» »

Tipps gegen Bulimie

lvlalxa


hi an alle !:)

ich hab mir alle beiträge ein bisschen durchgelesen, und ich glaube, dass zwar die meisten schon tiefer als ich in diesem teufelskreis stecken ( soll überhaupt nicht böse gemeint sein ), aber auch ich habe schon seit ca 2 jahren phasenweise diese ess-brechsucht..

einige zeit lang bin ich total glücklich und kann mich kontrollieren, esse 'normal'.. dann habe ich aber wieder phasen, in denen ich nur alles in mich hineinfresse, herauskotze, unglücklich und leicht reizbar bin..

aber da ich mich die letzten tage wieder unter kontrolle habe und guter hoffnung bin , möchte ich euch ein paar tips geben , die mir persönlich helfen, " normal " zu essen.. ich hoffe, dass ihr sie vielleicht auch gebrauchen könnt! :)

- wenn man mit freunden / den eltern oder dem partner zusammen isst oder sich auch was in einem restaurant etc kauft, hat man gewisse grenzen und überwindet leichter die kurzen momente , in denen man noch weiter essen möchte

- es tut gut, wenn man viel raus geht, mit freunden was unternimmt etc.. man gewinnt mehr lebensfreude, kommt nicht so leicht in versuchung .. wenn man sich zu hause ' verkriecht' , ist es wahrscheinlicher , dass man unkontrolliert zum kühlschrank rennt..

- mir hilft es, wenn ich mir für den tag überlege, wann ich was esse , und was ich esse.. dann kann ich mich auf etwas freuen esse nicht unkontrolliert weiter

-redet mit eltern / freunden / vertrauten darüber , auch wenn es unangenehm ist.. zum einen weil es tut gut , mit jem. über seine probleme zu reden , zum anderen , weil auch sie euch vll helfen können .. wenn ihr z.b. mitbewohner habt und einen schlüssel für die küche, können sie nach dem essen den schlüssel an sich nehmen und euch vor fressattacken schützen!:)

vielleicht sind diese tips auch etwas ' primitiv ' und helfen nichts für wirklich ernsthafte fälle von bulimie , aber ich wollte das einfach los werden , vielleicht kann sie jemand gebrauchen..

ich wünsche euch ganz viel kraft und durchhaltevermögen ! :)^

LG

l^lalxa


achja und natürlich sollte man sich auch über die folgen vergewissern , vielleicht einfach mal googeln und durchlesen... das gibt einen ansporn, aufzuhören seiner gesundheit zu schaden ..:)

lg

HPelod0x4


Ich habe mir jetzt grob alle Beitrag durchgelesen um einfach ein Bild zu bekommen, wie ander Menschen mit der Krankheit umgehen! Ich weiß gar nicht genau wie lange ich schon Bulimie habe, aufjedenfall schon lange, 4 Jahre bestimmt! Es begann eigentlich alles mit Magersucht, kurze Zeit war ich dann "geheilt", aber dann fing das Erbrechen an! Anfangs ging alles und es ließ sich alles gut vertuschen, aber ich wurde wirklich spindeldürr, hatte Nasenbluten andauernd, meine Hände wurden gelb und es schreckte mich acuh nicht ab, vor meinen Freunden unmengen zu essen! Meine Mutter bemerkte meine Ess-Brechsucht auch, die Toiletten waren Zeugen und wir haben uns gefetzt und was eigentlich das Traurige dadran ist oder war, dass sie mich aus ihrer Verzweiflung angeschriehen hat und mir eigetlich nicht geholfen hat, sondern mich mehr fertig gemacht hat und mein Vater sogar meinte, dass ich schon nicht mehr zur Familie gehören würde und es ihm egal wäre, meine Mutter sagte nur, hör es auf, aber das man es nicht einfach so aufhören kann, hat sie wahrscheinlich bis jetzt nicht begriffen. Sie kontrollierte mein Gewicht regelmäßig und ich nahm ein bisschen zu, allerdings war das vor 3 Jahren! Ich leide immernoch an Bulimie , bin ein wenig dicker geworden,aber man kann die Knoch immernoch abzählen und mein Körper zeigt auch deutliche Anzeichen! Es ist einfach nur schrecklich! Abends liege ich im Bett und mir kommen die Tränen, weil ich aufhören will, es aber nicht kann! Es ist ein Teufelskreis! Mein Körper konnte sich während der Pubertät nicht richtig entwickeln, so sehe ich auch aus, wie ein Kind und seit fast einem Jahr, habe ich meine Tage auch schon nicht mehr bekommen! Ich rate einfach nur jedem niemals damit anzufangen! Ich möchte immernoch schlank bleiben und mittlerweile behalte ich mein Frühstück auch drinnen und gesunde Mahlzeiten, aus Gemüse etc. zu dem kommt noch hinzu das ich Vegetarier bin!Mittlerweile übergebe ich mich auch nicht mehr so exsessiv wie vorher und kann acuh mal einen Keks essen ohne direkt auf Toilette zu gehen! Ich will es wirklich aufhören, aber es geht nicht....!Ich weiß nicht wie oft ich mir schon gesagt habe, ich hörs auf und am nächsten Tag bin ich wieder in den Supermarkt gegangen und habe mir Essen zum Erbrechen gekauft, wie aus alter Gewohnheit! Für eine Therapie schäme ich mich einfach zu sehr, zumal ich meine Eltern dann wieder angelogen hätte, die denken ich hätte seit über 2 Jahren aufgehört habe! Was soll ich jetzt tuen? Der Wille ist da, aber körperlich und vom Gewisse her, weiß ich das ich es nicht schaffen werde!

