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Wieso bekomme ich einfach kein Schmerzmittel ?

Ebhemaliger! NutzeGr (#5454x21)


Jetzt auch noch Autismus... ":/

Und es gibt auch ausserhalb Hessens Schmerzkliniken.

Was sagen Deine Betreuer dazu ? Und zu Deinem Drogenkonsum ??

ich bin noch in jugendhilfe.

Ich bin 22

???

) Nichtmal .... den PC kann ich schmerzfrei bedienen. Jeder Tastaturanschlag schmerzt einfach extremst.

Es gibt ergonomische PC-Mäuse und auch ergonomische PC-Tastaturen.. das wäre zumindest ein Anfang.

fDallen_^angel _7x3


raytracer, geh mal ins Forum von suchtmittel.de

Da sind Leute mit exakt deiner Problematik und können dir besser weiterhelfen.

Es geht dort sehr menschlich zu, weil jeder weiß, wie dreckig es dem anderen geht und meist sind die Ratschläge auch gut und hilfreich.

Ich bin dort übrigens auch sehr aktives Mitglied, verrate dir aber jetzt nicht meinen nick.

Wenn du "drauf" bist, kannst du die nächste Suchtambulanz aufsuchen und ich denke, du hast ein Recht mit Methadon/Polamidon oder Subutex substituiert zu werden, wenn es eben keinen normalen Arzt gibt, der dir die Opiate in Tablettenform "verschreibt".

Es ist total grausam, und ja, ich verstehe dich- diese Horrorschmerzen führen zwangsläufig in die Isolation und Depression und so weiter....

Viel Erfolg- komm mal rüber! {:(

r`aytrxacer


wieso sollte ich außerhalb hessen schmerzkliniken aufsuchen, wenn in hessen selbst schon alle ablehnten? dann fahre ich 2 stunden und kriege ne ablehnung, das rentiert sich nicht. meinen betreuern ist das alles egal, die sehe ich ja auch kaum. das mit den drogen ist denen auch egal, die wissen das, finden das nicht gut, aber wollen auch nicht, dass ich ne alternative bekomme.

wieso sollte ich auf ergonomische sachen setzen, wenn es schon schmerzt, wenn ich nichts mache?

okay, ich versuche es da dann in dem board wohl nochmal.

E!hemarligere HNutzer P(#545421)


wieso sollte ich außerhalb hessen schmerzkliniken aufsuchen, wenn in hessen selbst schon alle ablehnten? dann fahre ich 2 stunden und kriege ne ablehnung, das rentiert sich nicht. meinen betreuern ist das alles egal, die sehe ich ja auch kaum. das mit den drogen ist denen auch egal, die wissen das, finden das nicht gut, aber wollen auch nicht, dass ich ne alternative bekomme.

wieso sollte ich auf ergonomische sachen setzen, wenn es schon schmerzt, wenn ich nichts mache?

raytracer

Hmmm ... und warum verwundert es mich gar nicht so richtig, dass kein Vorschlag oder Hinweis angenommen wird, dass jeder konkreten Nachfrage ausgewichen wird und dass natürlich die Betreuer total gleichgültig sind.

riaytrWacZer


ich habe kein auto und stundenlagn fahren um wieder eine ablehnung zu kassieren? ich war in wirklich vielen kliniken. wie wahrscheinlich ist das, das sich da genommen werde? es gibt doch auch viele ambulante möglichkeiten, wie ein psychologe und ein arzt, der mir schmerzmittel verschreibt.

P<lüscBhbiest


Seit wann muss man dort persönlich vorstellig werden, um einen Platz zu bekommen? ":/

Es wundert mich, dass du so genau noch weißt, was alles bei dir untersucht wurde.

rxa)ytrLacexr


ich habe protokoll geführt, außerdem habe ich ja die unterlagen und arztbriefe. ich sehe die substitution als letzter weg, dort bekomme ich endlich schmertzmittel und psychologische gespräche. also das beides, was ich jahrelang gesucht habe. die schmerzen haben irreparable schäden in meiner psyche hinterlassen. durch schmerzmittel kann ich dann endlich mal wieder leben und mal kontakt zu menschen aufnehmen. ich habe angst, dass sich irgendwann durch den stress und schmerzen mal wieder abwesend bin und aus affekt irgendetwas schlimmes mache.

