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Wird man von zu viel Eis Tee Zuckerkrank?

mmaste^r0mj2k4 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich drinke viel Eistee pro Tag. Ca. 3 Liter pro Tag (Eistee von Lidl)

Meine Mutter meine ich werde davon Zuckerkrank und meine Augen würden nachlassen.

Kann das war sein ???

Antworten
sKa^binxe44


Schon seit geraumer Zeit werden in erster Linie sog. Softdrinks (gezuckerte Getränke wie Limonaden) als Auslöser der Diabeteswelle vermutet.

hmmmpf


Ich denke, dass Eistee exrem ungesund ist!

Außerdem entzieht Eistee glaube ich genau wie Cola Calcium.

Ich bin mir da aber nicht ganz sicher

l?ogiFc8x8


Ich würde mal etwas weniger eistee trinken. Du brauchst ja nicht ganz damit aufhören, aber es wird dir deine Gesundheit danken. Erstens ist in Eistee ungemein viel Zucker drinnen, das später zu Diabetes (Zucker) führen kann. Außerdem ist es ja ein "Tee", der Teein enthält. Dieses Teein ist nichts anderes als eine Säure, die deine Zähne angreift. Somit könnten sie in geraumer Zeit sehr vergilben. Außerdem entzieht - wie mein vorredner schon sagte - Eistee Calcium und die Folge davon kann Osteoporose sein. (Knochenporöse)

AMlic\exa


Eistee ist Zuckerwasser mit Aroma. Du schädigst damit deinen Körper ungemein.

Diabetes kommt nicht von zu viel Zucker, sondern von einer zu fettreichen Ernährung. Zucker kommt nicht von Zucker. Das heißt aber nicht, dass du dir jetzt keine Sorgen mehr machen brauchst. Zucker hat auch viele andere schädigende Nebenwirkungen. Der Blutzuckerspiegel steigt rasch an. Dadurch, dass wir viel Zucker im Blut haben, wird die Bauchspeicheldrüse dazu gebracht, viel Insulin zu produzieren. Dabei läuft sie auf Hochtouren, um den Zucker schnell in die Zellen zu bringen und ihn zu speichern.

Durch die hohe Ausschüttung an Insulin sinkt der Blutzuckerspiegel unter das Ausgangsniveau, das bedeutet, wir sind unterzuckert. Nun versucht der Körper, diese Unterzuckerung wieder auszugleichen. Wir bekommen Hunger und zwar meist auf Süßes. So beginnt der Kreislauf, Zucker ins Blut, Insulin läuft auf Hochtouren, Blutzucker zu niedrig und das Spielchen geht von vorne los.

Man kann dies vermeiden, indem man mehr komplexe Kohlenhydrate zu sich nimmt. Diese werden zwar auch in Zucker umgewandelt, aber dieses geschieht viel, viel langsamer. Der Vorteil: der Zuckerspiegel bleibt in etwa konstant.

advalovngo


Diabetes kommt nicht von zu viel Zucker, sondern von einer zu fettreichen Ernährung. Zucker kommt nicht von Zucker.

Kannst du das irgendwie beweisen?

Ich hab irgendwo gelesen, dass man in den USA schon seit Jahrzehnten immer weniger Fett (im Durchschnitt) zu sich nimmt, aber es immer mehr Diabetes gibt. Dagegen ist der Konsum an diesen Zuckerwässern ganz deutlich gestiegen.

Und dann hat mir jemand das so erklärt (kann falsch liegen, da ich davon nichts verstehe): Man isst oder trinkt dieses Zuckerzeugs, dann schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus, holt den Zucker aus dem Blut, worauf wie du auch schreibst der Blutzuckerspiegel sinkt, und wandelt den Zucker aus dem Blut in Fett um. Dann wird man langsam immer dicker. Irgendwann sind die Zellen so fett, dass sie nicht noch mehr Zucker zum Fettumwandeln haben wollen und sagen dem Insulin: Wir wollen dich nicht mehr. Das heißt dann angeblich Insulin-Resistenz. D. h. es ist ganz viel Insulin da, das kann aber den Blutzucker nicht mehr richtig senken. Und bums hat man Typ-2-Diabetes.

Wie gesagt, ich versteh absolut nichts davon, aber mir kommt das viel plausibler vor als deine Theorie, dass man Diabetes von Fett bekommen würde. Denn bei Fett wird doch glaube ich kaum Insulin ausgeschüttet. Und dann müssten doch die Aktins-Leute alle Diabetes bekommen. Dagegen behaupten die doch immer, das wäre gut bei Diabetes.

Avalon

Nuasypell


Und was ist, wenn man keine Zucker mehr isst? Ich meine, wenn man alles meidet, fast alles, wo Zucker enthalten ist. Bekommt man da auch Zucker?

Ich kenns so, wenn man zu fett ist, bekommt man Typ 2. Fett wird man ja, wenn man zuviel Süsses ist und eben auch fett.

j7n


@Nasyell

> Und was ist, wenn man keine Zucker mehr isst? Ich meine,

> wenn man alles meidet, fast alles, wo Zucker enthalten ist.

