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Vollwertkost

jxn


@tiwi25

Einfrieren ist die schonendste Methode der Konservierung, die es gibt. Vitalstoffverluste treten dabei so gut wie nicht auf, die gibt es eher, weil die Speisen dann zweimal erhitzt werden.

Gegen eingefrorene Früchte spricht überhaupt nichts, das einzige Problem damit ist, daß sie nach dem Auftauen matschig sind, weil die Eiskristalle die Zellwände zerstören. Wenn du sowieso Marmelade daraus kochst, spielt das keine Rolle.

Allerdings würde ich gerade bei eingefrorenen Früchten nie eine Marmelade kochen. Man kann die Früchte doch wunderbar portionsweise entnehmen, auftauen und mit etwas Honig und Gewürzen zu wunderbaren rohen Marmeladen verarbeiten. Mit einem Pürierstab geht das ganz flott.. :-)

t[iwix25


Ich koch die Marmelade ja auch nicht ;-)

In diesem Thread wurde schon mal das Rezept für rohe Marmelade gepostet. Das hab ich gleich ausprobiert und die schmeckt mir sogar noch besser als gekochte Marmelade mit Zucker. Allerdings hat das mit dem gelieren mit Agar Agar nicht so richtig geklappt, das muss ich wohl noch üben :-) Aber man kann auch die dünnflüssige Marmelade aufs Brot schmieren, am Geschmack ändert sich wohl nichts.

p6acific+_oceaxn


Ist Carobpulver vollwertig? Hab es heute im Bioladen gesehen, müßte es eigentlich sein, da es nur getrocknete Schoten des Johannisbrotbaumes sind. Wer hat es schon probiert, schmeckt das gut? Soll ja angeblich wie Karamel sein.

NOch ne Frage, ich hab doch schon mal Polenta angesprochen. Im Bioladen gibt es doch auch welche aus vollem Korn. Ist das jetzt trotzdem wieder vorbehandelt? Ich hatte auch schon Dinkelgrieß geholt, der war nur 3 Monate haltbar, also müßte er doch vollwertig gewesen sein. Ich weiß, bei der Grießherstellung werden etwa 30% der Randschichten ausgesiebt, aber dann sind ja trotzdem noch 70% drin, ist doch gar nicht so schlecht und gelegentlich ein Grießbrei oder Grießpudding ist doch auch mal lecker. Jedenfalls dürfte das doch mit dem Polentagrieß dasselbe sein oder nicht?

Übrigens hat heute mein Sauerteig so richtig losgelegt. Die ersten Tage war er ja etwas träge und hat nur wenig Aktivität gezeigt, aber heute hat er sich zu einem munteren Kerlchen entwickelt :-D, da kann es ja morgen ans Backen gehen. Bin ja mal gespannt, ob es was wird oder ich mir an dem Brot die Zähne ausbeiße. Nach umfangreicher Recherche hab ich mich dazu entschlossen, das Brot in einer Form zu backen und den Teig lieber etwas flüssiger zu lassen, dann soll es saftiger bleiben und nicht so ne harte Kruste kriegen.

j=n


@pacific_ocean

> Ist Carobpulver vollwertig?

Das hängt von der Herstellung ab. Die Trocknung findet ja oft bei hohen Temperaturen statt. Im Grunde spielt das aber keine Rolle, man verwendet das ja nur in sehr geringen Mengen, genau wie Kakao.

> Wer hat es schon probiert, schmeckt das gut?

> Soll ja angeblich wie Karamel sein.

Naja, sehr entfernt. Es hat schon seinen eigenen Geschmack, der sich schlecht beschreiben läßt. Aber schlecht schmeckt es nicht.

> NOch ne Frage, ich hab doch schon mal Polenta angesprochen.

> Im Bioladen gibt es doch auch welche aus vollem Korn.

> Ist das jetzt trotzdem wieder vorbehandelt?

Vermutlich. Der Maiskeim enthält ja Öl - entweder er wurde entfernt, was unwahrscheinlich ist, oder durch Hitze konserviert. Ansonsten dürfte er nur ein Haltbarkeitsdatum von einigen Wochen haben.

> Ich hatte auch schon Dinkelgrieß geholt, der war nur 3

> Monate haltbar, also müßte er doch vollwertig gewesen sein.

