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Epstein-Barr-Virus Faq: Informationssammlung auf einen Blick

06.06.05  04:42

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Pfeifferschen Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose) so wie eine

reichhaltige Informationssammlung findet Ihr Nachschlag in diesem Thread.

K rafxty

06.06.05  05:10

Was ist Pfeiffersches Drüsenfieber?

Pfeiffersches Drüsenfieber, auch infektiöse Mononukleose genannt, ist eine Viruserkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) verursacht wird. Das Virus infiziert die Schleimhäute von Nase, Mund, Rachen und eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen (so genannte B-Lymphozyten).

Pfeiffersches Drüsenfieber dauert üblicherweise zwei bis drei Wochen und heilt unkompliziert aus. Selten nimmt die Krankheit einen ernsthaften Verlauf.

Besonders häufig sind junge Menschen im Alter zwischen vier und 15 Jahren betroffen. Die Mononukleose ist weit verbreitet. Über 95 Prozent der Erwachsenen haben sich bis zum 30. Lebensjahr infiziert. Im Rahmen der Infektion werden Antikörper gegen das Virus gebildet. Dadurch gewinnt man eine lebenslange Immunität, das heißt, dass Menschen mit einem gesunden Immunsystem nur einmal an Mononukleose erkranken können.

Wie entsteht das Pfeiffersche Drüsenfieber?

Das Epstein-Barr-Virus wird durch Speichelkontakt übertragen, etwa in Kindergärten oder beim Küssen ("kissing-disease"). Die Infektion kann auch auf indirektem Wege erfolgen, z.B. durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen). Die Zeit zwischen Ansteckung und Auftreten erster Krankheitszeichen (Inkubationszeit) beträgt etwa 10 bis 50 Tage.

Welche Anzeichen verspürt man bei einem Pfeifferschen Drüsenfieber?

Fieber - (bei etwa 93 Prozent der Erkrankten in den ersten zwei Wochen)

Halsentzündung mit geschwollenen Mandeln, auf denen sich ein dicker weißer Belag bildet (bei etwa 82 Prozent)

Bei etwa 95 Prozent der Erkrankten schwellen die Lymphknoten an Hals, Nacken und seltener auch in den Achselhöhlen oder am ganzen Körper schmerzhaft an.

Müdigkeit (kann einige Monate anhalten)

Muskelschmerzen und Kopfschmerzen

Seltener sind:

Übelkeit und Oberbauchbeschwerden, die ein Zeichen für eine Milzvergrößerung sein können (in etwa 50 Prozent der Fälle

Lebervergrößerung bei etwa elf Prozent und Gelbsucht (Ikterus) bei zirka fünf Prozent der Erkrankten

Ausschlag, vor allem nach antibiotischer Behandlung mit Ampicillin.

Im Erwachsenenalter kann dem eigentlichen Krankheitsausbruch, der sich mit Fieber ankündigt, eine Phase von bis zu zwei Wochen mit grippeähnlichen Symptomen wie Müdigkeit, Halsschmerzen, Muskelschmerzen und Schwellung der Hals-Lymphknoten vorangehen. Bei Kleinkindern verläuft die Erkrankung meist ohne Symptome.

Welche Untersuchungen werden zur Diagnose benötigt?

Der Arzt stellt die Diagnose anhand des Krankheitsbilds und der typischen Blutbildveränderungen (Nachweis von sogenannten Pfeiffer-Zellen).

Ein spezieller Antikörper-Test gibt gegebenenfalls Sicherheit darüber, ob eine infektiöse Mononukleose vorliegt. Da die Antikörper, insbesondere bei Erkrankungsbeginn, noch nicht bei allen Erkrankten nachweisbar sind (nach einer Woche in 40 Prozent und nach drei Wochen in etwa 90 Prozent der Fälle), müssen unter Umständen wiederholte Tests durchgeführt werden.

Wie wird Mononukleose behandelt?

Wichtig für die Therapie sind:

Körperliche Schonung und Bettruhe

Fiebersenkende sowie schmerzlindernden Maßnahmen.

Für das Pfeiffersche Drüsenfieber, wie auch für die meisten anderen viralen Erkrankungen, gibt es kein spezielles Medikament.

