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Wieviel Wasser soll man am Tag maximal trinken?

SScheff7ex2003 hat die Diskussion gestartet


Habe gehört, dass es ab einer gewissen Menge (mehr als drei Liter pro Tag) sogar ungesund sein soll?

Gruß

Scheffe

Antworten
j;n


Es ist generell nicht von Vorteil mehr zu trinken als der Durst vorgibt. Unser Körper ist keine Fehlkonstruktion (auch wenn man uns das ständig weismachen will), sondern sagt uns durch Hunger und Durst sehr genau, wann wir etwas benötigen. Eine übermäßige Zufuhr von Flüssigkeit nach Vorgaben wie 'drei Liter täglich' belastet das Kreislaufsystem und die Nieren, die diese Flüssigkeit wieder aktiv aus dem Körper herausarbeiten müssen.

Weiterhin verdünnt eine übermäßige Wasserzufuhr den Harn und damit auch die Schutzkolloide, die ein Ausfällen der Salze verhindern. Übermäßiges Trinken erhöht daher auch das Risiko Nierensteine zu entwickeln.

W[assefron\kexl


Hallo jn, hattest Du schon einmal Nierensteine, hattest Du schon Nierenentzündungen, anscheinend nicht. Hatte 94 einen Nierenstein, dann jedes Jahr ein bis zwei Nierenenzündungen. Wuchs mit dem Leitgedanken auf trinke nicht zuviel, nur wenn Du Durst hast sonst muß nur unnötig schwitzen. Da ich selten Durst hatte trank ich auch nicht viel, kann mich noch an eine Bergwanderung mit meiner Frau erinnern sie brach beinahe zusammen wegen Durst und ich hatte keine Durstgefühle. Meine Frau hatte mich gewarnt und dann kam der Stein den Du dem vielen Trinken zuschreibst. Im Krankenhaus wurde mir nahe gelegt jeden Tag mindestens 2-3 Liter zu trinken was ist egal hauptsache trinken. Habe dann getrunken Tee, Cola, Limo 2-3 Liter und laufend Nierenentzündungen und ein Nierenstein auf der anderen Seite hatte sich angekündigt. Vor drei Jahren bin ich durch Zufall auf das Wasser gestossen und seitdem keine Nierenentzündungen der Nierenstein ist weg und die Ärzte und Heilpraktiker können meieserachten in Rente gehen brauche keinen mehr. Gruß Wasseronkel

WhassReroznkxel


Hallo Jn, bin nocheinmal, wegen der Kreislaufbelastung. Hatte vor drei Jahren auch das Kettenrauchen aufgegeben anschließend war der Blutdruck auf 180/95 seither mit 3-4Liter kohlensäurefreies Wasser und mit Salz auf 120/70. Also irgendwie paßt da das mit Deinen Thread nicht zusammen, da müßte ich erst jetzt mit Nierensteinen und Kreislauf zu kämpfen haben.

C'at./jesxs


Jeder Mensch ist doch anders. vermutlich vertragen einige Leute Wasser besser als andere. Ich gehöre zu denen, die nicht viel trinken können, weil mein Körper da mit der Verarbeitung nicht so schnell hinterher kommt... Mehr als 2 Liter (und das auch nicht jeden Tag) sind auf keinen Fall drin. Habs schon oft genug versucht! Muss aber auch sagen, hab letztens einen Bericht im Fernsehen gesehen, der das Thema behandelt hat. Demnach, sollte zu viel Wasser auch nicht gesund sein.

Grüssle

j.n


@Wasseronkel

Niemand sagte, daß Nierensteine durch zuviel Trinken verursacht werden. Ich schrieb lediglich, daß übermäßiges Trinken das Risiko der Steinbildung erhöht.

Nierensteine bzw. allgemein Harnsteine entstehen durch verminderte Bildung der Schutzkolloide, so daß es zu einer Übersättigung des Harns mit schwerlöslichen Salzen kommt. Ursache der verringerten Bildung von Schutzkolloiden sind Stoffwechselstörungen deren Ursache wiederum in einer fehlerhaften Ernährung liegt.

