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Verdauungsprobleme, Krankgefühl, Schwäche - schon seit Jahren

WIürs3chtxli hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen *:)

Ich hab mich hier angemeldet, weil mich einige Beschwerden schon seit Jahren quälen. Vielleicht hat ja jemand gute Tips parat, bin nämlich schon recht verzweifelt :°(

Habe immer wieder massive Verdauungsbeschwerden... Sodbrennen, Blähungen, Völlegefühl, leichte Übelkeit (ohne Erbrechen)... es fühlt sich an, als wären Magen und Darm entzündet. An manchen Tagen muss ich ständig aufs Klo. Gleichzeitig fühle ich mich müde und schlapp, schwindlig und einfach krank. Wie wenn man leichtes Fieber hat oder eine Grippe. Leichte Benommenheit, als wäre man nicht richtig da oder kurz vor dem Einschlafen. Dazu Muskelverspannungen und leichte Muskelschmerzen. Diverse Hausärzte meinen dann immer, das klingt wie eine leichte Magen-Darm-Grippe oder ein Infekt oder so.

Das Problem: Diese Beschwerden habe ich seit Jahren, es eigentlich Dauerzustand. Mir geht es immer ein paar Tage bis wenige Wochen schlecht. Zwischendurch wird es dann wieder etwas besser, aber die Beschwerden sind nie weg. Ich bin mittlerweile so im Alltag eingeschränkt, dass ich nicht weiß, wie lange ich noch arbeitsfähig bin... selbst wenn ich mal nicht krankgeschrieben bin, schleppe mich meistens mehr schlecht als recht durch den Tag.

Zu meiner Krankheitsgeschichte:

Ich bin 35 Jahre alt und die einzige Diagnose, die ich habe, ist Hashimoto seit 8 Jahren. Seit dem habe ich eigentlich auch vielfältige Gesundheitsprobleme, obwohl die Schilddrüsenwerte mit Thyroxin meist OK sind.

Ansonsten habe ich manigfaltige Untersuchungen hinter mir - meist ohne Befund.

Magen-Darm-Spiegelung OK, Tests auf diverse Unverträglichkeiten, ... am Ende heißt es immer wieder nur Reizdarm. Neurologe hat nix gefunden, auch eine spezielle neuromuskuläre Untersuchung brachte nix zu Tage (was an sich ja gut ist). Vitamine, Nährstoffe und sonstige Blutwerte im großen und ganzen OK.

Auch die Psycho-Schiene habe ich absolviert, aber keiner konnte mir sagen, was denn mein psychisches Problem sei. Wobei die Dauer-Krankheit wirklich an der Psyche nagt... seit Jahren habe ich das Gefühl mit einer Behinderung zu leben (nicht böse gemeint gegenüber "echten" Behinderungen ;-) ).

Ich hoffe mir kann jemand Tips geben, was ich machen kann :)= Denn auch wenn das alles relativ harmlos klingt, schränkt es in Summe die Lebensqualität massiv ein {:(

Danke & einen schönen Abend noch *:)

Antworten
S eljdoxm


Viele Hashis entwickeln Mängel. Da müsste man viel genauer hinsehen.

Gibt es ein aktuelles Blutbild?

Wichtig wären:

Ferritin

Holo TC

Vitamin D3

Autoimmune Geschehen treten zB öfter parallel auf, da könnte auch mal an eine perniziöse Anämie gedacht werden.

Man müsste tatsächlich GENAUE Blutwerte haben.

Bezüglich Ferritin brauchen manche Menschen einen Spiegel von 50-100, um sich gesund zu fühlen. Oft treten schon massive Symptome auf, wenn der Wert noch innerhalb der unteren Norm liegt.

W>ürscohtxli


Hallo,

bin gerade im Weihnachtsurlaub ;-D daher hab ich gerade die letzten Bluttestwerte nicht parat.

Habe aber bei Hausarzt und Endokrinologen immer wieder gezielt nach Mängeln und weiteren autoimunen Problemen gefragt... letztendlich wurde nix gefunden.

Was ist Holo TC? ":/

W ürsdchxtli


Hallo,

hab jetzt meine letzten Blutwerte (05.08.2017) mal angeschaut:

Ferritin: 48,9 (21-370)

Vitamin B12: 273 (180-914)

Vitamin D: 29,1 (30-100)

Was sagt mir das?

Laut Google hat Vitamin B12 etwas mit Holo TC zu tun.

Beim Vitamin D Wert ist im Befund ein Sternchen mit einer Nummer dahinter, allerdings steht nirgends eine Erklärung dazu.

