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Frage nach Therapiemöglichkeiten

MwISxZH hat die Diskussion gestartet


Hallo allerseits,

bei meiner Tante wurde aufgrund der Röntgenaufnahmen seit langem festgestellt, dass ihr Zwerchfell viel höher liegt als im Normallfall. Sie wurde aber immer nur beruhigt, dass es halt nichts Gefährliches ist. Seit 3 Jahren fühlte sie sich immer schlechter, sie hat viel abgenommen, sie wurde immer schwächer, aber alle Untersuchungen haben nichts Ungewöhnliches ergeben, und dass dieses schlechte Wohlbefinden vielleicht an einer Depression liegt. Auch dann wenn ihr richtig schlecht ging, wollte man sie zwei Mal nicht im Krankenhaus aufnehmen (Sie wohnt und wird ärztlich in Polen behandelt. Kürzlich darauf kam es zum Herzstillstand und meine Tante wurde reanimiert. Danach verbrachte sie 5 Monate auf der Intensivstation, wo man die Krankheitsursache zu finden versuchte.

Es hat sich herausgestellt, dass sie Atelektase des linken Lungenflügels, und dass es dunkle Flecken auf dem Lungenbild zu sehen sind, bestätigt wurde auch, dass das Zwerchfell zu hoch gelegen ist und dass andere Organe und Darm verschoben sind, darüber hinaus wurde ein Adenom auf der Schilddrüse. Meine Tante wurde operiert, die Schilddrüse wurde rausgeschnitten. Meine Tante hatte während der OP Tracheotomie, denn sie konnte selber nicht atmen. Nach 5 Monaten ist sie nach Hause zurückgekommen und es ging ihr endlich langsam etwas besser. Sie konnte auch mal ohne den Respirator atmen. Sie hatte auch Ernährungssonde, denn sie konnte nicht schlucken. Mit der Zeit begann sie sich langsam normal durch den Mund zu ernähren.

Und da nach kurzer Zeit erschien das Problem mit dem nicht funktionierenden Kehlkopf und folglich mit der Überflutungen (durch essen) des Bronchialbaums. Danach wurde von den Laryngologen die völlige Lähmung des Kehlkopfs und der Rückseite der Kehle. Im Februar dieses Jahres wurde die Kehle der Tante rausgeschnitten und ein Rohr eingebaut. Meine Tante wird somit selber nie sprechen können, sie lernt aber durch ein Computerprogramm, der ihre Worte wiedergibt, sprechen. Meine Tante verbrachte wieder lange Zeit auf der Intensivstation, es wurde die Lähmung des Zwerchfells festgestellt.

Was die Ursache der Lähmung betrifft wissen wir immer noch nicht. Vielleicht Adenom auf der Schilddrüse, oder selbst OP. Es könnten viele Gründe gewesen sein. Trotz der OP und der künstlichen Rohr sind die Probleme mit der Atmung immer stärker.

Im April dieses Jahres kam noch dazu das Problem mit dem Kreislauf und Verschlechterung der Ateminsuffizienz, und meine Tante verbrachte wieder 4 Wochen auf der Intensivstation. Und danach kam nach Hause. Sie hat zurzeit den Respirator zur Beatmung, aber ab und zu kann auch ohne ihn selber atmen.

Wir suchen nach den weiteren Therapie Möglichkeiten, falls jemand kennt einen guten Spezialisten, der sich mit der Behandlung der Lähmung des Zwerchfells und der Simulation des Zwerchfells auskennt, Bitte um Kontakt.

Welche Möglichkeiten der Behandlung der Lähmung des Zwerchfells gibt es noch?

Danke für jede Hilfe!!!

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