mir, "das sei bei manchen Menschen einfach so".

Na toll. Also ging ich zum nächsten Allgemeinmediziner, der hat mich an einen Lungenfacharzt verwiesen um herauszufinden, ob es eventuell an einer Schlafapnoe läge.

Du hast also für eine Nacht ein Gerät mit nach Hause genommen und das Ergebnis war unauffällig? Dein Schlafverhalten war in dieser Nacht exakt so wie sonst auch? (Dieselben Einschlaf- und Aufwachzeiten?)

würde mich - da das ja als häufige Ursache gilt - eigentlich nicht als "depressiv" (lediglich lust- und antriebslos) bezeichnen

Ist ziemlich wurscht, ob du dich "eigentlich als depressiv" bezeichnen würdest, oder nicht. Es spielt lediglich eine Rolle, ob du nun depressiv bist, oder nicht. Das beurteilst du nicht selbst, sondern ein Experte.

P$laneteanwind


Ich oute mich hier einfach mal als eine 12h-Schläferin. War schon immer so. :-| Ich kenne mich gar nicht anders. Mit 21 war ich deswegen mal beim Hausarzt: Blutbild und Schilddrüse gecheckt: nichts. Zum Neurologen EEG machen lassen: nichts. Für den Neurologen war der Fall sofort klar: psychisch. %-| Dass es mir sehr gut ging und ich ein sehr glücklicher Mensch war interessierte ihn nicht, im Gegenteil, denn das könne ja gar nicht stimmen, ich kann doch gar nicht glücklich sein, sonst würde ich ja nicht so lange schlafen. :-o Dann habe ich in Eigenregie viel versucht: mehr Sport (obwohl ich eigentlich in meiner Teenager Zeit sehr sportlich war und da das Problem auch bestand), versucht regelmäßig aufzustehen (was ich jahrelang Dank Schule auch getan hatte), habe Ernährungsumstellung versucht, versucht den Schlaf langsam zu reduzieren und nichts half auch nur ansatzweise. Im Gegenteil, mehr Sport resultiert bei mir in noch dringenderem Schlafbedarf. Er wird zwar nicht unbedingt länger, aber wichtiger. Ich kann z.b. mit Wecker auch gut nach 10h Schlaf aufstehen, fühle mich zwar nicht ausgeschlafen, aber es geht. Mit Sport wird das schwieriger. Dann hat man als ich 26 war eine Schilddüsenunterfunktion festgestellt und alle sagten: DAS ist der Grund. Wars aber leider auch nicht. :-| Nichts hat sich geändert, nur die Tagesmüdigkeit wurde besser. Dann hat man schweren Vitamin D Mangel festgestellt. Wurde behoben, die Tagesmüdigkeit wurde abermals besser, aber geschlafen habe ich immer noch 12h. Ermährung auf Low Carb umgestellt, viele sagten damit würden sie weniger Schlaf brauchen: bei mir war nix damit. Aktuell versuche ich einen wohl schon immer bestehenden Eisenmangel zu beheben, der KÖNNTE der Grund sein, aber ich mache mir keine Hoffnungen mehr. Wenn es so sein sollte, werde ich es merken....

Bei mir hilft wirklich gar nichts, ob ich regelmäßig Sport mache, viel in der frischen Luft bin, einem geregelten Rythmus nachgehe..... ich bin quasi immer chronisch müde, weil ich es mir nicht leisten kann jeden Tag soviel zu schlafen. Ich studiere auch und merke da echte Probleme, da ich nicht in der Lage bin wie manche andere Studenten so viel am Tag zu lernen, einfach weil ich mehr schlafen muss. Und da hilft auch kein "aber wenn der Wecker klingen würde und zu in den Urlaub wolltest, würde es ja gehen." JA das eine mal geht das schon, es geht vielleicht auch ein zweites mal, aber entweder liege ich dafür abends viel früher im Bett oder ich bin spätestens am dritten oder vierten Tag dermaßen übermüdet, dass ich fast nichts mehr hinkriege, bin reizbar, habe Kopfweh und will eigentlich nur schlafen.

Interessant ist auch, dass sich mein Schlafbedarf auch Null erhöht, wenn ich mal echt Sorgen oder Probleme habe. Der bleibt einfach immer konstant.