Vorsicht: Ampicillin verursacht häufig Hautausschläge.

Neuerdings werden Medikamente wie z. B. Interferon (ein Eiweiß, das Virus-Infektionen entgegenwirkt) auf Ihre Wirksamkeit bei Pfeifferschem Drüsenfieber untersucht.

Wie können Sie der Erkrankung vorbeugen?

Die einzige prophylaktische Maßnahme besteht darin, engen Körper- vor allem Speichelkontakt mit Erkrankten zu vermeiden. Eine Isolation des Patienten ist nicht notwendig.

Prognose und Komplikationen

Pfeiffersches Drüsenfieber dauert üblicherweise zwei bis drei Wochen und heilt unkompliziert aus. Nur bei etwa drei Prozent aller Fälle dauert die Erkrankung länger.

Seltener nimmt die Krankheit einen ernsthaften oder chronischen Verlauf oder geht mit einer Komplikationen einher.

Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, z.B. HIV-Infizierte, sind von den nachstehenden, seltenen Komplikationen bedroht:

Diese sind unter anderem:

Drohender Verschluss der oberen Atemwege mit Luftnot

Lungenentzündung mit so genanntem Pleuraerguss. Unter Pleuraerguss versteht man eine Flüssigkeitsansammlung in dem spaltförmigen Raum zwischen Rippenfell und Lungenfell, der Pleurahöhle.

Milzruptur (Zerreißen der Milz): Diese Komplikation kommt bei weniger als 0,5 Prozent der Erkrankten vor. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen. Bei einer Milzruptur besteht Lebensgefahr!

Krankheiten des Zentralnervensystems (z.B.: Gehirnhautentzündung, Gehirnentzündung), die allerdings meistens ohne Folge-Erscheinungen ausheilen.

Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder des Herzbeutels (Pericarditis)

Krankheiten des Blutsystems: Blutarmut (hämolytische Anämie) und herabgesetzte Anzahl der Blutplättchen (Thrombozytopenie)

Nierenentzündungen (interstitielle Nephritis)

Quellen

New England Journal of Medicine, August 2000

Herold: Innere Medizin

KDra{ft1y

06.06.05  05:36

Epstein-Barr-Virus - Forschungsbericht UNI Regensburg

Epstein-Barr-Virus Viren entwickelten im Laufe der Evolution verschiedene Strategien, um sich in ihrem Wirtsorganismus trotz dessen funktionierendem Immunsystem zu vermehren. Das Epstein-Barr-Virus (EBV) gehört zur Virusfamilie der Herpesviren, die aufgrund einer umfangreichen Ausstattung an Genen in der Lage sind, nach der Erstinfektion lebenslang im menschlichen Körper zu persistieren. Mit einer weltweit hohen Durchseuchungsrate von über 90% zählt das EBV damit zu den erfolgreichsten Viren.

Die Erstinfektion mit dem EBV erfolgt in der Regel als Kind oder junger Erwachsener. Der Verlauf der Infektion reicht von einer asymptomatischen nicht klinischen Form bis zu schwerer Infektiöser Mononukleose mit Arbeitsunfähigkeit (Pfeiffersches Drüsenfieber). Manchmal geht die Infektiöse Mononukleose in eine chronisch aktive Form über, bei der die Symptome über Monate und Jahre hinweg bestehen bleiben. Die betroffenen Personen klagen über eine starke Einschränkung ihrer physischen und psychischen Leistungsfähigkeit und in seltenen Fällen treten auch lebensbedrohliche Formen auf. Die Entstehung solcher klinisch auffälligen, chronischen Formen von EBV-Infektionen ist weitestgehend unklar.

B-Zellen werden in Zellkultur effizient durch das Virus infiziert und immortalisiert und in ihnen kann das Virus in einer Art Ruheform (Latenz) persistieren. In den Gedächtnis-B-Zellen des Menschen, in bestimmten Klassen von B-Zelltumoren (endemisches Burkitt Lymphom, Hodgkin Lymphom) und auch von Nasopharyngealen Karzinomen kann das Virus ebenfalls latent persistieren. Die Gedächtniszellen bilden das lebenslange Reservoir des Virus. Die Latenzformen des EBV in Zellkultur, in Gedächtniszellen und in Tumorzellen unterscheiden sich durch das Expressionsprogramm zellulärer und viraler Gene. In der Arbeitsgruppe von Dr. Hans-Helmut Niller beschäftigt man sich im Detail mit der Replikation und der Chromatinstruktur der latenten EBV-Genome in den veschiedenen Latenzformen.