P0la7cebo0x906


Also ich denke ehrlich gesagt, das für dich ein Aufenthalt in einer Psychiatrischen Einrichtung das Beste wäre.. bei dir liegt mehr im argen als "nur" deine Schmerzen.. alleine schon deine Aktion mit: "ich nehm jetzt mal Heroin nur damit ich die Substitution bekomme".. ein absolut bescheuerter Gedankengang.. zumal du dir mit dem Heroin einfach noch mehr Schäden zufügst.. und dann noch wirklich dreist, denn du bist nicht auf die Substitution angewiesen so wie manch andere die wirklich die Sucht hinter sich lassen wollen. du begibst dich sogar freiwillig noch in die Sucht.. also sorry, da fehlt mir jegliches Verständnis!!!

Du hast einen Ärztemarathon hinter dir, ok.. aber das dir da keiner helfen konnte kann ich mir nicht vorstellen.. ich glaube eher, dass die Hilfe die du bekommen hast und hättest einfach nicht deinen Vorstellungen entsprochen hat und du sie somit garnicht angenommen hast bzw. dich nicht an die Therapiepläne gehalten hast..

Mein Ansatz den ich dir empfehle: ab zum nächsten Psychiater bzw. in die nächste psychiatrische Einrichtung MIT deinem Betreuer.. und das möglichst zeitnahe.. Erzähl ihm was los ist und das du Hilfe benötigst.. weiß Gott aber nicht in Form von Substitution.. mit dem Psychiater kannst du auch besprechen ob ihr wegen den Schmerzen einen Schmerzmediziner mit dazu holt, gibt nämlich auch Niedergelassene Schmerzmediziner, dazu musst du nicht unbedingt in eine Schmerzambulanz oder dergleichen..

und komm weg von dem Gedanken das dir nur die Substitution helfen kann!! Du bist 22.. hast die Schmerzen seit 3 Jahre... glaub mir da sind die Therapiemöglichkeiten noch nicht ausgeschöpft, und Heroin bzw. Substitution gehört da wenn schon ganz ganz ganz ganz zum Schluss hin wenn wirklich nichts mehr geht.. aber da bist du noch lange nicht.. auch wenn du das glaubst.. aber Hilfe wirst du halt auch nur bekommen wenn du sie annimmst und dich an die Therapie hältst... weiter Rücksprache mit dem Arzt hältst, und nicht weiter Ärzteshopping betreibst.. sondern einfach mal bei einem bleibst, damit dieser auch die Möglichkeit hat die Therapie anzupassen..

kein Arzt wird dir von jetzt auf gleich Opiate verschreiben solange er dich nicht kennt und nicht mit Schmerzmittel mit niedriger Potenz eine Therapie begonnen hat.. wenn du aber von Arzt zu Arzt rennst und beginnst du überall immer bei Status 0.. keiner wird gleich höher Einsteigen mit Schmerzmitteln..

