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Hilfe! Spätfolgen nach Nasen-OP!

EZsmera8ldax74 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Leute,

Ich habe mich heute hier registriert, in der Hoffnung, das jemand Tipps für uns hat.

Mein Mann wurde im Juni an der Nase operiert (Korrektur der Nasenscheidewand, Polypen wurden herausgenommen und seine Nebenhöhlen wurden frei geräumt). Während der OP hat er sehr viel Blut verloren, da sein Blutdruck nicht passte und ihm vorerst keine Medis gegeben wurden. Danach allerdings war für 1-2 Wochen erstmal alles ziemlich in Ordnung. Nach 2 Wochen und Nasenöl- sowie -Spray, bekam er plötzlich Schmerzen und seine Stirn schwoll sehr an und er ging erneut zu seinem Arzt. Dieser verschrieb ihm dann Antibiotika und riet ihm, weiterhin die Emulsion zu nehmen. Leider half die erste Antibiose nur 4 Wochen. (Mittlerweile hat er sich 2 Antibiotika- Therapien "unterzogen" und keine half dauerhaft.) Er hatte nach den 4 Wochen weiterhin Schmerzen, konnte aber nach 4 Wochen glücklicherweise wieder arbeiten. Nach ca 5 Wochen war er mit seinen noch bestehenden und schlimmer werdenen Schmerzen bei einem Vertretungs-Arzt, welcher ihm sagte, diese 'späten Folgen' seien nicht normal. Eine Woche später ging er wieder zu seinem eigentlichen HNO-Arzt und dieser sagte widerum er sei alles normal und wie es sein "soll". Um die Schmerzen zu bekämpfen soll mein Mann einfach weiterhin Schmerzmittel (IBU 648mg) nehmen (1-0-1). Leider hat sich der Zustans nicht gebessert und eine vernünftigw Genesung war noch immer nicht in Sicht. Nach 3 Wochen fuhren wir in die Uni Klinik in die HNO-Abteilung und es wurde ein erneutes CT angefertigt (das erste nach der OP) und es wurde festgestellt, dass die Polypen rasant schnell nachgewachsen sind und der Stirn- und Augenknochen bei der OP beschädigt wurden und sich evtl. eine Zyste im Stirnknochen gebildet hat. Nun wird mit Kortison-Nasenspray bis zum 8.11.16 behandelt und dann muss er wieder in die Uni-Klinik. Er wird wie es aussieht wieder operiert um den "Bockmist" zu "beseitigen" bzw. um zu retten, was evtl. zu retten geht.

Wie waren eure Erfahrungen?

LG und schönen Abend,

Esmeralda74

Antworten
B=enitxaB.


Ich wurde früher hoch und runter operiert im Nasennebenhöhlenbereich.

Gebracht hat das nicht wirklich was.

Ich bin dann homöopathisch behandelt worden. Und seitdem habe ich nie wieder eine OP in dem Bereich gehabt. Von dauernd krank und rotzig und mit Schmerzen runter auf kaum noch etwas.

Und sobald auch nur eine Spur davon sich bemerkbar macht, wird das Programm wieder gestartet, immer noch mit dem gleichen Erfolg. WEG.

CHaraWmWalax 2


Eine gute Freundin von mir hat auch nach einer solchen OP ein Jahr lang Probleme gehabt. Immer wieder Antibiotika. Sie hat sich kein zweites Mal operieren lassen und statt dessen Salzwasserspülungen jeden Tag gemacht.

Was die Schleimhäute angeht, würde ich auch an den Vitamin- und Mineralstoffhaushalt denken wie Vitamin D, Vit. A, Zink, Selen, B12, Ferretin. Alles Stoffe, die bei der Immunabwehr und bei Schleimhautproblemen eine Rolle spielen.

BkunterH>uund8x8


Ach herrje, das tut mir furchtbar Leid für deinen Mann! :°_

Meine Erfahrungen sind (glücklicherweise) völlig anders: Bei mir wurde im April die Nasenscheidewand begradigt, die Nasenmuscheln verkleinert, Polypen entfernt und ebenfalls die Nebenhöhlen ausgeräumt. Die OP war keine große Sache, nach 1 Stunde war ich wieder unten vom Tisch. Schmerzmittel habe ich nur bis zum 3. Tag Post-OP gebraucht, andere Medikamente gar nicht.

Es ist schon ziemlich ungewöhnlich, dass man bei dieser OP zu viel Blut verliert..

Zu Komplikationen kann es immer kommen, dass es bei deinem Mann so extrem ist, ist natürlich mehr als ärgerlich!

Ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen, dass ihr das jetzt in den Griff bekommt.

