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Ungewollte Gedankenleere

FXrank Bre4gmann hat die Diskussion gestartet


Im Lauf der letzten Monate werde ich(18) immer wieder von eine erschreckenden Erkenntnis bestätigt, die mir eigentlich schon viel früher hätte in den Sinn kommen sollen: Der Tatsache, dass sich bei mir, vermutlich bereits mein ganzes Leben lang, ohne meinen Willen keine Gedanken bilden. Es herrscht also alltäglich der Zustand vor, den andere nur mit viel Mühe erreichen, die totale Gedankenleere.

Nicht einmal der bewusste Gedanke an eine stark emotional vorbelastete Erinnerung kann daran etwas ändern.

Sätze wie z.B. "DENKE JETZT JA NICHT AN EINE HOCHSEIL TANZENDE MAUS IM BLAUEN KOSTÜM" verfehlen bei mir den erwünschten Effekt.

Diese Eigenschaft allein sollte mir eigentlich keine Sorgen machen, hinzu kommt aber eine weitere Eigenschaft die mir schwer zu schaffen macht: Ein extrem schlechtes Erinnerungsvermögen. Erinnerungen von Dingen, die vor mehr als einem Jahr passiert sind, sind in der Regel nur Erinnerungen von Erinnerungen. Und auch erst kürzlich erlebtes beinhaltet meistens so wenig Details, dass es keinen Sinn hat weiter darüber nachzudenken.

Sicherlich ebenfalls nicht irrelevant ist die Tatsache keine Bilder imaginierten zu können. Nicht einmal einfachste Objekte oder Farben wollen mir vor Augen kommen. Erstaunliche Ausnahme: Träume.

Können diese drei Besonderheiten irgendwie zusammenhängen? Oder kennt zumindest jemand mögliche Ursachen für die ungewollte Gedankenleere?

Antworten
ASSSw5x00


Hallo,

dazu wäre es interessant, wie dein soziales Umfeld aussieht, Beziehung zu deinen Eltern, Freunde, etc..

Machst du eine Ausbildung?

Welche Anstrengungen hast du bis dato vollzogen, diesen Zustand zu ändern?

Lebst du in einer Beziehung?

Gab es Zeiten, in denen es schlimmer war als heute?

Beste Grüße

ASS500

F%ran+k Br|egmxann


Vielen Dank für die Antwort

Die Beziehung zu meinen Eltern ist von dem typischen "Engagement-im-Haushalt-Problem" bestimmt. Sie ist gleichzeitig aber offen genug um über Themen wie das hier zu reden.

Ich habe leider keine feste Beziehung zu einer Freundin. Dafür bin ich ein Mensch der sehr offen mit seinen Freunden umgeht, also keine Probleme damit hat persönliche Themen anzusprechen (und damit ist dieses hier auch wieder inbegriffen). Die Gesprächsthemen sind ansonsten leider sehr beschränkt, da einfach die Erinnerungen fehlen. Und da nicht weil ich uninteressiert bin, ganz im Gegenteil. Das Streben nach Erkenntnis ist bei mir stark vorherrschend. Oft suche ich mir ein Thema um mehr darüber zu erfahren. Was ich damit sagen will: An Gesprächsstoff dürfte es eigentlich nicht mangeln. Doch in der "Praxis" besteht ein Gespräch leider hauptsächlich aus Fragen die ich an meinen Gesprächspartner stelle, weil mir selbst einfach die detaillierten Erinnerungen fehlen. Die Größe des Freundeskreises hält sich aus diesem Grunde in Grenzen, weil ich für viele einfach uninteressant bin.

Durch meine Hobbys (in der Elektrotechnik) bin ich eigentlich den ganzen Tag beschäftigt, mittlerweile verdiene ich sogar gut Geld damit.

Dar Ausmaß der oben beschriebenen Symptome war glaube ich immer gleich. In der Schule hatte ich immer Probleme sobald es ums Auswendiglernen ging. Dadurch, dass ich stets gezwungen war Erinnerungen zu rekonstruieren habe ich mir aber ein ausgeprägtes logisches Denken angeeignet und bin bis jetzt (13. Klasse) irgendwie durchgekommen.