Wenn ich mit dem Studium fertig bin und mal Geld verdiene, will ich auch mal in ein Schlaflabor gehen, notfalls auf eigene Kosten. Aber ich erhoffe mir davon auch nicht mehr viel. Übrigens geht es sehr vielen in meiner Familie so, dass sie viel zu viel Schlaf brauchen, aber die meisten sind eher bei 10 bis 11h. Meine Tante winkt immer nur ab mit "Planetenwind, wir sind alle so in unserer Familie, wir sind schwächlicher und brauchen viel Schlaf." Vielleicht hat sie recht. Vielleicht stimmt aber auch bei uns allen was nicht ganz und keiner findet es.

E^hemUalEige*r NEutzeru (#52-8611)


Ich bin auch mit 12 Stunden Schlaf gut dran. Nur HABEN tu ich ihn fast nie. ;-D

Minimum 8 Stunden, damit ich mal 6 Std am Stück wach sein kann.

Hast du schon mal Mittagsschlaf versucht?

R>acisIa


Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Ryokara diese 12 Stunden Schlaf wirklich braucht. Wenn man mal Krankheiten / etc. ausklammert, müsste sie ja nach den 12 Stunden Schlaf fit und nicht antriebslos sein.

Bei mir ist es zumindest so, dass ich antriebslos uns irgendwie ein bisschen benebelt bin, wenn ich ZU VIEL geschlafen habe. Das ist dann schlimmer als zu wenig Schlaf.

Je nach Englischkentnissen würde ich dir mal die Website vom Gretchen Rubin und den Test dort empfehlen. Sie beschäftigt sich mit Angewohnheiten und wie verschiedene Menschen gute Angewohnheiten aufbauen können.

T@his Twili6ght Garrxden


hm, wenn ich mir dein Leben mal so grob zusammenfasse ist es wohl kein Wunder, warum du so träge (ist nicht böse gemeint) und lethargisch bist. Klar gibt es auch Menschen, die in absoluter Freizeit ganz viel mit sich anfangen können, aber viele auch nicht. Vor allem wenn es zeitlich nicht limitiert ist, wie Urlaub etc.


Da du (noch) keine äußeren Zwänge hast, musst du dir entweder selbst welche auferlegen oder eben damit Leben, dass du zum absolutem Faultierchen mutiert bist ;-)


Ich wundere ich, dass deine Eltern dir da keinen Dampf machen und dich gewähren lassen.


Tipps, was du dir als Eckpunkte nehmen kannst, hast du ja genug bekommen. Jetzt liegt es an dir, was/ob du was davon umsezuen willst. Ich kann nur sagen, dass es wirklich schwer fällt, wenn man eben nicht MUSS... aber für dein seelisches Wohlbefinden wäre es sicherlich gut :)z .

Übergewichtig finde ich dich übrigens nicht mit deinen Maßen...

T^his eTwilSight G9ardxen


Und eine Depression kann es natürlich sein oder werden. Was nun zuerst da war, die Depression und deswegen das hängen lassen oder duch das abhängen irgendwann auch ne depressive Verstimmung kommt - sei dahin gestellt.

In meinen arbeitslosen Zeiten habe ich z.B. keine 12 std. gepennt. Ich habe immer meine 8std gebraucht und hatte einen Rhythmus von 1Uhr nachts schlafen gehen und um 10h aufstehen (brauch immer eine Zeit um einzuschlafen).

Und was habe ich gemacht: computer gespielt, einkaufen, bummeln, mit Freunden treffen, abends ausgehen, feiern, Haushaltssachen, malen, redaktionelle Sachen (Hobby)... ich ahbe aber auch einen eigenen Haushalt zu führen gehabt, Wäsche etc. und somit hatte ich immer was zu tun.

Heute habe ich 2 Kinder, da habe ich nur kleine Zeitfenster mal zwischendurch für mich :-) .


Was mir immer gut tut ist schlicht: rausgehen. Wenn ich mal 2 Tage nicht draussen war, fühle ich mich unwirklich, knatschig, unsicher und einfach unwohl.

Aznna[_19x86


Dassc man sich mit einem geregelteren Tagesrhythmus (auch oder gerade als Arbeitslose) psychisch besser fühlt, kann ich nur bestätigen. Ich hatte wie gesagt auch schon lange Phasen, in denen ich erst mittagsnachmittags aufgestanden bin - zu der Zeit war ich wohl auch verstärkt depressiv.

