» »

Welche Vitamine fehlt mir

A>llixn


Logisch

Das ist doch völlig logisch Peter. In der Natur gibt es ja auch keine isolierten Vitamine. Hoch dosiert sowieso nicht. Einzellgaben werden wirklich nur aus Unwissenheit genommen/gegeben.

Ein Fussbalspiel kann auch nicht mit 3 Spielern gewonnen werden.

Gemüse und Früchte; das tönt immer so nach Juice Plus. Sorry Leute, das ist aber längst überholt. Stehengeblieben, sagt man auf Neudeutsch.

Allin

G7ammaQ-Atömqchexn


@ tecy:

Nimm doch mal eine Nährwerttabelle, z.B die Große NWT von GU, schreib auf was du so isst und guck nach ob es wirklich stimmt.

@ Peter:

In der von Dir angeführten Internet-Quelle steht aber nichts davon, dass Getreide schädlich ist. Es waren eher die sonstigen Lebensumstände (und kleine Steinchen im Getreide), die die leiden der Ägypter verursachten. Offensichtlich auch schlicht zuviel Essen. Man muss zugeben, dass die Vorbehalte gegen Getreide eher spekulativ sind. Auch wenn ich es nicht unbedingt mag, aber für andere ist es ja vielleicht in Ordnung. Haferflocken ess ich ja auch. Die wurden übrigens immer roh bzw als Vollkorn gekocht gegessen und es gibt viele Beispiele wo es z.B von den Wikingern, die es als Hauptnahrungsmittel verzehrten sehr gelobt wird.

GRamm%a-A6tömch0en


Ach ja und in dem Buchzitat von Dir Peter macht der Autor einen Fehler: Er führt alle Probleme, die Auftraten auf das Getreide zurück. Wie man aber am Beispiel der Alten Ägypter sehen kann, war die Ursache der gesundheitlichen Probleme eher mit dem Sesshaft sein und den mit der Getreidenahrung zusammenhängenden Umständen verknüpft. Nicht mit dem Getreideverzehr selbst.

So begünstigt die gedrängte Lebensweise in Siedlungen die Ausbreitung von Infektionskrankheiten und Parasiten. Die eintönigen Bewegungen bei Ernte und Verarbeitung von Getreide führen zu Knochen- und Gelenkproblemen. Möglicherweise litt auch zunächst die Eiweißversorgung und vielleicht ernährten sich die Menschen auch nicht mehr von soviel gesunden Kräutern. Die Ägypter z.B aßen in guten Jahren zuviel. Vielleicht auch zuwenig Gemüse und Obst. Warum sollten sie anders gewesen sein als wir?

Ich denke mal bei sowas bewegen sich alle im Bereich der Spekulation. Die einzige zuverlässige Quelle die man hat, sind erstens seriöse Studien zur Ernährung (woher aber nehmen wenn nicht stehlen?) und die eigene Intuition, die allerdings v.a. langfristig auch falsch liegen kann.

Wir nähern uns eben nur langsam der Wahrheit.

j n


@Gamma-Atömchen

> Ich denke mal bei sowas bewegen sich alle im Bereich der > Spekulation.

Wir sind ja nicht einmal heute in der Lage, sauber herauszufinden, welche Parameter alle bei einer Krankheit eine Rolle spielen - aber bei den alten Ägyptern oder sogar bei den Steinzeitmenschen weiß manch ein Autor plötzlich ganz genau, daß es nur das Getreide gewesen sein kann. ;-)

> Die einzige zuverlässige Quelle die man hat, > sind erstens seriöse Studien zur Ernährung (woher aber > nehmen wenn nicht stehlen?) und die eigene Intuition, > die allerdings v.a. langfristig auch falsch liegen kann.