Ach ja: In den letzten Jahren habe ich immer mehr mit sprachlichen Problemen zu kämpfen (es ist gut möglich dass ich mich früher auch schon damit rumplagen musste - ich weiß es nicht mehr). Die Ursache dafür sind eindeutig Wortfindunkstörungen. Interessant dabei ist, dass dies phasenweise auftritt. An manchen Tagen (oder Tageszeiten) macht mir das Reden keine Probleme, an anderen ist es katastrophal (und das bei ein und der derselben Person).

A{SSy50x0


Hallo,

Die Beziehung zu meinen Eltern ist von dem typischen "Engagement-im-Haushalt-Problem" bestimmt. Sie ist gleichzeitig aber offen genug um über Themen wie das hier zu reden.

Würde ich so als durchschnittlich gute Beziehung werten. ;-)

Ich habe leider keine feste Beziehung zu einer Freundin. Dafür bin ich ein Mensch der sehr offen mit seinen Freunden umgeht, also keine Probleme damit hat persönliche Themen anzusprechen (und damit ist dieses hier auch wieder inbegriffen). Die Gesprächsthemen sind ansonsten leider sehr beschränkt, da einfach die Erinnerungen fehlen.

Du stellst aber während eines Gespräches nicht zwei mal die selbe Frage?

Und das nicht weil ich uninteressiert bin, ganz im Gegenteil. Das Streben nach Erkenntnis ist bei mir stark vorherrschend. Oft suche ich mir ein Thema um mehr darüber zu erfahren. Was ich damit sagen will: An Gesprächsstoff dürfte es eigentlich nicht mangeln. Doch in der "Praxis" besteht ein Gespräch leider hauptsächlich aus Fragen die ich an meinen Gesprächspartner stelle, weil mir selbst einfach die detaillierten Erinnerungen fehlen.

Wie ist das, suchst du die Brille auf der Nase?

Gehst du mit Hausschuhen auf die Straße?

Bist du "tüddelich"?

In kursiv: Ein Widerspruch!

Die Größe des Freundeskreises hält sich aus diesem Grunde in Grenzen, weil ich für viele einfach uninteressant bin.

Durch meine Hobbys (in der Elektrotechnik) bin ich eigentlich den ganzen Tag beschäftigt, mittlerweile verdiene ich sogar gut Geld damit.

Reparierst du elektronisches Gerät? Dieses erfordert ein sehr systematisches Vorgehen. Geld damit zu verdienen: Super.

Dar Ausmaß der oben beschriebenen Symptome war glaube ich immer gleich. In der Schule hatte ich immer Probleme sobald es ums Auswendiglernen ging. Dadurch, dass ich stets gezwungen war Erinnerungen zu rekonstruieren habe ich mir aber ein ausgeprägtes logisches Denken angeeignet und bin bis jetzt (13. Klasse) irgendwie durchgekommen.

Da du es bereits bis in die 13. Klasse geschafft hast, mußt du mindestens zwei Fremdsprachen leidlich beherrschen, Sprache ist meist nicht logisch, da gibt es selten eine Rekonstruktion aus der Logik heraus.

Ach ja: In den letzten Jahren habe ich immer mehr mit sprachlichen Problemen zu kämpfen (es ist gut möglich dass ich mich früher auch schon damit rumplagen musste - ich weiß es nicht mehr). Die Ursache dafür sind eindeutig Wortfindunkstörungen. Interessant dabei ist, dass dies phasenweise auftritt. An manchen Tagen (oder Tageszeiten) macht mir das Reden keine Probleme, an anderen ist es katastrophal (und das bei ein und der derselben Person).

Hast du diese Wortfindungsstörungen nur im Gespräch oder auch beim Schreiben, "verstammelst" du das Wort, findest du ein Synonym oder tritt eine Lücke auf?

Es gibt ja verschiedene Dinge, an die man Erinnerungen haben kann:

Gerüche, Geschmack, Musik, Wissen, Erlebnisse, Träume, Telefonnummern, Namen, Gesichter, "Landkarten", Paßwörter, etc..

Ist bei dir alles gleich schlecht zu erinnern?

