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Vollwertkost

hkolyguhost


vollwertkost/frischkost lässt sich mit tcm nicht vereinbaren...da muss man sich für eins entscheiden.

lg

holy

C(obainvsStar


@ jn

Ich danke dir sehr für deine Erläuterungen. Das hat mir wirklich sehr viel weitergeholfen.

Im Moment beschäftige ich mich sehr mit Ernährung, da ich mich unwohl fühle mit meinem momentanen Ernährungsstil. Ich bin da sehr neugierig und glaube, noch viel in der Richtung lernen zu müssen, auch wenn meine Ernährung für viele schon als vermeindlich so gensund eingestuft wird (kein Fleisch, kein Fast Food, etc). Ich versuche im Moment, mir ein Bild über viele verschiedene Konzepte zu machen um dann ein geeignetes für mich auszuwählen. Ich werde mich nun auch mit Vollwerternährung beschäftigen.

Was mich an der TCM- Ernährung interessiert ist die Einschätzung der Nahrungsmittel in Bezug auf ihre Wirkung in Bezug auf Krankheiten. Das fasziniert mich sehr und wirkt auf mich sehr einleuchtend.

Auf der anderen Seite habe ich bei vielen Dingen auch den Eindruck, dass es unserer Westlichen Auffassung von Ernährung total wiederspricht. Bin da sehr unschlüssig und bin im Moment sehr auf der Suche.

Wenn ich damit jemanden zu einer Antwort provozieren kann: was sind die Vorteile der Vollwerternährung gegenüber TCM? ;-)

jxn


> was sind die Vorteile der Vollwerternährung gegenüber TCM?

Rund 80% der heute üblichen Krankheiten resultieren nachweislich auf einer Unterversorgung des Organismus mit biologischen Wirkstoffen - verursacht durch eine langjährige Ernährung mit stark verarbeiteten (Fabrik)nahrungsmitteln. Die Vollwerternährung orientiert sich an dem Prinzip "Laß die Nahrung so natürlich wie möglich" und dient dazu, diese Unterversorgung und damit die daraus resultierenden Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen.

Die Ernährung nach den fünf Elementen hat einen ganz anderen Hintergrund und sieht auch die Krankheitsursachen mehr in einem energetischen Bereich. Wenn die daraus resultierende Ernährung dazu führt, daß die o.g. Unterversorgung korrigiert wird, kann auch diese Ernährung etwas bewirken, aber das ist dann mehr Zufall. Ob sie darüber hinaus bei anderen Krankheiten etwas bewirkt, kann ich nicht beurteilen, dafür kenne ich sie zuwenig.

Cwobain4sStxar


Ich danke dir für die Einlassung.

Ich werde mich jetzt mal über Vollwertkost schlaumachen, da ich das sehr schlüssig finde. Das Internetforum, dass du empfohlen hast, ist wirklich eine hilfreiche Anlaufstelle. Werde mir jetzt nochmal ein Buch zulegen.

Was mich ein wenig stört bei allen diesen Ernährungskonzepten: es wirkt alles sehr dogmatisch. Wie war das denn bei euch mit der Umstellung? Habt ihr euch nicht eingeschränkt gefühlt bei dem "Schokoladenverbot"?

pUayc|i/ficb_oceaxn


Habt ihr euch nicht eingeschränkt gefühlt bei dem "Schokoladenverbot"?

Anfangs dachte ich auch "keine Schokolade, das hälst du nie durch", aber denkste, du hast wirklich kein Verlangen mehr danach. Anfangs hab ich mich auf Bitterschokolade eingestellt, weil es ganz ohne da noch nicht ging, weil ich auch ab und an noch Zucker beim Essen dabei hatte. Umso weniger Zucker es wurde, umso weniger Schokolade brauchte ich und umso mehr Dinge erschienen mir viel zu süß. So war auch schnell die 70%ige Bitterschokolade zu süß, dann die 80% ige. Ich hab auch 99%ige gegessen, da ist dann gar nichts weiter an Zucker drin. Da diese aber ziemlich teuer ist, muss ich sie auch nicht unbedingt haben. Da mach ich mir doch lieber eine zerdrückte Banane mit Backkakao, schmeckt sehr sehr lecker.

jxn


> Was mich ein wenig stört bei allen diesen Ernährungskonzepten:

> es wirkt alles sehr dogmatisch.

