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Wieviel Carbs am tag und was ist diese Atkins Diaet

MKauEsmaxus


Interessanter Artikel...

...aber leider findet sich schon im ersten Absatz ein gravierender Fehler und das ändert sich in den nächsten Absätzen auch nicht...

Ein paar Beispiele:

Bei dieser Diät werden die Kohlenhydrate auf weniger als 20 Gramm am Tag beschränkt

Die Schreiber des Artikels vergessen zu erwähnen, dass dies nur in den ersten zwei Wochen so ist. Danach kann man die KH-Zufuhr soweit erhöhen, bis man gerade noch abnimmt. Je nach Person kann man dann zwischen 30 und 80g KH pro Tag zu sich nehmen.

während man jede Menge Protein und Fett essen darf, ohne irgendwelche Kalorien zu zählen.

Ja - man darf, man muß aber nicht. Atkins schreibt in seinem Buch, dass man natürlich ein wenig schneller abnimmt, wenn man ein wenig auf die Kalorien achtet. Und wer sich nach Atkins ernährt, futtert nicht ständig Eiweiß und Fett... Ich für meinen Teil kann sagen, dass sich mein Eiweß und Fettkonsum nicht so furchtbar zu meiner vorherigen Ernährung geändert hat, wie sich das manche Leute wohl vorstellen. Die größte Veränderung ist, dass ich seit Atkins kaum noch Süßigkeiten oder Tütenfraß esse.

Wenn also die Glycose-Speicher in den Muskeln und dabei auch Muskelmasse abgebaut werden, dann wird eine große Menge Wasser frei. Ergebnis: Schneller Gewichtsverlust

In der ersten Woche hat man tatsächlich einen beträchtlichen Gewichtsverlust von ca. 1-2kg. Im Regelfall stagniert dieses Gewicht dann aber für ca. 1-2 Wochen.

Um eine lebensgefährliche Dehydrierung zu vermeiden, muß also bei dieser Diät mindestens 8 Glas Wasser oder 1 1/2 - 2 Liter Wasser am Tag getrunken werden.

Was einem jeder Ernährungsberater für jede andere Ernährung auch empfiehlt.

Sie nehmen zunächst schnell ab. Aber der Abbau von stark energieverbrauchendem Muskelfleisch während der Atkins-Diät sorgt dafür, daß der Grundumsatz des Körpers sinkt.

Wer sich beim Arzt regelmäßig durchchecken läßt, wird feststellen, dass dies nicht der Fall ist.

Ich habe über mehrere Monate die Anteile an Körperwasser / -fett und Muskelmasse überprüfen lassen.

Körperwasser ging zunächst für 1-2 Wochen zurück, kehrte dann auf den Normalwert zurück. Muskelmasse hat sich NICHT verändert und Fett ist geschrumpft.

Damit und durch die große Wasserausscheidung ist vorprogrammiert, daß Sie nach Ende dieser Diät sehr schnell wieder zunehmen werden

Große Wasserausscheidungen sind wie gesagt nur in der ersten Woche zu erwarten, danach normalisiert sich der Wasserhaushalt des Körpers wieder.

Dass man am "Ende der Diät" wieder zunimmt, hat den gleichen Grund, wie bei jeder anderen Diät auch: Wenn man sich dann wieder wie vor der Diät ernährt, kommt alles zurück. Logisch.

Deswegen hat Atkins seine "Diät" ja auch als Langzeiternährung ausgelegt. Nicht als kurzfristige Diät.

12 Millionen Jahre Entwicklungsgeschichte des Menschen haben unseren Körper leider darauf programmiert, auf einseitiges, mängelbehaftetes Essen mit Sparmaßnahmen und schnellstem Anlegen von weiteren Fettpolstern nach Diätende zu reagieren.

"einseitiges, mängelbehaftetes Essen"... Ich frage mich immer, was das sein soll.

Bei Atkins kann man super ausgewogen essen. Man muß sich nur informieren.

