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Wieviel Carbs am tag und was ist diese Atkins Diaet

JMuliLa19


jesses...das führt doch zu nix zu jeder these gibt es irgendwo im netz ne antithese...aber tut mir leid es IST so dass zuviel harnsäure, durch zu hohen fleischkonsum, zu solchen schädigung führt...ich kann dir jetzt auch 1000 seiten nennen wo atkins als "chlechte"diät bezeichnet wird aus den dir bekannten gründen, aber da wir eh nie auf einen nenner kommen werden ist es doch eh egal...wieso noch weiter diskutieren ??? ?

sTabianxe44


das führt doch zu nix zu jeder these gibt es irgendwo im netz ne antithese... aber tut mir leid es IST so dass zuviel harnsäure, durch zu hohen fleischkonsum, zu solchen schädigung führt... ich kann dir jetzt auch 1000 seiten nennen wo atkins als "chlechte"diät bezeichnet wird aus den dir bekannten gründen

Ja in der Tat, das führt zu nichts. Die 1000 Seiten kenne ich auch. Das funktioniert nach dem Schneeballsystem. Irgendjemand schreibt, die Atkins-Diät schädigt die Nieren, darauf beruft sich jemand auf diesen Link und nach kurzer Zeit ist dann daraus eine Wahrheit geworden. Das war mit allen anderen Behauptungen über die Atkins-Diät auch: Alles frei erfunden, keiner hatte irgendwelche Fakten.

Öfter zitiert wurde ja hier im Forum schon mal der Link aus [[http://netdoktor.de]], woran du erkennen kannst wie der Hase läuft:

[[http://www2.netdoktor.de/nachrichten/newsitem.asp?y=2002&m=11&d=20&id=89385]]

Darin steht, daß die Diät wohl doch nicht ungesund ist, wie eine ganze Reihe Untersuchungen zeigen. Klickt man dann auf mehr, steht aber plötzlich dieser Tipp von Bohlmann und von dem schreiben halt alle anderen ab, du eingeschlossen. Es ist ja auch einfacher, irgendwo was abzuschreiben als sich kritisch zu informieren.

LG Sabine

J ulixa19


..ich habe mich nichtüber solche dinger informiert...naja aber wenn du immer jeden runterputzt der was dagegen sagt, was wissentschaftlich bewiesen ist, brauchst du dichnet zu wundern wenn dich irgendwann keiner mehr ernst nimmt...sorry ist aber so

s`abirnex44


Vielleicht solltest du erst noch ein wenig Lebenserfahrung sammeln....

M&ausmNaus


@Julia19

Nun mal ein kleiner Beitrag von mir. Lese doch schon recht lang still mit.

Ich bin leider auch schon recht erfahren, was Diäten und Ernährungsumstellungen angeht...

Letztes Jahr verlor ich mit Weight Watchers 15kg. Klar - super. Dann ging es aber nicht weiter und im Bereich des Normalgewichtes war ich damals noch nicht. Während dieser WW-Zeit habe ich (weil ich ein sehr kritischer Mensch bin) beim Arzt ein paar Mal meine Blutwerte checken lassen. Zu hohes Cholesterin (woher nur, wo ich doch so gut wie gar kein Fett mehr aß ?) und viel zu hohe Harnsäurewerte im Blut (und auch hier die Frage: Woher, wo ich doch kaum noch Fleisch aß ?). Zu der Zeit prophezeite meine Ärztin mir Gicht. Ist natürlich nicht so toll, sowas mit mitte 20 gesagt zu bekommen.

Naja - irgendwann hatte ich es satt. Ich merkte, dass ich nie mit WW glücklich werde. Denn ich wollte meine Ernährung ja bis zu meinem Lebensende umstellen. Aber WW war einfach zu "praxisuntauglich" (für mich).