Dein Beitrag zeigt mir jedoch, deine Grammatik ist einwandfrei, deinen Wortschatz würde ich als überdurchschnittlich bezeichnen.

Wurdest du jemals wegen eines "auffälligen Verhaltens" getadelt?

Du bist kein strenger Vegetarier?

Du nimmst keine Unmengen an Flüssigkeiten auf?

Steckt da vielleicht etwas anderes dahinter, etwas tief verborgenes?

Beste Grüße

ASS500

FIrank BTregmxann


Oh ja, ich bin tüddelich! Gutes Beispiel: Ich schaffe es schon seit Jahren regelmäßig meinen Turnbeutel im Klassenraum liegen zu lassen. Und das mehrmals am Tag! Mich ärgert das jedes Mal natürlich tierisch, weil ich dann sehen muss wie ich in den abgeschlossenen Raum komme (es kann also nicht am fehlenden Willen liegen).

Ein anders Beispiel: Ich bin zu Hause und möchte das Zimmer wechseln um irgendetwas zu holen. Auf dem Weg komme ich an der Küche vorbei und genehmige mir erst einmal ein Glas Wasser. Dann denke ich noch kurz darüber nach, ob das alles war weswegen ich losgegangen bin und gehe wieder zurück. Erst am "Ursprungsort" angekommen fällt mir wieder ein, was ich eigentlich wollte.

Besonders schlimm ist es mit Terminen. Doch da hilft mir neuerdings mein treuer Begleiter: Der Organizer :-)

Zu den verschiedenen "Erinnerungsfeldern":

Alles was mit Imaginieren zu tun hat fällt bei mir komplett raus. Außer Akustisches. Manche Musikstücke kann ich mir zumindest in Teilen und ohne Text erstaunlich gut vors "geistige Ohr" bringen.

Mit Namen tu ich mich ganz schwer. Ob irgendwelche Persönlichkeiten oder in der Schule, es bedarf unzählige Widerholungen bis sie endlich sitzen. Mein Allgemeinwissen ist übrigens unterstes Niveau. Spiele wie "Spiel des Wissens" sind für mich der Horror!

Wie ich die Schule, besonders die beiden Fremdsprachen geschafft habe: Durch endloses Pauken und durchweg Vieren schreiben ;-)

Träume, die ich nicht unmittelbar vor dem Aufstehen geträumt habe, kann ich gar nicht erinnern. Erlebnisse stehen auch nicht gerade gut dar. Oft genug weiß ich nicht einmal wie der Ort hieß in dem ich war. Auch Verhaltenweisen und Einstellungen von engen Freunden bleiben nur schwer in meinem Gedächtnis hängen. Tiefgreifende Veränderungen einer Person (natürlich im Lauf von Jahren) fallen mir oft nicht auf. Die Einstellung zu jemandem (ob nun negativ oder positiv) ist allein davon abhängig, wie er sich mir gegenüber die letzten Male verhalten hat. Kurz und gut: Es scheinen keine Verdrängungsmechanismen zu sein, die für das schlechte Gedächtnis verantwortlich sind, da anscheinend alles in etwa gleich schlecht zu erinnern ist.

Ich habe jetzt schon mehrmals die Entdeckung machen müssen, dass, kurz vor dem Schlafen gehen Erlerntes, entgegen der allgemeinen Annahme zu keinem besseren Einprägen des Stoffes führt. Vielleicht ist hier eine Erklärung zu finden, denn der Schlaf ist doch bekanntermaßen sehr wichtig für die Verarbeitung der am Tag erlebten Dinge. Übrigens mein Schlafbedürfnis: 9 Stunden.

Die angesprochenen Wortfindungsstörungen treten glaube ich immer auf. Das Schreiben gelingt mir aber leichter, weil ich die Möglichkeit habe den Satz ggf. zu korrigieren, oder solange zu warten, bis mir das passende Wort eingefallen ist. Da das beim Reden natürlich nicht geht verdreh ich die Sätze so dass es irgendwie passt. Oft entstehen während des Sprechens größere Pausen oder Verhaspler. Fakt ist, dass das Sprechen bei mir ein sehr bewusster Akt ist und das Ganze ins chaotische übergeht wenn ich es einfach nur "laufen" lasse (also nicht "korrigiere"). Entspannte Atmosphäre (z.B. bei Freunden) führt dadurch zu den meisten Versprechern.