> Bekommt man da auch Zucker?

Das Risiko ist dann deutlich geringer. Diabetes ist eine Stoffwechselkrankheit, bei der primär der Kohlenhydratstoffwechsel gestört ist. Daran sind aber weder die Kohlenhydrate noch die Fette schuld, sondern generell Ernährungsfehler, die zu einer Unterversorgung des Stoffwechsels führen. Der Verzehr von Fabrik(!)zucker ist dabei mit eine der Hauptursachen.

> Ich kenns so, wenn man zu fett ist, bekommt man Typ 2.

Das ist nicht richtig. Übergewicht und Diabetes haben schlicht die gleichen Ursachen, daher treten sie oft gemeinsam auf. Weder ist Übergewicht die Ursache von Diabetes, noch umgekehrt. Beides sind Folgen eines durch Ernährungsfehler gestörten Stoffwechsels.

> Fett wird man ja, wenn man zuviel Süsses ist

> und eben auch fett.

Fett wird man, wenn der Stoffwechsel aufgrund der oben erwähnten Unterversorgung durch falsche Ernährung nicht mehr in der Lage ist, die Nahrung richtig zu verarbeiten. Erst dann führt jede Kalorie zuviel zu Übergewicht. Ursache ist aber nicht die Kalorie, sondern die Stoffwechselstörung.

N{asyexll


Aber Typ 1 bekommt man nicht durch Übergewicht, sondern durch Viren und so was.

jsn


@Nasyell

> Aber Typ 1 bekommt man nicht durch Übergewicht,

> sondern durch Viren und so was.

Man bekommt keinen Diabetes durch Übergewicht, auch nicht Typ 2. Übergewicht *kann* sich als weitere Folge der gemeinsamen Ursache (fehlerhafte Ernährung) entwickeln, muß es aber nicht. Wenn sich ein Übergewicht entwickelt, dann dauert das natürlich wesentlich länger als eine Störung der BSD, die sich sofort und dramatisch auswirkt.

Mit anderen Worten: Wenn die BSD nicht richtig arbeitet, dann merkt man das sofort an den dramatischen Folgen. Wenn der Fettstoffwechsel gestört ist, dann bemerkt man das erstmal nicht, sondern erst nach längerer Zeit am steigenden Gewicht. Wobei der Körper das auch einige Zeit ausgleichen kann...

N]asyTelxl


Aber wie verhindert man, das die BSD geschädigt wird? Was ist der Auslöser für eine geschädigte BSD? Wie beschädigt man sie? Fazit: Wie hält man selber die BSD fit.

a~valpongo


Ich denke heute geht es doch meist um Typ-2-Diabetes, also den dicken Diabetiker. Und da scheinen doch einige zu behaupten, dass man das von Eistee, Cola, Fanta usw. bekommen kann.

Das hab ich dazu gefunden:

[[http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=031120015]]

Avalon

aKvalozngFo


Deswegen weiß ich leider immer noch nicht, wie Alicea darauf kommt, dass Diabetes von fettreicher Ernährung kommt. Das müsste man doch auch in irgendwelchen Statistiken sehen können, also: Früher wenig Fett gegessen, keine Diabetes. Heute viel Fett gegessen: viel Diabetes.

Irgendwie sieht es aber anders aus. Meine Eltern haben als Fastfood eher Currywurst gegessen, wenn Pommes, dann mit dick Mayo drauf. Heute wird eher BigMac mit Pommes und Cola gegessen und da ist doch vergleichsweise kaum Fett drin. Scheint mir jedenfalls so. Scheinen auch die Statistiken zu bestätigen, dass heute weniger Fett gegessen wird als vor 30 Jahren.

Avalon

jxn


@Nasyell

> Wie hält man selber die BSD fit.

Indem man auf eine gesunde Ernährung achtet, die den Körper mit allem versorgt, was er benötigt. Dazu gehört ein möglichst hoher Anteil Frischkost, naturbelassene Öle und Fette, Vollkornprodukte und die Vermeidung von Fabrikzucker in jeder Form.

Natürlich kann dir niemand garantieren, daß du damit einen Diabetes zuverlässig vermeidest (es können ja in Einzelfällen auch noch andere Ursachen in Frage kommen, bspw. Schadstoffeinwirkungen) - aber eine Erkrankung wird damit ziemlich unwahrscheinlich. Gleichzeitig vermeidest du damit auch andere Krankheiten, die auf der gleichen Ursachen basieren und das sind immer drei Viertel der heute üblichen Zivilisationskrankheiten.

jxn


@avalongo

> Früher wenig Fett gegessen, keine Diabetes. Heute

> viel Fett gegessen: viel Diabetes.

Tatsächlich ist ja das Gegenteil der Fall. In den USA ist der Fettverzehr seit Jahren massiv rückläufig, aber die Diabetesfälle nehmen zu (wie auch alle anderen ernährungsbedingten Krankheiten).

Was zunimmt ist der Verzehr von stark verarbeiteten Nahrungsmitteln und damit der Verzehr der Hauptfaktoren Fabrikzucker, Fabrikfette, Auszugsmehle.

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