Acndre~alexin1


Hallo,

es ist immer schwer damit umzugehen, egal, ob man selbst in der Situation steckt oder jem. Geliebtes darunter leidet.

Auf keinen Fall bringt es etwas die Person unter Druck zu setzen oder mit irgendwelchen Erwartungen zu überfordern. Ich denke aber schon, dass es sinnvoll ist sie darauf anzusprechen. Auch in diesem Stadium ist vllt. schon eine Therapie nötig, die die meisten nicht angehen, weil sie noch unter keinem Leidensdruck stehen.

Vielleicht bittest du deine Freundin/Verwandte darüber nachzudenken und die Ursache dieses Problems zu finden. Man sollte sich das nicht über Jahre hinweg angewöhnen, es raubt einem ein gehöriges Stück Lebenqualität, Leistung und Lebenszeit!

Auch bei mir hat es 8 Jahre gedauert, bis ich mir wirklich eingestanden habe, dass Bulimie keine Lösung ist und ich aktiv mit professioneller Hilfe etwas tun muss...

Ich befinde mich jetzt in ambulanter Therapie und beginne sehr bald eine Stationäre.

Es wird sicherlich mehrere Jahre dauern, um eine solche "Fehlfunktion" im Kopf zu reparieren, aber ich würde behaupten es ist dauerhaft fast nie ohne eine Therapie zu schaffen. Wenn man es kurzzeitig unterdrücken kann, dann hat man andere Probleme, Gewissensbisse oder Gelüste. So etwas entsteht im Unterbewusstsein und hat meist nicht mal etwas mit "Selbstbestrafung" zu tun, sondern damit, dass man bedingt durch soziale Umstände seine eigene selbstbeeinflussbare "Problembewältigung" erschafft.

Wie viele andere Suchterkrankungen auch, steht die eigene Sucht und die damit erschaffene "eigene kleine traurige Welt" unbewusst immer im Vordergrund, ohne dass man dagegen etwas tun kann. Man kann kurzfristig entfliehen, verkriecht sich dann aber wieder dorthinein, weil sie einem Schutz, Halt und eine Art "Sicherheit" bietet, bei der offensichtlich Nichts mithalten kann. Man muss dauerhaft versuchen diese "Sicherheit" bei sich selbst zu suchen, indem man ein anderes, besseres Bewusstsein über sich selbst erschafft und sich darüber klar ist, wieviel man sich selbst bedeuten sollte.

Das bekommt man nicht von allein, das muss man sich während einer Therapie lange erarbeiten, die Entwicklung der Bulimie selbst kommt ja meist auch nicht von einem Tag auf den Anderen.

Ich wünsche Allen, dass sie sich der Schwere ihres Problems bewusst werden und professionelle Hilfe suchen (sowas muss ja auch erstmal keiner mitbekommen). Alle die versuchen selbst daran herumzudoktern machen sich selbst häufig nur noch mehr Probleme und geraten noch tiefer in das Problem...

Beste Wünsche

D(er QHäupftling


Diese Art von Krankeit ist eher psychisch zu betrachten. Das selbst verursachte Erbrechen ist die Auswirkung.

Also kann ich dir eher empfehlen deinen Verstand und Kopf in Ordnung bringen zu lassen. Dadurch verschwinden auch die Auswirkungen.

So dazu muss ich dich aber auch warnen.

Solltest du dich in psychatrische Behandlung irgendeiner Art begeben, oder sollte ein Arzt in seinen Unterlagen eintragen das du irgendwas mit der Psyche hast, könnte dich das später vielleicht nochmal einholen, selbst wenn du geheilt bist.

Wenn du mal vor hast in eine private Krankenkasse einzutreten, oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung, erfragen die alles, Vorgeschichte usw. Wenn dort in irgendeiner Weise drin steht, das was mit deiner Psyche nicht stimmt, wird das ausgeschlossen, oder du bekommst derbe Aufschläge.

Gerade bei dem Thema Psyche sind die Privaten sehr sehr vorsichtig und du wirst keine Chance damit durchzukommen.

Das als meine Weisheit mit auf den Weg.

Gruss

D@er ,Häu`ptl]inxg


Ps

Weitere Versicherungen wo es Probleme geben wird sind, Private Unfallversicherung und Risikoleben(Todesfallabsicherung).

Gruss

hQakSunama6tataxgirl


wenn Bulimie nicht eine so tragische schlimme krankheit wäre würde ich fast sagen "hör einfach auf dir den finger in hals zu stecken!" Der kommentar wäre hier jedoch ziemlich falsch am platz.

Ich kann mir gut vorstellen das es furchtbar für dich sein muss.

Das du eine ambulante therapie machen willst finde ich sehr löblich und vorbildlich.

hoffe das dir dort geholfen wird

alles gute

@:)

nuellix22


Hi

ich habe seit ca. 1 Jahr Blulimie, ich übergebe mich mehrmals am Tag bloß ich steck mir nich den Finger in den Hals sondern des kommt von selbst. Mir gehts aber eigentlich nicht schlecht sondern bin immer gut drauf, sodass es aber auch keiner merkt. Könnt ihr mir vielleicht helfen ??? ??? ?? :-D Fänd i echt super!!!!

iSllumiBnatix22


Hallo ;-)

Ich leide jetzt seit ca. 1 Jahr an bulimie und habe bereits jede art von behandlung von psychotherapie, betreuung im krankenhaus bis zu fluoxetin probiert und muss sagen, dass es sich überhaupt nicht gebessert hat. Für mich ist es eigentlich nur schlimmer geworden, da es für mich immer schwieriger wird mein gewicht zu halten und ich stetig zunehme. Mein gewicht ist mir persönlich sehr wichtig, darum bin ich mittlerweile ziemlich entmutigt, weil bei mir einfach nichts hilft.

Habt ihr vielleicht ein paar tipps?

i!llumiLnati2x2


Hallo an alle ;-)

ich hab mir gerade eure ganzen beiträge durchgelesen und bin in der ziemlich gleichen situation. Habe eigentlich seit drei Jahren eine essstörung. Zuerst hab ich einfach nur ein bisschen zuviel gegessen, dann wollte ich abnehmen was ich dann nach einer halben ewigkeit dann auch geschafft hab. Leider zu gut weil ich dann stark untergewichtig war und solche angst vorm zunehmen hatte dass ich nur mehr einmal in der woche gegessen hab. Leider hab ich schon damals fressattacken gehabt, nur eben nur alle fünf tage und die restliche zeit hab ich gar nix gegessen. Mit der zeit haben sich die fressattacken aber leider gehäuft und als ich wieder sechs kilo zugenommen hab, hab ich angefangen ab und zu mein essen zu erbrechen. Es ist leider immer schlimmer geworden und statt abgenommen, was mein ziel war, hab ich immer mehr zugenommen und hab jetzt schon wieder fünfzig kilo, gleich wie vor meiner diät. Es macht mich echt wahnsinnig dass das ganze abnehmen jetzt ganz umsonst war und es eigentlich immer schlimmer mit dem essen wird. Meine ganze familie muss darunter leiden und mittlerweile zieh ich mich immer mehr zurück, trau mich nicht mehr fortzugehen oder ins freibad. Ich brings auch fast nicht über mich vor anderen leuten irgendetwas zu essen, keine ahnung warum.

Jedenfalls hab ich mittlerweile täglich ess-kotz-attacken und manchmal nur essattacken die aber noch schlimmer sind, weil mich das schlechte gewissen dann total fertig macht.

Naja, es ist ganz gut sich das einnmal von der seele zu schreiben :)z

iMllum_inatix22


Perfekt, jetzt hab ich zweimal ins gleiche forum geschrieben. Naja, jetzt kennen wenigstens gleich alle meine ausgezeichnete fähigkeit mich zu blamieren |-o

dmidel8dexi


hi....ich habe seit 5 jahren das gleiche problem, dass ich nicht aufhören kann. phasenweiße klappt es, aber leider habe ich eigentlich immer rückfälle.

ich habe jetzt einen festen freund zum ersten mal und ich will ihn nicht wegen einer sucht verliehren, doch es ist einfach sooooo schwer aufzuhören.

auf der einen seite will ich nicht dick werden und auf der anderen seite habe ich immer diese heißhunger-attacken. doch es ist mir bewusst, wenn ich nicht weg komme werde ich ihn verliehren.............

MWilwleniwum1x2


Hallo

Ich habe eine Freundin die an Bulimie leidet und würde gerne wissen ob eine der hier anwesenden schon aus seiner Sucht herausgekommen ist und wie? Ich Persönlich denke, dass Bulimie nur eine Reaktion auf Problemen ist ( Leistungsdruck, keine Anerkennung, Mobbing, Stress zuhause, unzufrieden mit der eigenen Figur,mangelnde Liebe der Eltern ...) und vielleicht als Verarbeitung dieser Probleme dient da keine anderen gegeben sind ( z.B Ansprechpartner). Ich denke, dass eine Lösung der Probleme (Ursachen) vlt. einen besseren Weg zum bekämpfen der Sucht öffnet. Wenn der Betroffene dann auch noch lernt sich selbst so zu akzeptieren/lieben wie er ist und lebt, egal ob es anderen Menschen passt oder nicht und an Selbstbewusstsein gewinnt, könnte er auf den besten Weg der Genesung sein. Ich würde gerne Wissen wie Diejenigen unter euch die mit der Sucht zu kämpfen haben/hatten Darüber denken.

Liebe Grüße :)_

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Ernährung oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Übergewicht · Unter­gewicht · Magen und Darm · Zahnmedizin · Suchtprobleme


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH