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Vollwertkost

mLucvkelxbiene


hallo jn,

vielen dank, dass du dir die zeit nimmst zu antworten. ich hab schon ein richtig schlechtes gewissen wegen meiner endlosfragerei...

Am Anfang sieht es furchtbar kompliziert aus, aber wenn man es erst einmal ausprobiert hat, wird es ganz schnell zur Normalität und dann ist es tatsächlich einfach.

hmm, stimmt schon, vielleicht ist es einfach, aber es ist dennoch sehr "anders". du sagst es ja selbst, supermärkte und co. kann man quasi vergessen. was ich bisher nicht so wußte, ist, dass ich ja quasi auch an der milchproduktekühlabteilung vorbeilatschen kann...

dabei mag ich milchprodukte sehr und hab sie bisher als wichtigen bestandteil meiner ernährung gesehen. der morgendliche joghurt sollte immerhin noch stufe 4 sein... (hab zumindest heute gelesen, dass für joghurt pasteurisierte milch genommen wird). und wo bekommt man heute noch richtig frische milch her... wie ist das bei dir mit milch und milchprodukten. was kosumiert ihr und woher bezieht ihr das. selbst die gepriesene sahne wird ja im üblichen handel durch erhitzen haltbar gemacht... definitiv ändern werd ich wohl, dass ich statt h-milch wenigstens pasteurisierte milch verwenden werde.

die infos haben mich jedenfalls umgehauen... würd mich sehr interessieren, wie das bei euch mit der milch und co ist...

Ich kenne Familien, in denen dann doppelt gekocht wird, weil der Partner auf weißen Nudeln mit Fertigsauce besteht...

also an der stelle würde ich glaub ich ein problem haben. wenn man ernährungstechnisch als partner nicht auf einen gemeinsamen nenner kommt, finde ich das nicht nur beziehungsschädigend sondern auch schwierig, wenn es irgendwann mal um erziehung geht. in solchen grundlegenden dingen sollten eltern eine meinung vertreten. ich weiß wie das ist, wenn man als kind zwischen zwei meinungen steht...

Ich bewundere die Leute, die auch im Alter noch neue Erfahrungen suchen.

jepp, das finde ich auch klasse. die eltern von meinem freund sind beispielsweise sehr offen. liegt vielleicht irgendwie daran, dass sie tierärzte sind... vielleicht auch nicht.

apropos, mein apfelmus ist ganz ohne zucker gemacht, also "nur" erhitzt :-)

was gäbe es denn für alternativen betreffs herstellung von marmelade oder likören? versuche schon immer mit einer geringeren menge an zucker auszukommen und hab auch schon marmelade mit einem teil honig statt zucker gemacht, wobei ich bei der nächsten frage wäre. du hast erwähnt, dass du zucker im kuchen durch honig ersetzt. aber wo liegt da die verbesserung? dass kaltgeschleuderter honig besser ist, als zucker weiß ich, aber gehen nicht genau die wichtigen stoffe durch das backen flöten? wo liegt da noch der unterschied zum zucker? (betrifft ja genauso marmelade mit honig...)

Wichtig ist, daß die generelle Richtung stimmt

stimmt schon. manchmal denk ich auch, dass ich nichts überstürzen muss. ich bin noch jung und wenn sich meine ernährung langsam aber sicher wandelt, ist das in ordnung. ich weiß jedenfalls, dass ich mich informieren muss und da ich sowieso jemand bin, der nicht alles hinnimmt, sondern viel hinterfragt...

trotzdem erstaunt es mich, dass es in meinen augen recht wenig experten gibt, die sich dieser richtung anschließen...

ich hab mal vor kurzem wieder ferngesehen. bei der werbung kann einem ja wirklich schlecht werden... am liebsten möchte man große plakate aufhängen, dass so viel belogen wird... aber ich will nicht missionieren. trotzdem denke ich darüber nach meine private webseite mit entsprechenden informationen zu versehen. so kann jeder der sucht auch finden...

Der Spruch heißt ja "Ernähre dich so naturbelassen wie möglich" und nicht "Ernähre dich perfekt"

das trifft es! mein perfektionismus zeigt sich mal wieder... könnt mich grad als besessen bezeichnen *schäm*. von früh bis abends geht mir das thema durch den kopf und am liebsten würd ich gar nicht mehr einkaufen gehen...

Gestern abend gab es übrigens Rondini.

hab ich auch noch nie gehört... aber wenn's zucchini-ähnlich ist, muss es ja gut schmecken ;-)

Ich hoffe nur, du fängst nicht gleich mit einem Drei-Stufen Sauerteig an..

keine ahnung... hab mich bisher kaum mit brotherstellung beschäftigt. hast du ne empfehlenswerte webseite oder einen guten buchtipp?

Im Grunde läßt sich fast jedes Rezept auch vollwertig backen.

stimmt schon, ich weiß auch nicht, warum ich mich gerade da scheue... vielleicht weil es so verankert ist... mein opa war bäcker und hat immer klasse kuchen gebacken. ich mag diese klassischen rezepte, probiere auch selten "neumodische" rezepte. und vollwertig sind sie eben nicht mehr klassisch... wie gesagt, ich denke, dass ich das mit mir ausmachen muss. zumal ich lieber backe, als esse.

Nur bei Sandkuchen klappts nicht, so fein bekommt man das Mehl in den normalen Mühlen nicht hin.

da fällt mir spontan meine kleine elektrische kaffeemühle ein. die nehm ich immer zum mohn mahlen, oder wenn ich zucker zu staubzucker mahlen möchte. vielleicht würde damit das mehl ja noch feiner?

Poste mal dein Rezept, dann schaue ich mal, wie ich das machen würde.

danke für das angebot. zum einen fällt mir grad kein spezielles rezept ein und zum anderen denke ich, dass ich prinzipiell weiß, was ich wie ändern könnte, um es vollwertiger zu machen...

so, nun noch was ich heute gegessen hab (muss das grad mal aufschreiben - einfach so):

zum frühstück gab es wieder müsli mit joghurt und apfelmus,

zum mittag dann zwei selbstgemachte gefüllte vollkornbrötchen (hefeteig aus gekauften "vollkorn"mehl gefüllt mit harzer käse, apfel und lauch und gewürzen), ein großes stück gurke und einen apfel und heute abend noch so ein brötchen + etwas apfelmus und etwas käse (direkte kühlschranknascherei *schäm*...)

so, nu is aber wirklich gut! (das glas rotwein, welches ich gleich alle hab, hab ich ja ganz vergessen *rotwerd*)

gute nacht.

mb

p/acifipc_ocxean


---hmm, stimmt schon, vielleicht ist es einfach, aber es ist dennoch sehr "anders". du sagst es ja selbst, supermärkte und co. kann man quasi vergessen. was ich bisher nicht so wußte, ist, dass ich ja quasi auch an der milchproduktekühlabteilung vorbeilatschen kann...dabei mag ich milchprodukte sehr und hab sie bisher als wichtigen bestandteil meiner ernährung gesehen.

definitiv ändern werd ich wohl, dass ich statt h-milch wenigstens pasteurisierte milch verwenden werde---

Hab ich auch so gemacht. Hab auch keine Möglichkeit an Rohmilchprodukte zu kommen, bleibt alos nur Frischmilch.Was ich auch nicht mehr mache ist Fruchtjoghurts auch nicht mit Süßstoff zu kaufen. Und auch bei der Sahne nehme ich keine H-Sahne mehr. Ansonsten kann ich auf Milchprodukte auch nicht verzichten. Ich esse sehr viel Harzer, Hüttenkäse, Magerquark, Buttermilch und Naturjoghurt.

----du hast erwähnt, dass du zucker im kuchen durch honig ersetzt. aber wo liegt da die verbesserung? dass kaltgeschleuderter honig besser ist, als zucker weiß ich, aber gehen nicht genau die wichtigen stoffe durch das backen flöten? wo liegt da noch der unterschied zum zucker? (betrifft ja genauso marmelade mit honig...)---

@ jn,

dass mit dem Honig würde mich auch interessieren.

Bin auch der Meinung, dass man dann gleich Zucker nehmen kann. Kenne viele die sich beim Backen mit Honig gleich des billigeren nicht kalt geschleuderten bedienen. Ich finde Honig hat auch immer einen sehr starken Eigengeschmack. Manchmal find ich ihn beim Backen gut, manchmal passt er einfach nicht. Hab übrigens mal gelesen, dass gekochter Honig oder gebackener aus irgendeinem Grund nicht gesund sein soll, ist da was dran? Angeblich gehen so die Enzyme kaputt (Eiweiße), die dann toxisch werden und Stoffwechselschlacken provozieren (anerkannte Ayurweda Ärzte bezeichnen erhitzten Honig sogar als Gift, ich bin allerdings kein Ayurweda-Anhänger die übertreiben manchmal auch).

