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Wird man von zu viel Eis Tee Zuckerkrank?

N/asyeCll


jn -> leer mal bitte deine Mailbox!

l0enqa67


Diabetes-Professor Liebermeister sagts im arte-Forum kurz und knapp (wobei man statt Coca-Cola wohl auch jeden anderen zuckerhaltigen Softdrink einsetzen könnte, also auch Eistee) :

Das echte Coca-Cola ist aber, wie amerikanische Untersuchungen festgestellt haben, eines der wirksamsten Mittel, um Übergewicht und eine vermehrte Diabetesgefährdung zu erzeugen. Die Coca-Colonisation ist weltweit zu einem massiven Gesundheitsproblem geworden, vor allem bei Menschen, wie die australischen Ureinwohner oder die Bewohner von Wüstengegenden, die vorher an eine bescheidene Nahrungszufuhr gewohnt waren. Dort steigen Fettleibigkeit und Diabetes geradezu erschreckend an.

[[http://www.arte-tv.com/static/c1/forum/forum125/index_f.html]]

viele grüße

lena

l2ena$6x7


arte, heute 15:15

wens interessiert - Diabetes- Themenabend "tödlicher Zucker" auf arte von gestern abend, wird heute 15:15 wiederholt:

[[http://www.arte-tv.com/de/woche/244,broadcastingNum=454911,day=5,week=11,year=2005.html]]

Mittwoch, 16. März 2005 um 15:15

Was uns auf den Nägeln brennt: Der tödliche Zucker

Deutschland 2005, ZDF

Mehr als vier Millionen Deutsche leiden an Diabetes. Die Zuckerkrankheit als Volkskrankheit? Die Stoffwechselerkrankung mit ihren Risiken und ihren Ursachen steht im Mittelpunkt des heutigen Themenabends.

Der Blick in die Zukunft ist düster: Hunderttausende Amputationen pro Jahr, ein Meer von Blinden und Abermillionen von Menschen, deren Leben von Insulinspritzen abhängig. Ändert sich nichts an der heutigen Situation, werden Gesundheitssysteme weltweit unter der Last der steigenden Folgekosten kollabieren. Die Rede ist von Diabetes, der Volkskrankheit Nr.1 in Europa. Zu lange von den Verantwortlichen stiefmütterlich behandelt, rückt die Epidemie endlich in das Zentrum der öffentlichen Debatten. Die Nahrungsmittelindustrie mit ihren krank machenden Produkten - allen voran den raffinierten Kohlenhydraten - ist mit Schuld an der weltweiten Katastrophe. Zuviel Zucker und Auszugsmehle haben unseren Stoffwechsel über Jahre geschädigt, so die Experten. "Wenn wir unseren Kindern nicht schnell beibringen, dass eine gute Ernährung und Bewegung existentielle Grundlage für ein gesundes Leben sind, werden wir an unserem Wohlstand früher oder später zugrunde gehen", urteilte die Internationale Vereinigung der Diabetiker. Fachleute fordern schon lange, dass Produzenten von krank machenden Softdrinks und Fast-Food-Ketten zur Verantwortung gezogen werden.

Noch gehen anhängige Verfahren gut aus für die Hersteller. Aber die Industrie stellt sich neu auf - ähnlich wie die Tabak-Industrie -, um gegen mögliche neue Anklagen gerüstet zu sein.

Jedes dritte Neugeborene wird statistisch gesehen im Laufe seines Lebens an Diabetes erkranken. Diabetes ist nicht heilbar, belastet die Betroffenen also ein Leben lang. Mittlerweile sterben weltweit mehr Menschen an den Folgen des Diabetes als an Aids. Diabetes-Verbände beklagen das mangelnde Interesse der meisten Nationen an rascher Aufklärungsarbeit auch in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen.

j>n


@Nasyell

Ups...! Danke für den Hinweis. :-)

FKrWoscOh1,969


jn

Wenn sich ein Übergewicht entwickelt, dann dauert das natürlich wesentlich länger als eine Störung der BSD, die sich sofort und dramatisch auswirkt.

Wenn (Typ 1!) Diabetes durch fehlerhafte Ernährung ausgelöst wird, wie erklärst du dann Diabeteserkrankungen, die schon bei ganz kleinen Kindern auftreten? (Ob das bereits Säuglinge betreffen kann, weiß ich nicht)

jnn


@Frosch1969

> wie erklärst du dann Diabeteserkrankungen, die schon

> bei ganz kleinen Kindern auftreten?

Genauso wie bspw. Herzinfarkte und Schlaganfälle bei Fünfjährigen, Gallensteine bei 17-jährigen, Übergewicht oder Allergien bei Säuglingen. Das Alter, in dem solche Erkrankungen auftreten sinkt leider immer weiter. Früher waren das mal 'Alterskrankheiten'...

Die Ursache liegt darin, daß wir nicht mit einem 100% neuen, intakten Stoffwechsel auf die Welt kommen, sondern einen Teil davon von unseren Müttern mitbekommen. Der Säugling teilt sich 10 Monate lang den Blutkreislauf mit seiner Mutter und adaptiert damit ihre Stoffwechselsituation. Leidet die Mutter unter einem Vitalstoffmangel dann leidet auch das ungeborene Kind darunter. Es baut zwar Reserven auf Kosten der Mutter auf, aber das geht nur zu einem gewissen Teil, denn was nicht da ist, kann nicht aufgebaut werden. Das Kind kommt also mit einem bereits vorgeschädigten Stoffwechsel zur Welt. Im Extremfall zeigt sich das dann sehr schnell in entsprechenden Krankheiten.

Deshalb ist es sehr wichtig, daß eine Frau, die schwanger werden möchte, bereits vor der Schwangerschaft auf eine möglichst gesunde, naturbelassene Ernährung achtet. Genauso wichtig ist es, daß der Säugling gestillt wird, danach eine entsprechende gesunde Ernährung erhält und nicht nicht Fertigprodukten aufgezogen wird.

aSvaloMn1go


Kleine Kinder

Die schreiben z. B. das:

[[http://www.ngz-online.de/public/article/nachrichten/wissenschaft/medizin/79725]]

@lena67: Danke für die Links.

Avalon

jxn


@avalongo

Schau an... :-)

Auch wenn ich den Begriff "programmiert" für fehl am Platz halte Das klingt so nach genetisch definiert und das ist es nicht...

N7asyexll


Ich wog als Baby 2350 Gramm und meine Twin 2250 Gramm. Da müsste ich ja auch das Risiko zu Diabetes haben, wo wie ich den Bericht gelesen habe. Jetzt wiege ich aber 73 kg bei 170 cm, seh nicht fett aus.

j-n


@Nasyell

> Ich wog als Baby 2350 Gramm und meine Twin 2250 Gramm.

> Da müsste ich ja auch das Risiko zu Diabetes haben, wo wie

> ich den Bericht gelesen habe.

Das Risiko sicher. Aber jeder Mensch hat eine andere Konstitution, deshalb wirkt sich ein und dieselbe Ursache (Unterversorgung mit Vitalstoffen) bei jedem unterschiedlich aus. Beim einen ist vor allem der Kohlenhydratstoffwechsel betroffen und es entsteht ein Diabetes, beim anderen ist es hauptsächlich der Eiweißstoffwechsel und es entsteht eine Allergie.

Wobei man das im Grunde natürlich nicht in dieser Form aufteilen darf, denn die einzelnen Stoffwechselbereiche sind ja in der Praxis sehr stark miteinander verflochten.

aLvalxongo


Bezogen sich die Aussagen nicht eh auf Einzelkinder?

Avalon

l)adxy666


Ich glaube das ist irrelevant... :-/

awval}on[go


Glaub ich nicht. Es war doch von ungenügender Versorgung von Nährstoffen im Mutterleib die Rede. Das kann dann dazu führen, dass das Kind sehr klein bleibt, also z. B. nur 2,3 kg bei der Geburt.

Zwillinge mit jeweils 2,3 kg Geburtsgewicht sind zwar auch klein, bei ihnen lag aber vielleicht keine Mangelversorgung vor, sondern die sind nur so klein weil es eben 2 sind.

Avalon

N0asy]el&l


Zwillinge können aber auch normale 3,5 kg wiegen, kenne selbst zwei Jungs die so schwer waren. Zwilling oder nicht, das ist egal, 2,3 kg ist auf jeden Fall zu wenig. Da ich selber ein Zwilling bin, interessiert mich natürlich auf alles über dieses Thema, daher habe ich ein Buch "Stickwort: Zwillinge" wo auch was mit Geburtsgewicht drinsteht. Und Forschung ist auch enthalten.

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