Also bin ich auf Atkins umgestiegen, nachdem ich massenweise Artikel und Bücher darüber gelesen habe. Ich habe auch dort meine Blutwerte mehrfach überprüfen lassen. Nach den ersten 4 Wochen war mein Cholesterinspiegel im Normalbereich. Ebenso die Harnsäurewerte. Und das hat sich mittlerweile über fast ein Jahr gehalten.

Ich esse mit Atkins immernoch wenig Fleisch. Bin ich einfach nicht der Typ für. Nun könnte man natürlich sagen, dass es daran liegt, dass ich nicht SOOOO VIEL Fleisch esse. Aber von der Menge her ist es mindestens dreimal so viel, wie bei WW. Trotzdem viel bessere Blutwerte.

Auch bei meinem Freund. Der hatte zwar nie Probleme mit den Harnsäurewerten, aber die Cholesterinwerte waren bei ihm vor Atkins auch zu hoch. Jetzt ebenfalls im Normalbereich. Und er ist wirklich eine Fleischvernichtungsfabrik.

Ich kenne mittlerweile 12 Leute in meinem Familien- und Bekanntenkreis, die sich nach Atkins ernähren. Mindestens 7 haben vor Atkins und dabei ihre Blutwerte prüfen lassen und bei all diesen 7 Leuten sind sie besser geworden. 2 Personen hatten jahrelang Bluthochdruck und mußten Medikamente dagegen nehmen. Seit Atkins brauchen sie das nicht mehr, weil sich der Blutdruck normalisiert hat.

Aus meiner Sicht wird hier ganz klar nur Propaganda gegen Atkins gemacht, weil sonst irgendwann an´s Licht kommt, dass es wirklich besser ist, als fettarme Ernährung und dann glaubt nämlich die ganze Zuckerindustrie dran. Dann können Tausende Fabriken dicht machen und die Supermärkte wären so gut wie leer. Dagegen wird natürlich gefeuert. Ob die Leute mit Atkins gesünder leben würden oder nicht.

Man braucht sich doch nur mal an die Zeit zurück erinnern (naja - erinnern ist der falsche Ausdruck), in der die Menschen sich von der Natur ernährt haben. Was gab es denn da ? Fleisch, was die Männer gejagt hatten und Wurzeln, Gemüse, Beeren, Nüsse - was die Frauen so gesammelt haben. Mumien aus dieser Zeit wurden mittlerweile genug gefunden. Keine einzige wies eine der sog. Zivilisationskrankheiten auf - und die könnte man feststellen.

Ich für meinen Teil höre lieber auf meinen Körper, denn dem geht´s seit Atkins viel besser. Ich kann mich besser konzentrieren, bin nicht mehr ständig müde und könnte jeden Tag Bäume ausreißen. Wenn dazu noch die Blutwerte besser sind, als je zuvor, können noch so viele Artikel das Gegenteil behaupten. Ich weiß es ja schon besser.

Ich brauche mir ja nur mal Stiftung Warentest anzusehen. Die geben der Atkins-Diät ein "Mangelhaft". Und warum ? Weil sie die ersten zwei Wochen Atkins (die wirklich sehr restriktiv sind) als "Atkins-Gesamt" hinstellen und genauso wie viele andere Leute es so darstellen, als müsse man ständig Fleisch und Fett "fressen". Das stimmt aber ja gar nicht !! Ich z.B. esse vielleicht 3x die Woche Fleisch / Fisch / Geflügel. Fett nur wenig und dann auch nur die "guten" Fette. Und das IST Atkins. Sorry, wenn sich nicht mal eine solche Zeitschrift ordentlich informiert, dann wundert mich gar nichts mehr. Aber wahrscheinlich bekommen die auch irgendwelche Gelder aus der Zuckerindustrie...

jxn


@MausMaus

> Die geben der Atkins-Diät ein "Mangelhaft". Und warum? Weil

> sie die ersten zwei Wochen Atkins (die wirklich sehr restriktiv

> sind) als "Atkins-Gesamt" hinstellen und genauso wie viele

> andere Leute es so darstellen, als müsse man ständig Fleisch

> und Fett "fressen". Das stimmt aber ja gar nicht!!