Bei mir steht täglich über ein halbes Kilo frisches Gemüse auf dem Weg. Außerdem 1-2 Stücke Obst. Dazu fettarmes (ich mag fettiges Fleisch nämlich nicht) Fleisch / Geflügel, dann und wann Fisch. Ansonsten Vollkornbrot (eine Scheibe pro Tag), Milchprodukte, Nüsse. Was ist denn da unausgewogen ???

Das klappt aber nur, wenn durch ausreichend sportliche Betätigung dem Muskelabbau vorgebeugt wird und die Atkins-Diät nicht als Crash-Diät durchgeführt wird.

Ich für meinen Teil habe kaum Sport betrieben und meine Muskeln haben über mittlerweile fast ein Jahr überhaupt nicht gelitten.

Während dieser Diät wird aber sehr stark purinhaltige Nahrung gegessen (hohes Eiweißanteil), und das kann bei Menschen mit Stoffwechselstörungen wie z.B. zu hohen Harnsäurewerten (Gicht) krankheitsfördernd wirken

Das ist falsch. Erhöhte Harnsäurewerte hatte ich VOR Atkins. Als ich mich nämlich fett- und rückblickend eiweißarm ernährt habe. Seit Atkins sind diese Werte absolut normal.

Wie immer: Es gibt genug Artikel für und gegen Atkins. Letztendlich muß jeder für sich entscheiden, ob er seine Ernährung umstellen will/kann oder nicht. Ich für meinen Teil lasse mich noch immer in regelmäßigen Abständen beim Arzt durchchecken. Solange meine Blutwerte derart gut sind (und das ist mir wichtiger, als irgendwelche Artikel), werde ich bei Atkins bleiben.

sZabinex44


@Gamma-Atämlichen

Das ist aber auch Essen für nach heutiger Definition Schwerarbeiter, das darf man nicht vergessen.

Die Leute brauchten auch soviel Eiweiß zur Regeneration. Und ihr Stoffwechsel lief auf hochtouren.

Gerade geistig hoch beanspruchte Menschen, z. B. Manager, ernähren sich so. Das kann man immer wieder beobachten. Die können es sich nämlich nicht leisten nach dem Essen müde zu werden und dann vermeidet man stark Insulin-wirkende Speisen ganz automatisch.

Das macht auch aus anderer Sicht Sinn: Es wird doch gerade immer wieder behauptet, dass man viele Kohlenhydrate bei sportlicher Höchstleistung benötigt. Selbst Aktins publiziert auf seiner Website: Wer sehr viel Sport macht, darf mehr Kohlenhydrate essen.

Mit anderen Worten: Die Kohlenhydrate sind für die Schwerstarbeiter, die brauchen ggf. die Stulle, alle anderen kommen mit der Wurst aus. Wer sich nur noch wenig bewegt, der sollte sogar die Kohlenhydrate reduzieren, weil die sonst für zu viel Unruhe sorgen, die sich dann in Kopfschmerzen und anderem ablädt.

LG Sabine

LG Sabine

scabineq4x4


Gute Antwort MausMaus.

Man könnte noch hinzufügen: Der Artikel ist von Juni 2003 (steht jedenfalls als Aktualisierungsdatum darunter) und die großen Atkinsstudien (die z. T. von Lena67 hier auch genannt wurden) sind erst danach herausgekommen und die haben fast alles was darin behauptet wird, widerlegt.

Selbst der Atkins-Feind und LowFat-Befürworter Arne Astrup hat in seiner Metastudie zur Gewichtsabnahme gesagt:

Es ist in der Tat so: Man verliert bei Atkins in erster Linie Fett, dies wäre nach den Studien unstrittig.

Deshalb bitte bitte nocheinmal:

Publiziert nicht immer den gleichen Müll, damit provoziert man nur unnötig irgendwelche unfreundlichen Diskussionen, weil die, die sich mit dem Thema wirklich auseinandergesetzt haben und die vielleicht auch über praktische Erfahrungen verfügen, dann zu Gegenargumentationen genötigt werden.

