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Erhöhter Speichelfluss

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ich habe seit ein momnat das gleich problem stängig speichelfluss welche krankheiten stengen dahinter wer kann helfen

R8io -Graxnde


Industrienahrung, Aromen, Duftstoffe?

L{ogo4isdxas


Hallo, dieses Problem ist ein recht komplexes Problem und nicht so einfach zu lösen. Ich hatte dieses Problem (vermehrten bis starken Speichelfluß) vor ca. 19 Jahren und 1 1/2 Jahre hat praktisch nichts geholfen. Ich war bei ca. 30 Ärzten, Zahnärzten, Heilpraktikern, Psychologen und sogar bei einem Hypnosetherapeuten und einem "Wunderheiler". Helfen konnte mir aber keiner. Nur organische Ursachen konnten ausgeschlossen werden. Es war extrem belastend für mich. Da die Speichelproduktion vom vegetativen Nervensystem gesteuret wird kann man da auch direkt einfach nichts machen. Es gibt keinen Schalter den man umlegen könnte und es hört auf.

Was mich damals auch frustriert hat ist, das es wohl eher wenige Menschen gibt die dieses Problem haben. Die meisten haben wohl eher einen trockenen Mund. Hat man dieses Problem aber erst mal ist es schwer es wieder los zu werden. Es hält sich praktisch selber am Leben. Dadurch das man es hat achtet man ständig darauf, und dadurch das man ständig drauf achtet, was passiert gerade in meinem Mund, wird es schlimmer.

Die gute Nachricht, ich bin es wieder losgeworden und sage euch auch wie. Das ist natürlich keine Garantie daß es bei jedem funktioniert, ich würde mich aber freuen wenn es hilfreich ist. Von Medikamenten rate ich dringend ab. Hat bei mir vielleicht kurzfristig geholfen aber letzendlich alles nur noch schlimmer gemacht, da ich durch die Nebenwirkungen von z.B. Psychopharmaka auch körperlich sehr krank wurde und eine zeitlang (mehrere Jahre) ständig Muskelzuckungen hatte. Seitdem nehme ich überhaupt keine Medikamente mehr, höchstens mal Vitamin B und C.

Was mir damals geholfen hat war folgendes: Ich habe mir gesagt, wenn ich dieses Problem offensichtlich nicht loswerden kann, und weiterleben will, dann sollte ich versuchen so gut wie möglich damit zu leben. Damit war auf einmal der ganze Druck weg, denn vorher wollte ich es ja unbedingt loswerden. Ich habe Dinge getan die ich mir schon gar nicht mehr zutraute. Ich bin Fahrrad gefahren, habe Wanderungen in der Natur gemacht, mir ein Auto gekauft und viel damit unternommen, war sogar wieder schwimmen. In einem Zeitraum von 3-6 Monaten, als ich es gar nicht mehr loswerden wollte, wurde es paradoxerweise deutlich besser. Wahrscheinlich weil ich mich wieder auf ANDERE Dinge konzentriert habe. In den ersten 1-2 Jahren ist es ab und zu noch mal aufgetreten, aber es wurde immer seltener. Auch daran muss man sich erst wieder gewöhnen, das NICHTS im Mund passiert. Am Anfang hatteich ständig das Bedürfnis zu schlucken, auch wenn nichts im Mund war. Aber auch das verging mit der Zeit.

Fazit. Nach meiner Erfahrung ist starker Speichelfluss in vielen Fällen nichts was schnell weg geht. Umso schlimmer es ist, umso mehr rechnet man damit, und diese Erwartungshaltung macht es dannnoch schlimmer, man achtet schießlich ständig darauf. Das nicht mehr zu tun ist mit das schwierigste und geht nur mit der Zeit und mit Routine, also gebt der Sache Zeit. Noch ein paar Tipps: Das schlimmste was man machen kann ist den Mund regelmäßig von Speichel zu befreien, in dem man es praktisch raussaugt. Dadurch wird die Speichelproduktion nur angeregt und es wird noch schlimmer. Man sollte wirklich nur dann und das schlucken was wirklich da ist. Mir hat auch eine Technik geholfen den Speichel mit der Zunge gegen den Gaumen zu zu pressen, statt ihn zu schlucken.

Ziel ist: die Gesammtspeichelmenge die der Körper produziert wieder runter zu bekommen. Normal ist angeblich zwischen 0,7 und 1,5 Liter pro Tag, und dazwischen ist ja schon ein erheblicher Unterschied. Ich empfehle auch, zumindestens vorrübergehend, stark reizende Nahrungsmittel wie trockenes Brot, stark gewürzte oder saure Sachen zu meiden. Außerdem alles andere was die Speichelproduktion anregen könnte wie Bonbons, Kaugummi etc. Beim Essen sollte auch viel getrunken werden, damit der Körper nicht soviel Spucke für die Nahrungsverdauung produziert. Wenn man es damit schafft die Gesammtspeichelmenge die der Körper an einem Tag produziert runter zu bekommen, wird man auch nicht mehr so oft einen zu feuchten Mund haben.

Ich hoffe ich konnte ein bischen helfen. Übrigens ich hatte ca. 15 Jahre dieses Problem gar nicht mehr. Vor ca. 6 Wochen ist es dann von einem Moment auf den anderen wieder aufgetreten. Ich weiß auch den Auslöser: Ich habe hartes trockenes Gebäck mit scharfen Kanten gegessen, und dazu noch ein säuerliches Getränk Richtung Fanta getrunken. Plötzlich lief mir wieder ständig das Wasser im Mund zusammen. Ich vermute eine Überreaktion auf soviel Reiz. Und es hörte auch am nächsten Tag nicht auf. Es kann selbst nach so langer Zeit offensichtlich sehr schnell gehen. Ich bin aber zuversichtlich mit der geschilderten Taktik bald wieder über andere Dinge nachzudenken und es ist auch schon deutlich besser geworden!

f=alcmo pDele0grin_oides


Das stelle ich mir sehr unangenehm und störend vor, wenn es über so lange Zeit anhält. Ich kenne es nur bei der Schwangerschaft und Reisekrankheit.

Lxogooidsdxas


Das war extrem unangenehm und hat mich damals nervlich total fertig gemacht. Umso mehr bin ich froh selbst nach so langer Zeit einen Weg gefunden zu haben, davon weg zu kommen. Auch jetzt geht es mir schon wieder sehr gut und alles ist im Griff.

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