Und noch einer: Ich habe sehr schlechte Reaktionen. Besonders im Ballsport musste ich das immer wieder feststellen. Aber auch die Reaktionen im Knie sind extrem schlecht (mein Arzt musste ziemlich fest draufhauen, bis sich was tat).

Fast hätte ich noch ein paar Fragen übersehen:

- In einem Gespräch zweimal die Frage stellen? Das vielleicht nicht, dafür aber innerhalb eines Tages.

- Wegen den Sprachschwierigkeiten getadelt? Nicht das ich wüsste, aber ich wurde mal als Kind gefragt, ob ich nicht Ausländer sei…

- Tief verborgenes: Es gab eine Zeit (Anfang Gymnasium), in der ich wirklich kaum einen Freund hatte, was mich schon ziemlich fertig gemacht hat (zusammen mit den schulischen Leistungen). Heute ist mein Selbstwertgefühl aber wirklich ok, weil ich weiß, dass ich deutlich mehr auf die Beine stellen kann als manch anderer in meinem Umkreis. Kann natürlich trotzdem sein, dass das von damals heute noch irgendwie seine Wirkung zeigt.

- Mit dem "Unmengen Flüssigkeit aufnehmen" liegst du richtig. Seit etwa einem Jahr hatte ich schon dreimal eine mehrtägige Phase in der locker 4 Liter am Tag durchrauschten.

Vielen Dank für das genaue Eingehen. Die Textmenge ist hoffentlich noch erträglich…

S-hutxt


@frank

mit Erstaunen finde ich an mir selbst ein paar Sachen fest, die Du auch hast.

(Nur) An manchen Tagen bin ich sehr zerstreut, lasse auswärts gerne Sachen auf den Tisch legen, ich gehe in ein Zimmer, um etwas zu machen, vergesse aber schnell, was ich machen wollte, Gespräch führen ist manchmal auch sehr schwierig mit mir etc. das ist aber bei mir eher Tagesform abhängig und nicht in der Ausprägung wie bei dir. Ich ärgere mich sehr darüber, habe es aber als Teil meiner Persönlichkeit aktzeptiert (nach dem Motto ich bin halt etwas chaotisch und zerstreut), mache das beste draus und empfinde es meistens jedenfalls nicht als (allzu) krankhaft. *g*

Sind denn bei Dir oder in deiner Familie neurologische Erkrankungen bekannt (z.B. auch eine Hirnhautentzündung im Kindesalter)? Gibt es im med. Sinne Besonderheiten in deiner Familie? Bist Du neurologisch durchgecheckt worden?

lg,

Shutt

F4ra]nk B^rIefgmann


Auch wenn es vielleicht falsch rüberkommt. Meine Einstellung ist eigentlich eigentlich dieselbe wie deine:

Ich ärgere mich sehr darüber, habe es aber als Teil meiner Persönlichkeit aktzeptiert (nach dem Motto ich bin halt etwas chaotisch und zerstreut), mache das beste draus...

Andererseits frag ich mich aber auch (und das in letzter Zeit halt immer öfter) ob ich das wirklich akzeptieren muss. Und solange die Hoffnung besteht, eine Ursache dafür zu finden an der man was machen kann, wird mich das Thema auch nicht in Ruhe lassen (was nicht heißt, dass ich mir jeden Tag darüber den Kopf zergrübele).

Ich bin im Moment beim Neurologen (und Psychologe zugleich) in Behandlung. Nagut, bis jetzt hatte ich erst einen Termin, bei dem ein Hirnstromtest gemacht wurde, natürlich ohne Befunde.

Ich weiß von meiner Mutter, dass ich früher als Baby/Kleinkind ohne Unterlass geschrieen habe soll, und sie mir deshalb nach endlosen schlaflosen Nächten Schlafmittel gegeben hat. Leider in der Menge, die eigentlich für Ausgewachsene gedacht war. Ich soll daraufhin sehr lange geschlafen haben...

Med. Besonderheiten in meiner Familie sind mir keine bekannt.