Zu Atkins wurde - bevor irgendjemand mal eine ernsthafte Studie durchgeführt hat - so viel Mist publiziert, daß man wahrscheinlich leicht Millionen von einschlägigen Links findet, die da was gegen schreiben. Und es gibt daneben Millionen von anderen Seiten, die von diesen Millionen Links abschreiben, und alles ist ungeprüft.

Das ist übrigens das andere Problem bei dieser "Wissenschaft".

Vergleichen wir mal die These:

"Fett macht fett, tierische Eiweiße machen Gicht und übersäuern den Körper, beides zusammen führt zu Arteriosklerose, Herzinfarkt usw.. Getreideprodukte dagegen sind gesund und sollten bevorzugt gegessen werden."

mit der These: "Die Erde ist eine Scheibe."

Irgendwann hat Wolfgang Lutz das Buch "Leben ohne Brot" herausgebracht und da stand nun drin: "Die Erde ist eine Kugel." Denn im Prinzip hat er das genaue Gegenteil behauptet, was zur damaligen Zeit der Standard war. Der Standard war: Kohlenhydrate gut, Fett schlecht. Er sagte: Fett gut, Kohlenhydrate schlecht.

Und dann weist er über Seiten und Seiten nach, daß sich mit seiner Diät Morbus Crohn und Reizdarm heilen lassen, Colitis Ulcerosa gleichfalls sehr häufig besser bis geheilt wird, Diabetes sich signifikant bessert und man ggf. ohne Insulin auskommt, fast alle kritischen Blutwerte sich bessern, Harnsäure nicht steigt sondern sinkt, Cholesterin nicht steigt sondern sinkt, das Lebensgefühl sich bessert, die Schlafqualität besser wird, die Zähne nicht faulen usw..

Und um dem noch die Krone aufzusetzen, führt er ein Experiment mit Hühnern durch, die eine Gruppe wird 5 Jahre lang mit (Voll-)Körnern gefüttert und die andere relativ kohlenhydratarm und nach 5 Jahren haben die Körner-Hühner mehr Körperfett und Arteriosklerose, die anderen Hühner nicht.

Jede normale Wissenschaft hätte daraus gefolgert: Wie kann das sein? Das müssen wir überprüfen.

Nicht so die Ernährungswissenschaft. Die hat sich aufgeführt wie die Kardinäle zu Galileos Zeiten. Man hat alles ignoriert, die Autoren Lutz und Atkins wurden als Ketzer hingestellt und mit einer beispiellosen Marketing-Maschinerie wurde alles niedergemacht.

Die Resultate kann man heute überall im Netz nachlesen.

Aber noch viel schlimmer: Man hat Unmengen an Menschen damit in die Krankheit und den frühen Tod geschickt. Mancher wird sich vielleicht sogar das Leben genommen haben, weil er mit seiner Krankheit nicht klar gekommen ist. Man hat lieber einem Crohn-Patienten einen künstlichen Darmausgang verschafft, als mal für eine Sekunde innezuhalten und zu sagen:

"Es gibt da noch eine andere Alternative. Die stimmt nicht mit dem überein was ich gelernt habe. Aber es wird behauptet, daß man damit ihre Krankheit heilen kann."

LG Sabine

jxn


> Bei mir steht täglich über ein halbes Kilo frisches Gemüse auf

> dem Weg. Außerdem 1-2 Stücke Obst. Dazu fettarmes (ich mag

> fettiges Fleisch nämlich nicht) Fleisch / Geflügel, dann und wann

> Fisch. Ansonsten Vollkornbrot (eine Scheibe pro Tag),

> Milchprodukte, Nüsse. Was ist denn da unausgewogen

Nichts. Das ist eine Vollwertkost, wie sie im Buche steht (bei Schnitzer, Bruker, Leitzmann, Montignac und anderen) und für die all die genannten positiven Wirkungen schon lange bekannt sind.

