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19.02.10 07:26
Ich hatte hier ja schon öfter wg. meiner Tochter (16) geschrieben.
Seit Nov. 09 hat sie sich mit dem Virus herumgeschlagen.
Zuletzt wars ihr Anf. Jan. schlecht gegangen, das EBV hatte sich auch noch auf die Schilddrüse geschlagen u. sie hatte eine SD-Entzündung.
Doch danach ging es ihr zunehmend besser, wir glaubten, sie hätte es überstanden.
Seit Febr. hat sie sogar in der Schule wieder am Turnen teilgenommen.
Doch nun - ein Rückschlag.
Am Mo war sie schon schwach, wobei ich sagen muss, dass sie auch viel zu wenig schläft.
Am Mi war sie beim Zahnspangenarzt, der die Spange nachgestellt hat.
Gestern abend Halsschmerzen, Ohrenstechen u. 37,4 Temperatur.
Die Mandeln erschienen mir nicht geschwollen od. gerötet, aber die Lymphknoten sind wieder ganz dick.
Kann es sein, dass das EBV erneut zurückgekehrt ist? (es waren ja schon 4 Wo Symptomfreiheit)
Ich weiß schon gar nicht mehr, ob wir zum Arzt sollen od. nicht.
19.02.10 13:55
ja, das ist gut möglich. ebv-infektionen verlaufen schubweise. das immunsystem nimmt immer neue anläufe, das virus zu beherrschen. die symptome (schwellung der lymphknoten, müdigkeit etc.) sind dann auf diese immunaktivierung zurückzuführen. der übliche fall ist, dass die schübe immer schwächer werden, die abstände zwischen ihnen größer und schließlich (nach ca. 1 jahr) schluss ist. aber leider gibt es wie immer ausnahmen. ich kenne auch leute, deren schübe eher stärkere symptome produzieren.
gute besserung für die tochter
reiser
19.02.10 21:02
Danke reiser! Du bist ja wirklich der Checker hier!
Ich weiß, dass du recht hast!
Waren heute beim Hausarzt, der meint es könne nicht mehr das EBV sein, es wäre ein neuer Virus.
Aber daran glaub ich nicht, es ist ja die gleiche Symptomatik wie gehabt.
Keine Erkältungssymptome, kein Husten, keine laufende Nase.
Immer wieder "nur" Halsschmerzen, geschwollene Lymphknoten, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Müdigkeit.
Auch ist es tatsächlich so, dass es nicht mehr ganz so schlimm ist wie die letzten Male.
Jetzt ist wieder mal Schonung angesagt.
Danke für deine Besserungswünsche!
lg, Schnurrli
21.02.10 11:29
Hallo, es ist gut möglich, dass es doch wieder EBV ist, ich schlage mich seit fünf Jahren damit rum und mein Immunsystem funktioniert ohne Kortison fast gar nicht mehr. Mein Virologe hat mir damals erklärt, dass jeder Mensch das EBV Virus in sich trägt und bei dem einen bricht es aus, bei dem anderen nicht. Wenn man es bekommt, dann kann man es wie Röteln oder Masern in der Regel nur einmal bekommen... das Virus ist dann zwar noch im Körper, verkapselt sich aber und ist inaktiv... es gibt aber auch Menschen (z.B wie ich
) bei denen bleibt diese Verkapselung aus und wenn der Körper dann eh schon geschwächt ist durch Erkältung oder Stress etc. dann aktiviert sich der Virus immer wieder und verursacht eben die Symptome, die Deine Tochter gerade wieder hat (typische EBV Symptome eben) Um ganz sicher zu sein, solltet ihr vielleicht eine Blutuntersuchung bei einem Facharzt machen lassen, denn dann kann Deine Tochter auf Kortioson eingestellt werden (was aber nicht immer und meistens in geringer Dosis verabreicht wird) Ich hab auch Zeiten, da kann ich auf Kortison verzichten und wenn ich merke die Lymphknoten schwellen an, dann fange ich mit der niedrigsten Dosierung (1mg) an und meistens reicht das auch aus. Nur im Sommer muss ich halt jeden Tag 10 mg nehmen, wegen etlichen Allergieen, die das Immunsystem dann eh schon lahm legen und somit das EBV Virus beste Chancen hat sein Unwesen in meinem Körper zu treiben. Ich würde Dir empfehlen, dass abchecken zu lassen.
Deiner Tochter und Deiner Familie alles Gute
lg
10.03.10 10:53
Hallo
sie sind meine letzte Hilfe. Bei mir wurd vor ca. 3 Jahren Borreliose (drittes stadium) festgestellt. Ich wurde seitdem ca 2 bis 3 mal mit antibiotika behandelt. Jedoch sind im letzten Jahr die Schübe immer schlimmer geworden und etwas andere beschwerden. Meine Beschwerden: starke chronische müdigkeit, Inner unruhe, starke kopfschmerzen, Schwindel, konzentrationsstörungen, schlafstörungen, Herzklopfen manchmal sogar herzschmnerzenn, verdauungsbeschwerden (blähungen und weicher stuhl), leichte schmerzen im linken oberbauch, muskelschmerzen und rückenschmerzen. Deswegen bin ich nochmal zum arzt. Es wurde eine EBV serologie gemacht. Meine Werte:
EBV Capsin IgG LIA >750 U/ml bis 20
positiv
EBV Capsin IgM LIA negativ
EBV Nucleus 1 IgG 234 U/ml bis 5
positiv
- veringerte Lymphocytenwerte (20,3%) 20-40
- hoche fett und eiweißwerte
Mein Arzt sagte: Sie hatten mal EBV aber die Infektion ist abgelaufen, da keine Antikörper gebildet werden.
Diese Aussage war mir jedoch aufgrund meines Gesundheitszustandes zu ungenau. Ich habe mich selbst weiter mit der Thematik EBV auseinandern gesetzt.
Hier hieß in diverser Literatur,dass trotz negativen Antikörpernachweis eine akute/chronische EBV vorliegen kann. Deswegen sollten zusätzlich folgende test gemacht werden:
- IgG Antikörpermuster
- Aviditätsbestimmung
- Immunoblot
sodass man auf alle fälle die werte EBV IgM, EBV IgG, EBV EA, EBV EDNA bekommt und nachgewiesen werden kann ob eine chronische EBV vorliegt.
Darauf hab ich meinen Azrt angesprochen und er sagte: dies sei nicht notwendig, die obigen Ergebnisse sind eindeutig und dann konnte ich gehen. Nun sitz ich wieder da.....
Was soll ich machen. Ist meine Vermutung richtig oder hat der Azrt recht? Wisst ihr was dazu?
Vielen Dank
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