AESSx500


Hallo,

Mit dem "Unmengen Flüssigkeit aufnehmen" liegst du richtig. Seit etwa einem Jahr hatte ich schon dreimal eine mehrtägige Phase in der locker 4 Liter am Tag durchrauschten.

Da sollte man vielleicht nach dem Grund für dieses Durstgefühl suchen. Hast du mal einen Diabetes ausschließen lassen?

Die möglicherweise einfachste Ursache könnte ein Mangel eines Vitamines aus der B-Gruppe sein.

Vielen Dank für das genaue Eingehen. Die Textmenge ist hoffentlich noch erträglich…

Schreib' ruhig! Dafür sind die Foren da. ;-)

SDhutxt


hmmm

das mit den Schlafmitteln ist natürlich äußerst heftig und könnte durchaus ein Anhaltspunkt sein. Ich gehe mal davon aus, dass deine Ärzte dies wissen, sonst muss Du es unbedingt erwähnen. Ist ja ein Wunder das Du nicht abhängig bist.

Um zu gucken, ob die Schlafmittel womöglich "schleichende" Schädigungen im Körper hinterlassen hat, solltest Du komplett durchgecheckt werden, wenn Du es nicht bereits getan hast. Du schreibst, Du muss neun Stunden schlafen, ist zwar noch nicht ganz außergewöhnlich aber doch auffällig. Bist Du tagsüber müde, abgeschlagen? Hast Du irgendwelche Beschwerden nach "gutem" Essen?

Ich denke z.B. an die Leber, die durch die Schlafmittel und dessen hohe Dosierung geschädigt worden sein könnte. Der Prozess ist schleichend. Es muss untersucht werden, wichtig ist eine Blutuntersuchung und eine Sonographie der Leber.

Du wirst fragen, wo da der Zusammenhang mit deinen Beschwerden ist? Ganz einfach: Ist deine Leber angegriffen, kann diese verschiedene Gifte wie Ammoniak, Eiweisse im Körper nicht mehr verarbeiten. Folge davon ist eine langfristige Vergiftung, wovon auch das Gehirn betroffen ist. Aufs Gehirn bezogen bezeichnet man es als hepatische Enzephalopathie und könnte ähnliche Störungen hervorrufen, wie Du sie hast, aber wenn überhaupt, ist es noch völlig fernab von dem fortgeschrittenen Stadium, der äußerst lebensbedrohlich ist. Und: Du bist jung und das ist bei Dir das grösste Kapital.

Wie ich darauf komme: In Folge einer chron. Hepatitis C ist meine Leber auch geschädigt (mäßig-schwere Leberfibrose) und habe den Verdacht, dass ich dadurch auch leicht zerstreut bin. Ich bin nun in der antiviralen Therapie und erhoffe mir, dass sich meine Leber langfristig erholt.

WICHTIG: Dies ist nur eine Vermutung meinerseits und ersetzt NICHT die Meinung eines Arztes! Nur: Diese Schlafmittel-Geschichte ist äußerst übel und ich würde an deiner Stelle dies als Anhaltspunkt nehmen!

Dein Durst ist, wie ASS500 es bereits erwähnt hat, sowieso abklärungsbedürftig!

lg,

Shutt

PS: Wenn Du magst, kannst Du mich anschreiben per Mailbox.

Ftrank ?Bregmaxnn


Erst einmal auch dir vielen Dank für das genaue Eingehen auf meinen Beitrag.

Müdigkeit war lange Zeit ein großes Problem. Wie es mir dabei genau ging (es kam phasenweise über mehrere Wochen) weiß ich leider nicht mehr. Häufig wurden diese Phasen mit Kopfschmerzen begleitet, die meist in den Abendstunden auftraten. Ich habe aus diesem Grund eine allg. Blutuntersuchung machen lassen – ohne Befunde (vor etwa einem Jahr). Ich sehe gerade in meinem Tagebuch, dass ich auch vormittags mit Kopfschmerzen zu kämpfen hatte. Und da steht auch, dass die Kopfschmerzen meistens mit Augenschmerzen verbunden waren. Ich bin deswegen zum Augenarzt gegangen ohne dass etwas Ungewöhnliches entdeckt wurde. Die letzten Monate fühle ich mich für meine Verhältnisse relativ fitt (auch keine Kopfschmerzen mehr).

