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Was, wenn ein Vegetarier mal Fleisch ist?

F`rankxyyy hat die Diskussion gestartet


Meine Frau und ich sind nun seit über einem Jahr Vegetarier. Es bekommt uns ganz gut. Nun würde ich gerne wissen was passiert wenn man einmal Fleisch ist!? Hat jemand Erfahrung damit?

Hintergrund ist ein Vorfall kürzlich. Meine Frau uns ich waren auf einer Feier, Wir haben beide das gleich gegessen, bis auf das meine Frau den Teller unseres Kindes leer gegessen hat in dem Nudel mit Fleischsauce war. Am Abend war es meiner Frau kotz übel und mir fehlte nichts. Kann es an dem tierischen Fett gelegen haben?

Frank

Antworten
pXete+r6/0


Kann es an dem tierischen Fett gelegen haben?

Nein.

Viele Grüße

Peter

NmeuerMaxtt


Was, wenn ein Vegetarier mal Fleisch ist?

...dann ist er Teilzeitvegetarier ;-)

Skusi27004


Vielleicht war mit dem Fleisch was nicht in Ordnung.

l%ad'y mangxo


Nein, da passiert gar nichts, nach meiner Erfahrung.

Ich bin seit über 8 Jahren Vegetarierin, und habe letztes Jahr in Island ein kleines Stückchen Lamm probiert (artgerechte Haltung der Schafe dort = frei ), und mir war weder schlecht, noch dass ich sonstige "Erscheinungen" hatte ;-)

Geschmeckt hat's trotzdem nich wirklich... :-/

m?agna_ cuxm_laude


Mein Vater bekommt Pickel, sollte er mal aus Versehen was mit Fleich gegessen haben....ist schon dreimal passiert.....

p#etehr6x0


Mein Vater bekommt Pickel, sollte er mal aus Versehen was mit Fleich gegessen haben... ist schon dreimal passiert...

Meine Tochter bekommt Pickel, wenn sie Salat isst. Ist auch schon 3x passiert...

mFagn)a_ c]um_Ulaudxe


@Peter60

Ich erkenne ironische Beiträge.

Es ist nachweislich passiert, er verträgt tierische Fette (außer Butter, die er immer noch ißt) nicht mehr so gut und reagiert mit Pickeln darauf......aber das ist wohl bei jedem Menschen anders....

Von daher "immer schön locker bleiben", nicht wahr ;-)

Tqopxeka


na das hört sich ja wunderbar an. der eine bekommt pickel, die andere übergibt sich.

ich lebe seit meinem 7 lebensjahr (und mittlerweile erträgt mich diese welt schon 21 jahre) vegetarisch - ohne fisch, ohne fleisch.

wenn, du und deine frau erst seit einem jahr ohne fleisch lebt, dann ist es ganz natürlich, dass sich der körper erst dran gewöhnt und natürlich ist es auch ganz verständlich, wenn man mal (ausversehen oder unbewusst) fleisch zu sich nimmt.

wenn ich jetzt bewusst etwas essen muss (bsp: suppe mit fleischeinlage, wo ich das fleisch dann auf jeden fall raussortiere ;-) ) dann geht es mir danach schlecht. nicht weil ich jetzt unter umständen fleischfasern aufgenommen habe, sondern vom kopf aus. was ich damit sagen will: der körper reagiert mit sicherheit nicht anders darauf (und schon gar nicht, weil ihr erst ein jahr ohne lebt), sondern eher die psyche.

Z)inax 5


also ich merke das schon, und zwar rein körperlich.

Ich bin zwar keine reine Vegetarierin, esse aber seit Jahren sehr, sehr selten rotes Fleisch. Bei einer Einladung habe ich vor einiger Zeit mal Hasenrücken gegessen, den ich eigentlich auch mag und der sehr lecker war, aber der lag mir buchstänlich 2 Tage schwer im Magen. Ich kann mir schon vorstellen, daß der Körper sich darauf einstellt!!

Grüße

Zina

p!et8er6x0


Bei einer Einladung habe ich vor einiger Zeit mal Hasenrücken gegessen, den ich eigentlich auch mag und der sehr lecker war, aber der lag mir buchstänlich 2 Tage schwer im Magen.

Da ist natürlich immer die Frage, ob es an dem Hasen oder an was anderem lag (Zusätze, zu viel Essen, Alkohol, Nikotin, Salat, Soße, ...?).

Natürlich gibt es körperliche Umstellungen, aber wenn Du grundsätzlich schon Fleisch isst, dann halte ich starke Reaktionen eher für unwahrscheinlich.

Bei Naturvölkern wie Indianern gab es manchmal wochenlang nichts Richtiges zu essen und wenn dann ein paar Büffel erlegt wurden, wurde praktisch wochenlang nur "rotes" Fleisch gegessen. In der Steinzeit wird das nicht viel anders gewesen sein.