Es ist nur einfach furchtbar lästig - und auch der Sache nicht dienlich - daß die Atkins Leute auf Teufel komm raus versuchen, die gesundheitlichen Verbesserungen dem generellen Verzicht auf Kohlenhydrate in die Schuhe zu schieben. Verständlich, denn sonst gäbe es ja überhaupt keinen Zusammenhang mehr mit dem Namen Atkins.

Die gesundheitlichen Wirkungen basieren auf dem Meiden raffinierter Kohlenhydrate und dem höheren Gemüse und Frischkostanteil - genau wie bei Montignac oder Glyx oder jeder anderen Ernährung, die diese Merkmale einer Vollwertkost hat - und zwar unabhängig ob mit oder ohne Vollkornprodukte.

Genauso könnte ich eine neue Diät postulieren, bei der konzentrierte Eiweiße zu meiden sind - und nebenbei, weil sich's nicht verträgt, auch raffinierte Kohlenhydrate. Das ganz nenne ich dann, klar - "The New LowProtein Diet".

Da es den Leuten mit dieser Diät besser geht, die Blutwerte sich normalisieren, Krankheiten verschwinden, ist ja klar, daß das konzentrierte Eiweiß schuld an den Krankheiten gewesen sein muß. Und natürlich würde ich jeden schräg anmachen, der mir erzählt, das läge gar nicht am Meiden des Eiweißes, sondern an etwas anderem... ;-)

sRabinNe44


Nur leider widerspricht das, was Du schreibst, ganz massiv den Kernaussagen des Buches von Lutz.

Bei dem geht es ja nicht nur wie bei Atkins & Co um Übergewichtige sondern der Mann war Internist und hatte es mit Schwerstkranken zu tun, also Leuten mit Crohn, mit Colitis Ulcerosa, mit MS, mit Hashimoto, mit Magengeschwüren, mit Morbus Cushing usw.. Zu ihm kamen Menschen, denen man einen künstlichen Darmausgang nahegelegt hatte und die sich aus verständlichen Gründen damit noch nicht abfinden wollten.

Und die Aussage in seinem Buch ist ganz klar und ich finde hervorragend begründet (setzt sich in dieser Hinsicht von jedem anderen Ernährungsbuch ab, auch von Bruker), mit unzähligen Statistiken aus seiner langjährigen Praxis: Die Verbesserung des Gesundheitszustandes korreliert mit der Reduzierung der Kohlenhydrate. Lutz geht ja sogar noch weiter: Die Art der Kohlenhydrate und die Art der Fette spielen dagegen eine untergeordnete Rolle, da ist eher die Verträglichkeit wichtiger.

Er macht in seinem ganzen Buch deutlich: Alle Kohlenhydrate werden im Darm in Zucker umgewandelt und dann ist es relativ egal, welcher Art der ist, Hauptsache wenig.

LG Sabine

l:a&dyx666


Entschuldigt mal

... ich frag ganz vorsichtig: Sind Obst und Gemüse nicht auch Kohlehydrate? Wenn nicht, was dann?

MGa5us(maxus


Grummel...

...jetzt habe ich ewig getippt und der Text ist weg....

Nochmal:

Es geht bei Atkins ja auch nicht um den generellen Verzicht auf Kohlenhydrate. Erstmal geht es darum, den heutzutage UNGESUNDEN Massenkonsum einzuschränken. Und im zweiten - gleich darauf folgenden - Schritt darum (und das schreibt Atkins ganz deutlich), von den KH aus dem ganzen industriell verpanschten Müll wegzukommen. Sprich: Keine Süßigkeiten mehr, keine Weißmehlprodukte, kein Tütenfraß. Laut Atkins sind Kohlenhydrate aus Obst und Gemüse kein Thema. Sieht man ja daran, wieviel man davon essen kann.

Auch Vollkornbrot ist ok. Vielleicht nicht in dem Ausmaß, wie von jn bzw. in seinen Links vorgeschlagen, aber über mein Vollkornbrot zum Frühstück brauche ich gar nicht nachdenken.