Das war aber mal so. Den Schuh muß sich die Firma Atkins anziehen, denn dort wurde die Strategie plötzlich geändert. Da aber noch Tausende von Büchern der alten rein ketogenen Atkins Diät herumgeistern, ist es durchaus korrekt, daß hier mit Mangelhaft bewertet wurde. Der neue Atkins hat - wenn man die ersten zwei Wochen beseite läßt - nichts mehr mit dem alten Atkins zu tun, die Wirkprinzipien sind völlig unterschiedlich.

> Ich z.B. esse vielleicht 3x die Woche Fleisch / Fisch / Geflügel.

> Fett nur wenig und dann auch nur die "guten" Fette. Und das

> IST Atkins.

Sorry, nein, das ist nicht "Atkins", auch wenn es draufsteht.

"Atkins original" sind nur die ersten zwei Wochen. Was danach kommt und was unter dem "neuen Atkins" verkauft wird, ist eine typische weitgehend naturbelassene Ernährung, wie man sie auch bei Montignac, Glyx und Trennkost findet.

Die Lnagzeitwirkung dieser Ernährungsform basiert weder auf dem Atkins-typischen ketogenen Effekt der ersten zwei Wochen, noch auf dem Fleischverzehr, noch auf dem Meiden von Kohlenhydraten.

Der Effekt basiert bei allen darauf, daß die Ernährungsfehler, die zu Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen etc. führen, beseitigt werden: Fabrikzucker, Auszugsmehle, Fabrikfette.

Diese Zusammenhänge sind seit Jahrzehnten bekannnt und bei Bruker, Schnitzer, Cleave&Campbell, Katase und etlichen anderen nachlesbar. Auch für die Firma "Atkins"... ;-)

Nachdem die alte Atkins Diät (zu Recht) seit Jahren in der Luft zerissen wurde und wird, ist es zwangsläufig sehr schwer, etwas Neues unter dem alten, verbrannten Namen neu in den Markt zu bringen. Aber was soll man machen - Atkins muß halt draufstehen. Dumm gelaufen.

> Sorry, wenn sich nicht mal eine solche Zeitschrift ordentlich

> informiert, dann wundert mich gar nichts mehr.

Sehe ich genauso, aber das ist ja leider üblich.

> Aber wahrscheinlich bekommen die auch irgendwelche

> Gelder aus der Zuckerindustrie...

*g* Komisch, solche Aussagen kommen sonst nur von uns Vollwertköstlern.. ;-)

Aber man kann sich natürlich leicht vorstellen, daß es für eine Zeitschrift nicht förderlich ist, wenn sie sich ihre Anzeigenkunden vergrault, indem sie deren Produkte diskreditiert.

a?y@ya


@ mausmaus

sag mal wenn du nur drei mal die woche fleisch isst, was isst du dann die restliche zeit über, wo doch kohlenhydrate nicht, oder nur sehr eingeschränkt erlaubt sind?

und zu dem punkt, dein freund sei eine fleischvernichtungsfabrik und trotzdem sei er sooo gesund. also das kann ja jetzt noch gut sein, aber schau mal in zwanzig jahren.

dass die meisten zivilisationserkrankungen von fabrikszucker kommen, der ja heute wirklich schon jedem essen beigefügt wird, das man sich nicht selbst zubereitet, da sind hier in dieser diskussion viele deiner meinung. ich auch. aber erhöhte harnsäurewerte kommen nun mal trotzdem auch von zuviel fleischkonsum. du schreibst selbst von den jägern und sammlern (wobei das natürlich heutzutage ein wenig überzogen ist, wer lebt heute noch so?) und von ihrem speiseplan. der großteil der nahrung bestand erstens aus wurzeln. und zweitens war die zubereitungsart des fleischs ja noch eine ganz andere (sofern es überhaupt zubereitet wurde...). bei dem alter das die herren und damen damals so erreichten, ist es im übrigen auch relativ unwahrscheinlich, dass sie sich schon mit solcher art krankheiten herumschlagen mußten, wie wir heute. viele erkrankungen entstehen bei uns heutzutage ja auch nur so gehäuft, weil wir halt so alt werden.