Eine Freundin von mir (Vegetarierin) fuhr regelmäßig zu allerlei meditativen Veranstaltungen, auch zu indianischen Schamanen, deren Lehren sie begeistert lauschte. Alles zur Ernährung hat sie dann aber geflissentlich überhört und überlesen. Deswegen muss ich mittlerweile immer schallend lachen, wenn mir irgendwelche Leute erzählen, wie toll sie sich fühlen seit dem sie kein Fleisch mehr essen, dass gar einige Krankheiten weggegangen seien, gleichzeitig sind aber unsere üblichen Zivilisationserkrankungen (Karies, Diabetes, Migräne,...) bei ursprünglich lebenden und fürchterlich viel Fleisch essenden Naturvölkern unbekannt.

In allen solchen Fällen kenne ich es eigentlich immer nur, dass mehrere Änderungen gleichzeitig gemacht werden (z. B. kein Fleisch, kein Zucker, kein Weißmehl, keine Fertigprodukte), und wenn man sich dann tatsächlich besser fühlt, dann wird nach außen nur das Fleisch erwähnt.

Noch einmal zurück zu Kindern (wozu ich oben schon mal was schrieb): Jede Kindergärtnerin weiß: Kinder mögen in der Regel weder Salat noch Gemüse. Meine Tochter hasst beides. Fleisch ist dagegen überhaupt kein Problem und wird von den meisten Kindern sehr gemocht (insbesondere auch diese fetten Sachen wie Wurst). Praktisch jedes Kind mag Dinge wie Wurst, Wiener Schnitzel, Hähnchen,... Wer einem Kind unter solchen Voraussetzungen dann auch noch das Fleisch wegnimmt - was bei manchen heutigen Kindern das einzige halbwegs natürliche und nährstoffreiche Lebensmittel überhaupt ist - der handelt in der Regel unverantwortlich.

Viele Grüße

Peter

W3ildChhilxd


Das halte ich für ausgeschlossen, denke auch, dass es eher eine frage des denkens ist.

Ich bin selbst seit einigen Jahren vegetarierin und habe ebenfalls auf einer feier einmal eine "ausnahme" gemacht - mir war weder schlecht noch lag mir das essen schwer im magen o.ä.

Zpina x5


Also eine Frage des Denkens (was soll das auch sein?) war das mit Sicherheit nicht, und das Gericht war auch nicht verdorben oder sowas. Wieso ist das denn so schwer vorstellbar, daß der Körper sich auf Ernährungsgewohnheiten einstellt und bei Ausnahmen aus dem Lot gerät? Für mich eher eine normale Vorstellung.

Grüße

Zina

I9nno


Schwer zu verstehen -- Einfach weil unlogisch

Also wenn ich das hier so lese, dann frage ich mich echt, was ihr denkt was in eurem Körper passiert?!?

Für die Verdauung werden Enzyme gebraucht... Die sind auch da, wennihr euch vegetarisch ernährt. Und der Körper stellt die Produktion solcher Enzyme nicht ein, weil er vegetarisch ernährt wird.

Mann das klingt ja voll ja Lamarck - Der glaubte auch, dass Giraffen nen langen Hals bekommen haben, weil sie die Blätter an den höhen Bäumen fressen wollten.

Keine Panik. Habe nichts gegen Vegetarier - Bin zwar selber überzeugter Fleischfresser - aber jedem das Seine...

Wenn es schon durch den Genuss von einmal Fleisch pro Jahr oder Jahre zu Problemen kommt, liegt es wohl eher daran, was an dem Fleisch an Gewürzen dran war oder aber mit welchen Hormonen und anderen Medikamenten die armen Viecher vollgepumpt waren.

Auch die Psyche sollte man dabei niht verachten. Zu Zeiten meiner wirklich schlimmen Depressionen hatte ich auch immer Schmerzen und andere Wehwehchen --- Hypochonder?!?

Man kann sich vieles einbilden...

LG Anja

M*iss?Moshxer


Nee, eben das hab ich mal anders gehört. Dass sich der Darm (Enzyme oder sonstwas) auf fleischlose Ernährung einstellt und wenn er dann Fleisch verdauen muss geht das nicht.

Allerdings..Übelkeit wird ja im Magen ausgelöst, oder? Dann kanns ja nicht im Darm sein. Also wirds ja psychologische Auslöser gehabt haben. Hätte deine Frau Dünnpfiff gehabt, wärs irgendwie logischer.

Aber gute Frage.

Bin auch Vegetarier und werde das für den Rest meines Lebens sein. Ich finde es gut, dass ihr beide Veggies seid! ;-)

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