Es gibt weiterhin sekundäre Harnsteine, die bei einer Alkalisierung des Harns entstehen können, wie sie bei Infektionen der Harnwege oft vorkommt.

w1eiblyic{h28


an jn :

ích hab da komplett was anderes gelernt und dies wird auch immer wieder im fernsehen oder in fachartikeln gesagt : wenn sich das durstgefühl einstellt , ist dies ein zeichen dafür , daß man bereits unter flüssigkeitsmangel leidet!!

man soll trinken , b e v o r der durst kommt!!!

also stimmt es zwar vielleicht beim hunger , daß man sich danach richten kann , wieviel man isst ( aber auch nicht immer kann man sich da auf die körpersignale verlassen ) auf keinen fall stimmt es aber beim durst!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

p<eterx60


Reden wir von Leistungssportlern im Wettkampf? Also sagen wir mal Jan Ulrich bei der Tour de France? Dann würd ich auch sagen: die sollen Trinken bevor der Durst kommt, denn Durst ist dann bestimmt schon ein Zeichen dafür, dass keine optimale Leistung mehr möglich ist.

Aber für Normalsterbliche? Wofür soll denn sonst das Durstgefühl da sein? Wie sollte man jemals herausfinden können ob man zu viel oder zu wenig trinkt, wenn man immer schon trinkt, bevor man Durst hat?

Viele Grüße

Peter

W ass"eroxnkel


Hallo, die Übergewichtigen nehmen zu, kann das nicht auch sein das der Körper nach Flüssigkeit nach Wasser schreit und er wieder einmal zufrieden weil er wieder ein paar Tropfen aus der Nahrung entnehmen kann. Der Körper schreit nach Flüssigkeit und wir verwechseln wieder einmal das Durstgefühl mit Hungergefühl. Lesen wir doch nur in den Foren wieviele Schwierigkeiten haben mit Verstopfungen, wenn der Körper genügend Wasser hätte, dann gibt es diese Schwierigkeiten auch kaum. Was ist für den Körper wichtiger Essen oder trinken.

Gruß Wasseronkel

jxn


@weiblich28

> ích hab da komplett was anderes gelernt

Es gibt halt viele Lehren...

> und dies wird auch immer wieder im fernsehen oder in

> fachartikeln gesagt: wenn sich das durstgefühl einstellt,

> ist dies ein zeichen dafür, daß man bereits unter

> flüssigkeitsmangel leidet!!

> man soll trinken, b e v o r der durst kommt!!!

Tut mir leid, aber das kann ich nicht nachvollziehen und es widerspricht auch völlig meinem Verständnis der Natur. Solche Theorien gehen davon aus, daß der Mensch eine Fehlkonstruktion ist, daß die Natur (Gott, <beliebiges Gottesbild einsetzen>) offensichtlich geschlampt hat und der Mensch diesen Fehler nun korrigieren muß. Bisher hat sich immer gezeigt, daß die Natur keine Fehler macht und es für den Menschen immer von Nachteil ist, wenn er schlauer sein will als die Natur und vermeintliche Fehler korrigiert.

Unabhängig davon muß man sich natürlich fragen, wie die Menschheit bis jetzt überleben konnte, ohne rechtzeitig immer etwas zu trinken. Seit Tausenden von Jahren kommt die Menschheit sehr gut zurecht ohne ständig zum Wassertrinken animiert zu werden. Warum jetzt? Und die armen Naturvölker, die davon noch nichts wissen - die müssen ja elend zugrundegehen, hoffentlich geht bald jemand hin und hält sie zum Wassertrinken an... ;-)

Was kommt als nächstes? Essen bevor man Hunger hat? Luft holen, bevor man ganz ausgeatmet hat? Auf die Toilette bevor man muß? ;-)

> also stimmt es zwar vielleicht beim hunger, daß man sich

> danach richten kann, wieviel man isst (aber auch nicht

> immer kann man sich da auf die körpersignale verlassen)

> auf keinen fall stimmt es aber beim durst!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wenn das Hungergefühl nicht mehr funktioniert (was es natürlich gibt) oder wenn das Durstgefühl sich nicht mehr einstellt (was es ebenfalls gibt), dann hat das Ursachen, die man finden und behandeln muß. Einfach ständig Nahrung oder Wassern einfüllen löst das Problem nicht.