Ich persönlich kann nur sagen, dass ich den Eingriff jederzeit wieder durchführen lassen würde. Ich habe vorher kaum Luft durch die Nase bekommen. Seit der OP ist meine Nase nahezu immer komplett frei, selbst wenn ich mal erkältet bin brauche ich kein Nasenspray mehr.

EYsmerNadlda7x4


Hallo, danke für die Antworten. :)

@ BenitaB.:

inwiefern wurde/wird denn homöopathisch behandelt? Vielleicht könnten wir das mal ansprechen, wenn wir mehr darüber wissen.

@ Caramala 2:

sorry, vergessen zu schreiben. Die Salzwasser-Spülungen macht er schon seit 3 Wochen nach der OP. Täglich. Aber das hilft nichts. Macht die Nase nicht mal gescheit frei.

@ BunterHund88:

danke und wir freuen uns das es bei dir so gut geklappt hat! Wir hoffen ebenfalls, das alles bald besser wird, denn seine Lebensqualität ist dadurch stark beeinträchtigt, er kann ja auch oft nicht zur Arbeit wegen den Beschwerden. Und das mit 26 :(

:(v

BoenitxaB.


Du kannst es knicken, Homöopathie beim HNO Arzt anzusprechen.

Ich habe damals einen guten Hausarzt gehabt, der nur alternativ behandelt hat. Der praktiziert schon ewig nicht mehr, aber alles, was der verordnete hatte, hatte Hand und Fuß.

Spenglersan Kolloid G vor allen Dingen. Anfangs mindestens 3 x täglich in die Nase gesprüht, hat den Durchbruch geschafft. Dazu Corallium rubrum D 4 und Eucalyptus D 12 akut stündlich, später nach Befindlichkeit.

C)aramwala} 2


Was die OP angeht, es kommt ja auch darauf an, was gemacht wird. Meine Freundin hat fast drei Stunden im Operationsaal gelegen. Auch hier war der Blutverlust groß, denn sie hat anschließend welches erbrochen.

Ich würde mich wirklich um die Vitamine/Mineralien kümmern, denn einige der von mir genannten Stoffe, haben viele Menschen oftmals zu wenig, was sich auf den Heilungsprozess und auf wiederkehrende Infekte auswirken kann.

Und gerade bei häufiger Antibiotikagabe besteht auch die Möglichkeit, dadurch einen Candidpilz zu bekommen. Hilfreich kann hier auch ein Hausmittel sein und zwar indem man eine Sole aus Steinsalz ansetzt und davon bis zu zwei, drei Teelöffel am Tag in einem halben Liter Wasser diese auflöst und trinkt. Das hat meiner Freundin geholfen, denn sie hat damals auch anschließend den Candidapilz bekommen, dank der vielen Antibiotikas. Und auch sie hat ein Vitamin- und Mineralstoffdefizit gehabt, was man damals nicht erkannt hat. Sie glaubt, dass der Heilungsprozess wesentlich schneller vorangegangen wäre, hätte sie das vorher gewusst.

Sie ist jetzt seit vielen Jahren beschwerdefrei. Das kann also noch werden. Homöpathie kann auch helfen. Meine Freundin hat damals allerdings keinen guten Arzt in der Richtung gefunden. Sie war sogar in einer Rehaklinik wegen der nicht heilen wollenden Sinusitis. Das hat ihr überhaupt nichts gebracht. Sie hat über Monate starke Schmerzen um die Augen und in der Kieferhöhle gehabt.

MMurphil&inu&s


Hallo,ich hatte jahrelang eine chron. Nebenhöhlenentzündung,die auch mit Schleimlösern etc nicht weg ging.Ein Zahnarzt wollte mir schon alle Zähne im OK ziehen.Ein Heilpraktiker hat mir dann iwann erklärt,dass manche Menschen NNH-Entzündungen von Kuhmilch bekommen-ich hab ihn für verrückt gehalten ,aber alle Kuhmilchprodukte gecancelt.

4 Monate später waren auf dem Gesichtsröntgen alle Zysten und Entzündungen verschwunden,die mich beinahe die OK-Zähne gekostet hätten.Heute reichen Salzwasserspülungen und keine Erkältung dauert mehr länger als 2 Tage. :=o

ySesseNsneee


Für mich klingt das nach pfusch. Ich würde an eurer Stelle eien Gutachten holen. Alles protokollieren. Wenn die Knochen beschädigt wurden. Nicht das daraus noch eine Frührente wird.

y#esse[sneee


Also wegen dem hier:

der Stirn- und Augenknochen bei der OP beschädigt wurden und sich evtl. eine Zyste im Stirnknochen gebildet hat.

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