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Erfahrung mit ImuPro?

sae-uraxt hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle! Ich hab mal eine Frage an euch: hat vielleicht irgendeiner von euch schon mal was von ImuPro - einem Lebensmittelunverträglichkeitstest - gehört oder vielleicht sogar schon selbst gemacht? Wenn ja, hats euch was gebracht? Habt ihr Veränderungen feststellen können?

Antworten
jan


> hat vielleicht irgendeiner von euch schon mal was von

> ImuPro - einem Lebensmittelunverträglichkeitstest - gehört

Sicher. Es macht allerding wenig Sinn, viel Geld zu bezahlen, um sich viel Angst machen zu lassen. Ein Besuch in der Geisterbahn ist billiger und führt auch deutlich seltener zu Hypochondrie als diese Tests.

Mal abgesehen davon, daß jeder Test auch falsch positive und falsch negative Aussagen erzeugt, macht ein solcher Antikörpertest auch medizinisch keinen Sinn. Natürlich wird der Test Dutzende von Reaktionen zeigen, denn der gesunde Körper setzt sich ständig mit Fremdproteinen auseinander und bildet Antikörper dagegen - das muß so sein und das ist auch richtig und gut so. Das Vorhandensein derartiger Antikörper ist aber ein Zeichen eines gesunden Immunsystems. Sie als krankhaft anzusehen und dem Probanden zu raten, die entsprechenden Lebens- oder Nahrungsmittel zu meiden ist Unfug.

s_eurxat


Danke schön jn. Tja, das mit dem Geld stimmt allerdings. Leider hab ich ihn schon gemacht und das Ergebnis war schon überraschend. Ich bin auch auf Sachen allergisch, die ich eigentlich nie esse oder sogar noch nie gegessen habe. Und dieser ganze Plan ist so kompliziert (ich kan eigentlich gar nix mehr normales essen), dass ich es nie richtig durchgezogen habe und deshalb auch gar nicht sagen kann, ob es was bringt. Ich hab ihn gemacht, weil ich ja abnehmen will und es ja heißt, dass wenn man die Sachen weg lässt, auf die man "allergisch" ist, dann würde es viel leichter gehen. Aber das setzt voraus, dass man seinen ganzen TAg danach richtet. Und so Sachen wie Quinoa oder Maisbrot sind auch nich grade billig.

j$n


@seurat

> Leider hab ich ihn schon gemacht und das Ergebnis

> war schon überraschend. Ich bin auch auf Sachen allergisch,

> die ich eigentlich nie esse oder sogar noch nie gegessen habe.

Weil dein Körper irgendwann mit ähnlichen oder gleichen Proteinen konfrontiert wurde. Aber dadurch bist du natürlich nicht automatisch gegen diese Sachen allergisch. Allergie bedeutet im Grunde nur "anders reagieren". Eine Allergie hast du nur dann, wenn sich nach dem Verzehr eines Lebensmittels irgendwelche andersartigen Reaktionen zeigen - und zwar nicht in dubiosen Tests, sondern tatsächliche physische Reaktionen wie Ekzembildung, Schleimhautreizung und ähnliches.

> Ich hab ihn gemacht, weil ich ja abnehmen will

> und es ja heißt, dass wenn man die Sachen weg lässt,

> auf die man "allergisch" ist, dann würde es viel leichter

> gehen.

Erzählt das der Anbieter des Tests? Nein, das funktioniert leider nicht, auch wenn du konsequent danach leben würdest. Die einzige Folge wäre, daß du Angst vor bestimmten Lebensmitteln entwickelst und das Essen dein ganzes Leben bestimmt. Das ist alles andere als gesund...

Eine Allergie ist niemals Ursache eines Übergewichts und natürlich nimmt man auch nicht zu, wenn man Dinge verzehrt, gegen die man allergisch ist.

Beide Krankheiten - Allergie und Übergewicht (Adipositas) - haben aber die gleiche Ursache: Eine langjährige Fehlernährung mit stark verarbeiteten Nahrungsmitteln. Wobei man differenzieren muß: Nicht jedes Übergewicht ist ernährungsbedingt, - manch einer frißt sich auch aufgrund seelischer Probleme einen Panzer an...

sXeuxrat


DAnke jn, du scheinst dich ja richtig gut auszukennen. Sag mal,was würdest su mir denn raten, ernährungstechnisch, um abzunehmen. Ist die Kalorienzahl wirklich das entscheidende beim Abnehmen und hält du es für besser eher 3mal oder 5mal am Tag zu essen?

jFn


Abnehmen

Hallo seurat,

> DAnke jn, du scheinst dich ja richtig gut auszukennen.

Ein wenig, ja.. ;-)

> Sag mal, was würdest su mir denn raten, ernährungstechnisch,

> um abzunehmen.

Das hängt davon ab, ob du Übergewicht hast.

Wenn nein - wenn dein Körper also sein Normalgewicht hat und du nur weniger wiegen möchtest, weil überall steht, daß man dann erfolgreicher ist - ist es nicht möglich, das Gewicht dauerhaft zu beeinflussen, ohne den Körper zu schädigen.

Wenn ja, ist es wichtig, herauszufinden, welche Ursache das Übergewicht hat. Prinzipiell gibt es da mehrere Möglichkeiten: Ernährungsbedingt, Lebensbedingt (bspw. Eßsucht) oder als Nebenwirkung von Medikamenten (bspw. Cortison).

> Ist die Kalorienzahl wirklich das entscheidende

> beim Abnehmen

Nein, in keinem Fall.

> und hält du es für besser eher 3mal oder

> 5mal am Tag zu essen?

Wenn ein ernährungsbedingtes Übergewicht vorliegt, dann benötigt der Stoffwechsel Pausen, um das Übergewicht abbauen zu können. Es sollte dann nur dreimal am Tag gegessen werden. Zwischenmahlzeiten, auch in flüssiger Form, verhindern den Erfolg dann meist zuverlässig. Das hat aber nur Sinn, wenn gleichzeitig die Ernährungsfehler abgestellt werden, die zum Übergewicht führen.

Bitte lies dir das mal durch: [[http://www.vollwertleben.info/html/uebergewicht.html]]

Dort stehen die ganzen Hintergründe. Allerdings gilt das nur für ernährungsbedingtes Übergewicht. Gegen eine Eßsucht kann man damit natürlich nichts ausrichten, auch wenn es in jedem Fall empfehlenswert ist. Wenn du dazu Fragen hast, melde dich ruhig.

LvunMaa1


Hallo jn,

ich hätte gerne mal gewusst wo her du dein Wissen über Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien und diesen Tests hast? Bist du ein Arzt? Ich beschäftige mich jetzt über mehr als 2 Jahren mit diesen Thema. Übergewicht oder eine Gewichtszunahme kann schon daher kommen das man Lebensmittel zu sich nimmt auf die man unverträglich reagiert. Es sind Ödembildungen die durch wasseranziehende IgG-Antikörperkomplexe ausgelöst werden. Diese veursachen eine erhöhte Wassereinlagerung im Gewebe.

Gruss

L"unxa1


Hallo seurat,

aus welchen Grund hast du diesen Test gemacht? Ging es dir da nur ums Abnehmen oder hast du Beschwerden wie Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Kraftlosigkeit und und und die auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hinweisen?

Gruss

s|euraxt


Hallo Luna1:

ich habe den Test aus mehreren Gründen gemacht. Das Gewicht war sicherlich ein Hauptfaktor. Aber ich habe noch Neurodermitis, Verstopfung und Migräne (wobei das zur Zeit Gott sei dank eher selten ist) und nornale Kopfschmerzen. Hast du denn diesen Test auch gemacht? Was mich daran stört ist, dass es ziehmlich kompliziert ist und man es nicht ohne weiteres in den normalen Tagesablauf übernehmen kann. Deswegen habe ich es auch noch nicht wirklich lange ausprobiert, so dass ich sagen könnte, es bringrt was. Hast du damit Erfahrung?

jln


@Luna1

> Bist du ein Arzt?

