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Wieviel Carbs am tag und was ist diese Atkins Diaet

s^ab`in.e44


@ayya

Ich weiß leider nicht was Du sagen wolltest.

Ich habe jahrelang als Vegetarierin gelebt. Ich habe auch Ayurveda ausprobiert. Für mich ist das alles nichts. Manches davon passt auch nicht zu unseren klimatischen Verhältnissen.

Typ1-Diabetes hat nichts mit Übergewicht zu tun, der viel häufigere Typ2-Diabetes in der Regel aber schon. Und bzgl. Indien war hauptsächlich von Typ2-diabetes die Rede.

Unsere Ernährungsgewohnheiten haben sich in den letzten 30 oder 40 Jahren gewaltig geändert, den meisten Menschen ist das überhaupt nicht bewußt. Deswegen erwähne ich auch das Alter so. Jüngere Menschen können sich das manchmal gar nicht vorstellen, wie anders die Ernährung heute ist, die sehen die heutige Ernährung als selbstverständlich an.

Als Hamburg im 2. Weltkrieg ausgebombt wurde, wurde den Flüchtigen ein Brocken Butter als Wegnahrung gereicht. Wer kann sich das heute vorstellen?

In dem alten Film "Manche mögen's heiß" mit Jack Lemmon und Marilyn Monroe bemerkt Jack Lemmon beim erstmaligen Anblick von Marilyn Monroe: "Ich komme mir vor als sei ich in ein Butterfaß gefallen." Wer würde das heute noch sagen?

Marilyn Monroe meint dann über ihre bisherigen unglücklichen Männerbeziehungen: "Ich bekomme immer nur den Zipfel von der Wurst." Welches Mädchen drückt sich heute so aus?

Unzählige andere Begriffe in der deutschen Sprache wie "Schwein gehabt", "das Gelbe vom Ei", "Absahnen" "Der Bock ist fett" usw. deuten klar an, was früher wichtig war: tierische Fette und generell tierische Produkte. Das galt auch noch nach dem 2. Weltkrieg so. Mit 20 Jahren kennt man das heute nicht, man kennt nur die heutige Pizza, Cola, Pommes-, Schokoladen-, Nutella- Welt. Man weiß nicht, daß das was Atkins sagt eigentlich immer das Normale war.

Schau Dir die typische deutsche Küche an:

Sauerbraten

Schäufelchen mit Sauerkraut

Scholle Finkenwerder

Leberwurst/Blutwurst mit Kraut

Königsberger Klöpse

usw.

Wenn man dahinter keinen Nachtisch ißt, dann ist das alles Atkins.

Das war früher der Standard. Und Sonntags gab es dann mal Kuchen. Ich glaube deshalb nicht, daß Du überhaupt beurteilen kannst, wie sich Deine Oma "immer" ernährt hat. Wenn sie jetzt über 90 ist, dann hat sie 2 Weltkriege und ein paar Wirtschaftskrisen erlebt und da gab es nicht jeden Tag Kuchen wie Du hier glauben machen willst. Die hat sich mindestens 70 Jahre ihres Lebens ganz anders ernährt als du es dir vielleicht überhaupt vorstellen kannst.

Wo gibt es denn heute überhaupt noch deutsche Küche?

Als ich 12 war und mit meinen Eltern mal im Restaurant gegessen habe, dann gab es als Beilage fast zu jedem Essen Erbsen. In welchem Restaurant gibt es denn heute noch Erbsen? Auf welcher Karte hast Du das letzte Mal Erbsen gefunden? Das war aber vor 30 oder 40 Jahren noch der Standard.

Jetzt klagen alle darüber, daß die Bevölkerung unter Folsäuremangel leidet. Klar, in Erbsen, grünem Gemüse, Leber ist viel drin. Aber das ißt ja heute keiner mehr. Alle essen nur dieses Schrottzeug. Wenn dann ein Film wie Supersize me in die Kinos kommt, wo jemand 3x am Tag ein großes McD-Menü ißt (= 5.000kcal pro Tag, < 10% Proteine, fast rein vegetarisch) dann heißt es hinterher, das läge am Fleisch, obwohl das fast das Einzige war, was noch halbwegs Nährwerte hatte.

