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Melone, gesund oder ungesund?

s2adixra hat die Diskussion gestartet


Heeey Leute!

Ich hab ne Frage.. in meinem Ernährungsbuch steht, dass man die Finger von Melone lassen soll, weil die total viel Zucker hat .. Sei es Wasser,- Zucker,- oder Honigmelone .. man solls lassen! ..

Jetzt guck ich grad Pro7 .. und da sagt so ne Ernährungsberatungsfrau (mir is grad ka besseres Wort aufgefallen! *g*) dass man so viel Melone essen kann wie man will, weils zu 90% aus Wasser besteht! ..

Also was denn nu? .. =) ..

Antworten
EMrdvbee:r}e8x2


Würde mich auch interessieren:

Nur so von den Kalorien:

Honigmelone: 100g 25kcal

Wassermelone: 100g 12kcal

Vergleich:

Apfel 100g 49kcal

Erdbeeren 100g 33kcal

Aber im Prinzip könnts mir eh egal sein, weil ich leider keine Melonen vertrage :°(

sCadirxa


also..

.. ich lieeebe melonen .. hab aber heuer noch keine einzige gegessen, weil ja eben in dem buch steht, dass mans lassen soll .. dabei wärn die soo super gegen durst und hunger, besonders bei der hitze =) ..

Jo die Frau im TV meinte auch, ne Melone hätte kaum Kalorien und kann man ruhig Abends neben dem Fernsehen essen, bevor man aus Langeweile irgendwas andres in sich hineinstopft.. hm, was stimmt nu? *g*

EJisxbär


nur weil etwas einen nährwert hat, ist es doch nicht gleich ungesund.. gesundheit hat sich zum unwort entwickelt :-|

E7rdbeexre82


Ich würde sagen, gesünder als Chips zum Fernsehen sind sie auf jeden Fall... und SO ungesund können sie nicht sein. Wenns dir schmeckt und dich erfrischt, dann iss sie.

Ich liebe Melonen auch, kann sie aber nicht mehr essen. Die letzten Male ist meine Speiseröhre richtig zugeschwollen, hatte schon Angst zu ersticken (mit einem Eis gings dann wieder) - und danach bekomm ich totale Magenschmerzen. Naja, ich ess stattdessen Erdbeeren und Nektarinen.

sfadiXrxa


GLYX ..

.. Ernährungsbuch "Fatburner - so einfach schmilzt das Fett weg" ..

da steht.. : "Ein hoher GLYX macht dick" .. also i erklär mal kurz was das is. .

DER GLYX besagt, wie stark ein Lebensmittel den Blutzucker erhöht. Gute Kohlenhydrate haben einen niedrigen GLYX, sie halten lange satt, der Fatburner Glukagon kann sein gutes Werk verrichten. Schlechte Kohlenhydrate haben einen hohen Glyx, sie locken viel vom Dickmacher Insulin ins Blut, machen Heißhunger auf Süßes und horten Fett in den Fettzellen.

Da gibts so ne Skala .. von 1 - 100 .. und Nahrungsmittel mit einem GLYX von über 50 sind schlecht ..

Tja, Wassermelone hat einen GLYX von 70 .. Honigmelone von 60 ..

Was sagt ihr dazu?

t7umwalxu


Melonen ungesund? So ein Unsinn.

Melonen sind gesund.

Wenn man Melonen isst, sollte man nichts anderes dazu essen, also

immer für sich alleine. Sie verdauen von allen Nahrungsmitteln

am schnellsten und wenn man was anderes dazu isst trifft D-Zug auf

Bummelzug. Wenn mit anderem Obst dann Melonen immer zuerst.

Melonen sind reich an Kalium und sind harntreibend also gut bei

Nierenstörungen.

LYuc,y


also wenn sogar MELONEN uingesund sein sollen... was will man denn dann bitte noch essen ??? ? nur noch grünen salat (natürlich unangemacht) oder was? also echt..

R7eq]uiexm


!!! Gesund ist alles - in Massen - was schmeckt !!!

s,adixra


na dann..

.. werd ich mir heut abend gleich mal ne wassermelone gönnen =)

jAn


@Requiem

> !!! Gesund ist alles - in Massen - was schmeckt !!!

Das ist leider nicht richtig.

Nur weil man von etwas nicht gleich sterbenskrank umfällt, ist es noch nichts gesund. Die Folgen des Verzehrs von Fabrikzucker und Auszugsmehlen treten erst nach Jahrzehnten in Erscheinung - und es wird keiner leugnen, daß ein Stück Kuchen durchaus schmeckt...

RXequ&iem


@ jn

für mich gehört die Psyche halt mit zur Gesundheit!

Wenn man Lust auf ein Stück Kuchen hat (der in den meisten Bäckereien halt leider Gottes nun mal mit Fabrikzucker und Auszugsmehl gebacken wird, und ihn selber backen nicht jedermans Sache ist), soll man es sich gönnen! Das tut der Seele gut.

Das weisst Du, und das weiss ich. Von "Körnchenpickerei" halt ich nichts mehr. Das kann nämlich KRANK machen!