Klar - das haben andere Leute auch schon herausgefunden. Vielleicht sogar vor Atkins. Das ist mir aber relativ wurscht. Denn irgendwer hat´s auch erst nach ihm herausgefunden und darf trotzdem seinen Namen behalten.

Atkins "neues" Buch beinhaltet die Forschungsergebnisse aus seiner eigenen Klinik. 25 Jahre, knapp 30.000 Patienten. Das ist enorm. UND das ist weit von den 70ern entfernt.

Wer hier über Atkins mitschreiben möchte, sollte sich meiner Ansicht nach also erstmal das Buch vornehmen und darüber nachdenken, bevor hier immernoch mit "Antiquitäten" argumentiert wird. Die GIBT es nicht mehr.

s.abineG44


Nein, Obst und Gemüse sind keine Kohlenhydrate, sondern sie enthalten gewisse Mengen an Kohlenhydraten.

Mal 2 Beispiele:

1. Broccoli, 100g

3,3 g Proteine, 2,5g verwertbare KH, 3,0g Ballaststoffe, 0,2g Fett.

Dann sind noch ein paar Mineralstoffe drin und der Rest (ca. 90%) ist Wasser! Wenn Du schon eine Frage nach "ist gleich" stellst, dann müsste man sagen: Gemüse ist Wasser.

Da z. B. die Lutz-Diät 6 BE = 72 g KH erlaubt, könntest Du rein theoretisch 3kg Broccoli essen.

Deshalb zählen die meisten Menschen bei Kohlenhydrat-armen Diäten Gemüse in ihren Kohlenhydratberechnungen nicht mit: Gemüse zählt wie Fisch, Fleisch, Eier zu den Kohlenhydrat-freien Lebensmitteln.

Anders sieht es bei bestimmten stärkehaltigen Gemüsesorten aus: Kartoffeln, Erbsen, Karotten. Da muss man ggf. etwas aufpassen. Aber auch da sind die Mengen meist so gering, daß ich z. B. außer bei Kartoffeln immer den Wert 0 ansetze. Denn wer ißt schon 500 g Erbsen?

2. Orange 100g

1,0g Protein, 0,2g Fett, 8,3g KH

Hier muß man ggf. schon etwas aufpassen. Kritisch wird es bei Obstsäften. Viele Menschen trinken mal eben 1 l Orangensaft und damit nimmt man dann tatsächlich viel (zu viel ?) Zucker auf.

Aber auch beim Obst gibt es viele Obstsorten, die kaum Zucker enthalten. Beispielsweise enthält die Erdbeere nur 5,5g KH/100g.

Bei der Lutz-Diät könnte man dann fast 1,5kg Erdbeeren essen und ist immer noch im Limit.

Deshalb nochmals: Wer behauptet, daß man bei Atkins oder Lutz auf Gemüse und Obst verzichten muß, der hat sich damit noch nie beschäftigt. Der sollte sich erst einmal eine Nährwerttabelle kaufen, die bringt meist schon Klarheit.

LG Sabine

s3abi2ne44


Ach ja,

worauf man natürlich verzichten muß, ist die übliche Form des Erdbeer-Genusses: Erdbeer-Eis.

Oder die meisten Menschen kippen auf Erdbeeren erst mal ordentlich Zucker drauf, weil ihnen die sonst nicht süß genug sind.

Aber selbst bei Atkins ist es problemlos möglich, 200g Erdbeeren mit einem ganzen Becher Schlagsahne zu essen. Kann man sogar in der harten Atkins-Phase machen.

Für viele Menschen ist Obst dagegen nur ein Synonym, ordentlich Zucker zu essen. Weil Obst oft sauer ist, wird es gnadenlos gezuckert. Dabei ist die Alternative: Mit Fett abpuffern möglicherweise viel verträglicher.

LG Sabine

soabinxe44


Ach ja, und 3 kg Broccoli sind nicht nur 75g Kohlenhydrate (und damit noch im Lutz-Limit) sondern auch 100g Protein, also so viel wie in 500g Fleisch. Da dürfte manch einer schon wieder was von Übersäuerung, Eiweißschlacken usw. faseln.