Nein.

> Ich beschäftige mich jetzt über mehr als 2 Jahren mit

> diesen Thema.

Ich seit über sieben Jahren... Und nun? ;-)

> Es sind Ödembildungen die durch wasseranziehende

> IgG-Antikörperkomplexe ausgelöst werden. Diese

> veursachen eine erhöhte Wassereinlagerung im Gewebe.

Die Theorie ist mir neu. Wo finde ich denn nähere Informationen darüber?

Unabhängig davon: Selbst wenn das ein Faktor wäre, der das Gewicht erhöht, ist der Ansatz, dem Übergewicht mit einem Allergietest zuleibe zu rücken unsinnig. Der Test führt lediglich zu der Empfehlung bestimmte Nahrungsmittel zu meiden und das ist nicht zielführend, denn weder die Allergie noch das Übergewicht werden durch den Verzehr der angeblich unverträglichen Lebensmittel verursacht, sondern durch den langjährigen Verzehr stark verarbeiteter Nahrungsmittel und die daraus resultierende Stoffwechselstörung. Wenn der Test nun zufällig zur Folge hat, daß diese stark verarbeiteten Nahrungsmittel gemieden werden, dann kann natürlich auch das Gewicht sinken, denn die Ursache des Übergewichts wurde beseitigt. Es wäre aber natürlich falsch, daraus zu schließen, daß es die Unverträglichkeit war, die das Übergewicht verursachte.

Lyunas1


Hallo jn,

aus welchen Grund beschäftigst du dich seit 7 Jahren damit?

Leidest du selber unter Unverträglichkeiten?

Bei mir ist der hauptsächliche Grund um eventuell so ein Test zu machen nicht die Gewichtsabnahme die ist 2 rangig sondern viel mehr die Beschwerden zu minimieren die mein Leben seit über 3 Jahren fast unerträglich machen.

>sondern durch den langjährigen Verzehr stark verarbeiteter Nahrungsmittel. Sorry, das verstehe ich leider nicht! Was verstehst du unter stark verarbeitete Nahrungsmittel?

gruss

LJuna1


Hallo Seurat,

ich habe diesen Test noch nicht gemacht aus finanziellen Gründen... ist ja nicht gerade sehr günstig. Ich beschäftige mich auch schon eine Weile damit und man liest und hört immer wieder unterschiedliche Meinungen über diese Tests. Ich habe leider sehr starke Beschwerden die mein Leben sehr einschränken. Ich weis schon das ich auf Milchprodukte, Weizen, Dinkel, Zucker, Steinobst usw. reagiere aber es sind noch mehr Nahrungsmittel die ich nicht weis da die Symtome einer Unverträglichkeit innerhalb von 3 Tagen auftretten können. Leider sind zu den Beschwerden auch eine starke Gewichtszunahme dazu gekommen obwohl ich mich sehr gesund ernähre (schon immer) und viel Sport mache.

Vielleicht bringst du doch noch die Motivation auf und lebst eine Weil nach den Plan .... ich weis das es schwer ist aber man gewöhnt sich dran.

Gruss

j-n


@Luna1

> aus welchen Grund beschäftigst du dich seit 7 Jahren damit?

> Leidest du selber unter Unverträglichkeiten?

Nein - oder vielmehr nicht mehr. Vor sieben Jahren habe ich meine Ernährung auf eine Vollwertkost umgestellt, wußte damals aber noch nichts über die Zusammenhänge mit diversen Krankheiten. Ich wog damals rund 120 Kilo, hatte seit 30 Jahren eine Allergie, die immer mehr in Asthma überging und litt mehrmals die Woche unter Sodbrennen. Nach der Umstellung war das Sodbrennen in wenigen Tagen verschwunden, das Übergewicht verschwand innerhalb von ein bis zwei Jahren, die Allergie wurde mit jedem Jahr besser und war nach drei Jahren komplett verschwunden.