rQayOtraxcer


ich betreibe kein ärztehopping. die sind diejenigen, die mich doch ablehnen. beim letzten schmerzarzt bekam ich lyrica und als ich sagte, dass ich noch schmerzen habe sagte die, dass die nchts mehr machen kann. das wars. ich bin nicht derjenige der wechselt! wieso in die psychatrie? da war ich doch gerade, nur wurde da nichts gemacht. ich weis nicht, wieso du dir nicht vorstellen kannst, wieso es leute gibt, die nicht behandelt werden. und nein, es hat nix mit meiner vorstellung zutun. 6 monate und kein arzt schaute es sich an, wo ist da meine vorstellung verzerrt? ich glaube einfach, dass deine vorstellung anders aussieht, nur weil du es nicht so erlebt hast bisher. meine betreuer waren doch dabei. das die psychologen mich ablehnen konnte mir die psychaterin im krankenhaus auch nur damit erklären,d ass die sich die einfachen fälle alle nur rauspicken. ich glaube, dass du denkst, ich hätte eine verzerrte ansicht von allem, aber dann hat die ja auch meine betreuerin und alle um mich herum, die das auch so sehen. stelldir vor, es gibt menschen die kommen mit einer durchbohrten lunge ins krankenhaus und kriegen kene schmerzmittel. kannst du dir auch nicht vorstellen oder? nem bekannten ist das passiert. nur weil du es so nicht kennst, bedeutet es doch nicht, dass es sowas nicht gibt. ich finde das echt ziemlich daneben gleich von allem so auszugehenund zu sagen, ich würde in allen belangen lügen. dann müssen die betreuer und alle um mich herum ja auch in die klapse, da die ja auch alles total anders wahrnehmen. schwachsinn! was würdest du machen, wenn du mal keine behandlung kriegst und wie ich verzweifelt und hoffnungslos bist? als ob du da zuhause rumsitzen würdest und nichts versuchen würdest und keine schmerzmittel nehmen würdest. in der not ist dem menschen gesetze egal, da tötet man auch den kidnapper um sich zu retten und sage jetzt nicht, dass du das nicht tun würdest.

t$he-caNver


[...] Schmerz [...] verursacht nämlich weder Autismus noch schizoaffektive Störungen. Anlaufstelle für ihn ist die Psychiatrie, und das weiß er. Zu der Erkrankung gehört halt auch, dass die meisten Patienten etwas eigene Vorstellungen von Therapie haben.

Sein letzter Faden zum Thema ist auch erst 3 Wochen alt, vielleicht wird da manches klarer: [[http://www.med1.de/Forum/Diverse.Erkrankungen/727788/]]

r)ayJtraccer


und was hätte ich deiner meinung nach und wieso wird das nicht behandelt? die leute ummich herum habe ich mal gefragt, und die sagen, dass ich klar wirke und keineswegs gestört wirke. vlt. kommt das hier anders rüber, aber so ist es. und wenn es so wäre, wieso sagt dass dann kein arzt oder unternimmt was? das passt dochnicht zusammen.

PNPsschbxiest


Nur weil man klar wirkt, heißt das nicht automatisch dass man auch klar ist.

Wie stellst du dir deine weitere Behandlung vor?

Ich hege den Verdacht, dass du auf etwas ganz bestimmtes hinaus willst und deshalb andere

Angebote bezüglich deiner Behandlung ablehnstö

XIiraxin


Also ich erzähle dir jetzt 2 Stories.

1. Ich habe Freunde mit Colitis Ulcerosa (entzündliche Darmkrankheit), die beiden bluten im Darm. Sie können nichtmal ihr essen aufessen bevor sie zum Klo rennen müssen, weil sie starke Bauchschmerzen kriegen. Wenn ich mit ihnen unterwegs bin, sind sie immer auf der Suche nach einem Klo. Immer. Sie haben sogar einen Schlüssel für die Behindertentoiletten.

Eine der beiden hatte eine Campingtoilette in ihrem Auto, denn wenn sie Schmerzen kriegt, muss sie SOFORT auf eine Toilette. Nicht 5 Minuten Sofort sondern "It's the final Countdown"-Sofort.

Aus Erzählungen hörte ich, das ganze ist nicht nur unangenehm, sondern auch sehr schmerzhaft. Eine der beiden wurde sogar mal im Drogeriemarkt ohnmächtig.

Aus Erfahrungsberichten hört man dass medizinisches Mariuhana hilft, TROTZDEM bekommen sie dies nicht zugesprochen, sondern andere Schmerzmittel.