Stimmt. Wobei es mit dem Dogmatismus bei der Vollwerternährung nicht weit her ist, denn es ist keine strikte Diät. Es gibt im Grunde nur eine 'Zielvorgabe', nämlich Kollaths Satz "Laßt die Ernährung so natürlich wie möglich". Wie konsequent das dann der einzelne macht, bleibt ihm selbst überlassen, denn jeder muß ja entscheiden, wieviel ihm seine Gesundheit wert ist. Wir rennen sozusagen alle auf das gleiche Ziel zu, aber mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. ;-)

> Wie war das denn bei euch mit der Umstellung? Habt ihr euch

> nicht eingeschränkt gefühlt bei dem "Schokoladenverbot"?

Überhaupt nicht. Nachdem ich erfahren habe, was der Fabrikzucker in meinem Körper anrichtet, wollte ich gar nichts mehr essen, in dem er enthalten ist. Ich habe ihn komplett aus der Ernährung geworfen und nie vermißt. Die Sucht nach Süßem verschwand innerhalb von wenigen Tagen. Heute schmecken mir Süßigkeiten gar nicht mehr, weil ich sie als widerlich süß empfinde.

C?obain7sStxar


Das habe ich jetzt schon sehr oft gelesen und finde es sehr überzeugend. Man ist nur drauf konditioniert, Süßes zu mögen. Wenn man es eine Zeit nicht mehr gegessen hat, findet man es ekelhaft. Diesen Aspekt der "Geschmacksnerven- Sensibilisierung" finde ich unheimlich plausibel. Und gleichzeitig erschreckt es mich, was man seinem Körper alles antut.

Bin im Moment auf der Suche nach geeignetet Literatur, um meine Ernährung langfristig umzustellen. Das überzeugt mich sehr und diese Philosophie entspricht sehr meinen Vorstellungen. Auf jeden Fall danke ich euch, mich sensibilisiert zu haben.

mmuc`kelbiFenxe


Die Sucht nach Süßem verschwand innerhalb von wenigen Tagen. Heute schmecken mir Süßigkeiten gar nicht mehr, weil ich sie als widerlich süß empfinde.

ich glaube, dass man zwischen süß und süß differenzieren muss. denn auch bananen, äpfel oder honig sind süß und das oft nicht zu knapp. ich bezweifel, dass dir das nicht mehr schmeckt... oder?

ich esse sehr gern süßes, aber eben meist in form von obst. gerade morgens möchte ich die süße note nicht vermissen, die mir eine banane, ein apfel oder so geben können...

mb

jxn


@muckelbiene

> denn auch bananen, äpfel oder honig sind süß und das oft

> nicht zu knapp. ich bezweifel, dass dir das nicht mehr

> schmeckt... oder?

Vollreife Bananen und Birnen mag ich pur bspw. nicht, weil sie mir in dieser Form tatsächlich zu süß sind. Die verwende ich nur im Frischkorngericht, im Kuchen, usw. Bei Äpfeln hängt es von der Sorte ab. Solange sie eine gewisse Säure haben, stört es mich da nicht ganz so sehr.

Aber das wichtige ist, daß ich keinerlei Drang zu Süßem verspüre.

mXuckRelbxiene


sag mal, ess ihr eigentlich rhabarberkompott und wenn ja, süßt ihr den?

ich hab jetzt morgens schon mehrmals rhabarberkompott zum joghurt morgens gegessen, aber so vollkommen ungesüßt schmeckt rhabarber einfach nicht... allerdings fällt mir auch nichts ein, wie ich es süßen könnte, bzw. womit es auch ungesüßt schmecken könnte... honig oder bananenaroma mag ich nicht im rhabarber...

jedenfalls wollte ich mal hören, ob und in welcher form ihr rhabarber esst...

mb

c?osim<a-love


@zaubermann:

In Getreide und allem was grünt (Bestandteil vom Chlorophyl).