Obwohl In den meisten B-Zellen das EBV latent überdauert, geht das Virus in einem Teil dieser Zellen in die lytische Vermehrung über. Eine strikte Kontrolle dieser Vermehrung verhindert eine Zerstörung der B-Zellen und sichert damit das Überleben des Virus und des Wirtes. Dies geschieht auf der Ebene der viralen Genregulation und auf der Ebene der Überwachung durch das menschliche Immunsystem. Die Vorgänge, die an der Kontrolle der lytischen Vermehrung des EBV beteiligt sind, werden in der Arbeitsgruppe von Dr. Fritz Schwarzmann untersucht. Dort werden Untersuchungen zur Aktivität von Schaltgen der lytischen Vermehrung und deren Regulation durch zelluläre Faktoren durchgeführt. Kürzlich konnte ein Kontrollmechanismus nachgewiesen werden, der auf einer Regulation durch Antisense-RNA beruht. Aufbauend auf diesem Mechanismus wird derzeit an einem neuen, auf Gentherapie basierenden Ansatz, zur Therape von EBV-assoziierten Tumoren gearbeitet. Außerdem beschäftigt man sich dort mit der Erforschung von Pathogenitätsfaktoren, die zur Entstehung von klinisch auffälligen Formen der EBV-Erstinfektion wie den chronisch aktiven Infektion oder des erblich erworbenen Duncan Syndroms führen.

Der gesamte Bericht ist hier nachzulesen:

www.uni-regensburg.de/Fakultaeten/Medizin/MMH/Forschung/Themen/EBV.htm

KDraftxy

06.06.05  15:11

Viren ermöglichen Antikörperproduktion

An rund 15 Prozent aller menschlichen Tumoren, so schätzt man, sind Viren als Cofaktoren beteiligt. So spielt das im Jahr 1964 entdeckte, zu den Herpesviren gehörende Epstein-Barr-Virus (EBV) bei verschiedenen Krebserkrankungen eine Rolle, vor allem bei dem in Afrika häufigen Burkitt-Lymphom, einem sehr schnell wachsenden Tumor. Das Virus infiziert B-Lymphozyten des Immunsystems und vermag sich daher im gesamten Körper zu verteilen.

Natürlich möchte man möglichst genau wissen, in welcher Weise EBV zu der Entstehung von Tumoren beiträgt. Molekularbiologen vom Institut für Klinische Molekularbiologie und Tumorgenetik der GSF untersuchen zum Beispiel, welche Aufgaben die einzelnen Gene dieses Virus haben. Mit seiner Erbsubstanz aus rund 100 Genen ist das Epstein-Barr-Virus recht groß; außerdem ist es sehr weit verbreitet und findet sich hierzulande bei 95 Prozent aller Erwachsenen. Trotzdem kann es meist keinen Schaden anrichten, denn ein intaktes Immunsystem beseitigt EBV-befallene Zellen rasch.

Möglicherweise wird sich EBV in Zukunft sogar ausgesprochen nützlich machen: Den Molekularbiologen der GSF ist es gelungen, mit Hilfe des Virus menschliche Zellen so zu manipulieren, daß sie größere Mengen monoklonaler Antikörper produzieren. Grundlage ist die Eigenschaft des EBV, in Kultur gehaltene B-Lymphozyten zu immortalisieren, also unsterblich zu machen, so daß sie sich immer weiter teilen. Darum ist es von großem Interesse, die Gene genauer zu verstehen, die für die Immortalisierung verantwortlich sind. Von elf Genen weiß man bereits seit einiger Zeit, daß sie in solchen "ewigen" Zellen angeschaltet sind - was man mit der tumorinduzierenden Rolle des EBV in Zusammenhang brachte. Besonders in Verdacht stand ein Gen, das für die Bildung des Proteins EBNA2 verantwortlich ist, des ersten viralen Proteins, das Lymphozyten nach der Infektion mit EBV zu produzieren beginnen.

Um die Funktion dieses Gens in gesunden und in Tumorzellen genauer unter die Lupe zu nehmen, haben die Molekularbiologen der GSF es "konditional gemacht": Sie haben das Gen mit der Hormonbindungsdomäne des Östrogenrezeptors fusioniert und können seine Aktivität nun gezielt regulieren, indem sie den Östrogenspiegel im Kulturmedium der Zellen verändern. Anschließend schleusten sie das Gen in Epstein-Barr-Viren ein und diese wiederum in B-Zellen. Somit sind sie in der Lage, die Produktion des Proteins EBNA2 in den Zellen mittels Östrogen zu steuern und seinen Einfluß - und damit auch den des EBNA2-Gens -auf die Immortalisierung festzustellen. Wie sich zeigte, ist das EBNA2-Gen für die Proliferation unsterblicher B-Zellen essentiell. Um so überraschender kam die Entdeckung, daß es in Tumorgewebe von Burkitt-Lymphomen gar nicht aktiv ist: Schaltet man in kultivierten Burkitt-Lymphom-Zellen das Gen an, stellen diese ihr Wachstum umgehend ein. Für dieses paradox anmutende Phänomen haben die Wissenschaftler noch keine Erklärung. Sie vermuten, daß das EBNA2-Gen nur für die Primärinfektion der Zellen gebraucht wird und im weiteren Verlauf der Tumorentstehung ein anderes Gen seine Funktion übernimmt. Als Folge werden auch andere virale Gene wieder inaktiv, und das schützt den Tumor gegen den Angriff von Immunzellen, die auf virale Antigene spezialisiert sind. In diesem Zusammenhang wäre es daher für therapeutische Zwecke sehr willkommen, könnte man das EBNA2-Gen in Tumoren gezielt aktivieren; doch das ist bislang Zukunftsmusik.

Recht bald aber könnte die Produktion von menschlichen monoklonalen Antikörpern starten, beispielsweise für die passive Impfung. Bis heute lassen sich solche Antikörper nur in Mäusezellen gut herstellen. Bisherige Verfahren in menschlichen Zellen kranken daran, daß die verwendeten Zellinien nur sehr geringe Mengen an Immunglobulinen bilden - unter anderem, weil sie das Protein EBNA2 exprimieren. Und das, so stellte sich heraus, bremst die Produktion der Antikörper.

In Zukunft aber kann man menschliche, durch EBV immortalisierte und mit dem konditionalen EBNA2-Gen ausgerüstete B-Zellen als 'Immunglobulin-Fabrik' benutzen. Entzieht man ihrem Kulturmedium zum passenden Zeitpunkt das Östrogen und schaltet damit die Funktion des Gens aus, so steigt die Ausbeute auf das Hundertfache. Dieses Verfahren konkret anzuwenden, ist Sache entsprechender Firmen. Ziel der GSF-Wissenschaftler war es, die dazu notwendige - und inzwischen patentierte - Technik zu entwickeln. Jetzt stehen neue Ziele auf dem Programm. Zum Beispiel einen Weg zu finden, die produktionshemmende Wirkung des viralen EBNA2-Proteins eventuell nachträglich mit Hilfe eines anderen Gens zu unterdrücken.

quelle: gsf.de

K"rafTtxy

08.04.07  19:55

EBV chronisch-rezidivierend

Hallo,

unser Sohn ist 5 Jahre und leidet seit 3,5 Jahren an einer chronischen rezidivierenden EBV-Infektion.

Er hat alle 4-10 Wochen hohes Fieber (bis 41,5°C), vergrösserte Lymphknoten, maessig bis stark weissgrau belegte Mandeln, hohes CRP (> 150), Leukos > 15.000, schlapp u. appetitlos.

Krankheitsdauer 2-8- Tage. Seit kurzem liegen die Harnsaeurewerte ebenfalls deutlich ueber den Max-Werten. Es wurden immer wieder aktive EBV-Viren im Plasma nachgewiesen. Immunlogisch wurden keine Defekte festgestellt.

Hat jemand aehnliche Erfahrungen?