Irgendwelche Beschwerden nach deftigem Essen hatte ich bis jetzt nicht. Nur kurzweiliges Müdewerden, aber das ist ja normal.

Noch ein paar Besonderheiten die mir an mir aufgefallen sind (ich hoffe, nicht zu sehr auf Belangloses einzugehen):

- Kaffee, egal wie stark, hat bei mir keine aufputschende Wirkung.

- Die erste(n) Stunde(n) am Morgen (bereits 5 Minuten nach dem Aufstehen) ist für mich die "wachste" Zeit am Tag.

-Trotz meiner ausgeprägten Gier nach Fettem und Süßem grenze ich ans Untergewicht.

- Wenn ich morgens länger im Bett liegen bleibe fangen die Seiten (da wo die Nieren sind) an zu schmerzen.

- Der Gang durch einen großen Supermarkt (viel Input) strengt mich nach wenigen Minuten stark an und lässt mich müde werden.

- Lesen mit Gesprochenem im Hintergrund: Unmöglich.

Einen Diabetistest habe ich noch nicht machen lassen. Ebenso habe ich meine Ärzte noch nicht von der Schlafmittelsache erzählt, weil meine Mutter mir immer wieder eingetrichtert hat, dass die Sache von damals keine Spätfolgen haben könne.

A8S>S50x0


Hallo,

Noch ein paar Besonderheiten die mir an mir aufgefallen sind (ich hoffe, nicht zu sehr auf Belangloses einzugehen):

absolut nicht belanglos!

- Kaffee, egal wie stark, hat bei mir keine aufputschende Wirkung.

Schau mal einer an.

- Die erste (n) Stunde (n) am Morgen (bereits 5 Minuten nach dem Aufstehen) ist für mich die "wachste" Zeit am Tag.

-Trotz meiner ausgeprägten Gier nach Fettem und Süßem grenze ich ans Untergewicht.

Appetitlosigkeit?

Wann und wieviel frühstückst du?

- Wenn ich morgens länger im Bett liegen bleibe fangen die Seiten (da wo die Nieren sind) an zu schmerzen.

Mmh?

- Der Gang durch einen großen Supermarkt (viel Input) strengt mich nach wenigen Minuten stark an und lässt mich müde werden.

Ein Müdigkeitsgefühl besonders in den Beinen?

- Lesen mit Gesprochenem im Hintergrund: Unmöglich.

Konzentrationsmangel?

Ist dir manchmal schwindelig?

Schwitzt du grundlos?

Kennst du deinen Blutdruck?

Beste Grüße

ASS500

S5huxtt


Hallo Frank!

..... weil meine Mutter mir immer wieder eingetrichtert hat, dass die Sache von damals keine Spätfolgen haben könne.

Um gottes willen das ist falsch!!!! okay, hängt davon ab, was sie Dir gegeben hat (läßt sich das noch in Erfahrung bringen?) aber das diese hohe Dosierung über längere Zeit gar keine Spätfolgen hinterläßt, kann ich mir nicht vorstellen.

Du muss mit dieser Fragestellung unbedingt zu einem erfahrenden Internisten mit Angabe ALLER Besonderheiten, die Du hier auch genannt hast. Du muss deinen Ärzten diese Medikamentengeschichte offenlegen. All deine Beschwerden deuten auf eine komplexes Problem hin - ich vermute als Folge der Tabletteneinnahme. Bitte mache diesen Schritt sofort und lass das abklären, ich denke in deinem Alter hast Du erst recht die Chance, völlig gesund zu werden!

lg,

Shutt

Srh=utt


Hallo Frank!

..... weil meine Mutter mir immer wieder eingetrichtert hat, dass die Sache von damals keine Spätfolgen haben könne.

Um gottes willen das ist falsch!!!! okay, hängt davon ab, was sie Dir gegeben hat (läßt sich das noch in Erfahrung bringen?) aber das diese hohe Dosierung über längere Zeit gar keine Spätfolgen hinterläßt, kann ich mir nicht vorstellen.