'Vollwertig' ist eigentlich keine brauchbare Einteilung für die Qualität von Nahrungsmitteln. Wichtig ist ja, wie naturbelassen bzw. wie stark verarbeitet ein Produkt ist (siehe Kollath Tabelle). Bei drei Monaten Haltbarkeit könnte das noch ein unerhitzter Dinkelgrieß sein, aber da müsste man mal beim Hersteller nachfragen.

> Ich weiß, bei der Grießherstellung werden etwa 30% der

> Randschichten ausgesiebt, aber dann sind ja trotzdem noch

> 70% drin, ist doch gar nicht so schlecht und gelegentlich ein

> Grießbrei oder Grießpudding ist doch auch mal lecker.

Bringt einen sicher nicht um... ;-)

> Jedenfalls dürfte das doch mit dem Polentagrieß dasselbe

> sein oder nicht?

Ich denke schon. Wenn man sich ansonsten gesund ernährt, macht das nichts. Allerdings würde ich mich nicht regelmäßig von solchen vorverarbeiteten Produkten ernähren. Da mache ich den Grieß lieber selbst, dann kann ich die ausgesiebte Kleine an anderer Stelle verwenden...

> Übrigens hat heute mein Sauerteig so richtig losgelegt.

> Die ersten Tage war er ja etwas träge und hat nur wenig

> Aktivität gezeigt,

Ja, das dauert am Anfang ein wenig, bis genügend Mikroorganismen beisammen sind.

> aber heute hat er sich zu einem munteren Kerlchen entwickelt,

> da kann es ja morgen ans Backen gehen. Bin ja mal gespannt,

> ob es was wird oder ich mir an dem Brot die Zähne ausbeiße.

Wichtig dabei ist, dem Teig genug Zeit zum Gehen zu lassen und dabei eine konstante Temperatur einzuhalten. Also den Vorteig am besten in eine Schüssel, die in eine verschlossene Tüte, das ganze in den Backofen und eine 25W Lampe dazu stellen. Das gibt dann etwa 32 Grad und dabei fühlt sich der Sauerteig pudelwohl... :-)

> Nach umfangreicher Recherche hab ich mich dazu entschlossen,

> das Brot in einer Form zu backen

Das ist am Anfang sicher besser. Wenn es dann klappt, ist ein freigeschobenes Brot auch was feines - vor allem muß man keine Form saubermachen... ;-)

> und den Teig lieber etwas flüssiger zu lassen, dann soll es

> saftiger bleiben und nicht so ne harte Kruste kriegen.

Nach welchem Rezept machst du das denn?

pgacWifi&c_o\cean


Ich probiere erst mal nach dem Rezept wie es bei Bruker drin steht auf der letzten Seite von den Rezeptteilen, aber mit bißcher mehr Wasser. Wenn das klappt probiere ich mal ein festeres Brot. Da hab ich ein Rezept von der Muckelbiene bekommen, ich verrat das jetzt mal nicht, weil ich nicht weiß, ob sie das möchte (muckelbiene, wenn du nix dagegen hast, dann melde dich mal). Das Brot ist aber fester, also ohne Form, das probiere ich beim nächsten oder übernächsten mal, wenn ich schon mehr Übung habe. Im Moment geht mein Teig gerade noch schön auf. Später wird dann gebacken. Ich schreib Euch wies geworden ist.

Will irgendwann auch Knoblauch- oder Zwiebelbrot probieren, bratet ihr Eure Zwiebeln dazu vorher an?

m.u"ckelbiexne


@pacific_ocean

kein problem, das rezept ist kein "altes familiengeheimnis" ;-)

kannst du ruhig weitergeben.

dann essen vielleicht grad noch mehr leute vollkornbrot :)^

ps: mail ist in arbeit ;-D

mb

pHacif?ic_Eoceaxn


Also zu meinem Brot:

Vor dem Backen: Der Teig ist super toll aufgegangen. Das mit der Wärme habe ich anders gelöst, nämlich mit einem Heizkissen. Ich bin doch so ne Frostbeule (obwohl ich es diesen Herbst noch nicht gebraucht habe, was aber an dem schönen Wetter liegt, welches aber heute wohl entgültig umgeschlagen ist). Jedenfalls hab ich mir gedacht, dass das auch für den Teig geeignet sein könnte. Auf der höchsten Stufe hat es laut Ediket28 Watt, ich hab es auf die erste gestellt und noch ein T-Shirt auf die Schüssel gelegt. Das ist dem Teig super bekommen (tja wir Kälteempfindlichen verstehen uns ;-D). Zum Glück hatte ich die Schüssel fest mit Frischhaltefolie abgedeckt, der Teig wäre sonst rausgequollen, so war nur die Folie aufgebläht. Hätte ich gar nicht gedacht, hab schon extra ne Form genommen, wo der Teig noch doppelt so viel Platz hatte. Der Teig roch auch richtig gut, ähnlich wie Hefe.