F abi!2002

09.04.07  22:29

an Fabi2002

Hallo Fabi,

schlimm wenn es ein noch so kleines Kind erwischt. Ist es für uns Erwachsene schon eine Qual.

Ich möchte dich auf einen Eintrag in diesem Forum (Infektionen)verweisen, der vom 9.4.2006 von einem Mengano-DD ist. Dort geht es zwar um Chlamydia Pneumoniae - eine Infektion, die oft bei EBV dabei ist. Es geht dort um sinnlose wochenlange Antibiotikabehandlung und Ernährung. Der Verfasser hat auch sehr interessante Links eingefügt. Ich finde das gerade im Hinblick auf die erhöhte Harnsäure in eurem Falle interessant. Es ist zumindest mal eine Möglichkeit.

Leider hast du nicht geschrieben, ob ihr Antibiotika verabreicht. Tut es nicht.

Vielleicht hat einer von euch beiden die Möglichkeit, mit dem Kind an die See zu fahren, bzw. eine Mutter/Vater-Kind-Kur zu machen. Sehr gutes Heilklima hat Sylt. Dort gibt es von der Arbeiterwohlfahrt ein wirklich sehr gut geführtes Kurheim. Es werden dort auch Väter aufgenommen. Versucht über natürlichem Wege die Abwehr zu stärken. Alles alles Gute

Juhlie

JFu0hlie

18.04.07  15:29

Fabi2002

Wenn euer Sohnemann in so kurzen Abständen krank wird, kann sich ja der Körper echt schlecht erholen. Ich konnte auch lange nichts essen und da habe ich was für die Nahrungsergänzung gemacht.

Ich esse z.B. kein Obst gerne, deshalb drücke ich mir zusätzlich Säfte Pampelmuse und Apfelsinen u.s.w.. Heute habe ich was von Cocosmilch gelesen, die soll wohl helfen, da dort ein Stoff drin wäre der auch in der Muttermilch ist und die Vieren bekämpft. Ob das Quatsch ist weiß ich nicht, kucke einfach mal in das Forum rein.

Alles gute für euren Kleinen!

P.S.: mir hat ein Arzt im Krankenhaus erzählt, dass das EBV bis zu 52 Monaten dauern kann, danach war ich auch depremiert aber vielleicht ist es bei euch so und ein Ende ist in Sicht. Hat den euer Arzt mal gekuckt, ob der Kleine nicht noch mit etwas anderen kämpft?! Eine Unverträglichkeit oder etwas anderes in eurer Umgebung was das ganze begünstigt?.

Was nicht schadet und ich meiner Tochter (6) auch immer gebe, dass ist normaler Traubenzucker in Pulverform "Dextropur plus mit 10 Vitamine", immer in den Tee oder in das Essen untermischen, wenn er keine Unverträglichkeiten hat.

FJroHestxel

18.04.07  16:08

Fabi2002

Hi Fabi, mir geht das echt Nahe mit euren Sohn, da ich ja auch ne 6 jährige Tochter habe. Weißt du, ich habe auch EBV und nehme als Nahrungsergänzung aller 1-2 Tage "Orthomol Immun" aus der Apotheke, ist sehr teuer hat mir aber jetzt schon zweimal echt geholfen. Das selbe gibt es für Kinder "Junior". Redet mal mit einem Apotheker oder dem Kinderarzt, dort sind hochdosierte Vitamine drin, wenn das Immunsystem am Ende ist. Das ist nur ein Tipp, ich bin kein Arzt => lasst euch beraten.

Viele Grüße

Fqroe(stexl

02.06.07  17:49

Hi Leute - ich hoffe auf eure Hilfe

Hab mich grad von meinem Freund getrennt und von ihm erfahren - so ganz nebenbei - dass dieser wiederum von seiner Ex EBV bekommen hat. Mich hat er damit auch angesteckt und ja, damit muss ich jetzt wohl leben. Gott sei Dank ist mein Immunsystem super stark und ich hab Antikörper dagegen aufgebaut. Hab mich testen lassen und der Artz meinte, er kann nur noch die Antikörper feststellen und damit ist der Virus bei mir nicht mehr akut - ich wäre angeblich nicht mehr ansteckbar.

