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Meine Mama und die Dialyse

T#he,oda0x7 hat die Diskussion gestartet


heo schrieb am 14.09.2016 um 02:47

Hallo leider muss meine Mama seit 4 Monaten zur Dialyse sie hat eine seltene Krankheit Mikro polyanghitis und rpgn.

Seither muss sie zur Dialyse sie kommt leider damit Überhaupt nicht klar ich meine sie ist 70 Jahre alt kann nach der Dialyse keine 10 Schritte machen und schläft nur noch.

Ich weiss nicht wie man sie stärken kann.

Auch wurde ich ihr gern etwas zur Beruhigung geben weil sie sehr depressiv ist.

Die Ärzte sagen das sei normal und lässt sich nicht ändern.

Wäre froh wenn ich hier ein paar Ratschläge hatte.

Vielen lieben Dank im voraus.

Antworten
m)us@icus^_6x5


sie hat eine seltene Krankheit Mikro polyanghitis

Wohl [[https://de.wikipedia.org/wiki/Mikroskopische_Polyangiitis dies hier...]]

Auch wurde ich ihr gern etwas zur Beruhigung geben weil sie sehr depressiv ist.

Sie ist schwer nierenkrank, deshalb bitte Vorsicht mit Medikamenten! Was sie einnehmen muss (oder darf), sollte genau mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Jedenfalls kannst Du versuchen, sie im Alltag zu unterstützen und/oder Hilfen zu organisieren.

TIhesoda#07


Unterstützung kriegst sie schon aber wir müssen sie nach der Dialyse fast schon Hochtragen.

Einfach nur ratlos

squnshOine8x3


Ich war ein Jahr an der Dia. Ist jetzt leider keine Hilfe aber ich muss dir sagen, dass es normal ist, dass man nach der Dia total platt ist. Würde mich mal bei der KK nach Hilfeleistung erkundigen.

kca!tha2p6


Ich bin selbst seit mehreren Jahren dialysepflichtig. Dialyse ist einfach anstrengend für den Körper und fast alle, die ich kenne, sind danach erstmal platt und müssen schlafen. Manche, so wie ich, vertragen die Dialyse besser und schlafen bereits während der Dialyse (aber auch ich muss danach noch 2-3 Stunden zuhause schlafen, sonst geht gar nichts), manche vertragen sie schlechter, weil sie z.B. Krämpfe bekommen oder der Blutdruck extrem absackt, die verschlafen dann auch mal gern den restlichen Tag. Das ist leider normal, gerade in ihrem Alter steckt der Körper die Dialyse einfach nicht mehr so weg.

Wie geht es ihr denn an den dialysefreien Tagen?

Wegen einem Antidepressivum würde ich mit den Ärzten im Dialysezentrum sprechen, welches in Frage käme. Da würde ich mich auch nicht abwimmeln lassen mit "das ist normal", denn sowas muss auch in ihrer Situation nicht sein und man kann etwas dagegen tun. Niemand muss unnötig leiden.

T{heo,dax07


Vielen Dank erstmal

Meine Mutter ist auch sehr negativ eingestellt sie will das alles nicht mehr mitmachen.

Wir sind Ihr grosse Unterstützung sie ist nicht alleine.

Dialyse frei Tage geht es ihr besser.

Nach der Dialyse schmeißt sie sich auf den Boden und will teilweise auf der Straße Treppenhaus schlafen.

Manchmal muss man sie wach rütteln.

Der Arzt hat mir heute gesagt sie war in einem Marathon das ware normal.

Eine transplantation lehnen sie strickt ab.

Leider ist meine Mutter auch gemein zu mein Papa der wird nur noch beschimpfen.

Ich kann irgendwie nicht glauben das man gar nichts mehr machen kann.

Ernährung evtl.

Pflanzliche Heilmittel? Homöopathie?

Wäre echt dankbar fur jede Hilfe

mDusicusx_65


Nach der Dialyse schmeißt sie sich auf den Boden und will teilweise auf der Straße / im Treppenhaus schlafen.

Oje, was für ein "Krampf".... Vielleicht sollte sie per Krankentransport oder [[https://de.wikipedia.org/wiki/Patientenfahrdienst Patientenfahrdienst]] nach Hause gebracht werden, z.B. sitzend in einem Tragestuhl. Wenn der Arzt das für angebracht oder notwendig erklärt, wird es ja vielleicht von der gesetzlichen Kasse bezahlt. (Notfalls auch erst mal privat zahlen, falls es möglich ist.)

Daß solche Zustände nach einer Dialyse häufig oder sogar "normal" sind, nützt Dir irgendwie nicht sehr viel. Mutti muss in ihre Wohnung zurück, und die Frage ist, wie man das am besten macht...

TEheodba07


Was steht ihr eigentlich alles zu von der kk bis jetzt kriegt sie nur Pflege Geld und sonst nix.

k~aithaD2x6


Wegen einem Transportdienst solltet ihr euch an das Dialysezentrum oder die Versicherung wenden. Ich kenne die Rechtslage in Deutschland nicht, hier in Österreich ist der Transport zur und von der Dialyse generell kostenlos (Zusatzbeitrag entfällt). Was ihr außer Pflegegeld noch zustehen könnte, müsstet ihr euch auch erkundigen. Auf jeden Fall solltet ihr einen Behindertenausweis beantragen, wenn ich mich recht erinnere, gibt es in Deutschland bei Dialyse pauschal einen GdB von 100. Und ab einem gewissen Betrag an geleisteten Beiträgen für Medikamente etc. ist sie für den Rest des Jahres von der Zuzahlung befreit.

Deine Mutter ist offensichtlich depressiv, was ja auch durchaus verständlich ist, aber dagegen kann man etwas tun. Bitte sprecht (nachdrücklich!) mit den Ärzten wegen Antidepressiva (von Beruhigungsmitteln würde sie nur noch müder werden), mit pflanzlichen Dingen wird man da nicht weiterkommen (und auf gar keinen Fall auf eigene Faust etwas geben, du hast keine Ahnung, wie das bei nicht vorhandener Nierenleistung wirkt oder ob es mit ihren Medikamenten wechselwirkt).

Und es ist zwar normal, dass sie nach der Dialyse müde ist, aber das hier:

Nach der Dialyse schmeißt sie sich auf den Boden und will teilweise auf der Straße Treppenhaus schlafen.

ist definitiv nicht normal! Ich habe das noch nie irgendwo erlebt und ich kenne einige Dialysezentren in verschiedenen Ländern.

m_usEicusD_x65


wenn ich mich recht erinnere, gibt es in Deutschland bei Dialyse pauschal einen GdB von 100. Und ab einem gewissen Betrag an geleisteten Beiträgen für Medikamente etc. ist sie für den Rest des Jahres von der Zuzahlung befreit.

Gute Hinweise. [[http://www.miomedi.de/gesundheit/krankheiten/dialyse/rechtliches-finanzielles/dialyse-rechtliches-finanzielles.html HIER]] steht's recht ausführlich...

sWunsZhinue83


Auch in Deutschland übernimmt die KK den Transport zur Kasse. Wir haben jeden Monat von der Praxis einen Taxischein bekommen.

soun/shZinex83


Meinte zur Dialyse

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