allgemein muß ich aber schon sagen, dass für mich der ethische aspekt beim fleischessen eine große rolle spielt. dieses unreflektierte reinschaufeln von fleisch, ohne zu überlegen, wo es eigentlich herkommt und wieviel leid für so ein antibiotikaschnitzerl ausgestanden werden muß, ist eine dekadente perversion unserer zeit. wir habens ja. und wenn der supermarkt ums eck die riesigen fleischberge nicht los wird - schmeißen wirs halt weg. wen scherts? die kuhlimuhlis und schweindis freuen sich ja eh immer so lieb auf den lustigen werbeplakaten. dass die leute zu wenig fleisch essen, kann man ja wohl wirklich nicht behaupten. schon allein deswegen finde ich diäten wie atkins bedenklich, weil man da den leuten quasi auch noch einen freibrief für ihr essverhalten ausstellt.

MDausxmauxs


@JN

Das war aber mal so. Den Schuh muß sich die Firma Atkins anziehen, denn dort wurde die Strategie plötzlich geändert. Da aber noch Tausende von Büchern der alten rein ketogenen Atkins Diät herumgeistern, ist es durchaus korrekt, daß hier mit Mangelhaft bewertet wurde. Der neue Atkins hat - wenn man die ersten zwei Wochen beseite läßt - nichts mehr mit dem alten Atkins zu tun, die Wirkprinzipien sind völlig unterschiedlich.

Dann soll die liebe Stiftung Warentest aber auch bitte nicht "Die neue Atkins Diät" darüber schreiben, wenn sie die "Alte" untersucht. Das ist Leuteverdummung pur.

Sorry, nein, das ist nicht "Atkins", auch wenn es draufsteht.

Natürlich ist das Atkins. Es ist seine Forschung aus über 25 Jahren an über 30.000 Patienten. Natürlich sind andere zu diesen Erkenntnissen auch gekommen. Wer nun vor wem ist mir wurscht. Wegen mir kann es auch Glyx, Montignac oder sonstwie heißen. Aber so, wie ich es beschrieben habe, steht´s eben AUCH in Büchern von Atkins.

@Ayya

sag mal wenn du nur drei mal die woche fleisch isst, was isst du dann die restliche zeit über, wo doch kohlenhydrate nicht, oder nur sehr eingeschränkt erlaubt sind?

Ich esse sehr sehr viel Gemüse. Gedünstet, gebraten, roh usw. usf... Oft mit Tofu.

ich auch. aber erhöhte harnsäurewerte kommen nun mal trotzdem auch von zuviel fleischkonsum.

Wenn dieser zu hohe "Fleischkonsum" einhergeht mit zuviel Kohlenhydratkonsum gebe ich Dir Recht. Dann wird´s ungesund. Aber ich sehe es ja an den Blutwerten. Ich esse mehr Fleisch, als vorher und der Harnsäurewert beträgt weniger als ein Fünftel des Wertes aus meiner fett- und fleischarmen Zeit.

(wobei das natürlich heutzutage ein wenig überzogen ist, wer lebt heute noch so?)

Z.B. die Innuit, einige Naturvölker in Südamerika, Papua-Neuguinea, einige Aboriginee-Gruppierungen.

Bei all diesen Gruppen ist die Anzahl derer, die an den sog. Zivilisationskrankheiten erkranken verschwindend gering. Und heutzutage werden die Menschen in diesen Gruppen auch schon "relativ" alt. Zumindest erreichen sie ein Alter, in dem Menschen aus der westlichen Welt schon zig Fälle an Zivilisationskrankheiten zu verzeichnen hat.

schon allein deswegen finde ich diäten wie atkins bedenklich, weil man da den leuten quasi auch noch einen freibrief für ihr essverhalten ausstellt.