Du muss mit dieser Fragestellung unbedingt zu einem erfahrenden Internisten mit Angabe ALLER Besonderheiten, die Du hier auch genannt hast. Du muss deinen Ärzten diese Medikamentengeschichte offenlegen. All deine Beschwerden deuten auf eine komplexes Problem hin - ich vermute als Folge der Tabletteneinnahme. Bitte mache diesen Schritt sofort und lass das abklären, ich denke in deinem Alter hast Du erst recht die Chance, völlig gesund zu werden!

lg,

Shutt

F rank BrJegmbann


Oha, da habe ich mich wohl ungenau ausgedrückt. Die Sache mit dem Schlafmittel ist nur einmal vorgekommen. Welches Mittel das war, weiß meine Mutter leider nicht mehr.

Von Appetitlosigkeit kann bei mir keine Rede sein. Morgens esse ich eigentlich immer ausreichend.

Mit dem Müdigkeitsgefühl im Supermarkt meine ich, dass ich insg. müde werde (also alles anstrengender wird). Irgendwelche Gliedmaßen sind von nicht betroffen.

Zur Konzentration: Kann ich nicht genau sagen, weil ich einfach keinen direkten Vergleich habe. Aber so viel ist sicher: Längeres Zuhören (ob in der Schule, oder Privat) fällt mir nicht schwer. Andererseits strengt es mich sehr an in der Schule abzuschreiben. Den Inhalt nehme ich dabei überhaupt nicht auf. Autofahren wird für mich spätestens nach eine halben Stunde anstrengend. Beim Gitarrespielen früher (ich habe dies über mehrere Jahre gemacht) hat die Konzentration nach etwa 10 Minuten soweit nachgelassen, dass es keine Freude mehr war.

Ich habe eine leichte Kreislaufschwäche, die mich aber nicht weiter stört (manchmal leichtes Schwindelgefühl beim Aussteigen aus dem Auto, oder längerem Liegen).

Grundloses Schwitzen hatte ich noch nie.

Blutdruck (gerade gemessen): 81/127. In der "Kopfschmerzen/Müdigkeits-zeit" war der Blutdruck aber unnormal hoch. */160 kam nicht selten vor (*:den Wert weiß ich nicht mehr).

Noch ein paar Sachen zur Kategorie Besonderheiten (dieses Mal sind sie aber glaube ich wirklich irrelevant):

- Ich habe ein sehr kindliches Schriftbild.

- Ich fahre nun seit einem halben Jahr Auto. Letztens bin ich für ein paar Stunden auf ein anderes umgestiegen und eine Woche später wieder mit dem Gewohnten gefahren. Folge: Ich musste mich komplett neu darauf einstellen. Die Automatismen waren anscheinend vollkommen von dem anderen Auto "überschrieben" worden.

- Schon immer hatte ich eine Abneigung gegen reinen, ungewürzten Fleischgeschmack. Dadurch, dass ich aber mit Würsten, Frikadellen, etc. keine Probleme hatte/habe, wird wohl auch keine Mangelerscheinung in dieser Hinsicht vorliegen.

Ist es möglich mich vom Neurologen zum Internisten überweisen zu lassen? Oder gehe ich da besser zum Hausarzt?

Sthuxtt


ups

ich hab es so verstanden, dass diese Schlafmittel über einen längeren Zeitraum gegeben worden sind ;-D okay, umso besser.

Trotzdem halte ich für einen kompletten Check für angebracht. Die Überweisung zum Internisten muss Du Dir vom Hausarzt holen. Du muss aber überlegen, ob man es ggf. in einer Klinik macht.

Ein paar Sachen, die Du beschrieben hast, passte widerum zu meinen Zeiten, wo es mir auch nicht so gut ging. Damals hatte ich eine Schilddrüsenüberfunktion, vielleicht wäre dies auch ein Ansatz, wobei widerum ein paar andere Sachen nicht so recht passen.

Du siehst, deine Beschwerden sind recht komplex, so dass man nur wild am spekulieren ist und Dir dadurch auch nicht geholfen ist. Ich hoffe sehr, dass man die Ursache deiner Beschwerden lokalisiert und es behebt, damit Du dann keine Probleme mehr hast.

Alles Gute! *daumendrück*

lg,

Shutt

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