Mein Exfreund hat sich auch testen lassen und bei ihm das gleiche Ergebnis, der Virus ist besiegt, nicht mehr akut, nur noch die Antikörper festzustellen. Der Arzt sagte ebenfalls zu ihm er wäre nicht ansteckbar. So nun zur Rechnung: mit seiner Exfreundin ist er vor mehr als zwei Jahren zusammengekommen, hat sich damals dann auch angesteckt und Antikörper entwickelt. Seitdem sein Körper sich gewehrt hat sie er - laut Arzt - ja nimmer ansteckbar. Jetzt zwei Jahre später kam er dann mit mir zusammen und hat mich angesteckt... die logische Schlussfolgerung davon ist doch dann, dass er - auch wenn sein Körper ihn besiegt hat - immernoch ansteckbar ist. Vorallem weil im Netz überall steht, dass Körper verschieden damit umgehen, der eine wird krank, beim anderen wird es chronisch und der dritte kann es bekämpfen, so wie bei meinem Ex und mir, doch auch wenn es bekämpft ist, ist der Virus doch stets ein Leben lang im Körper eines Menschen und nicht wegzumachen, oder? Somit doch ein weiterer Punkt dafür, dass ich jetzt für andere Leute trotz meiner eigenen Immunität dagegen ansteckbar bin für andere, oder nicht?

Ich will andere davor schützen, also würde ich mich über jegliche Antworten freuen, danke im voraus...

l/olas0x8

03.06.07  10:26

Ja - ein Teil der Bevölkerung (wenn das auch eine Minderheit ist), schleppt das Virus mit sich herum und kann andere damit anstecken. Ist jetzt die Frage ob du dazu gehörst. Da die Durchseuchungsrate bis 30 Jahre sowieso 95% beträgt, kann man sich eh kaum davor schützen. Das wichtigste ist ein intaktes Immunsystem.

Z$innYfan_dexl

03.06.07  20:03

???

Der Arzt meint ich wäre nicht mehr ansteckend, was für mich keinen Sinn ergibt, nachdem er das zu meinem Freund ja auch gesagt hat und der mich angesteckt hat. Also bin ich jetzt ansteckend oder nicht ???

lRola0x8

01.11.08  08:57

Ihr Lieben,

die Beste Erklärung für EBV-Labor-Interpretation!!!!

www.schottdorf.de/laborinformation/PDF-Labobl/epstein.pdf

F}ravn3o1x07

13.01.09  20:01

Meinem Sohn (5 Jahre) hat Orthomol immun junior, sehr gut geholfen. Hat nicht direkt mit dem Pfeifferischen zu tun stärkt aber die Abwehrkräfte.

jHu9mal|e

26.05.09  11:59

Es wird ja immer nur Symptomen behandelt, der Hintergrund einer Krankheit hat noch nie jemanden wirklich interessiert, außer der Hierarchie.

Ärzte die fair und gerecht ihren Beruf ausüben, wo der Patient wirklich noch etwas zählt, will man mit allen Mitteln das Garaus machen.

Hier geht es Einzig und alleine nur ums Geschäft, aber nicht um die Krankheit selbst.

Patienten die nicht in ihr Schema hinein passen, werden ganz schnell psychisch eingestuft.

Dabei sind es Krankheiten wie Viren und Bakterien, sowie Umweltvergiftungen wie Amalgam usw

die das Leben zerstören und chronisch Kranke ihrem Schicksal überlassen werden.

Es geht nur um Macht und Geld!

i/nge5x0

28.05.09  17:37

ich hatte vor 3 wochen eine schlimme halsentzündung. diagnose der hno-ärztin war verdacht auf ebv. habe eine woche lang antibiotika genommen. nach einer woche ging ich wieder zur arbeit. letzte woche hatte ich erneut halsschmerzen, allerdings auch schnupfen, so dass ich von einer harmlosen erkältung ausgehe. heute hat mein hals (hinten am ohr) wieder angefangen etwas weh zu tun. ich fühle mich seit der erkrankung und vor allem heute wieder total schlapp und müde. etwas benommen. :-/

kann das immer noch mit ebv zu tun haben? :-o

C8hica go0x7

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