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06.02.10 15:54
Hallo!
Ich habe heute dieses Forum entdeckt und bin sehr froh darüber.
Nach einer jahrelangen Ärzte-Odyssee und einer Symptom-Karriere, wie ein äußerst liebenswürdiger Arzt mal ironisch bemerkte, wurden die EBV-Standardwerte und die Borrelien-Werte erhoben. Alle waren positiv. Trotzdem habe ich viel Ignoranz seitens der Ärzte erlebt und wurde in die psychosomatische Schublade gesteckt. Meine genervte Hausärztin, bei der ich in den letzten Jahren immer wieder mal Neo-Dolpasse Schmerzinfusionen bekam, erfuhr durch "Zufall", dass es einen sogenannten CD 57-Test gibt, der eindeutig zeigen soll, ob man an einer chronischen Borreliose leidet. Warte gerade auf diesen Befund. Möchte aber auch bezüglich EBV endlich Gewissheit und frage daher alle, die diese Zeilen lesen. WO gibt es da eine Möglichkeit, EBV-Spezialuntersuchungen durchführen zu können. Ich muss der Vollständigkeit halber sagen, dass ich aus Österreich bin. Und es zwar unglaublich, aber wahr, dass beispielsweise diese CD 57-Laboruntersuchung in ganz Österreich nicht gemacht wird. Bei mir macht es gerade das Borreliose-Center-Augsburg. Bin also auch für die Nennung eines Labors, das EBV-Spezialuntersuchungen in Deutschland durchführt sehr dankbar, denn meine Muskelschmerzen sind mittlerweile so massiv, dass ich die Wohnung gar nicht mehr verlassen kann. Von der Schmerzambulanz unseres ortsansässigen Krankenhauses erhielt ich KEINE Empfehlung für weiterführende EBV-Untersuchungen lediglich ein Schmerzmittel namens Lyrica, das ich seit gestern nehme. Bemerke nur, dass es fest arbeitet in meinem Körper aber noch keinerlei Besserung.
Alles Gute an alle und ich wäre für Tipps bezüglich Labor aber auch für die Nennung eines EBV-Spezialisten sehr dankbar.
Liebe Grüße
Zuversicht1
09.02.10 00:01
was haben sie für symzhome?
der CD 57 Test sagt aber nur aus dass wenn er erniedrigt ist ,der LTT Test nicht aussagekräftig ist...der LTT ist auch bessser als ein AK oder Western Blot,kostet aber knapp 100 Euro
ist dieser negativ und der CD 57 im Normbereich ist eine Borreliose unwahrscheinlicher aber nicht ausgeschlossen
09.02.10 23:59
Vielen Dank für die Infos. Werde nach Vorliegen des CD 57-Wertes diesbezüglich mit dem Borreliose Centrum Augsburg Rücksprache halten und mich beraten lassen. Hoffe, dort endlich eine kompetente Unterstützung zu bekommen.
Denn hier in Österreich habe ich die bisher leider nicht erhalten. Die Nicht-Akzeptanz der Borrelien-Thematik ist traurige Realität.
Habe in diesem Forum in den wenigen Tagen schon viel gelernt und erfahren. Nachdem ich schon dreimal Aphten am Gaumen hatte und gelesen habe, dass das eines der vielen EBV-Symptome ist, habe ich über eine Selbsthilfegruppe in Wien das Virologische Institut an der Uniklinik Wien für EBV-Spezialuntersuchungen genannt bekommen. Habe da gestern angerufen, wurde gleich mit einem Arzt verbunden, dessen Fachkompetenz unmittelbar spürbar und äußerst wohltuend war. Die habe ich "hier in der Provinz" bisher vergeblich gesucht.
Nur zum Vergleich - hier in unserem Bundesland machen sie drei EBV-Untersuchungen, in Wien in der Virologie 13. Unglaublich.
Habe heute mein Blut also nach Wien schicken lassen.
Warte nun also auf meinen Borrelien-Befund aus Augsburg und die EBV Werte aus Wien.
Bin froh, dass nun endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden, um einen erfolgversprechenden Therapieansatz starten zu können. Anregungen dazu habe ich in diesem Forum ja genug bekommen, da gilt es das Richtige zu finden.
Zu meinen Symptomen: Muskel- und Knochenschmerzen, Nachtschweiß, Erschöpfung, manche Hautareale wie wund, Überempfindlichkeit gegen Kälte und Klimaanlagen.
Was mich oft ziemlich fertig macht. Denn alles, was man chronisch hat, ist auf Dauer doch sehr belastend. Wann immer ich kann, versuche ich mich, von meinen Schmerzen abzulenken. Wenn ich raus kann, liebe ich es beispielsweise zu fotografieren.
Inwieweit sind Sie betroffen? Ihre Fachkenntnisse lassen auch auf einige Erfahrungen auf diesem Gebiet schließen
16.02.10 14:23
Besser als von Arzt zu Arzt rennen ist soch alternativ behandeln zu lassen, Borreliose wird oft nicht nachgewiesen.
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