Wer die Erfahrung wie ich hat und weiß wie es noch vor 40 Jahren war, der kann sich über viele Dinge und Argumentationen von heute nur noch wundern. Ach was heißt wundern? Um es genau zu sagen: Ich bin entsetzt. Es ist doch klar, daß unser ganzer Staat zu Grunde geht, daß wir aus der Wirtschaftskrise nicht mehr rauskommen werden, daß ganz Deutschland verarmen wird, wenn die Leute nur noch Schrott essen und mit spätestens 25 alle irgendwelche chronischen Krankheiten von Kopfschmerzen bis Diabetes haben und nicht mehr wirklich leistungsfähig sind.

LG Sabine

a%yya


tja

meine oma und ich unterhalten uns halt über solche dinge. leider muß ich dir da widersprechen.

aber eigentlich soll es hier ja nicht um meine oma gehen, von der ich nicht glaube, dass sie das maß aller dinge ist... eigentlich war mein beitrag zynisch gemeint, aber is ja egal.

ein mc donalds menü als vegetarisch, oder fast vegetarisch zu bezeichnen ist im übrigen ein sakrileg. wir haben doch hier schon öfter abgeklärt, dass wir beide was gegen zucker haben. also warum kommst du mir dann immer mit mc donalds?

das hat doch nichts mit gesunder ernährung zu tun. vegetarisch, oder nicht.

eins muß ich aber noch mal betonen. alter ist keine leistung. und erfahrungen - mein gott, jeder macht seine eigenen. ob du jetzt 61, 44 oder sonstwas bist, du kannst ja doch nur sagen, was dir persönlich gut getan hat und was nicht. alle anderen müssen das selbst für sich herausfinden. ob sie jetzt 20, 50 oder 100 sind. und es gibt halt noch mehr auf dieser welt als königsberger klopse und blutwurst mit kraut (igitt! und zwar sowohl das kraut als auch die wurst...).

aber bitte, zum hundertsten mal und jetzt wirds dann langweilig: iss was dir schmeckt und was dir spaß macht! ich gönns dir von herzen und wünsche dir ein langes leben! und das ist nicht zynisch gemeint.

lg

s|abisne44


Du langweilst mich.

Und Tschüss.

Sabine

j+an-moariuxs


wer hier langweilt...

ayya und julia haben alles versucht, die dogmatische Missionarin Sabine (zu lange) ernstzunehmen. Das war nicht langweilig zu lesen!

Wirklich langweilig hingegen sind die lächerlichen emotionalen Ergüsse, mit denen Frau Atkins nahezu sämtliche Treads zumüllt, um die Menschheit vor dem Getreide-Abgrund zu bewahren. Zur Langeweile wird einem jetzt noch schlecht dazu. Auf Kindergartenniveau maßt sich eine pubertierende 44jährige an, andere Meinungen aufgrund "mangelnder Lebenserfahrung" schlecht zu reden. Trotz Rechthaberei und besserwisserischen Überredungseifer finded sie immer noch Leute, die sie ernst nehmen. Solltest du dankbar sein, liebe Sabine. Und bei allem scheint sie wirklich nicht zu bemerken, wie lächerlich, aufdringlich und unglaubwürdig ihre Meinung hier ankommt. Kauft euch besser ein Buch über Atkins oder Lutz. Was Sabine dazu meint, kann man hier schon überall nachlesen. Außerdem ist das Forum für psychische Probleme eine Ecke weiter - die freuen sich vielleicht über die Meinung einer junggebliebenen Endvierzigerin.

svabinxe44


gääähn.

fNritzfrPatxz


hi ayya

heute ist das gewicht schon für jede grippe verantwortlich. fehlernährt können auch dünne menschen sein. hohe cholesterinwerte und diabetes sind nicht unbedingt vom gewicht abhängig.

das hauptproblem ist doch das überall verbreitet wird, das übergewicht das krankheitsrisiko für viele krankheiten begünstigt. bei praktisch allen zivilisationskrankheiten ist als risikofaktor übergewicht anzutreffen. das übergewicht nur das symptom einer körperlichen störung bzw. eines ungleichgewichtes niemals aber deren ursache ist, scheint bzw. kann eben niemand begreifen, wenn überall obengenannte meldungen verbreitet werden.

ich könnte mir gut vorstellen daß man einen übergewichtigen chronisch kranken menschen heranziehen könnte, ihm das fett absaugt bis er ein normalen bmi wert erreicht hat, sagt das er nun durch das fehlende übergewicht bald geheilt werde bzw. die chancen dafür besser stünden und viele würden dem sogar glauben schenken.

fjrit'zfrxatz


schade das dieses thema mehr im sande verlaufen ist.. %-|

GgamQma-A/tömc:hen


Übergewicht kann auch Folge einer psychischen Störung sein. Ich meine: Häufig ist man auch, um sich psychisch besser zu fühlen obwohl man bereits satt ist, siehe:

[[http://www.optipage.de/novemberlueste.html]]

sQa<biqne4x4


Das ist richtig. Gerade die sog. Winterdepression ist diesbezüglich gefürchtet und wird meist mit Süßigkeiten behandelt.

Und dies erklärt über den Eingriff in den Serotonin-Haushalt des Gehirns ja auch, warum Zuckerwaren direkt süchtig machen können.

LG Sabine

ahyya


@fritzfratz

du hast recht, das ist ein thema das allgemein zu wenig beachtung findet. ich kann mich noch an zeiten erinnern in denen der obere bmi-wert (der ja eigentlich ansich schon eine frechheit ist, weil hier davon ausgegangen wird, dass alle menschen gleich sind. es kommt einfach auf den körperbau an, auch wenn das viele mediziner nicht wahr haben wollen. der eine ist bei gleicher körpergröße mit 65 kilo schlank, der andere hat speckröllchen. kommt ja auch auf die muskelmasse drauf an) 25 betrug. jetzt ist er für frauen auf 24 hinuntergerutscht. das macht die leute doch fertig.

ich denke darin liegt auch eine wichtige ursache für essstörungen. daneben hat nämlich kein arzt einen vorschlag für vernünftige ernährung. deinen beitrag mit dem fettabsaugen find ich übrigens super. :-)

ich kann mich nur wiederholen: solange aktimel vom gesundheitsministerium als gesund bestätigt wird, braucht man sich über diesen ganzen wahnsinn nicht mehr zu wundern.

so auf die art: wer nicht burger, fritten und gezuckertes yoghurt essen kann, ohne dick, krank und depressiv zu werden, ist eben ein versager. ;-)

JUuli!ax19


Scholle Finkenwerder? was ist das? kenn ich net.interessiert mich

s/ab#inex44


Scholle Finkenwerder ist im Prinzip Scholle in Butterschmalz und mit Speck gebraten, damit die magere Scholle einen ausreichenden Fettgehalt bekommt ("Butter bei die Fische tun") und somit besser verträglich wird.

Rezepte gibt es bei [[http://google.de]].

Das Gleiche gilt für andere typische deutsche Gerichte, z. B. Hering Hausfrauenart.

Der Hering ist eigentlich ein Fettfisch. Das hat aber scheinbar nicht gereicht. Deshalb wird er mit fettem Schmand als Hering Hausfrauenart serviert. Dadurch schmeckt er nicht nur viel besser, sondern ist auch leichter verdaulich.

Die meisten guten deutschen Gerichte gehen eher so in die Richtung 15/20/65, d. h. 15% der Kalorien kommen aus Proteinen, 20% aus Kohlenhydraten und 65% aus Fetten.

Damit es schmeckt und man nicht 2 Stunden später schon wieder Hunger hat.

Das hat auch was mit den Lebensumständen zu tun. Vor 100 Jahren konnte man nämlich nicht überall was Eßbares finden. Da war man drauf angewiesen, daß die Nahrung schon mal was länger vorhielt. Dementsprechend hatte man beim Essen dann auch Hunger. Echten Hunger kennt heute kaum jemand mehr. Die meisten Menschen essen, weil sie Appetit haben, aber keinen Hunger.

LG Sabine

GSammRa-Atö'mchxen


Das ist aber auch Essen für nach heutiger Definition Schwerarbeiter, das darf man nicht vergessen.

Die Leute brauchten auch soviel Eiweiß zur Regeneration. Und ihr Stoffwechsel lief auf hochtouren.

JDul{ia1x9


ach ja danke für die antwort

lna%dy666


für alle dies interessiert...

Hab was zum Thema gefunden:

[[http://www.alte-sonnen-apotheke.de/html/atkins-diaet.html]]

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