Ich stimme dir absolut zu - allerdings gibt es einen weiteren Punkt, den man als zuverlässige Quelle anführen kann: Erfahrungen. Wenn ein Bruker, Schnitzer, Kollath, etc. Erfahrungen an Tausenden von Patienten gesammelt hat und diese Erfahrungen von anderen Menschen verifiziert werden, dann ist das m.E. durchaus eine zuverlässige Quelle. Wenn ein Weston Price weltweit einen massiven Anstieg der Zivilisationskrankheiten beim Übergeang von naturbelassener Nahrung auf moderne Zivilisationskost beobachtet und belegt, dann ist das ebenfalls eine seriöse Quelle. Diese Leute liefern Informationen aus erster Hand durch Beobachtung und Erfahrung - sie spekulierten nicht anhand vermuteter historische Ernährungsformen über die sinnvolle Ernährung für den heutigen Menschen.

scabinex44


@Gamma-Atömchen

Ich habe das von peter60 zitierte Buch von Cordain auch gelesen und das besteht mehr als nur aus diesem einen Zitat. Er zitiert eine Fülle von Studien, die seine Thesen belegen, manches ist geradezu verblüffend. Natürlich sind auch andere Interpretationen denkbar, aber ich finde seine Schlußfolgerungen viel naheliegender als deine, ich glaube er hat sich als Hochschulprofessor auch viel mehr und viel länger mit dem Thema beschäftigt.

LG Sabine

sgab{inex44


@jn

Du magst das als Spekulation bezeichnen. Aber ist es nicht viel wichtiger, einmal den großen Zusammenhang darzustellen, als immer nur staunend vor irgendwelchen Pyramiden zu stehen?

Cordain bestreitet sogar, daß man Milliarden Menschen ohne Getreide ernähren kann. Er belegt nur sehr überzeugend, daß mit dem Getreide die großen Gesundheitsprobleme gekommen sind. Deshalb war Getreide scheinbar die allererste "nichtnaturbelassene" Ernährung die als Grundnahrungsmittel zum Einsatz kam. Eigentlich ist das ja auch klar, denn naturbelassen kann der Mensch Getreide nicht verdauen. Vögel vielleicht, wir aber nicht.

Auch gibt es viele Pflanzen (z. B. Fliegenpilz) die für den Menschen giftig sind. Viele Pflanzen schützen sich mit Giften gegen äußere Feinde, das Getreide zusätzlich noch durch eine sehr harte Schale. Cordain behauptet u. a., daß das Getreide auch viele solcher Gifte enthält und daß die Menschen umso besser daran angepaßt sind, je länger in ihrer Gegend schon Ackerbau betrieben wurde. Diese Abschnitte sind überzeugend belegt. Es ist fast zu vermuten, daß die Ägypter diese Anpassung noch überhaupt nicht hatten und daß man auch viele Verarbeitungsmöglichkeiten erst noch herausfinden mußte, damit möglichst wenige Menschen davon schwere Langzeitschäden bekommen.

LG Sabine

DSas Bi_eWnchexn


@tecy

Carthum schreibt das sich Vitaminmängel im Blutbild feststellen lassen, das ist erstens relativ teuer und zweitens sagt die Serumvitaminkonzentration so gut wie nichts über einen Vitaminmangel aus.

Wenn ich mir deine Angaben zur Ernährung so anseh sieht es eigentlich ganz ausgewogen aus. Du machst ja zur Zeit keine Diät oder doch??

Trinkst du genug? Min 1,5 bis 2l am Tag.

Kann mir kaum vorstellen das du Vitaminmäßig unterversorgt bist es sei denn du leidest unter irgendwelchen anderen Krankheiten z.B Glutenallergie, Morbus Chron durch die deine Nährstoffaufnahme bzw Verwertung gestört ist.

glg

D<asM Bienuchxen


@peter60

naja ganz so dramatisch ist es auch nicht, Vitaminmangel durch Vitamintabletten ist unsinn.

Trotzdem die Vitaminpillen tun besonders einem gut... nämlich dem Hersteller.

A;nonyzmxa1


Eigentlich ist das ja auch klar, denn naturbelassen kann der Mensch Getreide nicht verdauen

Also Tiere verspeisen wir ja heute auch nicht roh mitsamt Fell, Knochen und Eingeweiden, sondern essen nur einen Teil davon und den in aller Regel in erhitzter oder sonstwie verarbeiteter Form. Also letztendlich genauso wenig "naturbelassen" wie Getreide.