Das war der Auslöser, mich mit dem Thema intensiv zu beschäftigen, denn wenn Krankheiten, die gemeinhin als unheilbar gelten, durch eine simple Ernährungsumstellung verschwinden, dann muß es dafür einen guten Grund geben.

>> sondern durch den langjährigen Verzehr stark

>> verarbeiteter Nahrungsmittel.

> Sorry, das verstehe ich leider nicht! Was verstehst du

> unter stark verarbeitete Nahrungsmittel?

Da muß ich ein wenig ausholen: In unserem Körper laufen ständig hochkomplexe Stoffwechselprozesse ab wie in einer chemischen Fabrik. Wir benötigen über die Nahrung nicht nur die Grundnährstoffe wie Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette, sondern auch sog. Vitalstoffe wie Vitamine, Enzyme, Mineralien, Farb-, Faser- und Aromastoffe. Ohne diese Vitalstoffe kann die Nahrung nicht richtig verarbeitet werden - genauso wie ein Bäcker kein richtiges Brot backen kann, wenn ihm eine Zutat fehlt.

Nun sind diese Vitalstoffe sehr empfindlich gegenüber Hitze, Licht, Sauerstoff, Druck, usw. so daß sie bei der industriellen Produktion von Nahrungsmitteln je nachdem geschädigt oder völlig zerstört werden. Stark verarbeitete Nahrungsmittel enthalten daher zwar die Nährstoffe aber nicht mehr die zur Verarbeitung dieser Nährstoffe nötigen Vitalstoffe. Es kommt dann zu Mangelzuständen und da der Stoffwechsel ohne diese Vitalstoffe nicht mehr richtig arbeiten kann, kommt es im Lauf der Zeit zu Stoffwechselstörungen, die sich dann nach außen hin in unterschiedlichen Symptomen zeigen, wie bspw. Übergewicht, Allergien, Neurodermitis oder Verstopfung - um nur ein paar zu nennen.

Diese Krankheiten sind also tatsächlich die Folge einer Stoffwechselstörung, die wiederum die Folge eines langjährigen Verzehrs stark verarbeiteter Nahrungsmittel ist.

Der sinnvolle Weg, diese Krankheiten zu behandeln, ist daher, die Ursache abzustellen - man muß die Ernährung ändern. Und zwar so, daß sie statt stark verarbeiteter Fabriknahrungsmittel möglichst viele naturbelassene Lebensmittel enthält. Diese Tabelle liefert einen guten Überblick:

[[http://www.vollwertleben.info/html/kollath-tabelle.html]]

Um gesund zu bleiben (oder zu werden) müssen wir uns möglichst weit links orientieren. Leider befinden wir uns heute in der Regel ganz rechts...

jxn


@Seurat

Hallo Seurat,

> Aber ich habe noch Neurodermitis, Verstopfung und Migräne

> (wobei das zur Zeit Gott sei dank eher selten ist) und nornale

> Kopfschmerzen.

Alle diese Krankheiten sind ernährungsbedingt, allerdings gibt es speziell bei Migräne eine spannungsbedingte (psychische) Komponente. Die Verstopfung ist bei entsprechender Ernährungsumstellung in wenigen Tagen heilbar. Die Neurodermitis ist wie alle Allergie recht hartnäckig, vor allem wenn sie schon länger besteht, aber auch sie ist gut behandelbar.

Mit einer entsprechenden Ernährungsumstellung sollte sich das alles deutlich bessern lassen. Das ist nicht der bequemste Weg, aber der sinnvollste.

LQunax1


Hallo jn,

also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe sind verarbeitete Nahrungsmittel alle Lebensmittel die z.B. durch Chemischezusätze haltbarer gemacht werden, Fertiggerichte, fast alle Wurstsorten usw.?

Ich glaube das ich mich sehr gut ernähre und das schon eine Ewigkeit also keine Fertiggerichte, viel frisches Gemüse, nur Volkornprodukte usw. aber trotzdem geht es mir schlecht :-(. Okay, ich esse natürlich auch mal ein Stück Wurst die natürlich Zusätze hat aber ich glaube nicht das diese kleine Menge etwas aus macht.

Gruss

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