Eine der beiden hat sich sogar den Dickdarm heraus operieren lassen und sagt "Das war die beste Entscheidung meines Lebens" obwohl sie mit einem Stoma rumrennt, einem künstlichen Darmausgang.

Trotzdessen, ist es ihnen möglich zu einem gewissen Grad soziale Kontakte aufrecht zu erhalten.

Wenn ich die beiden treffe, machen wir oft Stuhlwitze und unterhalten uns mit Fäkalhumor, aber gleichzeitig halte ich mit ihnen Ausschau nach einer Toilette, oder schirme sie ab, wenn sie mal schnell in einen Busch müssen (Auch in der Innenstadt.)

2. Eine andere Freundin hat eine unheilbare Nervenerkrankung, die bewirkt, dass viele ihrer Organe absterben.

Sie hat nurnoch eine Niere und die funktioniert auch kaum. Sie blutet aus allen Ecken und Enden ihres Körpers, ich traue mich garnicht sie genau zu fragen, was sie überhaupt noch hat...viel dürfte es nicht sein, da sie inzwischen sogar Magen und einen Teil der Lunge entfernt bekommen hat. Dickdarm auch schon lange abgestorben. Sie hängt am Sauerstoff. Die Ärzte geben ihr nicht mehr wirklich lange, sie bräcuhte im grunde neues Herz, neue Niere, neue Lunge, neuer Magen, neuer Darm. Alles von einem Spender, und das wird nicht gemacht, da die Chancen auf Erfolg sehr gering sind.

Sie lebt in einem Hospiz schon seit einem Jahr. Sie bekommt Morphium. Aber auch damit sind ihre Schmerzen kaum zu ertragen, trotzdem weigert sie sich die Dosis zu erhöhen, weil sie nurnoch schläft vom Morphium.

Übrigens ist Zweitere in deinem Alter. Sie sollte jetzt 20 sein.

Merkst du was?

Auch Leute die es bräuchten bekommen und nehmen kein Heroin oder Mariuhana oder sowas und Leute die Morphium bekommen, müssen schon halb im Grab liegen.

Ich hab auch meine Schwester auf Morphium erlebt, da gaben ihr die Ärzte noch 48 Stunden. Sie hat überlebt, ist aber viele Jahre später an einem Rückfall gestorben. Da war ihr Körper so am Ende, dass er das morphium nicht mehr aufnahm und sie ins künstliche Koma versetzt wurde. Dort starb sie.

Was will ich mit diesen 2 Stories bewirken...ich will, dass du dir Gedanken machst, ob eine Drogenabhängigkeit der einzige weg ist, zu leben... und ich will dir aufzeigen, dass Morphium etc. bei deinem Fall (Du kannst ja noch ganz gut durch die Gegend laufen, wenn du dir Heroin besorgen kannst.) absolut nicht in Frage kommt.

Lnuci3x2


Würde auch eher auf psychische Schmerz tippen. Ich behandele durchaus Fälle wie deiner und teilweise noch komplexer, daher finde ich es schwer zu glauben, dass du gar keine medizinische oder psychologische Betreuung findest. Auch hatte/habe ich selber eine chronische Sehnenscheidenentzündung und so weh tut es nun auch nicht.

_7Pafrv ati_


wieso in die psychatrie? da war ich doch gerade, nur wurde da nichts gemacht. ich weis nicht, wieso du dir nicht vorstellen kannst, wieso es leute gibt, die nicht behandelt werden. und nein, es hat nix mit meiner vorstellung zutun. 6 monate und kein arzt schaute es sich an, wo ist da meine vorstellung verzerrt?

Geh in eine andere Psychiatrie ;-) Es gibt solche und solche. Nicht jede ist gleich gut. Aber mal schlechte Erfahrung gemacht und schon ist jede Psychiatrie schei*e, nicht wahr? Mensch Junge, dir ist echt nicht mehr zu helfen...

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