Als Essgestörte red ich aus Erfahrung.

j3n


@Requiem

> für mich gehört die Psyche halt mit zur Gesundheit!

Für mich ebenfalls.

> Wenn man Lust auf ein Stück Kuchen hat [..]

> soll man es sich gönnen! Das tut der Seele gut.

Und sorgt auf Dauer für so nette Krankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt und Gallensteine... Die Empfehlung klingt für mich genauso wie "Wenn man Lust auf ein bisserl Herorin hat, dann soll man es sich ruhig gönnen. Das tut der Seele gut". Ich wähle bewußt diesen drastischen Vergleich, denn in beiden Fällen geht es um einen suchtauslösenden Stoff, der bei ständigem Konsum den Körper schädigt. Der Unterschied besteht lediglich darin, daß das eine gesellschaftlich akzeptiert ist und das andere nicht. Und darin, daß die Folgen des Drogenkonsums uns seltener vor Augen geführt werden als die Folgen der zivilisatorischen Ernährung, an die wir uns ja mittlerweile gewöhnt haben und für die wir offenbar gerne Milliarden bezahlen. Zumal das ja Arbeitsplätze sichert - unter anderem deinen und meinen...

> Das weisst Du, und das weiss ich.

Ich weiß, daß es Prioritäten gibt. Wenn du die Priorität auf die Psyche legst und sagst "Eßt was ihr wollt, denn Einschränkungen führen zu psychischen Problemen", dann ist das ok, aber dann muß man auch bereit sein, die Konsequenzen zu tragen.

Es geht nicht darum, den Leuten, das Essen zu verbieten oder ihnen Dinge madig zu machen, die sie gerne essen. Es geht darum, den Leuten klarzumachen, welche Ursachen ernährungsbedingte Krankheiten haben, welche Folgen der Konsum von Fabrikzucker und Auzugsmehlen hat und sie dann(!) entscheiden zu lassen.

> Von "Körnchenpickerei" halt ich nichts mehr. Das kann

> nämlich KRANK machen!

Das mag wohl sein. Aber wenn du dabei alles andere ignorierst, läufst du zwangsläufig in Gefahr, den Teufel mit Beelzebub auszutreiben. "Raus aus der Eßstörung, rein in den Herzinfarkt" könnte man sagen.

> Als Essgestörte red ich aus Erfahrung.

Als ehemals übergewichtiger Allergiker mit Sodbrennen rede ich ebenfalls aus Erfahrung. Wir kommen nur von verschiedenen Seiten... ;-)

A4nonyxma1


Gibt es für Euch denn keinen Mittelweg ???

Natürlich ist es nicht gesund, wenn ich vorwiegend von Kuchen, Schokolade und was weiß ich lebe, auch wenn es meiner "Psyche" noch so gut tut....

Aber wenn ich mich grundsätzlich gesund und vollwertig ernähre, dann bekomme ich auch nicht gleich sämtliche Zivilisationskrankheiten, wenn ich mir ab und zu mal einen Kuchen oder so gönne. Wobei mir mit meinen Allergien da eh nur das Reformhaus oder der Bioladen bleibt, und da sind ja auch die Kuchen aus Vollkorn und meist mit Honig gesüßt...

Ich habe selber in der Vergangenheit, u.a. auf Grund von Reflux- und Magenproblemen und Allergien jahrelang sämtliche "Extreme" durchprobiert, und verschwunden sind meine Probleme damit auch nicht. Und ich habe in meinem Verwandtenkreis zahlreiche Allergiker (z.T. starke), die auch alles ausprobiert haben, und am Ende nach lauter "Verboten" z.T. völlig resigniert haben und jetzt nach dem Motto leben, dass eh alles nichts hilft und sie dann ja gleich wieder essen können, was sie wollen (und z.T. sogar noch ungesünder leben als zuvor....).

Wobei auch ich durchaus sagen muss, dass es mir mit einer weitgehenden Vollwert-Ernährung tatsächlich am besten geht, aber von irgendwelchen kategorischen "Verboten" halte ich auch nichts (natürlich von den Sachen, gegen die ich allergisch bin, abgesehen). Und auch ich muss sagen, dass ich weder die Zeit (noch die Lust) habe, den ganzen Tag in der Küche beim Kochen/Backen zu verbringen.

RNequxixem


Ich finde meine Einstellung zu diesem Thema IST der Mittelweg. Ich halt ja auch nichts von Fastfood etc. und kann es nur gut heissen, sich einigermassen gesund und ausgewogen zu ernähren. Wenn man auf den Körper hört - was heute leider immer mehr Leute verlernen - isst man dann, wenn man hungrig ist und hört wieder auf, bei Sättigung. Dieses Gefühl, zusammen mit einigermassen ausgewogener Ernährung, wird man keinesfalls dick. (Ausgenommen natürlich körperliche Krankheiten die zu verlangsamtem Stoffwechsel führen, ebenfalls medikamentöse Nebenwirkungen etc.) Natürlich trägt die Ernährung viel zu unserer Gesundheit bei, wobei es aber illusorisch ist, alles auf sie abzuschieben.

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