Naja wenn es danach geht, dürften wir doch eh schon gar nichts mehr essen. Was ist denn mit den armen kleinen Viechern, die jedes Jahr beim Ernten des Getreides im Mähdrescher geschreddert werden, den ganzen Düngemittelüberschüssen, die in die Flüsse gelangen und die Fische angreifen. Den ganzen Vögeln, die die Fische fressen und deren Eier dann eine viel zu dünne Schale bekommen. Was ist mit Marmelade ? Die Früchte werden auch gespritzt usw. usf. Tut den Vögeln auch nicht gut, die die Früchte dann stibitzen. Da findet man bei jedem Lebensmittel einen Grund, warum man es nicht essen sollte. Deswegen ist Atkins ganz sicher nicht schlechter, als alles Andere auch.

Schließlich kann jeder für sich entscheiden, was er VON WO kauft. Sicher - Bio ist teurer, aber diese Frage ist eine, die nicht nur Fleischesser angeht, sondern alle.

aRyya


ein bissi zynisch?

@mausmaus

es ist doch bitte ein unterschied zwischen masttierzucht und insekten, die beim mähen umkommen. klar sind das alles mißstände, die du da aufzählst, aber deine argumentation geht doch etwas zu weit: da findet man bei jedem lebensmittel einen grund warum man es nicht essen sollte...

und was deine gesunden naturvölker betrifft, so gibt es gerade zu den innuit und eskimos studien, die auf eine erhöhte herzinfarktrate bei diesen völkern hinweisen. außerdem ist die lebenserwartung nicht sehr hoch, was natürlich auch noch an anderen faktoren außerhalb der ernährung liegt. und wenn du weiter vorne meine beiträge gelesen hast, dann wirst du sicher auch meine meinung zu biolebensmitteln kennen. nicht jeder kann sich das leisten. ich bin sicher keine militante vegetarierin, obwohl das jetzt langsam so den anschein macht, aber ich finde eswirklich zynisch, wie du mit diesem thema umgehst.

M,aus#maus


Könnte...

...ich genauso sehen - wie idealistisch Du damit umgehst. Das ist reine Ansichtssache.

Es geht übrigens bei weitem nicht nur um Insekten, die beim Mähen von Getreide umkommen. An die habe ich überhaupt nicht gedacht... Meine Großeltern hatten einen Bauernhof. Da sind auf jedem Feld etliche Kaninchen, oft auch Igel einfach "mitgemäht" worden.

Zum Thema Bio - nicht nur Biofleisch ist das Maß aller Dinge. Die Eltern einer Freundin haben eine ziemlich große Metzgerei. Die kaufen zum Großteil (ca. 80%) bei örtlichen Bauern das Vieh ein. Diese Bauern können sich aufgrund von zu kostspieligen und daher vorerst unmöglichen Stallumbauten zwar nicht das Bio-Siegel auf die Kuh pappen, aber wenn´s um Medikamente geht, sparen sie, was sie können. Prophylaktisches Antibiotikum gibt´s da schonmal gar nicht.

Sicher ist das nicht so billig, wie das Fleisch aus der Kühltheke beim Supermarkt, aber solange die meisten Leute immernoch so viel Geld haben, um sich Spritschleudern zu leisten (was ja für ALLE Lebewesen auf der Erde Mist ist), zu rauchen, oder auszugehen, solange höre ich mir das Gejammere über zu teures Essen nicht gerne an. Von einigen sicher, die wirklich nicht wissen, wovon sie es sich absparen sollen, aber von den Allermeisten nicht.

jCn


@mausmaus

Du kannst eine Ungerechtigkeit nicht mit einer anderen rechtfertigen. Das klingt dann doch stark nach "Weil es sowieso nicht zu 100% geht, ist es unsinnig es zu tun."

Mbausm?auxs


@jn

Ich rechtfertige sie ja nicht damit. Ich lasse nur nicht die eine Ungerechtigkeit als DIEJENIGE welche stehen, die am allerschlimmsten in der Welt ist, wo andere Ungerechtigkeiten ebenso existieren.

Aus meiner Sicht hat Ayya das als Argument gegen Atkins vorgebracht und damit habe ich einfach ein Problem. Denn für jede Ernährung gehen Tiere drauf. So oder so. Ist dann wohl eine Frage, welches Tier mehr wiegt (vom Wert her). Kuh oder Hase.

a'yyxa


also ausgehen

ist dann aber schon ein bissi sehr streng... sollen jetzt alle nur noch bei kerzenschein zuhause sitzen, um sich das biofleisch leisten zu können? ;-)

biofleisch fängt bei mir übrigens nicht beim antibiotikum, sondern bei der artgerechten haltung an (soweit es die überhaupt gibt...).

das mit den igeln und kaninchen ist wirklich grausam!

dennoch ist das keine relativierung des leids von beispielsweise hühnern, die sich selbst ihr gefieder ausrupfen, weil sie neutrotisch werden. von massentiertransporten unter grausamsten bedingungen. wenn man bedenkt dass diese tiere bis zu ihrer schlachtung keinen glücklichen tag erleben durften, ist das antibiotikum auch schon egal...

M2aus4mzaus


@Ayya

Natürlich ist das oftmals eine Qual, die die armen Viecher durchleiden müssen. Deswegen tue ich auch was dagegen, indem ich schaue, was ich kaufe.

Trotzdem muß es nicht immer Bio sein, um die Tiere zu schützen. Man kann auch aktiv einen Metzger suchen, der in der Umgebung einkauft und sich den entsprechenden Betrieb (Bauernhof) mal ansehen. Dann liegt man preislich genau zwischen Bio und Supermarkt.

Mit meiner überspitzen Ausführung von wegen "Ausgehen, rauchen" usw. wollte ich nur aufzeigen, wie viele Leute (auch in meinem Bekanntenkreis) rumjammern, dass sie ja gerne was für die ach so armen Tiere tun würden, aber kein Geld dafür haben - gleich danach setzen sie sich in ihr vor einem Jahr neu angeschafftes 10Liter-Auto und stecken sich auf dem Weg zum Griechen noch eben eine Zigarette an. Immernoch überspitzt, klar. Aber guck Dich mal um - Geld für ein Auto haben die meisten. Und oftmals sind es Spritschleudern. Zigaretten können sich die Jammerer auch immernoch leisten. Das ist scheinheilig !

ssabiRne44


Die größte Ungerechtigkeit ist doch eigentlich der Getreideanbau selbst. Hätte es den nicht gegeben, hätte sich die Menschheit nicht bis auf 6 Milliarden Menschen vermehren können, hätte alles niedermachen können, was sich bewegt, hätte ganze Urwälder gerodet um mehr Ackerbaufläche zu gewinnen, hätte dafür gesorgt, daß tausende Arten verschwinden.

Dann die armen Tiere selbst: Hühner werden mit Getreide gefüttert, damit sie mehr Eier legen. Diese haben dann kaum noch Omega 3, sind also ungesünder als von artgerecht ernährten Hühnern (die ziemlich viel Fleisch in Form von Würmern und Käfern picken).

Wolfgang Lutz hat ein Experiment mit Hühnern gemacht. Die einen bekamen die übliche Getreidemast, die anderen eine Ernährung mit relativ viel Fleisch und artgerecht wenigen Kohlenhydraten. Nach 5 Jahren wurden sie geschlachtet. Die Getreidehühner hatten klare Anzeichen von Arteiosklerose, die anderen kaum. Die armen Hühner. Die armen Menschen.

Normales Vieh wird ebenfalls mit Getreide gemästet. Hierdurch verschlechtert sich deren Fettqualität gleichfalls. Außerdem wird es ihnen nicht gut gehen, vermutlich wie den Hühnern. Die armen Tiere.

Sabine

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