Wo es geht (v.a. bei Rührkuchen) nehme ich statt Zucker eingeweichte und pürierte Trockenfrüchte. Macht herrlich saftig. Damit süße ich auch viele andere Sachen, wie manchmal mein Müsli (da nehme ich wie jn aber auch gerne Banane), schmeckt auch als Brotaufstrich hervorragend. Man kann gemischte Früchte nehmen oder eine Sorte, so entsteht immer Abwechslung. Aber immer auf "ohne Konservierungsstoffe" achten, auf Schwefel kann man schließlich verzichten. Ich hatte auch mal welche ohne Schwefel aber mit irgendeinem anderen Konservierungsstoff geschenkt bekommen, dass hab ich überhaupt nicht vertragen, weiß aber nicht mehr was es war (Schwefel vertrag ich zumindest, aber essen würde ich es nicht mehr).

Demnächst will ich mal Stevia ausprobieren. Auch jn sagt, dass das eine Alternative ist. Er meint zwar, dass man es nicht unbedingt braucht, weil man durch die Vollwertkost ja keinen Appetit auf Süßes mehr hat, aber ich will es auch eher nur verwenden, wenn man mal Gäste hat. Nicht jeder teilt meine Ansicht von Ernährung und vielen wäre manches vielleicht nicht süß genug. Man will sich ja nicht nachsagen lassen, man kann nicht kochen, bzw. schieben die das dann auf die Vollwertkost und tun einen als Spinner ab. Wenn es schmeckt kann man vielleicht auch andere begeistern. Meine Mutter ist langsam auch dafür offen geworden, aber mein Vater will davon überhaupt nichts wissen. Meinem Freund ist es zum Glück egel, hauptsache es schmeckt. Mittlerweile hat sogar er gemerkt, dass die Ernährungsart nicht schlecht ist. Er hat 5 kg abgenommen, weil er bedeutend weniger süßes ist und das ohne das er sich mit dem Thema beschäftig hat, nur durch mein anderes Kochen.

--ich hab mal vor kurzem wieder ferngesehen. bei der werbung kann einem ja wirklich schlecht werden... am liebsten möchte man große plakate aufhängen, dass so viel belogen wird... aber ich will nicht missionieren. ---

Seh ich auch so. Man kann über die gesunde Milchschnitte, das leichte Knoppers oder Lachgummis mit Vitaminen nur den Kopf schütteln, erst recht nachdem ich gelesen habe, das Industriezucker und Vitamin C dieselben Andockstellen im Körper haben und Zucker immer Vorrang hat. D.h. das Vitamin C aus irgendwelchen Bonbons und Co kommt gar nicht an, sondern landet im Klo. Und wieviele Kinder haben schon mißerable Zähne. Die Freundin meines Bruders ist Zahnarzthelferin. Die hat erzählt die hätten ein 4 ! jähriges Mädchen gehabt, die schon Zahnersatz brauchte. Das liegt natürlich an den Eltern und den blöten Fruchtsäften und gesüßten Tees, tja und letztendlich am Zucker.

----(hefeteig aus gekauften "vollkorn"mehl ---

Hier hat mir jn auch schon den Kopf gewaschen ;-) , das fertige Vollkornmehl ist bei weitem nicht so gut wie das selbst gemachte, weil auch dieses Korn vorbehandelt wird. Ein selbstgemachtes Mehl hält sich nur paar Tage, das gekauft immerhin noch mehrere Monate und das nicht grundlos. Im Moment mach ich es aber auch noch so, da ich auch nicht so viel Zeit habe. Mit meiner kleinen Kaffeemühle selber zu mahlen ist ziemlich zeitintensiv. Für eine große Mühle fehlt mir noch das Geld. Leider ist Vollkornernährung im Allgemeinen ziemlich zeitintensiv, aber was tut man nicht alles. Das gekaufte Vollkornmehl soll aber trotzdem noch besser sein als das Weiße, weil es noch paar Ballaststoffe und Mineralstoffe mehr enthält (jn ich nehm dir mal bissl Schreibarbeit ab ;-D , über das Thema hab ich ja gerade erst vor paar Tagen mit dir gemailt)

Was Süßigkeiten betrifft, konnte ich früher auch nie genug kriegen. Das hat sich enorm gebessert. Hab fast kein Verlangen danach und wenn dann reicht mir ganz wenig. Und das krieg ich wahrscheinlich auch noch weg, wenn ich ne Stufe hochschalte, will heißen, mein Brot dann selber mache und echtes Vollkornmehl nehme und nicht das gekaufte. Zum Naschen nehm ich meistens Trockenfrüchte. Bei Honig muss ich vorsichtig sein, der mach mir sofort Lust auf anderes ungesundes Süßes. Ich bin da sehr anfällig, weiß auch nicht wieso. Deshalb nehm ich frühs auch keinen Honig fürs Brötchen mehr, ich weiß das ich sonst tagsüber bei süßem wieder schwach werde, während ich ohne meist überhaupt kein Verlangen danach hab.

Im Sommer reizt mich auch ein Eis, aber ich bin dieses Jahr nicht schwach geworden und hab welches gekauft. Hab mal probiert mir selber welches zu machen mit pürierten Rosinen und Bananen, aber es war nicht so cremig. Hat da jemand Tipps oder Rezepte für mich? Eine Eismaschine hab ich aber nicht.

----Ich würde mir da keine Gedanken machen. Wenn man sich selbst unter Druck setzt, dann macht das irgendwann keinen Spaß mehr. Wichtig ist, daß die generelle Richtung stimmt - konsequenter wird man dann schon ganz von alleine. ---

Seh ich ganz genauso. Ich merke wie ich allmählich immer mehr umstelle. Für Anfänger würde ich immer empfehlen erst einmal Frischmilch statt H-Milch, Naturreis statt weißen Reis (schmeckt auch nicht anders und sieht auch nicht so dunkel aus wie manche denken), gelegentlich ein Frischkornmüsli, so oft wie möglich Zucker weglassen und Vollkornbrot vom Bäcker oder Supermarkt nehmen (auch wenn es an das selbst gemachte nicht rankommt). Schon die Sachen haben mir gereicht (v.a. das Weglassen des Zuckers) um eine Veränderung in meinem Empfinden festzustellen (hat aber so 1-2 Monate gedauert, also etwas Geduld muss man haben, wenn man nur wenig und nicht radikal umstellt). Tja und der Rest kommt dann von ganz alleinen.

@jn noch mal zum Thema Brot

Ich kaufe mein Brot kerne im Supermarkt und zwar gibt es da welches in rechteckigen Scheiben, vakuumverpackt. Es sind meist so 8 Scheiben drin. Ich weiß nicht ob du das kennst. Es ist nicht so watteartig bzw. luftig wie normales Brot. Es zerbricht super schnell und man sieht aber, dass da Korn an Korn sitzt. Die Körner sind nicht geschält nur geschrotet, ich glaub Mehl ist da fast keins drin, mehr Schrot dafür. Mir schmeckt es sehr gut (z. Bsp. zum Frühstück mit neutralem Frischkäse und Bananenscheiben) und durch die sichtbaren Körner sieht es sehr gesund aus. Es ist auch ohne Konservierungsstoffe, was hälst du davon? Es liegt immer beim Pumpernickel in der Nähe.

Backst du dein Brot eigentlich im Brotbackautomat? Selber kneten und solches Zeug ist ja extrem zeitaufwendig. Meine Eltern haben einen Automaten, leider finde ich die Kruste wird dort nicht lecker und schmeckt manchmal noch mehlig. Vielleicht liegt es auch an der Maschine. Kennt jemand einen guten Brotbackautomaten? Irgendwann will ich mir auch einen holen und der soll dann gut sein.

Wieso ist grüner Tee schlecht? Der soll doch sogar gesund sein. Schwarzer Tee weiß ich, dass der ungesund ist. Und was ist mit Rotbuschtee?

jOn


@muckelbiene

Hallo Muckelbiene,

> ich hab schon ein richtig schlechtes gewissen wegen meiner

> endlosfragerei...

Das brauchst du nicht zu haben, ich helfe gerne weiter, wenn ich kann.

> dabei mag ich milchprodukte sehr und hab sie bisher als

> wichtigen bestandteil meiner ernährung gesehen.

Ich sags mal so: Wer Milchprodukte verträgt und keine Krankheiten hat, bei denen man sie meiden sollte, kann sie auch verzehren. Sie haben nur nicht den gesundheitlichen Nutzen, der ihnen durch die Medien gerne angedichtet wird. Wir haben ja einen enormen Milchüberschuß, daher versucht man natürlich zwangsläufig, sie über die Werbung an den Mann zu bringen. Sie dominieren ja auch die Fernsehwerbung.

> und wo bekommt man heute noch richtig frische milch her...

Direkt beim Bauernhof. Das hat dann auch den Vorteil, daß das Geld dort ankommt, wo es hingehört, denn über den Handel gekauft, kommt beim Bauern kaum noch etwas von dem Geld an.