Wie gesagt: Die meisten Diskussionen kommen nur deshalb zu Stande, weil keine Nährwerttabelle vorliegt.

LG Sabine

M?ausmsaus


Oooohjaaaa,

gerade im Sommer (jetzt ist´s mir zu kalt)...

250g gefrorene Erdbeeren (aus Mutters Garten), 200ml Schlagsahne dazu und das in die Küchenmaschine.... Das BESTE Eis auf der ganzen Welt.... Vielleicht noch ein halbes Löffelchen Back-Kakao und alles wird bunt....

lJadyD6>6Q6


Thanx

Stimmt ich hab mich nie so viel mit Atkins beschäftigt. Ich dachte immer das wär Blödsinn. Vielen Dank Sabine für deine Erklärung! :)^

M]issvDiva


Aprospos Verträglichkeit

Fruchtsäure auf nüchternen Magen vertragen viele Menschen auch nicht, ich gehöre dazu aber:

Mein leckerer Shake, den ich mir morgens 1-2 mal die Woche mixe, geht immer:

100 ml Milch

1 Schuß O-Saft (ich nehme immer den direkten ohne Zuckerzusatz)

1 Schuß Sahne

150 g 1,5%igen Joghurt

und eine Hand voll TK Erdbeeren ohne Zucker oder frische Erdbeeren

+ evtl. 3-4 Tropfen Süßstoff ( mache ich nur bei den Tk Früchten, die frischen sind so aromatisch genug)

Shaken und mit Strohhalm geniessen. Lecker und hält bei mir 4 Stunden vor.

P.S.: Wenn man mal ein paar Wochen auf Zucker verzichtet hat, dann isst man auch viel weniger süß bzw. schmeckt das Obst von Natur aus viel süßer.

c{onnym-dus


Früher sollen die Menschen (unbewußt) nach Atkins Philosophie gelebt haben?

Wenn in der Hungersnot auch ein Stück Butter anstatt einer normalen Mahlzeit gegessen wurde, so hat das doch nichts mit einer Ernährungsform zu tun! Wenn man richtig Hunger leidet, dann ißt man ALLES! Ganz sicher hat es sich zu dieser Zeit niemand gewünscht nur ein Stück Butter essen zu können, ein belegtes Butterbrot hätte wohl jeder bevorzugt.

In der Regel aß man Fleisch zusammen mit Beilagen wie Kartoffeln/Nudeln und Gemüse. Auch Königsbergerklopse und Scholle Finkenwerder hab ich noch nie bei einem älteren Mitglied meiner Familie ohne Kartoffeln auf dem Tisch gesehen. Und Kartoffeln sind wohl ohne Zweifel gar nicht Atkins like.

Im übrigen wurde früher viel Gemüse gegessen, weil es eben sehr günstig war. Meistens wurde es sogar noch selbst im eigenen Garten angebaut. Fleisch gab es bei Otto Normalverbraucher eher 1-2 pro Woche und dann Sonntags den guten Braten (Sonntagsbraten, daher kommt das Wort. Drückt sehr schön aus, dass es etwas besonderes war und gar nicht alltäglich!).

Nichts gegen Atkins, aber man sollte sich schon an den Tatsachen orientieren.

s~aDbiJne4x4


Nichts gegen Atkins, aber man sollte sich schon an den Tatsachen orientieren.

Na dann fangen wir mal an:

1. Kartoffeln sind sehr wohl Atkins, nur nichts für die harte Anfangsphase. Ein Gericht mit Fleisch oder Fisch, Gemüse und etwas Kartoffeln (wie z. B. beim Italiener) ist 100%ig Atkins.

2. Kartoffeln gibt es erst seit ein paar Hundert Jahren.

3. Im Mittelalter wurde nachweislich deutlich mehr Fleisch gegessen als heute, in vielen Zeiträumen ein Mehrfaches.

4. Naturvölker essen sowieso viel mehr Fleisch.

Sabine

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