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Vitaminschock

tTutti_]fruxtti hat die Diskussion gestartet


Gibt es so etwas wie einen Vitaminschock eigentlich? Ist das rein theoretisch möglich?

Antworten
SJulitxi


Ich hab nur mal gehört von einem Arzt, wenn man zuviel Vitamin aufnimmt; scheidet das unser Körper wieder (im urin) aus.

SLultfi


@an alle andere zuvor (vor dem 8.09.)Betriebsunterbrechung

Danke, ich hatte heute Mittag Zeit, die anderen Meinungen zu lesen.

Natürlich rate ich auch ab, zuviel Vitaminpräparate zu nehmen;

da diese nur in geringeren Maßen genohmen werden sollten, hab' ich auch schon mal vom Fach gehört.

LG Sulti

jxn


@sulti

> Ich hab nur mal gehört von einem Arzt, wenn man zuviel

> Vitamin aufnimmt; scheidet das unser Körper wieder

> (im urin) aus.

Das trifft nur für wasserlösliche Vitamine zu. Bei fettlöslichen Vitaminen (ADEK) kann es sehr schnell zu Überdosierungen kommen, die dann auch Störungen und Krankheiten zur Folge haben.

Es macht generell keinen Sinn, isolierte Vitamine zu sich zu nehmen, da sie immer in Verbindung mit Nahrung benötigt werden und sowohl in Menge als auch im Verhältnis untereinander zur Nahrung passen müssen. Eine vitalstoffreiche Nahrung ist daher in jedem Fall besser als minderwertige Nahrung und künstliche Vitamine.

tsuttic_fruttxi


@ jn

Das trifft nur für wasserlösliche Vitamine zu. Bei fettlöslichen Vitaminen (ADEK) kann es sehr schnell zu Überdosierungen kommen, die dann auch Störungen und Krankheiten zur Folge haben.

Merkt man solch eine Überdosierung? Welche Störungen und Krankeiten können die Folge sein?

j}n


> Merkt man solch eine Überdosierung?

Nur an den Folgen. Der Stoffwechsel selbst kennt ja keinen Schmerz...

> Welche Störungen und Krankeiten können die Folge sein?

Da müsste ich auch erstmal nachschlagen. Aus dem Stehgreif fällt mir nur ein, daß zuviel Vitamin D zu Kalziumablagerungen in den Organen führt. Zuviel Vitamin A (Retinol) und E wird afair mit Krebs in Verbindung gebracht.

Lteni77x66


Mineralien?

Hallo,

ich glaube es gibt keinen Vitaminschock, aber sowas wie ein Mineralienschock? Wenn man zuviel Magnesium zum Beispiel zu sich nimmt?

Gr. Leni

SBulti


@jn

Hallo, ja Du würst schon recht haben :)^

Ich hab ja auch nur das"geschrieben, was ich bisher wußte, ...danke für die Aufklärung!!!

Jetzt hab ich zugelernt

t"u`ttiC_fruxtti


Wie wirkt sich dann ein Mineralstoffschock aus? Solls denn sowas geben? Zuviel Magnesium und ich verkalke?! Wirkt sich ja nicht von heute auf morgen aus, sondern eher im Laufe der Zeit, also auch nichts plötzliches?!

jzn


> Zuviel Magnesium und ich verkalke?!

Normalerweise schützt sich der Körper selbst mit Erbrechen und Durchfall vor zu viel Magnesium. Allerdings kann es bspw. bei Behandlungen mit Magnesiumsulfat oder bei Nierenfunktionssörungen zu Vergiftungserscheinungen kommen, die sich dann in Müdigkeit, einem Absinken des Blutdrucks, Brachykardie und im schlimmsten Fall einer Atemlähmung äußern können.

t0uttRi_^frutti


@ jn

Weißt du zufällig auch was bei zu viel zugeführtem Eisen die Folgen/Folgeschäden sein können?

jxn


> Weißt du zufällig auch was bei zu viel zugeführtem Eisen

> die Folgen/Folgeschäden sein können?

Normalerweise wird eine überhöhte Eisenaufnahme bei normaler Ernährung durch diverse Schutzmechanismen des Organismus verhindert. Es gibt aber Krankheiten, bei denen diese Schutzmechanismen nicht nicht ausreichen, bspw. bei der Hämochromatose. Die typischen Folgen sind Herzinsuffizienz, Leberzirrhose, Diabetes, Schäden an inneren Drüsen und ein höheres Herzinfarktrisiko

tfutti_:fruttxi


Danke, jn.

Wie siehts bei einer Therapie mit Eisen (Eisensulfat) aus, die aufgrund niedriger Eisen und zu niedriger Ferretinwerte hin, angeordnet wird?

sfOuL


Da oben stand was mit Nierenfunktionsstörungen.

Mein Arzt stellte letzt fest, dass meine Nierenwerte nicht ganz in Ordnung sind. Bedeutet das nun für mich, dass ich nicht zu viele Vitamine zu mir nehmen darf? ???

j9n


@tutti_frutti

> Wie siehts bei einer Therapie mit Eisen (Eisensulfat) aus, die

> aufgrund niedriger Eisen und zu niedriger Ferretinwerte hin,

> angeordnet wird?

Ohne die Therapie in Frage stellen zu wollen, sollte man sich überlegen, ob die niedrigen Werte tatsächlich durch eine Unterversorgung mit Eisen verursacht werden oder ob nicht eine Eisenverwertungsstörung (aufgrund fehlender anderer Stoffe) dahintersteckt - oder eine noch nicht entdeckte Krankheit.

Die Lösung nach dem Prinzip "Zuwenig Eisen im Blut, also müssen wir nachfüllen" ist in den meisten Fällen doch zu einfach gedacht, denn hinter einem Wert, der plötzlich absinkt und dauerhaft zu niedrig bleibt, müssen Ursachen stecken und die muß der Arzt abklären.

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