Natürlich gibt es Fälle, in denen man Menschen zum Trinken anhalten muß. Bei alten Menschen ist das aus unterschiedlichen Gründen häufiger der Fall. Aber das sind pathologische oder altersbedingte Probleme. Pauschal zu sagen "Trinkt ständig Wasser, bevor ihr Durst bekommt" ist der falsche Weg.

C%at.jexss


Applaus... :)^

WGas/sero^nkexl


Hallo,

Aus medizinischer Sicht sollte jeder Mensch 1,5 bis 2,5 Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen, um sein Wohlbefinden und seine Leistungsfähigkeit zu erhalten oder zu steigern. Obwohl diese Erkenntnis nicht neu ist, wird immer noch zu häufig zu Kaffee, Limonade, und alkoholische Getränke gegriffen, die bekanntlich alle Inhaltsstoffe enthalten, die dem menschlichen Körper mehr Flüssigkeit entziehen als zufügen.

Mediziner, Krankenkassen und Verbände gaben bekannt, dass an einem normalen Arbeitstag der Leistungspegel bei den Mitarbeitern ab 13 / 14 Uhr, auf Grund der Dehydrierung, rapide sinkt.

Wichtigste Erkenntnis einer Untersuchung zu dem Thema Wärmebelastung am Arbeitsplatz ist, dass das Austrocknen des Körpers die Hauptursache für wärmebdingte Unfälle und Gesundheitsbeeinträchtigung ist. Der einzige Weg, dieser Dehydration entgegen zu wirken, ist die regelmäßige Aufnahme von Flüssigkeit.

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Unabhängig davon muß man sich natürlich fragen, wie die Menschheit bis jetzt überleben konnte, ohne rechtzeitig immer etwas zu trinken. Seit Tausenden von Jahren kommt die Menschheit sehr gut zurecht ohne ständig zum Wassertrinken animiert zu werden. Warum jetzt? Und die armen Naturvölker, die davon noch nichts wissen - die müssen ja elend zugrundegehen, hoffentlich geht bald jemand hin und hält sie zum Wassertrinken an.

@ jn,

stelle Deine Naturvölker in einer unserer heutige Städte und Zivilisation und warte bis die genauso krank sind wie unsere Bevölkerung es dauert nicht lange das kannst Du abwarten. Man kann heute nicht mit früher vergleichen. Wenn ich den ganzen Tag draussen in der Natur unterwegs bin bei hoher Luftfeuchtigkeit brauche ich bei weiten nicht soviel Wasser wie heute in den überhitzten Räumen.

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Tut mir leid, aber das kann ich nicht nachvollziehen und es widerspricht auch völlig meinem Verständnis der Natur. Solche Theorien gehen davon aus, daß der Mensch eine Fehlkonstruktion ist, daß die Natur (Gott, <beliebiges Gottesbild einsetzen> offensichtlich geschlampt hat und der Mensch diesen Fehler nun korrigieren muß. Bisher hat sich immer gezeigt, daß die Natur keine Fehler macht und es für den Menschen immer von Nachteil ist, wenn er schlauer sein will als die Natur und vermeintliche Fehler korrigiert.

@ jn,

der Mensch ist keine Fehlkonstruktion, wir haben dem Menschen nur der Natur beraubt. Wo ist heute noch ursprügliche Natur. Also Dein Vergleich hinkt dabei gewaltig.

Es wäre noch die natürliche Nahrung zu nennen. Gib Deinem Naturvolk unsere heutigen Getränke die Spucausken es aus so schnell kommst Du gar nicht zu schauen von dem anderem Essen gar nicht zu reden.

Die Natur hat keine Fehler gemacht sondern wir machen die Fehler wir wollen die Welt beherschen wir wollen die Götter sein mit aller Macht über das Leben.

Die Natur wie sie einmal war kann man nicht mehr herbeizaubern, das heißt wir müssen mit dem Zurechtkommen wie es das Leben heute erfordert und dazu gehört es einmal das wir mehr Flüssigkeiten in unserer Zubetonierten Umgebung brauchen als in der freien alten Natur.