Bbebxibu


Vielleicht trotzdem mal versuchen Milchprodukte weg zu lassen und ein bisschen auf gesunde Ernährung achten. (Hat mir extrem geholfen um mich besser zu fühlen )

Ich hab ähnliche Symptome u bei mir liegt es an der Psyche (hab mich über ein halbes Jahr mit Arzt Terminen abgequält weil ich so sicher war dass es eine organischen Ursache haben muss ) und letztendlich hab ich einen Therapeuten gefunden bei dem ich mich auf Anhieb gut aufgehoben fühlte u seit dem habe ich zumindest kleine Verbesserungen mit meinem gesundheitlichen Zustand erreichen können.

Auf antidepressiva hab ich mich nicht gelsssen dennn dann wird nur unterdrückt was offenbar gesehen werdend will - durch körperliche Beschwerden schickt deine selle Hilferufe - gerade wenn du dich organisch schon abchecken hast lassen

Die Müdigkeit hat mir signalisiert dass einfach schon alles zu viel ist und mein Körper do nicht mehr weiter machen kann - also selbst Schutz Mechanismus womöglich

Die Magenschmerzen - unterdrückte Wut / etwas liegt dir im Magen ...

Wenn der Darm nicht gut funktioniert ist es noch dazu logisch fass deinem Körper Nährstoffe fehlen , das macht auch müde ...

Wünsche dir alles gute

W9ü`rschxtli


Hallo Bebibu,

das klingt alles sehr plausibel :)^ Die Umsetzung ist aber schwierig - wie soll ich aus vagen Vermutungen konkret etwas ändern - ich weiß ja nicht mal was wirklich das Problem ist ":/

Die Ernährung ist bei mir definitiv entscheidend für das Wohlbefinden... vor 2 Jahren war ich mal bei einem auf Darmflora spezialisierten Arzt. Der meinte meine Darmflora wäre nicht gut, zu viele "schlechte" Bakterien, zu wenig "gute". Eine angepasste Diät brachte ordentliche Verbesserung und ich nahm nebenbei ordentlich ab. Nur leider war das eine relativ harte Diät, die große Einschränkungen bringt... aber anscheinend ist es das kleinere Übel :-(

Alle Probleme waren damit freilich nicht vom Tisch, aber es hat geholfen. Die meisten Ärzte halten aber solch großen Auswirkungen nur aus der Ernährung für Quatsch.

Antidepressiva hatte ich auch mal bekommen, aber wirklich was gebracht hat es nicht... mir konnte auch kein Arzt oder Therapeut sagen, was denn mein psychisches Problem sein soll... mich belastet eigentlich nur mein Gesundheitszustand und die damit einhergehenden Einschränkungen... aber das ist ja eher eine Folge als eine Ursache meiner Wehwehchen... ":/

Sneldxom


Alle drei Werte liegen zu tief.

Bezüglich Ferritin: Manche Menschen fühlen sich erst ab einem Wert von 100 besser.

Auch Vit B 12 liegt zu tief, Vit D3 ebenfalls.

Ich würde alle drei Werte in die Mitte der jeweiligen Referenzwerte bringen. Die Symptome müssten sich dadurch verbessern.

Achtung beim Vitamin D3. NICHT über 100 bringen, da sonst der Elektrolyt-Haushalt durcheinanderkommen kann.

Mängel sind erst sicher behoben, wenn die jeweiligen Mittelwerte erreicht sind.

B?ebdiebu


Halli Hallo,

ich verstehe auch was du meinst, ich bin ja auch "nur" wegen körperlicher beschwerden von einem arzt zum anderen gelaufen, irgendwann hats dann aber klick gemacht und ich dachte mir dass es vlt. doch an der psyche liegt da mir mehrere ärzte gesagt haben, dass das tatsächliche heftigste körperliche symptome auslösen kann.. (wie gesagt eben vor allem wenn diverse untersuchungen ohne befund sind)

ich mache auch keine gesprächstherapie weil ich ja nicht wusste was ich dem therapeuten erzählen soll... ich mache jetzt eine "imaginative therapie" dabei arbeitet der therapeut mit träumen und in den sitzungen bist du in einem entspannten zustand und wirst von ihm in eine gewisse "szene" geführt und beschreibst dann alles - einmal hab ich auch ein bild dazu gezeichnet und in die nächste therapie mitgebracht... auch wird mit psychosomatischen symptomen gearbeitet...

NIE im leben hätte ich es für möglich gehalten, was dabei alles rauskommt und was der gute herr so in meinen bilder u träumen lesen kann.. also bei mir spielt sich soo viel im kompletten unterbewusstsein ab und es ergibt tatsächlich einen sinn für mich...

natürlich ist das ein prozess den jeder selbst durchmacht... sonst wär das leben ja zu einfach...

meine mama beschäftigt sich z.B. sehr viel mit schamanismus u alternativen dingen (klingt für manche komisch, aber oft finde ich die ansätze dahinter sehr spannend u denke viel darüber nach) und sie hat mir mal erzählt, dass einem körperlichen symptom/erkrankung immer eine emotion vorausgeht...

reflektier das mal für dich selbst und schau ob dir irgendwas dazu einfällt.

alles liebe

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