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Weight watchers

l;en'a6x7


Hallo its me,

Wenn Du Bulimie hast, würde ich Dir eher zu einer kohlenhydratarmen Ernährung raten.

Lies die Bücher von Inke Jochims zum Thema, "Zuckersucht und Bulimie" oder wie die heißen, und befass Dich damit, wie der Zusammenhang zwischen Kohlenhydraten, Insulinausschüttung, Heißhunger etc. ist.

Eine Ernährungsform, wo Kotletts gegen Kekse oder Gummibärchen ausgetauscht werden können, halte ich für absoluten Müll, auch wenn hier viele damit erst einmal abzunehmen scheinen.

Gerade wenn Du schon länger Bulimie hast, gibts bei Dir einen Mangel an essentiellen Fettsäuren (auch deshalb die Heißhungeranfälle), vielleicht auch an Proteinen, womöglich sind Deine Hormone durcheinander usw. Du solltest den Wert von Nahrung nicht in erster Linie am Kaloriengehalt festmachen.

Ich meine jetzt nicht, daß Du Atkins machen solltest, oder ähnlich extremes, vielleicht befaßt Du Dich aber einmal mit der LOGI-Methode [[http://www.logi-methode.de]] oder liest das Buch "Leben ohne Brot" von Wolfgang Lutz, oder eben besagte Bücher von Inke Jochims.

LG

Lena

i.ts5 me


danke lena, aber mit heisshunger hat es eigentlich nichts zu tun, eher einfach mit dem gefuehl zuviel gegessen zu haben (=mehr als ich mir leisten koennte)

ich erbreche auch ganz normale portionen.

fressanfaelle kommen eher in einer art langeweile oder mit dem ziel mir selbst zu schaden vor...

ich hatte ma den grundsatz gesunde sachen (obst/Gemuese) nich zu erbrechen und daran halte ich mich weitestgehend auch

lbena'67


Hallo its me,

Es muß ja nicht Heißhunger sein, auch simples Überessen und Essen aus Langeweile oder so schleichenden Dauerhunger halte ich für Anzeichen von Kohlenhydratsucht...

Und um sich selbst zu bestrafen gibt es spaßigere Methoden als nun ausgerechnet eine Eßstörung.

Es gibt hier einen kleinen "Test", um herauszufinden, ob man "kohlenhydratsüchtig" ist.

[[http://www.carbohydrateaddicts.com/caquiz.html]]

(auf englisch)

Ich habe halt einfach das Gefühl, mit dem, was Du da ißt, wirst Du nicht richtig satt.

Du schreibst, Du hast den Grundsatz, "gesunde Sachen" nicht zu erbrechen, und daran hältst Du Dich auch.

Dann frage ich Dich: Warum ißt du überhaupt "Ungesundes" und evtl. zuviel davon, was Du dann hinterher glaubst, erbrechen zu müssen? Das liegt m.E. an der Eigendynamik der Kohlenhydrate, dem Einfluß derselben auf den Blutzuckerspiegel und die Sättigung.

Ich würde mich an Deiner Stelle einfach mal damit befassen.

Das mit dem "Essen um mir selbst zu schaden" kenne ich sehr gut. Ich war jahrelang magersüchtig und bulimisch und was nicht alles, und obwohl ich damit nun seit vielen Jahren durch bin, gibt es immer wieder Tage, an denen geht es mir nicht gut, und ich esse dann, damit es mir noch schlechter geht. Da ich mich aber kohlenhydratarm ernähre und deswegen nur wenig "Hunger" habe, esse ich dann auch nur "Gesundes", was ich nie erbrechen würde, aber ich hab dann halt Bauchweh und bin sozusagen "handlungsunfähig".

Eigentlich möchte ich ja in solchen Situationen gar nichts tun, sondern nur heulen, aber "das Recht" dazu hab ich dann erst, wenn es so weh tut, daß ich auch gar nichts mehr tun könnte.

Und wenn ich mich recht entsinne, war es früher beim Kotzen das gleiche, eigentlich wollte ich nur meine Ruhe haben, aber "das Recht" dazu hab ich mir erst genommen, wenn der ganze Zyklus, Überessen und Erbrechen, mindestens einmal durchgespielt war. Dabei hätt ich auch einfach gleich anfangen können zu heulen.

Und dieses zu erkennen fällt mir eben viel leichter, seit ich keine Kohlenhydrate esse und mir dadurch die Blutzuckerschwankungen erspare. Deswegen plädiere ich bei Eßstörungen so vehement für "lowcarb", weil man erst dann überhaupt entdecken kann, was vielleicht dahinter steckt.

Weiß nicht, ob Du damit was anfangen kannst.

Liebe Grüße

Lena

i5ts/ m5e


test gemacht, 2x ja angekreuzt...

Dann frage ich Dich: Warum ißt du überhaupt "Ungesundes" und evtl. zuviel davon, was Du dann hinterher glaubst, erbrechen zu müssen?

das passiert umgekehrt. ch denk mir heute muss du es tun, und dann ess ich. da ist keinm hunger oder irgendwas der hintergrund, sondern die ueberlegung, heute muss ich unbedingt kotzen damit es mir durch das schlecht sein besser geht

oder ich esse fuer andere ganz normale dinge und bin ueberzeugt ich haette mich nun hoffnungslos ueberfressen. und da hab ich gehofft das WW weiter hilft. weil ich da ja dann wieder die kontrolle hab was ich wirklich esse, denn ich kann nicht mehr einschaetzen ob ich viel oder wenig gegessen hab, kann nicht einschaetzen ob ich hunger hab oder satt bin.

wenn ich Kalorien, fettgehlt oder halt punkte zaehle hab ich fakten auf die ichmich stuetzen kann.

bloss das ich fuerchte das mir die als minimum ausgerechneten 18 Punkte noch zuviel sind.

Und um sich selbst zu bestrafen gibt es spaßigere Methoden als nun ausgerechnet eine Eßstörung.

danke, davon hab ich auch welche :-(

essen aus langeweile kommt wohl vor, aber das ist dann eher ein apfel oder so, oder halt in massen die immernoch mit meinem gewissen ok sind.

und ansonsten versuch ih halt ganz dringend 3 geregelte mahlzeiten u haben, um einen normalen rhytmus wieder zu finden...

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