Gruß Wasseronkel

Flüssigkeitsverluste von nur 2 Prozent des Körpergewichts vermindern bereits die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit in Beruf und Freizeit.

Ein Flüssigkeitsverlust von 2 Prozent entspricht bei einem 70 Kilogramm schweren Menschen 1,4 Liter. Allein 1,2 Liter verliert der Körper am Tag über das Atmen, die Haut und durch Ausscheidungen unter normalen Klimabedingungen.

Durch Schwitzen bei Anstrengung und höheren Temperaturen verdoppelt oder verdreifacht sich diese Menge.

Kaffee, Tee und Alkohol haben eine entwässernde Wirkung und tragen somit wenig zur Flüssigkeitsversorgung bei. Sie sollten immer durch die Zufuhr an Trinkwasser ergänzt werden.

Bei großer Belastung oder konzentriertem Arbeiten wird das "Durst-Signal" des Körpers oft überhört oder unterdrückt.

Trinken während der Arbeit oder in der Freizeit, zum Beispiel beim Sport, sollte man sich vornehmen, es planen und sich immer wieder ins Gedächtnis rufen. Trink-Tipps können dabei sehr hilfreich sein.

p%eterx60


Mediziner, Krankenkassen und Verbände gaben bekannt, dass an einem normalen Arbeitstag der Leistungspegel bei den Mitarbeitern ab 13 / 14 Uhr, auf Grund der Dehydrierung, rapide sinkt.

Ich stell immer nur fest, dass die meisten dann gerade gegessen haben und müde werden. Speziell Stärkprodukte haben diesen Effekt.

Viele Grüße

Peter

jxn


@Peter

> der Mensch ist keine Fehlkonstruktion,

Schön, das wir uns einig sind.

> wir haben dem Menschen nur der Natur beraubt.

> Wo ist heute noch ursprügliche Natur.

> Also Dein Vergleich hinkt dabei gewaltig.

Welcher Vergleich? Ich habe keine Vergleiche gezogen.

> Es wäre noch die natürliche Nahrung zu nennen. Gib

> Deinem Naturvolk unsere heutigen Getränke die Spucausken

> es aus so schnell kommst Du gar nicht zu schauen von

> dem anderem Essen gar nicht zu reden.

Meine Rede.

> Die Natur hat keine Fehler gemacht sondern wir machen

> die Fehler wir wollen die Welt beherschen wir wollen die

> Götter sein mit aller Macht über das Leben.

Letztendlich sind wir das auch - in gewissen Grenzen. Auf der Bühne, auf die man uns gestellt hat, sind wir Schöpfer und Herrscher. Wir müssen dabei nur die naturgegebenen Regeln einhalten. Tun wir das nicht, müssen wir bereit sein, die Konsequenzen zu tragen.

Allerdings hat das nun mit dem ursprünglichen Thema nichts mehr zu tun.

W.asseroxnkel


Hallo jn, Du kamst mit den Naturvölkern

Unabhängig davon muß man sich natürlich fragen, wie die Menschheit bis jetzt überleben konnte, ohne rechtzeitig immer etwas zu trinken. Seit Tausenden von Jahren kommt die Menschheit sehr gut zurecht ohne ständig zum Wassertrinken animiert zu werden. Warum jetzt? Und die armen Naturvölker, die davon noch nichts wissen - die müssen ja elend zugrundegehen, hoffentlich geht bald jemand hin und hält sie zum Wassertrinken an...

Was kommt als nächstes? Essen bevor man Hunger hat? Luft holen, bevor man ganz ausgeatmet hat? Auf die Toilette bevor man muß?

> also stimmt es zwar vielleicht beim hunger, daß man sich

> danach richten kann, wieviel man isst (aber auch nicht

> immer kann man sich da auf die körpersignale verlassen)

> auf keinen fall stimmt es aber beim durst!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wir können heute nicht vergleichen mit früher, wir müssen uns zurecht finden mit jetzt und dazu gehört eben einmal die erhöhte Wasserzufuhr um den heutigen Eß- und Trinkgewohnheiten die soviel anders geworden ist wie früher zu bewältigen.

Gruß Wasseronkel

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