Da muss ich dir leider widersprechen! Mag sein, dass grüne Obst und Gemüsesorten z.T. auch reich an Eisen sind, aber das liegt nicht am Chlorophyll! Denn das Zentralion des Chlorophylls ist nicht Eisen, sondern Magnesium! Auch gut! ;-)

[[http://www.chm.bris.ac.uk/motm/chlorophyll/chphyll.gif]]

Aber viele Flavonoide, z.B. die Anthocyane enthalten Eisenionen.

Diese Lebensmittel sind dann rot bis tiefviolett gefärbt.

Reich an Anthocyanen sind zum Beispiel Aronia, Kirschen, Auberginen, blaue Trauben, Heidelbeeren und Rotkohl. Weniger verbreitet sind Anthocyane zum Beispiel in Bananen, Spargel, Erbsen, Fenchel, Birnen sowie Kartoffeln.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Anthocyankomplex.png]]

Grüßle! @:)

h`olVyghosxt


jedenfalls wollte ich mal hören, ob und in welcher form ihr rhabarber esst...

als kuchen mit zucker bestreut

oder als kompott - auch mit zucker eingekocht.

ob du nun honig oder zucker benutzt - es macht keinen unterschied.

lg

holy

m*ucke lb-ienxe


@ holyghost:

ich hab eigentlich die vollwertköstler angesprochen und ich möchte weder honig noch zucker verwenden - bzw. wollte wissen, ob es irgendwelche alternativen überhaupt gibt...

mb

p-acif;icV_oc,ean


Hallo muckelbiene *:)

Also bei Rhabarber sitz ich auch so zwischen den Stühlen. Zählt der nun eigentlich zu Gemüse oder Obst? Man liest immer beides. Ich würde sagen Gemüse und Gemüse darf man ja gekocht essen, während gekochtes Obst in der Vollwertküche ja nicht erlaubt ist.

Mit Akazienhonig finde ich das ganze gar nicht mal so schlecht, auch mit pürierter Banane schmeckt es gut. Schade das du beides nicht magst. Wie wäre es denn mit pürierten Trockenfrüchten wie Rosinen? Oder du probierst mal Stevia aus. Zuviel kann man davon aber nicht nehmen, da es sonst bitter schmeckt, bei Rhabarber braucht man aber ne ganze Menge Süßmittel. Man könnte vielleicht Stevia mit dem relativ neutralen Akazienhonig mischen und bekommt so vielleicht ne gute Mitte hin.

Wäre so mein Vorschlag.

PS: mail kommt wieder wenn ich mit dem Umzug fertig bin *:)

mTu/c`kel`bienxe


hallo pacific_ocean,

tja, dann komm ich ums süßen wohl nicht drum herum.. mal sehen... obwohl mein aktuelles kompott relativ mild ist. ich denk mal, dass ich dann doch irgendwie beim ungesüßten rhabarber mit joghurt und müsli bleibe...

ich würd ihn übrigens zum gemüse sortieren, ungekocht kann man rhabarber meines wissens eh nicht essen.

(Wikipedia scheint da meiner meinung zu sein:

Vom Obst unterscheidet sich Gemüse darin, dass es vor dem Verzehr in aller Regel gekocht und zubereitet wird. Diese Bedeutung lag auch dem mittelhochdeutschen Begriff gemüese zugrunde: "Mus = gekochten Brei" aus allerlei Nutzpflanzen. Zudem zeichnet sich Obst durch den im rohen Zustand angenehmen, meist süßlichen oder säuerlichen Geschmack aus, während Gemüse im Allgemeinen mit Gewürzen etc. geschmacklich zubereitet wird.

Eine andere Betrachtungsweise zwischen Gemüse und Obst bietet die Botanik. Während die Frucht einer Pflanze als Obst bezeichnet wird, besteht Gemüse aus unterschiedlichen Teilen einer Pflanze. Die Pflanzenarten, die Gemüse liefern, werden im Artikel Nutzpflanzen zusammengefasst, wobei diese dort nach morphologisch-botanischen Gesichtspunkten systematisch in Anlehnung an Franke, W. (Lit. s. dort) geordnet sind)

freu mich auf deine mail :-)

und viel spaß beim umzug!

mb

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