Den Rhythmus wieder umzustellen war echt ein Kampf (da ich sowieso schon Einschlafprobleme hatte), aber es hat sich gelohnt. Seit nem Dreivierteljahr behalte ich den Rhythmus bei.

Auf jeden Fall braucht man am Tag irgendwelche Aufgaben, damit man weiß wofür man früher aufsteht. Bei mir ist es zur Zeit der Haushalt, Einkaufen, Jobsuche, Kochen und Backen, meinen Freund (und mich) kulinarisch verwöhnen und dann natûrlich noch Hobbies (ich fotografiere und wandere gern). Ich hätte ein extrem schlechtes Gewissen, wenn ich bis Mittag schlafe während mein Freund arbeitet.

Tshi&s Twilig(ht Garxden


Ich hätte ein extrem schlechtes Gewissen, wenn ich bis Mittag schlafe während mein Freund arbeitet.

Nö, das hätte ich nicht, außer ich würde auf seine finanziellen Kosten Leben. Aber solange ich zuhause alles schmeisse, weil ich eben da bin, sei es mir doch gegönnt bis Mittags zu schlafen.

Aber die TE wohnt noch zuhause, d.h. Wäsche, einkaufen, kochen, putzen... macht alles wohl die Mama... DA hätte ich ein schlechtes Gewissen.

TGorltue7


Glaubst du, ich schlafe so viel, weil ich keinen geregelten Alltag habe und nicht ausgelastet bin?

Ja.

Tipps:

- Morgens zwei Wecker stellen. Immer auf dieselbe Zeit, Wecker 1 mit Snooze-Modus, Wecker 2 30 Minuten später, mit einem widerlichen, lauten Weckton, zwei Meter vom Bett weg. Wecker 1 lässt Dich gemütlich erwachen; gegen Ende der Snooze Zeit Decke zur Seite schieben (Kälte weckt!. Wecker zwei zwingt Dich, sofort aufzustehen - und zurück ins Bett gibt's nicht mehr.

- Sport oder Spaziergang zu einer fixen Zeit (nächsten Wecker stellen!) am Morgen. Da Du zielloses Spazieren nicht magst: Leg einen Punkt fest, zu dem Du gehst, z.B. 2 km entfernt (eine Bank mit einer schönen Aussicht? Eine Bäckerei? Eine Bushaltestelle? Eine Weide mit herzigen Ziegen?). Da gehst Du nun jeden Tag hin. (Alternativ: Einen Montags-, Dienstags, ...-Ort. Auch diese legst Du im Voraus fest!)

- Leg Dir eine Tracking-App zu (z.B. Runtastic). Damit lassen sich Deine Spaziergänge aufzeichnen, und Du kriegst die Strecke pro Tag, Woche, ...angezeigt.

- Such Dir Hobbies oder Aufgaben, die Dich aus dem Haus treiben. Lege den Weg zu Fuss oder mit dem Fahrrad zurück.

- Vielleicht wäre Geocaching etwas für Dich? Caches am Computer raussuchen, zu Fuss und mit Fahrrad hinfahren. (Falls Du das nicht kennst, es gibt hier im Forum einen tollen Thread dazu.)

- Lege Dir ein Abend-Ritual zurecht. Z.B. Tee kochen, gemütlich in der Küche trinken, ohne etwas anderes dazu zu machen. Oder einer Freundin eine Nachricht schreiben. Oder auf dem Balkon die Sterne angucken gehen. Egal was: Auch dieses Ritual hat seine fixe Anfangs- und Endzeit (Wecker stellen!).

- Anschliessend gehst Du direkt zu Bett, kein Umweg über Handy oder Computer, keine Whatsapp oder Mails lesen, nix. Fixe Bettgehzeit.

Unser Schlafbedüfnis hat - organische Ursachen mal ausgeschlossen - sehr viel mit Gewohnheit zu tun. Das wirft Dir momentan Knüppel zwischen die Füsse, weil sich Dein Körper an den keinen-Rhythmus und die 12 Stunden Schlaf gewöhnt hat. Nach einer Umgewöhnungszeit wird Dir aber die neue Gewohnheit helfen.

Was sagen eigentlich Deine Eltern zu dem Thema?

mynef


leide unter chronischem Blutniederdruck

Was tust du dagegen?

Was passiert, wenn du einfach nach 7-8 Stunden aufstehst?

eigentlich nicht als "depressiv"

Eigentlich?

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