Einige Bauernhöfe verkaufen Rohmilch oder Vorzugsmilch (Vorzugsmilch ist die legalisierte Variante der Rohmilch, die auch in den Handel kommen darf). Von den Warnungen, daß man die Milch voher erhitzen sollte, darf man sich nicht abschrecken lassen, die muß der Bauer aufhängen. Aber das Kälbchen bekommt die Milch ja auch nicht vorher abgekocht.. ;-)

> wie ist das bei dir mit milch und milchprodukten. was

> kosumiert ihr und woher bezieht ihr das.

Mal abgesehen von Käse, bei dem es mir schwer fällt, darauf zu verzichten, versuche ich als Ex-Allergiker möglichst ohne tierisches Eiweiß auszukommen. Milch, Joghurt, Quark, Eier usw. kommen daher sehr selten vor. Joghurt manchmal im Salatdressing und Eier bestenfalls mal im Kuchen. Was dagegen öfter vorkommt, sind Butter, Sahne, Sauerrahm. Gekauft wird das alles im Bioladen.

> selbst die gepriesene sahne wird ja im üblichen handel

> durch erhitzen haltbar gemacht...

Ja, leider. Frische Sahne kann man aber bei manchen Bauern direkt bekommen. Und wenn man sowieso Rohmilch hat, kann man da ja auch den Rahm abschöpfen. :-)

> definitiv ändern werd ich wohl, dass ich statt h-milch

> wenigstens pasteurisierte milch verwenden werde.

Die Milch im Bioladen gibt es oft auch ohne Homogenisierung. Die gibts übrigens ab und zu auch im Supermarkt in Bioqualität.

> was gäbe es denn für alternativen betreffs herstellung

> von marmelade oder likören?

Mit Likör kenne ich mich nicht aus, aber Marmelade kann man auch 'roh' herstellen: [[http://wiki25.parsimony.net/cgi-bin/wiki/program/db-view.cgi?wiki63722;RoheMarmelade]]

Alternativ kann man eine schnelle Marmelade jederzeit aus gefrorenen Früchten zaubern. Einfach zusammen mit Honig und Gewürzen pürieren. Es gibt übrigens auch gute Bücher zum Thema Brotaufstriche.

> du hast erwähnt, dass du zucker im kuchen durch honig ersetzt.

> aber wo liegt da die verbesserung? dass kaltgeschleuderter

> honig besser ist, als zucker weiß ich, aber gehen nicht genau

> die wichtigen stoffe durch das backen flöten?

Stimmt, der Honig wird durch das Erhitzen nicht besser. Allerdings sind nicht alle Vitalstoffe hitzeempfindlich (im Innern des Kuchens werden es ja nicht mehr als 100 Grad), so daß da noch Vitalstoffe übrigbleiben. Wenn man gleich Zucker verwendet, kann natürlich auch nichts übrigbleiben. Man ist fährt also mit Honig schon besser, auch wenn man sich nicht der Illusion hingeben sollte, daß der Kuchen dadurch zum Gesundheitskuchen wird. ;-) Honig ist einfach nur das kleinste Übel unter den Süßungsmitteln und Kuchen sollte auch in Vollkornvariante mit Honig nicht ständig gegessen werden. Gegen Kuchen am Wochenende ist sicher nichts einzuwenden, aber wenn er täglich gegessen wird, dann ist das zum einen nicht gesund, zum anderen verdrängt er dann auch die gesunden Lebensmittel aus der Ernährung.

> stimmt schon. manchmal denk ich auch, dass ich

> nichts überstürzen muss.

Das geht aber fast jedem so, der gemerkt hat, welche Wirkung unsere normale Ernährung auf unsere Gesundheit hat. Erst will man es nicht glauben, dann fragt man sich, wie man all die Jahre so blind sein konnte, dann will man am liebsten ganz schnell alles ganz konsequent umstellen - und dann will man jedem erzählen, weil man nicht versteht, wie die Leute alle mit rosaroter Brille in den Abgrund laufen... ;-)

> ich bin noch jung und wenn sich meine ernährung langsam

> aber sicher wandelt, ist das in ordnung.

Absolut. :-)

> ich weiß jedenfalls, dass ich mich informieren muss und

> da ich sowieso jemand bin, der nicht alles hinnimmt, sondern

> viel hinterfragt...

Die Einstellung ist klasse! Aber die Ernährung ist bei weitem nicht das einzige Thema, das sich bei näherem Hinterfragen in ein Wölkchen aus vorgefaßten und übernommenen Ansichten auflöst. So gesehen wird es sicher noch die eine oder andere Überraschung geben. :-)

> trotzdem erstaunt es mich, dass es in meinen augen

> recht wenig experten gibt, die sich dieser richtung

> anschließen...

Das hat recht einfache Gründe. Die Experten kommen aus der Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie bzw. aus den durch sie ins Leben gerufenen Organisationen. Nun überlege mal, was es für diese Industriezweige bedeuten würde, wenn sich die Vollwerternährung flächendeckend durchsetzt...

> am liebsten möchte man große plakate aufhängen, dass so

> viel belogen wird... aber ich will nicht missionieren. trotzdem

> denke ich darüber nach meine private webseite mit

> entsprechenden informationen zu versehen. so kann jeder der

> sucht auch finden...

Das würde ich in jedem Fall machen. Es ist eine tolle Sache und du lernst jede Menge interessanter Leute dabei kennen. :-) Missionieren bringt in der Tat nichts, da hast du absolut Recht. Man kann andere nicht zu etwas überreden, sie können sich nur selbst überzeugen. Und das geht am besten, indem man sie sachlich informiert und ihnen das vorlebt.

> das trifft es! mein perfektionismus zeigt sich mal wieder...

> könnt mich grad als besessen bezeichnen *schäm*.

Kein Grund, sich zu schämen. Es ist doch ganz normal, wenn man mit Begeisterung dabei ist, wenn man einen besseren Weg gefunden hat. :-) Das einzige wofür ich mich schäme, ist daß ich früher Vegetarier und Leuten, die sich anders verhalten haben, respektlos belächelt und verspottet habe. Hätte ich damals auch nur einmal selbst darüber nachgedacht und ihre Gründe wirklich nachvollzogen, wäre mir wohl einiges erspart geblieben. Aber man lernt ja aus seinen Fehlern. :-)

> von früh bis abends geht mir das thema durch den kopf und am

> liebsten würd ich gar nicht mehr einkaufen gehen...

Einkaufen ist doch was tolles, vor allem wenn man über den Markt schlendern, mit den Leuten reden und sich mit frischen Sachen eindecken kann. :-) Ich gehe meist nur einmal in der Woche einkaufen, aber ich genieße es jedesmal, weil ich dort viele treffe, die genauso denken und mit denen man sich prima unterhalten kann.

> hab ich auch noch nie gehört... aber wenn's

> zucchini-ähnlich ist, muss es ja gut schmecken

Das schmeckt sehr ähnlich, hat nur größere Kerne (wie ein Kürbis). Die waren aber auch weich und konnten mitgegessen werden.

> keine ahnung... hab mich bisher kaum mit brotherstellung

> beschäftigt. hast du ne empfehlenswerte webseite

Schau mal hier unter Brotbackrezepte:

[[http://wiki25.parsimony.net/cgi-bin/wiki/program/db-view.cgi?wiki63722;VollwertRezepte]]

Da gibts bspw. ein Blitzbrot oder ein Dinkel-Buchweizebrot, die sehr schnell gehen und nicht geknetet werden müssen.

> oder einen guten buchtipp?

"Brot backen" finde ich bspw. sehr gut:

[[http://www.emu-verlag.de/product_info.php/products_id/622]]

> [Kuchen]

> und vollwertig sind sie eben nicht mehr klassisch...

Das ist natürlich richtig. Rein optisch unterscheiden sich die Kuchen schon von den gewohnten konventionellen Kuchen, aber das ist wie gesagt eine Gewohnheit. Man muß sich auch daran gewöhnen, daß man bei Vollwertkuchen schon nach ein, zwei Stücken pappsatt ist, während man bei konvetionellem Kuchen deutlich mehr essen kann.

> da fällt mir spontan meine kleine elektrische kaffeemühle ein.

> die nehm ich immer zum mohn mahlen, oder wenn ich zucker zu

> staubzucker mahlen möchte. vielleicht würde damit das mehl ja

> noch feiner?

Es hängt vom Mahlwerk ab, ob es überhaupt geht. Mit den üblichen, bei denen sich ein Messer in Kreis dreht geht es nicht. Zum einen ist die Füllmenge viel zu klein, zum anderen jagen die Messer das Getreide nur im Kreis herum statt es zu zerkleinern. Feiner bekommst du das Mehl damit sicher nicht, weil die Schalenbestandteile, die da zerkleinert werden müssten, sehr leicht sind. Da braucht man schon eine Zentrofan Mühle dafür und die lohnt sich für den Hausgebrauch nicht.

jxn


@pacific_ocean

Hallo pacific_ocean,

> Ich finde Honig hat auch immer einen sehr starken

> Eigengeschmack.

Das hängt stark von der Sorte ab. Akazienhonig ist bspw. sehr neutral und hat fast keinen Eigengeschmack, auch Wildblütenhonig ist sehr mild.