Das Backen: die Temperatur hatte ich vorsorglich etwas niedriger gehalten, weil ich schon oft gemerkt habe, dass unser Ofen heißer ist, also die Rezeptangaben i.d.R. nicht stimmen, egal ob ich Umluft oder Ober- und Unterhitze nehme. Für das Brot hab ich letzteres genommen. Jedenfalls war das mit der niedrigen Temperatur goldrichtig, denn sie war trotzdem noch zu hoch. Die Kruste oben, also wo die Form offen ist, war am Ende trotzdem steinhart und etwas verkohlt, obwohl ich nach der Halbzeit sogar abgedeckt hab und ich hatte die ganze Zeit eine Schüssel mit Wasser im Ofen.

Das Verkosten: Also die etwas kohligen sowie harten Stellen hatte ich weggeschnitten. Der Rest hat gar nicht mal so schlecht geschmeckt. Also das Brot war luftig, davor hatte ich ja am meisten Angst, dass es schwer ist und keine Luftlöcher hat. Der Geschmack war ebenfalls gut, auch die anderen fanden es nicht schlecht. Es hätte noch etwas weniger feucht sein können, aber klanschig war es nicht, aber auch noch nicht ganz so wie es sein sollte. Obwohl es zum Teil an meiner Backformvariante gelegen haben wird, da sollte der Teig ja saftiger bleiben.

Naja es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen, dass nächste mal krieg ich das mit der Kruste und der Feuchtigkeit auch noch hin. Übermorgen probier ich es noch mal. Da nehm ich mal das muckelbiene Rezept und mache ein Brot ohne Form, jn du wolltest es doch mal sehen:

Ist echt nicht schwer. Sauerteig haben wir von jemandem übernommen. Zu nem Esslöffel Sauerteig geben wir immer 200g Mehl und 210ml Wasser, gut durchrühren und dann ab in den Kühlschrank und ruhen lassen (haben als Gefäss so einen 500g Joghurt-Eimer). Nach 3-4 Tagen sieht man deutlich Bläschen, dann ist er backfertig. Dann nehmen wir 500 - 700g Mehl (je nachdem, wie viel da ist. Dazu den Sauerteig (bis auf einen Esslöffel), 3 TL Salz und - 700/1100*Mehlmenge-100 - Wasser. Teig kneten und in einer abgedeckten Schüssel so mindestens 12 Stunden warm und ruhig gehen lassen (steht bei uns auf dem laufenden Rechner, da isses kuschelig). Dann den Teig wieder kneten, Brotlaib formen, auf's Backblech mit Backpapier und bei 50°C Ober-/Unterhitze nochmal eine Stunde gehen lassen. Dann 1 Stunde bei 180°C backen; das Brot mit Wasser besprühen und nochmal 15 min bei Umluft backen. FERTIG.

Die kleine übrige Menge vom Sauerteig natürlich gleich wieder mit Mehl und Wasser anrühren und in den Kühlschrank verfrachten :-)

Was mich jetzt aber etwas irritiert, ist der Teil:

Zu nem Esslöffel Sauerteig geben wir immer 200g Mehl und 210ml Wasser, gut durchrühren und dann ab in den Kühlschrank und ruhen lassen (haben als Gefäss so einen 500g Joghurt-Eimer). Nach 3-4 Tagen sieht man deutlich Bläschen, dann ist er backfertig.

Im Kühlschrank? Ist das nicht bißchen kalt? Ich hab zwar gelesen, dass bei kühleren Temperaturen die Essigsäurebakterieren überwiegen und bei höheren die Milchsäurebakterien (hat angeblich was mit dem Sauergeschmack zu tun, erstere sind wohl säuerlicher), ein starkter Sauerteig schafft es auch bei 15 Grad, aber im Kühlschrank ist es doch viel kälter, meiner wollte selbst bei Zimmertemperatur nicht richtig und legte erst mit Heizkissen los.

Wie lange lasst hier hinterher euer Brot ziehen. Ich hatte mir noch paar Vollwertrezeptbücher ausgeliehen, dort stand in einem drin, dass man ein Sauerteigbrot nicht vor einer Woche Lagerzeit anschneiden soll. 1 Woche! Ist das nicht bissl lange? 1 Tag okay, aber eine Woche, naja vielleicht steht die Autorin nicht auf frisches Brot oder wollte schreiben, dass man es nach einer Woche gegessen haben soll. In einem anderen stand nämlich was von 3-4 Stunden Ruhezeit.

Übrigens wer auch mal Sauerteig probieren will, diesen Link finde ich ganz witzig: [[http://www.chefkoch.de/forum/2,37,150549/forum.html]]

Hab mir jetzt übrigens auch mal so ein Glas getrocknete Vanille geholt, weil ich mir gedacht hab, wenn jn schreibt, man kommt damit weit, dann ist es sein Geld vielleicht wirklich wert. Hab auch schon nen Kuchen damit probiert. Schmeckt super nach Vanille und man braucht wirklich nicht viel. Unterm Strich ist das billiger wie Schoten, weil man mit denen überhaupt nicht weit kommt, ich kann es mir einbilden, aber ich glaube der Geschmack von dem Pulver ist auch noch intensiver. Außerdem hab ich mal Kamut für die Streuseln verwendet. Da hat keiner mehr gefragt, ob das ein Vollkornkuchen ist, ist echt ne gute Alternative.

@muckelbiene

dann essen vielleicht grad noch mehr leute vollkornbrot

Wenn das Brot so lecker ist wie du schreibst, dann bestimmt (und dass es schmeckt, daran hab ich keine Zweifel ;-D)

@jn

> Ist Carobpulver vollwertig?

Das hängt von der Herstellung ab. Die Trocknung findet ja oft bei hohen Temperaturen statt. Im Grunde spielt das aber keine Rolle, man verwendet das ja nur in sehr geringen Mengen, genau wie Kakao.

Das liest sich so, also ob Kakao auch nicht so gut ist. Ich dachte der wäre gesund und nur in der üblichen Kombi mit Zucker so schädlich. ???

Da mache ich den Grieß lieber selbst, dann kann ich die ausgesiebte Kleie an anderer Stelle verwenden...

Wie machst du das? Dazu muss das Mehl doch bestimmt einen gewissen Mahlgrad haben und man braucht wahrscheinlich ein bestimmtes Sieb dazu oder?

poaXcifi6c_ocexan


Die Frage mit dem Durchziehen lassen des Brotes nach dem Backen, kann ich mir jetzt glaub ich selber beantworten. Wir haben ja nun jeden Tag von dem Brot gegessen und heute morgen war es mit Abstand am besten vom Geschmack. Hab gleich mal 4 Scheiben nur mit Butter verdrückt, echt lecker, tja und jetzt ist es alle und ich platz gleich. Heute startet mein Backversuch mit dem frei geschobenen Brot. Bin ja mal gespannt.

ZTaub%ermaxnn


OT: Genmanipulierte Erbsen machen Mäuse krank

Genau soetwas hab ich ja immer vermutet:

[[http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,385607,00.html]]

pjacifYic_ocxean


Hab heute meinen 2. Versuch mit dem frei geschobenen Brot gemacht. Tja, das war ein Satz mit x das war wohl nix! Diesmal war zwar die Kruste ganz nett, aber der Inhalt ist sitzen geblieben. Während mein Erstversuch eßbar und sogar schmackhaft war, muß ich das hier wohl wegwerfen (oder habt hier Tipps für die Verwendung von unfertigem Brot, Brotsuppe vielleicht oder kriegt man da Bauchschmerzen?). Aber aufgeben tu ich noch nicht ;-D Man lernt dabei ja hinzu und mittlerweile hab ich schon so paar Sachen mitbekommen. Mich würde mal interessieren, wie man unterschiedliche Krusten hinbekommt. Beim Bäcker bekommt man ja entweder die knusprigen recht harten Krusten oder eher weiche, aufgerissene, mehlige Krusten. Mich würde ja mal interessieren, wie man das beeinflusst, hat das was mit der Hefe zu tun, die die Bäcker außer dem Sauerteig noch nehmen? Werde mal im Chefkochforum die Backprofis fragen, mal sehen was die dazu meinen.

Themawechsel:

Kartoffeln kochen: Bei der Vollwerternährung wird ja ganz gerne empfohlen, Pellkartoffeln zu machen und die Schale am besten noch mit zu essen. Meine Frage betrifft jetzt grüne Stellen, also die wo das giftige Solanin drin ist. Bei den meisten Kartoffeln sieht man ja relativ Problemlos die grünen Stellen und schneidet das dann weg, bei Salzkartoffeln ist das ja nie ein Problem. Mir sind aber schon Kartoffeln untergekommen, bei denen man erst nach dem Schälen gesehen hat, dass sie unter der Haut noch nen Grünstich haben, mach ich nun Pellkartoffeln und schäle sie am Ende noch nicht mal, krieg ich das doch gar nicht mit und esse dann das Gift. Ich kenne jemanden der sich deswegen nie Pellkartoffeln macht (find ich übertrieben), aber ich eß sehr gerne welche, am liebsten nur mit Butter oder traditionel sächsisch mit Leinöl und herzhaftem Quark. Muß man sich da nun sorgen machen, wenn man oft Pellkartoffeln isst?

jxn


@pacific_ocean

> Hab heute meinen 2. Versuch mit dem frei geschobenen Brot

> gemacht. Tja, das war ein Satz mit x das war wohl nix!

> Diesmal war zwar die Kruste ganz nett, aber der Inhalt ist

> sitzen geblieben.

Schade, aber auch so etwas passiert mal. Macht nix, daraus lernt man... ;-) Es war doch ein Sauerteig, oder? Wenn das Brot innen klitschig ist, dann vermute ich mal, daß es da ein Temperaturproblem gab, das Brot nicht richtig geknetet war oder es nicht lange genug gegangen ist. Beschreibe doch mal, wie du es genau gemacht hast, vielleicht finden wir ja die Ursache.

> Brotsuppe vielleicht oder kriegt man da Bauchschmerzen?

Nein, Bauchschmerzen bekommt man da nicht. Allerdings ist Brotsuppe auch nicht jedermanns Sache, mich kann man damit jagen... ;-)

> Aber aufgeben tu ich noch nicht

Das wäre ja auch schlimm. Ich habe beim letzten Brot aber auch einen Fehler gemacht: Ich habe eines der Sauerteigbrote in einer Blaublechform gebacken. Dummerweise wußte ich nicht, daß diese Formen nicht sauerteigbeständig sind. Hast du schon mal ein angerostetes Brot gesehen? ;-) Da mußte ich dann den Rand rundherum abschneiden. Jetzt habe ich mir zwei neue sauerteigfeste Formen aus Edelstahl besorgt. Nochmal passiert mir das nicht... :-)

> Mich würde mal interessieren, wie man unterschiedliche

> Krusten hinbekommt. Beim Bäcker bekommt man ja entweder

> die knusprigen recht harten Krusten oder eher weiche,

> aufgerissene, mehlige Krusten. Mich würde ja mal interessieren,

> wie man das beeinflusst, hat das was mit der Hefe zu tun, die

> die Bäcker außer dem Sauerteig noch nehmen?

Nein, das hat was mit den Backhilfsmitteln zu tun, die der Bäcker nach Bedarf zusetzt oder die in den Fertigmischungen schon enthalten sind. Reine Chemie... Will man die nicht, kann man die Kruste nur über den Backofen und die Form beeinflussen. Die Kruste entsteht ja, weil Wasser auf der Außenhaut des Brotes das Malz herauszieht und dieses Malz dann bräunt.

Ein freigeschobenes Brot entwickelt daher in einem normalen Backofen keine richtige braune Kruste, weil das Wasser aus dem Brot sofort verdunstet bzw. verdampft. Richtige Brotbacköfen arbeiten daher mit Dampfeinschuß. Bei einem normalen Backofen kann man Wasser in die Fettauffangschale gießen oder ein Gefäß mit Wasser in den Backofen stellen, aber das ist im Grunde nur ein Notbehelf.

In der Kastenform mit Deckel gebacken kann das Wasser nicht entweichen und das Brot entwickelt so eine bessere Kruste. Hat man keinen Deckel, kann man Alufolie fest darüber ziehen und zehn Minuten vor Backende entfernen.

> Mir sind aber schon Kartoffeln untergekommen, bei denen

> man erst nach dem Schälen gesehen hat, dass sie unter der

> Haut noch nen Grünstich haben, mach ich nun Pellkartoffeln

> und schäle sie am Ende noch nicht mal, krieg ich das doch

> gar nicht mit und esse dann das Gift.

Keine Sorge. Das Solanin - das Gift in den grünen Stellen - wird durch Erhitzen zerstört. Auch wenn Solanin in den grünen Stellen höher konzentriert ist, kommt es in der ganzen Kartoffel vor. Deshalb sind rohe Kartoffeln auch ziemlich unbekömmlich.

pcacitfic_oTcexan


@jn Ich hatte das weiter oben schon gefragt, aber vor lauter Text ist dir das wahrscheinlich nicht aufgefallen.

> Ist Carobpulver vollwertig?

---Das hängt von der Herstellung ab. Die Trocknung findet ja oft bei hohen Temperaturen statt. Im Grunde spielt das aber keine Rolle, man verwendet das ja nur in sehr geringen Mengen, genau wie Kakao.---

Das liest sich so, also ob Kakao auch nicht so gut ist. Ich dachte der wäre gesund und nur in der üblichen Kombi mit Zucker so schädlich.

Ist Kakao nun gut oder schlecht?

Beschreibe doch mal, wie du es genau gemacht hast, vielleicht finden wir ja die Ursache.

Danke für dein Hilfeangebot. Ich hab das Problem schon beim Chefkochforum gepostet, mal sehen ob die mir helfen können, du kannst ja gerne mal nachlesen, wenn du möchtest, vielleicht hast du auch noch nen Tipp: [[http://www.chefkoch.de/forum/2,37,190143,4/Sauerteig-bleibt-immer-zu-feucht-und-klebrig.html]]

jNn


@pacific_ocean

Kakao oder Carob ist mindestens ein konserviertes Produkt, man könnte darüber streiten, ob es schon ein Präparat ist. Als solches fällt es unter stark verarbeitet und gehört im Grunde nicht eine gesunde Ernährung. Da die verwendeten Mengen aber sehr gering sind und man das ja auch nicht ständig verzehrt, spielt das keine große Rolle.

Zu deinem Sauerteigproblem:

> Ich hab ordentlich mit dem Handrührgerät geknetet, der Teig

> hatte Rührkuchenkonsistenz,

Das war wohl das Problem: Wenn er Rührkuchenkonsistenz hatte, dann war er viel zu feucht und flüssig. Dadurch blubbern die Gasbläschen gleich wieder aus dem Teig und er klappt zusammen.

Gehen wir mal vom freigeschobenen Brot aus: Da sollte der Teig so sein, daß du einen Kegel formen kannst, der nicht verläuft, wenn du ihn auf den Tisch stellst.

In der Kastenform kann der Teig etwas feuchter sein, so daß er sich langsam bewegen würde aber bitte nicht mehr.

pwacifJicm_ocxean


Danke für den Tipp, das mit dem Rührteig hatte ich von folgendem Rezept aus dem chefkochforum:

Graubrot aus Weizen-ST

300 g Weizen ST

300 g Roggenmehl

200 g Weizenmehl

ca. 350 ml Warmes Wasser

2 Tl Salz

Brotgewürz nach Geschmack

alle Zutaten gut verkneten in die gefette Brotbackform geben. Der Teig ist in seiner Konsistenz so wie ein Rührteig.

Den Teig 2-3 Stunden im Backofen bei eingeschalteter Lampe ruhen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.

Brot in den kalten Ofen, kochendes Wasser in die Fettpfanne, auf 180 Grad aufheizen, Ober und Unterhitze, nach 30 Minuten auf Umluft 170 Grad umschalten, nach weiteren 20 Miunuten das Brot aus der Form nehmen und weitere 10 Minuten backen.

Guten Appetit

Gleichzeitig hatte ich auch in anderen Threats davon gelesen. Wie auch immer, ist wahrscheinlich was für geübtere oder die Leute verstehen unter Rührteig was anderes als ich. Morgen wird jedenfalls wieder gebacken, diesmal mit festerem Teig ;-D

CCosm,ee


Ha, ich bin ganz happy...habe gerade meinen Laib Brot aus dem Ofen und er sieht toll aus!! :-) :-)

Jn, du hattest recht, ich hatte immer viel zu viel Wasser dazu getan.

Ich glaube, jetzt hab ich es raus! ;-)

Und danke für den Tipp, den Sauerteig bei eingeschalteter Lampe in den Backofen zu tun. ;-)

Pacific ocean, das kriegen wir schon noch hin... ;-)

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