Und was die Vitamintabletten betrifft, schließe ich mich Bienchen an: Sofern man sie nicht in zu hohen Dosen nimmt, nicht schädlich, sondern einfach überflüssig.

s*abinQe44


@anonyma1

Bananen esse ich auch ohne Fell, ich esse sie trotzdem naturbelassen. Und Fleisch esse ich auch häufig roh oder nur ganz kurz angegrillt. Und das Fell wurde von den Tieren auch verwendet, wenn es besonders schön war, haben wir Frauen es bekommen.

Viele Gemüsesorten kann man nur gegart vertragen, trotzdem ist das immer noch naturbelassen. Fleisch läßt sich roh besser vertragen als viele Gemüsesorten.

Gegrillt wurde ja auch, um die Speisen verträglicher und frei von Schädlingen zu machen, wie die spätere Hygiene und das Händewaschen. Das Feuer gibt es schon mehrere Millionen Jahre, die Getreidemühle, den Sauerteig aber erst ein paar Tausend Jahre.

Wenn Getreide eine natürliche und naturbelassene Ernährung wäre, dann hätte der Mensch bestimmt schon Millonen Jahre lang Getreide gegessen.

LG Sabine

AXno1nymxa1


@Sabine44

Wenn Getreide eine natürliche und naturbelassene Ernährung wäre, dann hätte der Mensch bestimmt schon Millonen Jahre lang Getreide gegessen

Also das hat für mich nichts mit naturbelassen zu tun, sondern damit, dass der Getreideanbau gewisse kulturelle Errungenschaften (eben den Ackerbau) voraussetzt.

Naturbelassen heißt für mich, dass ich ein Nahrungsmittel möglichst so esse, wie es in der Natur vorkommt, also ohne große industrielle Verarbeitung, Zusatzstoffe usw.. Und das trifft für Tiere genauso viel bzw. wenig zu wie auf Getreide. Bei beidem esse ich nur einen Teil davon (nur die Muskeln und das Fett bzw. nur die Körner), beides esse ich in der Regel in gewisser Weise (Industrieprodukte wie Wurst und Weißmehl jetzt mal beiseite gelassen) verarbeitet und in der Regel erhitzt (also gebraten bzw. beim Getreide in gebackener Form).

Mal abgesehen, dass es sich beim Mahlen von Getreide auch lediglich um einen mechanischen Vorgang handelt (also etwa so, wie wenn ich Fleisch durch den Fleischwolf drehe, um Hackfleisch zu erzeugen), der ja wohl nicht die Natürlichkeit beeinflusst, setze ich Getreide auch nicht mit Brot gleich. Und für einen Getreide-Auflauf, Vollkornnudeln oder ein Fladenbrot brauche ich nicht einmal Sauerteig.

Da leuchtet es mir definitiv nicht ein, was an Getreide "unnatürlich" sein soll.

s>abxine44


Da leuchtet es mir definitiv nicht ein, was an Getreide "unnatürlich" sein soll.

1. Für Fleisch benötigt man ein paar einfache Waffen und ein bißchen Feuer, für Getreide eine funktionierende Landwirtschaft, Getreidemühlen usw.

2. Getreide ißt der Mensch seit 5.000 Jahren, Fleisch seit mehreren Millionen Jahren.

3. In Getreide sind einige Abwehrstoffe enthalten, an die viele Menschen vermutlich noch nicht angepaßt sind (zu neues Nahrungsmittel)

4. Vor dem Getreide haben die Menschen ihre Kalorien überwiegend aus Fett genommen, danach aus Kohlenhydraten. Getreide ist deshalb der Wegbereiter für den späteren Zucker.

5. Getreide enthält nur Omega-6-Fettsäuren, Fleisch und Fisch sowohl Omega-3 und Omega-6 in günstiger Kombination. Daß Schlachtvieh nicht mehr so viel Omega-3 enthält, liegt daran, daß es mit Getreide gefüttert wird. Cordain: "Die Omega-6 Fettsäuren im Getreide lösen tiefgreifende Veränderungen im Fettstoffwechsel aus..."