> Hab übrigens mal gelesen, dass gekochter Honig

> oder gebackener aus irgendeinem Grund nicht

> gesund sein soll, ist da was dran?

Nein. Dann dürfte man ja auch andere Lebensmittel nicht erhitzen.

> Angeblich gehen so die Enzyme kaputt (Eiweiße),

> die dann toxisch werden und Stoffwechselschlacken

> provozieren

Die Enzyme werden durch Erhitzen je nach Temperatur mehr oder weniger denaturiert, wie jedes andere Eiweiß auch. Sie sind dadurch für den Stoffwechsel nur noch zum Teil oder gar nicht verwertbar und werden ausgeschieden. Das trifft aber generell auf alle erhitzten Proteine zu, man dürfte sich also nur noch von Rohkost ernähren, wenn man das vermeiden wollte. Giftig wird der Honig dadurch sicher nicht, ich vermute das ist einfach nur eine plakative Darstellung, daß man erhitzten Honig in der Ayurveda nicht verzehren soll.

> Wo es geht (v.a. bei Rührkuchen) nehme ich statt

> Zucker eingeweichte und pürierte Trockenfrüchte.

Das ist auch eine Alternative zum Honig, stimmt. Man sollte nur darauf achten, daß sie sonnengetrocknet sind. In der maschinellen Trocknung arbeitet man mit Temperaturen von 70-90 Grad...

Als Nascherei sind sie übrigens nicht zu empfehlen, weil sie sehr an den Zähnen kleben. Damit kann man sich innerhalb von wenigen Wochen eine Karies einhandeln.

Zum Thema Stevia: Ich halte es im Rahmen der Ernärhungsumstellung für eine brauchbare Alternative, um aus der Abhängigkeit vom Fabrikzucker wegzukommen. Für den Dauergebrauch würde ich es nicht nehmen. Es paßt einfach nicht in eine naturbelassene Ernährung, vor allem nicht in präparierter Form als Steviosid.

> Nicht jeder teilt meine Ansicht von Ernährung und

> vielen wäre manches vielleicht nicht süß genug.

Da würde ich eher einen neutralen Honig nehmen, das fällt weniger auf als Stevia. Stevia hat die unschöne Eigenart bei Überdosierung nach Lakritze zu schmecken - das macht sich je nach Kuchen nicht besonders gut... ;-)

> Er hat 5 kg abgenommen, weil er bedeutend weniger

> süßes ist und das ohne das er sich mit dem Thema

> beschäftig hat, nur durch mein anderes Kochen.

Tolle Sache! :-)

> Deshalb nehm ich frühs auch keinen Honig fürs Brötchen

> mehr, ich weiß das ich sonst tagsüber bei süßem

> wieder schwach werde, während ich ohne meist

> überhaupt kein Verlangen danach hab.

Du könntest es mal mit süßen Brotaufstrichen probieren, die sind nicht ganz so süß. Den Klassiker Biggimaus hatte ich ja schonmal beschrieben:

150g Butter

150g Honig

150g Haselnußmus

2 EL Kakao

Etwas Vanille

Auch prima ist eine Himbeercreme, die aus Himbeeren, Erdnußmuß und Honig besteht. Das genaue Rezept habe ich leider nicht im Kopf.

> Hat da jemand Tipps oder Rezepte für mich?

> Eine Eismaschine hab ich aber nicht.

Von Helma Danner gibts ein ganzes Heft über Vollwert-Eis, soweit ich weiß, auch ohne Eismaschine. Da wir zwei Kinder haben, haben wir uns irgenwann eine kleine Eismaschine mit eigener Kühlung zugelegt, da kann man fast alles zu Eis machen.

Eine ganz schnelle Alternative sind die Eisformen, die es zu kaufen gibt: Eismischung (oder Saft) einfüllen, einfrieren, fertig. Kommt besonders bei Kindern sehr gut an.

> Ich kaufe mein Brot kerne im Supermarkt und zwar

> gibt es da welches in rechteckigen Scheiben,

> vakuumverpackt. Es sind meist so 8 Scheiben

> drin. Ich weiß nicht ob du das kennst.

Ja, das kenne ich, das habe ich früher auch immer gegessen.

> und durch die sichtbaren Körner sieht es sehr gesund aus.

Es sieht aber wirklich nur so aus... Ob ein Brot gesund ist oder nicht, hängt leider nicht mit sichtbaren Körnern (oder der Farbe) zusammen. Wichtig sind eigentlich drei Dinge:

1. War das Getreide keimfähig?

2. Wurde das Getreide frisch gemahlen und gleich verarbeitet?

3. Wurde das ganze Getreidekorn verwendet?

Und das läßt sich bei diesen Brotsorten leider nicht nachvollziehen. Die wenigsten Großbäckereien mahlen das Getreide selbst und man kann wohl davon ausgehen, daß zugekauftes Getreideschrot in irgendeiner Form konserviert ist.

Es gibt aber noch einen anderen Hinweis, der zeigt, daß es kein echtes Vollkornbrot sein kann: Echtes Vollkornbrot verträgt sich meist nicht mit Fabrikzucker, würde also bei etlichen Käufern Beschwerden verursachen...

Es ist sicher besser als ein Weißbrot, aber noch weit von einem echten Vollkornbrot entfernt.

> Backst du dein Brot eigentlich im Brotbackautomat?

Nein, ich backe ganz normal im Backofen, entweder in einer Kastenform oder freigeschoben, also ohne Form.

> Selber kneten und solches Zeug ist ja extrem

> zeitaufwendig.

Mit einem Küchenmixer mit Knethaken ist es gar nicht so schlimm. Aber von gutem Kneten hängt beim Brotbacken wirklich viel ab. Wenn man zuwenig knetet, wird das Brot krümelig. Wenn man öfter backt, lohnt sich irgendwann eine Küchenmaschine mit richtigen Knethaken.

> Meine Eltern haben einen Automaten, leider finde

> ich die Kruste wird dort nicht lecker und schmeckt

> manchmal noch mehlig. Vielleicht liegt es auch an

> der Maschine.

Das kann gut sein. Eine gute Kruste gibt es nur, wenn die Form beim Backen geschlossen ist oder der Backofen mit Dampf arbeitet. Die Außenhaut des Brotes muß feucht bleiben können, sonst wird es nicht braun. Eine Kastenform kann man - wenn sie keinen Deckel hat - mit Alufolie abdecken, bei freigeschobenem Brot kann man eine hitzefeste Schale mit Wasser in den Ofen stellen. Beim Brotbackautomaten ist das schwierig, weil der Wasserdampf meist abzieht.

> Wieso ist grüner Tee schlecht?

> Der soll doch sogar gesund sein.

Sagt vor allem die Werbung.. ;-) Grüner Tee enthält relativ viel Fluorid und das ist gesundheitlich äußerst schädlich. Fluorid ist ein Speicher-Enzymgift, das sich im Körper anreichert und schon in kleinsten Mengen so wichtige Prozesse stört wie die Enzymtätigkeit, die Wanderungsgeschwindigkeit der weißen Blutkörperchen oder den DNA Reparaturmechanismus. Wobei man anmerken muß, daß der Hauptteil des Fluorids sicher nicht über Tee aufgenommen wird, sondern über die Luft und angereicherte Nahrungsmittel (Salz, Zahnpasta)

> Schwarzer Tee weiß ich, dass der ungesund ist.

Vor allem wegen dem Teein (Koffein), aber das Problem hat der grüne Tee auch.

> Und was ist mit Rotbuschtee?

Der enthält m.W. weder Fluoride noch Teein/Koffein und ist daher eine prima Sache - genau wie Früchte- oder Kräutertees.

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@jn

Danke für dein ausführliche Antwort :)^ . Du musst doch mittlerweile auch schon ne halbe "Sekretärin" sein bei den vielen Fragen, die du immer beantwortest ;-D

Da du gerade das Thema Zahncreme angeschnitten hast. Welche nimmst du eigentlich? Mir ist das auch nicht ganz neu, das die normalen Zahncremes nicht so toll sind. Wobei wir ja wieder bei dem Thema wären: ---"Aber die Ernährung ist bei weitem nicht das einzige Thema, das sich bei näherem Hinterfragen in ein Wölkchen aus vorgefaßten und übernommenen Ansichten auflöst. So gesehen wird es sicher noch die eine oder andere Überraschung geben."--- Das ist mir nämlich auch schon aufgefallen.

Also Thema Zahncreme (wen es auch interessiert, lest mal hier: [[http://www.nutribarosa.de/shop/preisvergleich_zahncremes.htm]]). Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass ich beim Flourid geteilter Meinung bin. Vielleicht ist es schädlich, aber wenn ich Zahncreme ohne nehme, strafen mich meine Zähne dafür. Die fühlen sich dann so komisch an, so ein leichter Schmerz entsteht dann schon nach ein paar Tagen. Man kann auch nicht wirklich von Schmerz reden, es ist halt ein komisches Gefühl, dass aber ziemlich unangenehm ist. Flourid soll ja auch Minerale zurückgeben, das fehlt mir dann wohl. Vielleicht hab ich noch nicht die richtige Ersatzcreme. Ich weiß aber nicht mehr welche ich damals hatte, da ich sie entsorgt hab, nachdem ich das mehrmals probiert hatte. Zumindest hab ich jetzt eine mit Flour , die aber nicht mehr soviel anderen Mist wie meine vorhergehende enthält. Hab mal gelesen, das Steviazahncremes gut sein sollen und schon lange in Japan erfolgreich eingesetzt werden. Was sagst du dazu?

Wenn Flourid so schlimm ist, müßte es da in Ländern, in denen Flourid sogar im Wasser zugesetzt wird nicht arge Probleme diesbezüglich geben? Salz mit Flourid sollte man dann wohl lieber auch meiden? Ich nehme meist nur Jodsalz ohne Flourid.

> Und was ist mit Rotbuschtee?

---Der enthält m.W. weder Fluoride noch Teein/Koffein und ist daher eine prima Sache - genau wie Früchte- oder Kräutertees---.

Da bin ich ja beruhigt, dass Rotbuschtee gut ist, den trink ich nehmlich ziemlich gerne.

----Als Nascherei sind Trockenfrüchte übrigens nicht zu empfehlen, weil sie sehr an den Zähnen kleben. Damit kann man sich innerhalb von wenigen Wochen eine Karies einhandeln.---

Ja das Trockenfrüchte noch mehr an den Zähnen kleben wie Zucker weiß ich, aber da putzt man sich halt noch mal die Zähne hinterher. Die kann man eh nur in Massen essen, wenn man weiß man bleibt zu Hause, da die doch eine gewisse Wirkung haben, wenn ihr versteht was ich meine |-o .

Honig soll, was das kleben an den Zähnen betrifft, aber auch schlimmer sein wie Zucker. Ich denke mal bei Vollwertkost kommen aber die Zähne trotzdem besser weg als bei normaler Ernährung, da die meisten ja doch weniger Süßigkeiten als vorher essen.

Danke für das Rezept mit dem Brotaufstrich. Klingt ziemlich lecker. Muss ich mal probieren. Hab übrigens auch einen leckeren beim Rumprobieren entdeckt, den gibt es immer abends, da er nicht süß ist. Wer will kann ja mal probieren: 1 Becher Hüttenkäse, 1 EL Leinöl, 6-8 Walnusshälften. Walnusshälften im Schnellhacker oder mit dem Messer klein hacken und mit dem Öl unter den Hüttenkäse ziehen. Über Nacht oder zumindest den ganzen Tag ziehen lassen. Schmeckt echt lecker. Mit anderen Nüssen hab ichs noch nicht probiert, ist aber sicher ein Versuch wert.

----Das hat recht einfache Gründe. Die Experten kommen aus der Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie bzw. aus den durch sie ins Leben gerufenen Organisationen. Nun überlege mal, was es für diese Industriezweige bedeuten würde, wenn sich die Vollwerternährung flächendeckend durchsetzt---

Hab auch schon oft gelesen, dass selbst Ärzte, obwohl sie es besser wissen, nichts sagen, weil sie sich nicht mit den "Großen" anlegen wollen. Mir sind aber auch schon selbst welche unter gekommen, die es nicht besser wissen. Und gerade bei Ernährung, haben viele Ärzte Defizite und sind häufig selbst nicht die schlanksten. Ärzte die dann noch rauchen, kann ich gleich gar nicht mehr verstehen. Die müßten es ja nun wirklich besser wissen. Sind sind zwar auch nur Menschen und haben vielleicht auch oft Stress, aber Rauchen oder sich Fett essen geht doch eher nach hinten los.

m!uckeltbixene


hallo ihr beiden,

vielen dank für eure antworten.

@pacific_ocean

Was ich auch nicht mehr mache ist Fruchtjoghurts auch nicht mit Süßstoff zu kaufen. Und auch bei der Sahne nehme ich keine H-Sahne mehr. Ansonsten kann ich auf Milchprodukte auch nicht verzichten. Ich esse sehr viel Harzer, Hüttenkäse, Magerquark, Buttermilch und Naturjoghurt.

fertige fruchtjoghurts kauf ich auch generell nicht. bei der milch hab ich immerhin entdeckt, dass ich hier eine kaufen kann, die nicht homogenisiert, nur paseurisiert ist. da wird milch eben in zukunft nach bedarf und nicht mehr auf vorrat gekauft. bei der sahne weiß ich echt nicht... da steht ja nur drauf "wärmebehandelt". ist das nun h-sahne ??? bei der butter steht gleich gar nix drauf... ansonsten war ich heute im käseladen und hab mal geziehlt nach rohmilchkäse gefragt. da gibt es schon einiges (jetzt sagt bitte nicht, dass rohmilchkäse nicht gleich rohmilchkäse ist...). hab gleich zwei leckere sorten mitgenommen.

erst recht nachdem ich gelesen habe, das Industriezucker und Vitamin C dieselben Andockstellen im Körper haben und Zucker immer Vorrang hat. D.h. das Vitamin C aus irgendwelchen Bonbons und Co kommt gar nicht an, sondern landet im Klo.

das wußte ich auch noch nicht :-).

das fertige Vollkornmehl ist bei weitem nicht so gut wie das selbst gemachte, weil auch dieses Korn vorbehandelt wird.

ich weiß, deswegen hatte ich vollkorn ja auch in gänsefüßchen geschrieben ;-) aber momentan hab ich keine möglichkeit richtiges vollkornmehl zu bekommen und da ist das immer noch besser als weißes mehl...

Im Sommer reizt mich auch ein Eis, aber ich bin dieses Jahr nicht schwach geworden und hab welches gekauft. Hab mal probiert mir selber welches zu machen mit pürierten Rosinen und Bananen, aber es war nicht so cremig. Hat da jemand Tipps oder Rezepte für mich?

ich hätte einfach sahne zu den früchten gegeben... aber ausprobiert hab ich es noch nie...

Vollkornbrot vom Bäcker oder Supermarkt nehmen

hab jetzt einen bäcker entdeckt, der zumindest noch im haus selbst bäckt. dessen vollkornbrot schmeckt sehr ähnlich dem was ich als richtiges vollkornbrot schon kenne. ich werd bei gelegenheit mal fragen, ob der das mehl frisch mahlt oder nicht... zutrauen würde ich es ihm. es ist zumindest sehr lecker.

@jn:

Ich sags mal so: Wer Milchprodukte verträgt und keine Krankheiten hat, bei denen man sie meiden sollte, kann sie auch verzehren.

da bin ich ja beruhigt :-)

Direkt beim Bauernhof. Einige Bauernhöfe verkaufen Rohmilch oder Vorzugsmilch (Vorzugsmilch ist die legalisierte Variante der Rohmilch, die auch in den Handel kommen darf). Von den Warnungen, daß man die Milch voher erhitzen sollte, darf man sich nicht abschrecken lassen, die muß der Bauer aufhängen. Aber das Kälbchen bekommt die Milch ja auch nicht vorher abgekocht..

tja, den bauernhof muss man erstmal finden und dann noch hinkommen (so als nicht-auto-besitzer). wie haben die menschen früher eigentlich die milch genossen? also zu anfängen der viehhaltung? ich meine zwischen dem kälbchen und mir besteht ja schon ein gewisser unterschied...

Die Milch im Bioladen gibt es oft auch ohne Homogenisierung. Die gibts übrigens ab und zu auch im Supermarkt in Bioqualität.

jepp, gestern entdeckt. die gibt es sogar im supermarkt.

Marmelade kann man auch 'roh' herstellen

okay, aber das ist dann schon was ziemlich anderes finde ich.

Stimmt, der Honig wird durch das Erhitzen nicht besser. Allerdings sind nicht alle Vitalstoffe hitzeempfindlich (im Innern des Kuchens werden es ja nicht mehr als 100 Grad), so daß da noch Vitalstoffe übrigbleiben.

also da wär ich mir jetzt mal nicht so sicher. wenn ich meinen mürbteig mit honig herstelle und den kuchen dann 45 min bei 180°C backe, so wird der teig bestimmt nicht nur 100°C heiß... wäre jedenfalls meine vermutung. aber täglich ess ich sowieso keinen kuchen. was mir noch eingefallen ist. salz wird ja auch nicht grundsätzlich verteufelt. könnte man nicht den zucker ähnlich sehen? als gewürz, sparsam verwendet, durchaus okay?

Die Experten kommen aus der Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie bzw. aus den durch sie ins Leben gerufenen Organisationen. Nun überlege mal, was es für diese Industriezweige bedeuten würde, wenn sich die Vollwerternährung flächendeckend durchsetzt...

das glaub ich gern, aber meinst du denn, dass sie wissen, was bei der üblichen ernährung schief läuft? dann müssten ja alle experten heimliche vollköstler sein? das kann ich mir nicht so recht vorstellen? zumal es bestimmt noch einen unterschied gibt zwischen den ernährungsexperten und denen die an der schiefen ernährung verdienen... vielleicht ist es aber einfach auch so, dass schlicht und einfach unwahrheiten schon in der ausbildung beginnen. was lernt zum beispiel ein ernährungsberater? bestimmt, dass die milch super gesund ist. warum gibt es an universitäten keinen, der wirklich sagt was sache ist? weiß es keiner, will es keiner wissen? so richtig versteh ich das nicht.

Das einzige wofür ich mich schäme, ist daß ich früher Vegetarier und Leuten, die sich anders verhalten haben, respektlos belächelt und verspottet habe.

zum thema vegetarier: ich bin eigentlich schon der überzeugung, dass der mensch nicht umsonst ein "allesfresser" ist. und deswegen halte ich es durchaus für sinnvoll meine ernährung ab und zu durch fisch und fleisch zu ergänzen. die menschen haben schließlich schon sehr lange gerade in unseren breiten ihre jagdbeute über dem feuer zubereitet (oder anderweitig verwertet, wie z.b. in molke eingelegtes fleisch).

Einkaufen ist doch was tolles, vor allem wenn man über den Markt schlendern, mit den Leuten reden und sich mit frischen Sachen eindecken kann. Ich gehe meist nur einmal in der Woche einkaufen, aber ich genieße es jedesmal, weil ich dort viele treffe, die genauso denken und mit denen man sich prima unterhalten kann.

sowas gibt es hier leider nicht für mich. zumindest ohne auto brauch ich darüber gar nicht nachdenken...

Das ist natürlich richtig. Rein optisch unterscheiden sich die Kuchen schon von den gewohnten konventionellen Kuchen, aber das ist wie gesagt eine Gewohnheit.

geschmacklich aber auch. sie schmecken gut, aber anders, finde ich

noch was: was hälst du eigentlich von tiefkühlfrüchten aus dem supermarkt (himbeeren oder was auch immer). eigentlicht sollte das doch genauso gut sein, wie selbst eingefrostete beeren, oder? oder auch gemüse (z.b. bohnen, erbsen). das fänd ich ganz gut, da mein eigenes tiefkühlfach nicht so viel platz hergibt, dass ich mir gewisse sachen für den winter einfrosten könnte...

so, dann wünsch ich euch mal ein schönes wochenende. ich hab morgen noch etwas von meiner leckeren gemüsesuppe da (kalter borschtsch). falls es jemanden interessiert:

1 rote beete schälen und raspeln

1/2 salatgurke raspeln

1 zwiebel schälen und fein hacken

1 gekochtes ei fein hacken

1 tasse wasser dazu

1/2 liter buttermilch

150g joghurt

etwas salz

dill

isst man bei den russen im sommer zusammen mit kartoffeln. hab die kartoffeln weggelassen. ist jedenfalls sehr lecker und mal was anderes ;-)

TMr_achemDys


> Hat da jemand Tipps oder Rezepte für mich?

> Eine Eismaschine hab ich aber nicht.

Ich hab ein Rezept aus einem Kochbuch von Marlis Weber (Vollwertig geniessen - Hädecke Verlag) entnommen. Jedoch sank der Honig nach dem Einfrieren etwas nach unten. Geschmacklich war das Eis jedoch sehr lecker und cremig.

Ich schreibs trotzdem mal auf, vielleicht schafft jemand es besser:

Zutaten:

3 Eigelb

2 EL Honig

1 Vanilleschote

0,25 l Sahne (30% Fett)

Eigelb mit Honig und ausgekratzter Vanille cremig rühren. Sahne steifschlagen und vorsichtig unter die Schammasse heben, ca 1-3 Stunden im Gefrierschrank anrosten.

Nochmals durchrühren (das hab ich nicht geschafft, das Eis war zu hartgefroren, das war womöglich mein Problem).

Variation:

zu dieser Grundmasse etwa 200g pürierte Heidelbeeren, Aprikosen o.ä. geben.

jxn


@pacific_ocean

> Du musst doch mittlerweile auch schon ne halbe "Sekretärin"

> sein bei den vielen Fragen, die du immer beantwortest

Ach, halb so wild... Ich arbeite beruflich mit dem PC, da lernt man schnell zu tippen... ;-)

> Welche nimmst du eigentlich?

Ich wechsle eigentlich ständig, es gibt ja mittlerweile genug Auswahl.

> Vielleicht ist es schädlich, aber wenn ich Zahncreme ohne

> nehme, strafen mich meine Zähne dafür. Die fühlen sich dann

> so komisch an, so ein leichter Schmerz entsteht dann schon

> nach ein paar Tagen.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß das vom fehlenden Fluorid kommt. Möglicherweise sind es andere Inhaltsstoffe, die das verursachen, oder vielleicht putzt du dann anders, weil die alternativen Zahnpasten ja wesentlich weniger schäumen?

> Flourid soll ja auch Minerale zurückgeben, das fehlt

> mir dann wohl.

Das macht Fluorid nicht. Das einzige was passiert, ist daß statt Calciumapatit nun Fluorapatit gebildet wird. Das ist zwar härter, aber auch spröder. Man sieht das schon bei Kindern, denn das Fluorapatit ist opak während das Calciumapatit leicht durchscheinend ist. Das Fluorid führt da gerne mal zu unschönen Flecken, besonders bei Überdosierung (Fluorose).

> Hab mal gelesen, das Steviazahncremes gut sein sollen und

> schon lange in Japan erfolgreich eingesetzt werden.

Stevia ist in Japan weit verbreitet, aber soweit ich weiß, ist es in den Zahncremes nur als Geschmacksstoff enthalten. Fluorid kann da trotzdem enthalten sein. Hierzulande habe ich solche Zahncremes noch nicht gesehen.

> Wenn Flourid so schlimm ist, müßte es da in Ländern, in

> denen Flourid sogar im Wasser zugesetzt wird nicht arge

> Probleme diesbezüglich geben?

Die gab es auch. Deshalb macht man das heute kaum noch. Allerdings war man lange Zeit recht erfinderisch im Kaschieren dieser Probleme.

> Salz mit Flourid sollte man dann wohl lieber auch meiden?

Ja.

> Ich nehme meist nur Jodsalz ohne Flourid.

Warum? Leidest du denn unter einem Jodmangel?

> Honig soll, was das kleben an den Zähnen betrifft, aber auch

> schlimmer sein wie Zucker.

Ja. Aber normalerweise ißt man ihn ja nicht einfach so, sondern löst ihn in irgendetwas auf. Dann klebt nichts mehr. Der Fabrikzucker wird aber im Gegensatz zum Honig nicht nur direkt auf die Zähne, sondern vor allem auch indirekt über den Stoffwechsel.

> Danke für das Rezept mit dem Brotaufstrich. Klingt

> ziemlich lecker. Muss ich mal probieren.

Besser als Nutella. Übrigens kann man den in kleinen Papierförmchen auch prima einfrieren, das gibt ein tolles Eiskonfekt. :-)

Dein Rezept werde ich mal ausprobieren, das klingt auch sehr interessant. Mal sehen, ob ich einen Bio-Hüttenkäse finde.

> Hab auch schon oft gelesen, dass selbst Ärzte, obwohl sie

> es besser wissen, nichts sagen, weil sie sich nicht mit den

> "Großen" anlegen wollen.

Es gab in der Vergangenheit einige unschöne Fälle, in denen die Ärzte durchaus schon mal vor Gericht gezerrt wurden. Teilweise wurde auch vor Verleumdung und Rufmord nicht zurückgeschreckt. Wenns es ums Geld geht, bleibt die Moral leider oft auf der Strecke...

> Mir sind aber auch schon selbst welche unter gekommen,

> die es nicht besser wissen.

Die meisten wissen es nicht besser, einfach weil diese Zusamenhänge nicht Bestandteil der ärztlichen Ausbildung sind. Mehr als drei Viertel der heute üblichen Krankheiten werden durch Ernährungsfehler verursacht und sämtliche Zusammenhänge enthält man den Ärzten vor. Das ist entweder Dummheit oder es hat Methode...

> Und gerade bei Ernährung, haben viele Ärzte Defizite

> und sind häufig selbst nicht die schlanksten.

Immerhin ein Zeichen, daß sie die Hintergründe tatsächlich nicht kennen... Aber es gibt immer mehr Ärzte, die mit Gesundheitsberatern zusammenarbeiten - und die kennen sich damit aus. :-) Leider sind es immer noch viel zu wenig.

> Sind sind zwar auch nur Menschen

Das ist der Punkt. Es ist eine Sache, Dinge zu wissen. Es ist eine andere, deswegen sein Leben zu ändern...

jxn


@muckelbiene

> tja, den bauernhof muss man erstmal finden und dann

> noch hinkommen (so als nicht-auto-besitzer).

Oft schließen sich auch mehrere Leute zusammen und einer holt dann immer für alle die Milch ab.

> wie haben die menschen früher eigentlich die milch genossen?

> also zu anfängen der viehhaltung? ich meine zwischen dem

> kälbchen und mir besteht ja schon ein gewisser unterschied...

Wie meinst du das denn?

>> Marmelade kann man auch 'roh' herstellen

> okay, aber das ist dann schon was ziemlich anderes finde ich.

So groß ist der Unterschied nicht, aber das ist eine ganz brauchbare Methode, um eine fabrikzuckerfreie Marmelade zu bekommen.

> den kuchen dann 45 min bei 180°C backe, so wird der teig

> bestimmt nicht nur 100°C heiß...

Der Rand außen wird heißer, aber im Innern kann es nicht mehr als 100 Grad werden, weil die überschüssige Wärme mit dem Wasserdampf abzieht. Das ist auch beim Brotbacken so...

> salz wird ja auch nicht grundsätzlich verteufelt. könnte

> man nicht den zucker ähnlich sehen? als gewürz, sparsam

> verwendet, durchaus okay?

Das könnte man so sehen. Aber dem Salz fehlen die Nachteile des Fabrikzuckers (Insulinreaktion, Verbrauch an Vitalstoffen) und Salz ist auch nicht Ursache ernährungsbedingter Zivilisationskrankheiten, deshalb wird davor nicht in dem Maße gewarnt, wie vor dem Fabrikzucker. Zudem wird es in geringeren Mengen verwendet. Warum man beim Fabrikzucker nicht eine sparsame Verwendung als OK ansieht, hat einen einfachen Grund: Fabrikzucker macht schon in kleinen Mengen Vollkornprodukte und oft auch Frischkost unverträglich. Eine Vollwerternährung mit Fabrikzucker ist daher praktisch nicht möglich.

> das glaub ich gern, aber meinst du denn, dass sie wissen,

> was bei der üblichen ernährung schief läuft?

In den seltensten Fällen. Es interessiert sie auch nicht, es reicht schon, daß eine solche Ernährungsform für sie wirtschaftlich gefährlich ist, um sich damit nicht näher zu beschäftigen. Man will gar nichts näheres über die Hintergründe erfahrne und es gibt ja auch genügend Quellen, die behaupten, daß kein ursächlicher Zusammenhang zwischen Ernährung und Krankheiten besteht und darauf zieht man sich dann gerne zurück. Das ganze ist keine große Verschwörung, auch wenn man es manchmal glauben will - es sind simple wirtschaftliche Aspekte, die da zum Tragen kommen.

> vielleicht ist es aber einfach auch so, dass schlicht und

> einfach unwahrheiten schon in der ausbildung beginnen.

Unwahrheiten nicht. Die Zusammenhänge fehlen ganz einfach und werden nie angesprochen. Oder es sind einfach veraltete Informationen. Im Medizinstudium bekommen die angehenden Ärzte immer noch beigebracht, daß Cholesterin Ursache des Herzinfarkt ist, daß man Osteoporose mit Milchprodukten therapieren kann und daß Rheuma und Allergien unheilbar sind.

> was lernt zum beispiel ein ernährungsberater? bestimmt,

> dass die milch super gesund ist.

Vermutlich. Die normalen Ernährungsberater lernen das, was die Schulmedizin bzw. die DGE vorgibt. Anders ist das nur bei den Ernährungsberatern UGB und den Gesundheitsberatern GGB.

> warum gibt es an universitäten keinen, der wirklich sagt

> was sache ist? weiß es keiner, will es keiner wissen?

Alles zusammen. Die Universitäten bekommen ihre Gelder, Informationen und Forschungsprojekte übrigens von der Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie. Daß da keine Aufträge kommen, die Vollwerternährung zu erforschen, ist verständlich... ;-)

> zum thema vegetarier: ich bin eigentlich schon der

> überzeugung, dass der mensch nicht umsonst ein "allesfresser"

> ist.

Das ist er eigentlich nicht. Er ist von seiner Physiologie her ein Früchte- und Samenesser, der bei Fleischverzehr nur nicht sofort krank wird. Sieht ma hier bspw. sehr schön: [[http://www.tierversuchsgegner.org/Gesundheit/densmore.html]]

> und deswegen halte ich es durchaus für sinnvoll meine

> ernährung ab und zu durch fisch und fleisch zu ergänzen.

Das sei dir unbenommen. Bei mir hat der Verzicht auch keine gesundheitlichen, sondern ethische Gründe. Es gibt aber nichts im Fleisch, daß nicht auch in pflanzlicher Nahrung enthalten wäre, so gesehen besteht keine Notwendigkeit, etwas zu ergänzen.

> die menschen haben schließlich schon sehr lange gerade in

> unseren breiten ihre jagdbeute über dem feuer zubereitet

> (oder anderweitig verwertet, wie z.b. in molke eingelegtes

> fleisch).

Das kann ich nicht beurteilen, ich war ja nicht dabei. Wir wissen auch nichts über dadurch verursachte Krankheiten, über die Menge des Fleisches, über die restliche Ernährung. In Diskussionen führt die Betrachtung der Vorfahren daher auch nie zum Konsens - es prallen einfach nur Meinungen aufeinander.

> [Vollwertkuchen]

> geschmacklich aber auch. sie schmecken gut, aber

> anders, finde ich

Das kann gut sein. Nach sieben Jahren fehlt mir da ein wenig die Vergleichsmöglichkeit. ;-)

> noch was: was hälst du eigentlich von tiefkühlfrüchten aus

> dem supermarkt (himbeeren oder was auch immer).

> eigentlicht sollte das doch genauso gut sein, wie selbst

> eingefrostete beeren, oder? oder auch gemüse (z.b. bohnen,

> erbsen).

Ja, das ist eine brauchbare Alternative. Nur daß sich TK Gemüse zwangsläufig nicht für Frischkost eignet.

Danke für das Bortsch-Rezept. Wenn es derzeit nicht so kalt wäre, würde ich das gleich mal ausprobieren... Hoffen wir auf besser Wetter... :-)

mIuc~kelbliene


hallo jn,

Er ist von seiner Physiologie her ein Früchte- und Samenesser, der bei Fleischverzehr nur nicht sofort krank wird. Sieht ma hier bspw. sehr schön: [[http://www.tierversuchsgegner.org/Gesundheit/densmore.html]]

da musste ich doch gleich mal im netz recherchieren... mag sein, dass er ein sogenannter Frugivor ist. Laut [[http://veganissimo.vegan.de/band2/bereiche/fleisch.shtml]] sind das ebenso Menschenaffen (Gorilla, Orang Utan). Im übrigen bezeichnet man auch of Vögel als frugivor, die ja mit dem Menschen nun nicht viel gemeinsam haben. Zurück zu den Affen. Bei Wikipedia wird z.B. die Ernährung des Orang Utan wie folgt beschrieben:

> Sie ernähren sich hauptsächlich von Früchten, Blättern und Rinde, daneben auch von Insekten wie zum Beispiel Termiten, Vogeleiern und kleinen Wirbeltieren.

bei den schimpansen sieht es ähnlich aus. lediglich der gorilla wird als reiner früchteesser beschrieben. jedenfalls scheint der sogenannte früchteesser noch lange kein vegetarier zu sein.

desweiteren bezweifle ich, dass der mensch entgegen seiner natur irgendwann beschlossen hat fleisch zu essen. warum sollte er den wunsch zu jagen verspürt haben?

> wie haben die menschen früher eigentlich die milch genossen?

> also zu anfängen der viehhaltung? ich meine zwischen dem

> kälbchen und mir besteht ja schon ein gewisser unterschied...

Wie meinst du das denn?

das mit dem "früher" oder das mit dem "unterschied"?

wenn z.b. von anbeginn der viehhaltung und milchverwertung die milch hauptsächlich in gekochtem zustand verwendet wurde (als milch), dann überlasse ich ungekochte milch gerne dem kälbchen. denn was das kälbchen verträgt, muss ich noch lange nicht vertragen. deswegen frag ich wie das "früher" war...

Der Rand außen wird heißer, aber im Innern kann es nicht mehr als 100 Grad werden, weil die überschüssige Wärme mit dem Wasserdampf abzieht. Das ist auch beim Brotbacken so...

nur leider backe ich kaum kuchen, die den teig innen haben... innen ist meist eine quark-, mohn- oder fruchtmasse. kuchen mit rührteig mag ich nicht. heute hab ich z.b. einen birnenkuchen gebacken. boden und rand sind mürbteig, da wäre honig verschwendung (wegen der hitze). dann birnen drauf und obenauf ein eierguß, auch hier wäre es verschwendung mit honig zu süßen... alles in allem ist aber nicht viel zucker am kuchen (da hab ich schon ganz andere rezepte gesehen, wo locker mal 500g zucker verwendet wurden...)

Fabrikzucker macht schon in kleinen Mengen Vollkornprodukte und oft auch Frischkost unverträglich. Eine Vollwerternährung mit Fabrikzucker ist daher praktisch nicht möglich.

wie soll sich die unverträglichkeit denn bemerkbar machen? ich hab schon sehr oft richtiges vollkornbrot gegessen und hab damit noch nie probleme gehabt, obwohl ich nicht zuckerfrei lebe...

einen schönen sonntag wünsch ich noch!

XY3my


Fabrikzucker macht schon in kleinen Mengen Vollkornprodukte und oft auch Frischkost unverträglich. Eine Vollwerternährung mit Fabrikzucker ist daher praktisch nicht möglich.

Ich nehme auch sehr wenig Zucker zu mir (eigentlich nur im Ketchup und ab und zu mal ein Joghurt, allerdings mit wenig Zucker) und hab trotzdem keine Probleme mit Vollkornbrot, Salat etc.

Das ist er eigentlich nicht. Er ist von seiner Physiologie her ein Früchte- und Samenesser, der bei Fleischverzehr nur nicht sofort krank wird. Sieht ma hier bspw. sehr schön: [[http://www.tierversuchsgegner.org/Gesundheit/densmore.html]]

Der Mensch hat sich tausende Jahre hauptsächlich von Fleisch ernährt (genauso wie er sich auch tausende Jahre hauptsächlich von Pflanzen ernährt hat) und ist damit praktisch auf alles angepasst (ausser heutige Industriewaren).

Die Tabelle ist auch so nicht ganz richtig, die meisten Affenarten ernähren sich teilweise auch von Insketen und Kleintieren und sind nicht ausschließlich Fruchtfresser.

Der menschliche Darm ist um einiges kürzer, als der eines reinen Pflanzenfressers. Ausserdem ist der Mensch jederzeit in der Lage Fett, Eiweiß und Fruchtzucker zu verwerten. Wenn man allerdings eine Woche auf andere Kohlenhydrate verzichtet, so kann der Mensch diese nicht sofort verdauen und es dauert etwa einen halben Tag, bis die Enzyme dafür wieder gebildet werden (und das trifft auch auf Stärke zu).

Sicherlich ist Fleisch nicht notwendig, aber z.B. für Sportler gibt es keine anderes Lebensmittel, was alle postiven Eigenschaften vereint (hoher Proteingehalt, geringer Fettgehalt, Zink und Eisen mit guter Bioverfügbarkeit sowie Kreatin).

jxn


@muckelbiene

> desweiteren bezweifle ich, dass der mensch entgegen

> seiner natur irgendwann beschlossen hat fleisch zu essen.

> warum sollte er den wunsch zu jagen verspürt haben?

Verspürst du den Wunsch zu jagen und zu töten? Wenn du einem Kind einen Apfel und ein Kaninchen gibst - wird es das Kaninchen töten und essen? Oder den Apfel essen und das Kaninchen streicheln? Wir haben eine angeborene Abneigung gegen das Töten von anderen Lebewesen, die wir natürlich dann überwinden, wenn uns die Not dazu zwingt. Und die Not war es auch, die die Menschen dazu gebracht hat, mühsam und gefährlich Tiere zu jagen, statt Früchte und Samen zu sammeln.

Wenn jeder Fleischesser das Tier vorher selbst aufziehen/fangen und töten müßte, gäbe es eine Menge Vegetarier mehr. Aber letztendlich muß das jeder mit sich selbst ausmachen. Wenn jemand Fleisch essen will, dann respektiere ich das und werde ihn sicher nicht geringer schätzen. Allerdings empfehle ich jedem Fleischesser ein Praktikum im Schlachthof, damit er zumindest mal gesehen hat, woher sein Schnitzel kommt. ;-)

> wenn z.b. von anbeginn der viehhaltung und milchverwertung

> die milch hauptsächlich in gekochtem zustand verwendet wurde

Nein, die Milch wurde immer als Rohmilch verwendet. In meiner Kindheit gab es noch diverse Milchverkaufsstellen am Ort, bei denen man seine Milch mit der Milchkanne abholen konnte. Auch das war noch Rohmilch und niemand wäre auf die absurde Idee gekommen, sie vorher zu kochen. Daraus konnte man noch echte Sauermilch herstellen, indem man sie einfach stehen läßt. Wir Kinder haben die Milch immer direkt aus der Kanne bekommen und das schmeckte deutlich besser als das, was man heute in Flaschen bekommt.. :-)

> wie soll sich die unverträglichkeit denn bemerkbar machen?

Magen-Darmprobleme. In der Regel vermehrte Gasbildung und der daraus folgende dünnere Stuhl.

> ich hab schon sehr oft richtiges vollkornbrot gegessen und

> hab damit noch nie probleme gehabt, obwohl ich nicht

> zuckerfrei lebe...

Es gibt tatsächlich Leute, die damit keine Probleme haben - jedenfalls, solange das Getreide erhitzt wurde. Beim Frischkorngericht merkt man die Problematik deutlicher, aber auch da gibt es Ausnahmen. Mit einer davon bin ich verheiratet... ;-)

> einen schönen sonntag wünsch ich noch!

Dankeschön, euch allen ebenso. :-) Jetzt geht's erstmal wählen. Mal sehen, ob wir Gentechnik, Atomkraftwerke und Kriegsbeteiligung noch verhindern können... ;-)

m)uckVelbixene


hallo jn,

Verspürst du den Wunsch zu jagen und zu töten? Wenn du einem Kind einen Apfel und ein Kaninchen gibst - wird es das Kaninchen töten und essen? Oder den Apfel essen und das Kaninchen streicheln? Wir haben eine angeborene Abneigung gegen das Töten von anderen Lebewesen, die wir natürlich dann überwinden, wenn uns die Not dazu zwingt. Und die Not war es auch, die die Menschen dazu gebracht hat, mühsam und gefährlich Tiere zu jagen, statt Früchte und Samen zu sammeln.

ähm, ich verspüre genauso viel wunsch einen fisch zu angeln, wie in den wald beeren sammeln zu gehen...

der vergleich mit dem kind hinkt. die versorgung der kinder mit nahrung ist sache der eltern. genauso wie das lernen, wie man nahrung beschafft. und wenn ein kind von seinen eltern nicht lernt, dass ein lebendes kaninchen im toten rohen zustand nahrung ist, wird es natürlich nicht von allein auf die idee kommen, ein kaninchen zu töten um es zu essen. dass ein apfel essbar ist, hat es aber sehr wohl von seinen eltern schon gelernt. genauso wie es vermutlich schon gesehen hat, dass kaninchen tolle haustiere zum streicheln sind...

In einem geb ich dir recht: es ist der notzustand, der uns zum jagen und töten veranlasst hat. ich wollte eigentlich auch nur zeigen, dass der menschliche organismus warscheinlich schon dafür ausgelegt ist, dass er fleisch oder fisch als nahrung verwerten kann.

Wenn jeder Fleischesser das Tier vorher selbst aufziehen/fangen und töten müßte, gäbe es eine Menge Vegetarier mehr.

heute vielleicht. früher hat es den menschen offensichtlich nicht so viel ausgemacht. und warum? weil wir heute nur noch einen teil mitbekommen. wir sehen nicht mehr wie ein tier aufwächst und dann geschlachtet wird. wir sehen nur das fertige produkt. früher war es teil des lebens das vieh zu versorgen und irgendwann zu schlachten um es zu weihnachten mal auf dem teller zu sehen. das ist ähnlich wie mit dem tod. der tod ist genauso ein tabuthema wie das schlachten... keiner will was davon sehen oder hören... weil es immer unsichtbarer von statten geht...

ZoaubWermxann


Wenn ich mich mal einmischen darf. Zufällig kenne ich jemanden, der sich beruflich mit der Ernärung des menschen vor 3000 - 5000 Jahren und zwar direkt sozusagen in der Feldforschung beschäftigt.

Das einzige was man mit Sicherheit sagen kann ist, dass sich die Menschen von allem möglichen ernährt haben.

Aussagen wie "Menschen haben sich nur von Fleisch" oder "nur von Knollen und Saaten ernährt" lassen sich aus wiissenschaftlicher Sicht nicht mit Sicherheit treffen. Wozu also die Diskussion? Überlasssen wir sie der Wissenschaft.

Aber Anleitungen für eine gesunde oder ungesunde Ernährung lassen sich aus ihr nicht ableiten.

Wozu aber auch? Wenn man ein wenig auf seinen Körper hört und den gesunden Menschenverstand walten lässt, reicht das in der Regel vollkommen aus.

Es ist erwiesen dass eine bewusste vegetarische Ernährung nicht gesundheitsschädlich ist und ein mäßiger Fleischkonsum ist wohl auch nicht schädlich.

Milch wird von vielen vertragen und von vielen nicht. Das merkt man aber doch selbst. Da muss man nicht seine Vorfahren von vor 1000 Jahren befragen.

Zum Schluss möchte ich aber noch hinzufügen, dass Elmadfa/Letzmann am Anfang des Buches "Die Ernährung des Menschen" den menschen als Omnivor also als Allesfresser einstufen.

m:ucke=lbie{nJe


hallo zaubermann,

du hast schon recht, "ableiten" kann man wohl wirklich nicht wie eine gesunde ernährung auszusehen hat...

ist wohl etwas abgedrifted die ganze diskussion...

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