6. Getreide wird sehr leicht von Mutterkorn befallen, dehalb muß es rasch ausgemahlen werden. Von Anfang an wurde es vor allem als Brot konsumiert. Der von Dir erwähnte Sauerteig ist nicht nachteilig sondern hat möglicherweise den Vorteil, daß einige Nährstoffe dann besser aufgenommen werden.

7. Volles Korn kann einen schweren Zinkmangel zur Folge haben (Weißmehl möglicherweise nicht) und wird auch mit Rachitis in Verbindung gebracht.

8. ...

9. ...

Natürlich, naturbelassen, artgerecht?

LG Sabine

AXnxonymxa1


@Sabine44

Dass Sauerteig nachteilig ist, habe ich nirgends geschrieben. Sondern es kam eher bei Dir so rüber, dass Sauerteig "neu" = schlecht ist. Und da habe ich darauf hingewiesen, dass man, um Getreide essen zu können, nicht unbedingt Sauerteig benötigt.

Für Fleisch benötigt man ein paar einfache Waffen und ein bißchen Feuer

Und das ist ja wohl kaum die Art, wie wir heute Fleisch essen. Und ob die heutige Massentierhaltung so viel "natürlicher" ist als Ackerbau, sei mal dahingestellt...

t#excy


@ bienchen,

also ich trinke so um die 2 liter am tag, *:)

ich mache keine Diät, will ich eigentlich auch nie machen.

Ich hörte mal von so einer chinesischen weisheit, das man pro 10Kilogramm Körpergewicht, 0,3 liter Flüssigkeit zu sich nehmen soll. Also bei mir wären das dann um die 2,3liter. ;-D

Ihr streitet hier über Getreide oder nicht, also ich fahre mit dieser Ernährung ganz gut und ich meine mal das früher auch schon Getreide zur Brotgewinnung benutzt wurde. Und es gäbe jetzt nicht das Brot wenn da nichts positives gewesen wäre.

Alles bleibt doch irgendwie bestehen was sich bewert hat.

Okay okay (ich ergebe mich) zigaretten auch aber ich meine das hat doch ehr dann wahrscheinlich mit der sucht zu tun.

Dann aber mal noch eine andere Frage, ich habe mal gehört das man entweder eiweiß-reich oder Kohlenhydrate am tag zu sich nehmen soll nicht zusammen. Also entweder Eiweiß essen und das den ganzen tag, oder eben kohlenhydrate.

Und das man an eiweißreichen tagen kein Obst essen darf.

jaja ich höre euch schon das hört sich nach trennkost an aber ich habe das mal in einem anderen zusammenhang gehört.

Wie ist das eigentlich allgemein, sollte man immer eiweiß und kohlenhydrat extra zusichnehmen oder eben nur ausgewogen und von jedem etwas. ???

schönen abend

tecy

s!abiZne4x4


Ihr streitet hier über Getreide oder nicht, also ich fahre mit dieser Ernährung ganz gut und ich meine mal das früher auch schon Getreide zur Brotgewinnung benutzt wurde. Und es gäbe jetzt nicht das Brot wenn da nichts positives gewesen wäre.

Dann hast du glaube ich die ganze Diskussion nicht richtig verfolgt. Angefangen hatte das doch mit einem Zitat aus dem Buch von Loren Cordain, worin ziemlich gut erklärt wird, daß Brot erst seit den Ägyptern (oder auch Sumerern), also seit 5.000 Jahren gegessen wird und daß die Menschen dadurch ziemlich krank und kleiner wurden und auch früher starben. Und er behauptet, daß noch immer sehr viele Menschen deshalb krank werden, weil sie ohne es zu wissen Probleme mit dem Getreide haben.

LG Sabine

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Ernährung oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Übergewicht · Unter­gewicht · Magen und Darm · Zahnmedizin · Suchtprobleme


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH