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Bodyreset, Säuren-Basen-Haushalt

nFiJnaxna hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Mein Freund ist durch Zufall an ein Buch gelangt in der die BodyReset Methode beschrieben ist. Ich habe das Buch gelesen und bin begeistert. Es bestätigt viele meiner Annahmen was die Ernährung betrifft. Deshalb möchte ich im Laufe dieser Woche (mit meinem Freund) damit anfangen und habe noch 1, 2 Fragen dazu:

Bei BodyReset handelt es sich um eine art Kur mit anschliessender (oder gleichzeitiger) Ernährungsumstellung bei der es um den Ausgleich des Säuren-Basen-Haushaltes geht.

Ich habe in diesem Forum von der Logi-Methode gelesen ([[http://www.logi-methode.de/]]), und denke es ist ungefähr dasselbe Prinzip, nur dass bei BodyReset zuerst ein richtiger 'reset' des Körpers stattfindet was den Säuren-Basen-Haushalt angeht. Gleichzeitig unternimmt man verschiedene Dinge von 'aussen' die unterstützend wirken, z.b. basische Duschgels benutzen & Fussbäder mit basischem Badesalz.

Eine kurze Erklärung da auf [[http://ww.bodyreset.com]] die Methode nicht wirklich beschrieben ist:

Die 1. Phase nennt sich Neutralisationsphase und geht mind. 14 Tage. Man ernährt sich hauptsächlich von basenüberschüssigen Lebensmitteln wie Früchte und Gemüse und trinkt viel. Die Ziele dieser Phase sind folgende: Säure-Basen-Haushallt regulieren, Stoffwechselfunktionen anregen, Verdauungsorgane regenerieren, Hautfunktionen verbessern. Nach 14 Tagen wird der PH-Wert im Urin gemessen und muss einen gewissen PH-Wert aufweisen um in die 2. Phase übergehen zu können.

Die 2. Phase - Schlacken abbauen, Ziel: Lösen und aussscheiden von bereits deponierten Schlacken. Es kommen neue Lebensmittel wie Eier und Fleisch dazu und mit zusätzlichen entschlackungsunterstützenden Tee's wird ein paar Wochen entschlackt.

Danach folg die 3. und letzte Phase, die Stabilisierung. Dies ist dann auch die Phase die für den Rest des Lebens anhalten sollte - heisst einfach dass man immer auf seinen Säure-Basen-Haushalt achten soll da wir uns ja grundsätzlich zu sauer ernähren wenn wir nicht darauf achten... Symphatisch ist mir, dass man eigentlich auf nichts verzichten muss - konzentrierte Kohlenhydrate die den Körper am 'sauersten' machen darf man trotzdem noch jede 4. Hauptmahlzeit einnehmen, man muss danach einfach schauen dass man wieder etwas basenreiches ist.

So, ich hoffe dass jetzt noch irgendjemand mitliest :-).

Meine 1. Frage ist ob jemand schon so etwas ähnliches ausprobiert hat und wie die erfolge waren - gibt es etwas wichtiges zu beachten was evt. nicht in der Literatur erwähnt ist/verschweigt wird? Auch die Meinung von anderen Personen die noch keine Erfahrungen damit gemacht haben würde mich interessieren.

Meine 2. Frage ist etwas spezifischer; und zwar spricht die Autorin des BodyReset Buches die Hay'ische Trennkost an.

//Aus der Sicht von Dr. Hay, der damals die Gesetze des Salzkreislaufs noch nicht kannte, fand die Verdauung im Magen statt. Er glaubte, der Magen würde nur dann Säure produzieren, wenn Eiweiss gegessen wird, und Kohlenhydrate würden ohne Säure verdaut. ...

Nach den Trennkostprinzipien dürfen Eiweiss und Kohlenhydrate nicht zusammen gegessen werden, aber sowohl Eiweiss als auch Kohlenhydrate dürfen zusammen mit Fett gegessen werden. Die Kombination von Eiweiss und Fett ist auch bei meiner Methode erlaubt. Die Kombination von Fett und konzentrierten Kohlenhydraten nicht...//

Ich halte viel von der Trennkost und frage mich nun ob dies einfach eine 'freche' Behauptung ist oder ein berechtigter Einwand? Wurde dies bereits diskutiert/korrigiert oder hält man in der Trennkostküche immer noch zu diesen Prinzipien?

Noch eine kleine, wichtige Anmerkung: ich bin nicht jemand der schon tausend Diäten ausprobiert hat und verzweifelt abnehmen möchte. Ich möchte vielmehr etwas für meine Gesundheit tun da ich zuhnemend kraftloser und müder werde und viele kleine wewehchen habe die ich als Krankheiten unserer Lebensgewohnheiten ansehe.

Bin sehr gespannt auf eure Antworten.

lg ninana

Antworten
aQg'nxes


Humbug

wie alle der "entsäuernden" Diäten.

Warum unterschätzt Ihr alle unseren hocheffektiven Stoffwechsel?

Trennkost kann außerdem Mangelzustände begünstigen.

jxn


@ninana

Hallo ninana,

Ich habe gerade in einem anderen Thread etwas zum Thema Säure/Basen Haushalt geschrieben, bitte schau mal hier:

[[http://www.med1.de/Forum/Ernaehrung/215888/]]

nninaxna


unterschätzen?

Danke für deine Meinung...

Ich denke nicht dass wir ihn alle unterschätzen - offenbar überschätzen wir ihn meistens. Ein Absatz im Buch hat mich besonders überzeugt da ich schon länger genau diesen Gedanken habe:

//Gehen wir nur 200 Jahre in der Menscheitsgeschichte zurück, vor den Anfang der Industrialisiereung. Damals waren die Menschen noch in die natürliche Kette Natur - Bauer - Markt eingebunden. Der Mensch ass, abhängig von der Jahreszeit, die jeweils verfügbaren Früchte und Gemüse, Nüsse, Wurzeln und Knollengewächse, Kräuter und Gewürze. Die Gewässer lieferten Fisch und Meeresfrüchte, Nutztiere lieferten Fleisch und Milch. Die klimatischen Bedingungen bestimmten, was die Natur hervorbrachte.

Nur 200 Jahre später sieht die Situation anders aus. Durch Industrialisierung und immer schnellere und billigere Transportmöglichkeiten stehen uns fast alle Nahrungsmittel jederzeit zur Verfügung. Durch die rasante Entwicklung der chemischen Industrie kann heute das Wachstum von Pflanzen und Tieren künstlich beschleunigt werden, Schädlinge werden mit Pestiziden bekämpft, Massentierhaltung bleibt mit Antibiotika 'gesund'. Dabie wird offensichtlich vergessen , dass der Mensch sich im Laufe von 2 Millionen Jahren mit seiner Ernährung entwickelt hat. Unser ganzer Organismus hat sich an die natürlich vorhandenen Nahrumgsmittel angepasst und die Stoffwechselvorgänge darauf abgestimmt.//

lg ninana

n0inaxna


Danke @jn.

Ich möchte doch gleich mal zu ein paar deiner Aussagen im anderen Beitrag Stellung nehmen (ich bleib jetzt mal in diesem Thread):

Die Kostform richtete sich nach dem Säuregehalt der Lebens- bzw. Nahrungsmittel. Hier sollten einem schon die ersten Bedenken kommen, denn bis zum Aufkommen dieser Ernährungsform aßen die Menschen das, was die Natur ihnen gab und niemand maß mit Lackmuspapier vorher den Säuregehalt nach, um zu entscheiden ob man das nun ißt oder nicht... Sieht man ein Tier auf der Welt, daß sich Gedanken um den Säuregehalt seiner Nahrungsmittel macht? Auf solch seltsame Ideen kommt offenbar nur der Mensch...

s. mein Zitat oben.

Aber auch aus physiologischer Sicht ist diese Kostform nicht unbedingt haltbar, denn ob ein Lebensmittel Säure oder Basenbildend ist, hängt nicht von seinem Säuregehalt ab, sondern von seiner Verarbeitung im Organismus. So gibt es Lebensmittel, die zwar sauer sind, aber im Organismus basenbildend wirken.

Dies wird, zumindest bei BodyReset berücksichtigt.

Wenn es tatsächlich in Teilbereichen des Organismus zu Säure oder Basenüberschuß kommt, dann ist das bereits eine Krankheitsfolge, die bspw. auf dem Versagen der jeweiligen Puffersysteme beruht.

Und warum versagen diese Puffersysteme? Naheliegend dass wir diese überreizen/überbeanspruchen mit unseren Essgewohnheiten...

lg ninana

jvn


@ninana

> s. mein Zitat oben.

Das Zitat ist absolut berechtigt, nur frage ich mich, wie der Autor aufgrund dieser Tatsache auf die Idee kommt, man müsse sich basenüberschüssig ernähren. Die Probleme, die in den letzten hundert Jahren entstanden, resultieren nicht aus einem Säureüberschuß, sondern aus dem Vitalstoffmangel, der durch den hohen Verarbeitungsgrad der heutigen Ernährung hervorgerufen wird. Wir müssen uns wieder mit dem ernähren, was die Natur uns gibt und nicht von dem, was die Nahrungsmittelindustrie uns gibt. So gesehen stimme ich mit dem Zitat voll und ganz überein, man sollte nur daraus aber die Schlüsse ziehen, die sich auch belegen lassen und nicht in Spekulationen über Säuren und Basen verfallen, die im Grunde nicht haltbar sind.

>> So gibt es Lebensmittel, die zwar sauer sind, aber im

>> Organismus basenbildend wirken.

> Dies wird, zumindest bei BodyReset berücksichtigt.

Sobald jemand ankommt und den PH Wert des Urins mißt, ist das schon mehr als bedenklich. Denn was ist denn nun übersäuert? Der Urin? Das Blut? Der Mageninhalt? Das Gewebe? Und was bedeutet das, wenn der Urin sauer ist? Das der Körper übersäuert ist und deshalb der Urin sauer wird? Daß er die Säure ausscheidet und nun basisch ist? Das sind Aspekte, die in den gängigen Säure/Basen Theorien nicht berücksichtigt werden.

>> Wenn es tatsächlich in Teilbereichen des Organismus zu

>> Säure oder Basenüberschuß kommt, dann ist das bereits eine

>> Krankheitsfolge, die bspw. auf dem Versagen der jeweiligen

>> Puffersysteme beruht.

> Und warum versagen diese Puffersysteme?

Das kann unterschiedliche Gründe haben, meist sind es aber schwerwiegende Infektionen bei gleichzeitiger Beeinträchtigung des Immunsystems. Wie gesagt: Tritt so etwas beim Blut auf, landet man sehr schnell auf der Intensivstation - wenn man es bis dahin noch schafft.

> Naheliegend dass wir diese überreizen/überbeanspruchen

> mit unseren Essgewohnheiten...

So anfällig ist unser Organismus nicht konstruiert. Diese Puffersysteme sind teils mehrfach abgesichert und normalerweise das letzte, was im Organismus ausfällt. Es wäre ja schlimm, wenn uns geringfügige Veränderungen der Ernährung gleich krank machen würden.

nBiqnanJa


Das Zitat ist absolut berechtigt, nur frage ich mich, wie der Autor aufgrund dieser Tatsache auf die Idee kommt, man müsse sich basenüberschüssig ernähren. ...

Ich denke wenn man die Essgewohnheiten bzw die zur Verfügung stehenden Lebensmittel zu dieser Zeit studiert, kommt man schnell zum Schluss dass die Ernährung damals basenüberschüssig war, nicht?

Sobald jemand ankommt und den PH Wert des Urins mißt, ist das schon mehr als bedenklich. Denn was ist denn nun übersäuert? Der Urin? Das Blut? Der Mageninhalt? Das Gewebe? Und was bedeutet das, wenn der Urin sauer ist? Das der Körper übersäuert ist und deshalb der Urin sauer wird? Daß er die Säure ausscheidet und nun basisch ist? Das sind Aspekte, die in den gängigen Säure/Basen Theorien nicht berücksichtigt werden.

Interessante Fragen, die werde ich mal noch kritisch nachforschen...

Das kann unterschiedliche Gründe haben, meist sind es aber schwerwiegende Infektionen bei gleichzeitiger Beeinträchtigung des Immunsystems.

Meine Frage ist immer noch offen... woher kommen die schwerwiegenden Infektionen denn? DAs muss doch alles Ursachen haben. Nehmen wir mal an eine mögliche Ursache ist falsche Ernährung über Jahrzehnte....

Es wäre ja schlimm, wenn uns geringfügige Veränderungen der Ernährung gleich krank machen würden.

Ja, da gehen unsere Meinungen wohl etwas auseinander.. ich finde die Veränderungen in der Ernährung in den letzten Jahrzehnten/hunderten nicht geringfügig, aber ich bin kein Experte...

j;n


@ninana

> Ich denke wenn man die Essgewohnheiten bzw die zur

> Verfügung stehenden Lebensmittel zu dieser Zeit studiert,

> kommt man schnell zum Schluss dass die Ernährung damals

> basenüberschüssig war, nicht?

Man kommt genauso schnell auf den Schluß, daß die Ernährung damals mehr Sauerkonserven enthielt. Trotzdem zieht keiner den Schluß, daß die heutigen Krankheiten durch den Verzehr von zuwenig Sauerkonserven entstehen. Du kannst in dieser Form Tausende von Zusammenhängen konstruieren, die alle eins gemeinsam haben: Sie stehen als Theorien im Raum, passen irgendwie alle und sind weder be- noch widerlegbar.

> Meine Frage ist immer noch offen... woher kommen die

> schwerwiegenden Infektionen denn?

Das sind wirklich ernsthafte Krankeiten, um die es hier geht. Bitte geh nicht davon aus, daß so etwas ständig passiert oder gar Ursache der heutigen Krankheiten ist. Eine Entgleisung der Puffersystems ist sehr selten und dann ein Notfall.

> DAs muss doch alles Ursachen haben. Nehmen wir mal an

> eine mögliche Ursache ist falsche Ernährung über Jahrzehnte...

Wenn du mit "alles" die heutigen zunehmenden Krankheiten meinst - die haben natürlich Ursachen und die falsche Ernährung ist tatsächlich für rund 80% dieser Krankheiten verantwortlich. Aber das hat nichts mit Säuren und Basen zu tun, die Ursache liegt in der starken Verarbeitung der Nahrung. Dadurch werden wichtige Vitalstoffe zerstört, die der Organismus zur Verarbeitung der Nahrung benötigt. Die Folge sind Stoffwechselstörungen und das wiederum zeigt sich dann in den diversen Krankheiten. Alles lange bekannt, erforscht und nachgewiesen...

> Ja, da gehen unsere Meinungen wohl etwas auseinander..

> ich finde die Veränderungen in der Ernährung in den letzten

> Jahrzehnten/hunderten nicht geringfügig, aber ich bin kein

> Experte...

Die Veränderungen waren durchaus gravierend und sind ja auch Ursache der meisten Krankheiten. Meine Aussage bezog sich ja aber auf die Anfälligkeit der Puffersysteme.

nbina.nxa


Sie stehen als Theorien im Raum, passen irgendwie alle und sind weder be- noch widerlegbar.

das ist doch schonmal was. Wenigstens ist es nicht widerlegbar :-). Belegen oder widerlegen kann ich es ja selbst nachdem ich es ausprobiert habe...

Aber das hat nichts mit Säuren und Basen zu tun, die Ursache liegt in der starken Verarbeitung der Nahrung. Dadurch werden wichtige Vitalstoffe zerstört, die der Organismus zur Verarbeitung der Nahrung benötigt. Die Folge sind Stoffwechselstörungen und das wiederum zeigt sich dann in den diversen Krankheiten.

Deshalb empfiehlt, oder besser gesagt es verspricht das Buch nur dann Erfolg, wenn Bio Produkte verwendet werden. Man kann sich natürlich jetzt über die Qualität der Bio-Produkte streiten, aber das nähme wohl kein Ende ;-)

Naja, bin immer noch gespannt auf weitere Meinungen, evt. Erfahrungsberichten!

Falls es jemanden interessiert melde ich mich während der Kur auch ab und zu und erzähle wie es läuft :-)

jxn


@ninana

> das ist doch schonmal was. Wenigstens ist es nicht

> widerlegbar . Belegen oder widerlegen kann ich es ja selbst

> nachdem ich es ausprobiert habe...

Du kannst danach lediglich sagen, daß diese bestimmte Ernährung auf dich eine bestimmte Wirkung hatte. Du kannst aber damit nicht belegen, daß Krankheiten durch eine nicht basenreiche Ernährung verursacht werden.

> Deshalb empfiehlt, oder besser gesagt es verspricht das Buch

> nur dann Erfolg, wenn Bio Produkte verwendet werden.

Es geht nicht um Bioprodukte, sondern um den Verarbeitungsgrad der Lebensmittel. Der ist völlig unabhängig von Bio oder nicht Bio. Es gibt im Biobereich genausoviele minderwertige Nahrungsmittel wie im konventionellen Bereich.

Aber ich will dich von der Theorie nicht abbringen, mach ruhig mal..

nBinaxna


Es geht nicht um Bioprodukte, sondern um den Verarbeitungsgrad der Lebensmittel. Der ist völlig unabhängig von Bio oder nicht Bio. Es gibt im Biobereich genausoviele minderwertige Nahrungsmittel wie im konventionellen Bereich.

das wage ich jetzt mal zu bezweifeln (obwohl ich ja eigentlich NICHT darüber diskutieren wollte ;-) ).

Mit Verarbeitungsgrad der Lebensmittel meinst du doch z.b. ob es Hybriden sind oder nicht - und auf sowas wird schon geachtet im Bio Anbau - natürlich nicht von allen solange es nicht fest im Gesetz verankert ist. Natürlich gibt es in Bio auch minderwertige Ware, aber man kann sich informieren und die Produkte von denen man denkt dass sie gut sind einkaufen. Mehr können wir einfach nicht tun als kleine Verbraucher. Aber ich tu einfach was ich kann :-)

Aber ich will dich von der Theorie nicht abbringen, mach ruhig mal..

Ist zwar nicht meine Theorie, aber trotzdem danke ;-)

jxn


@ninana

> Mit Verarbeitungsgrad der Lebensmittel meinst du doch z.b. ob

> es Hybriden sind oder nicht

Nein. Mal ganz einfach erklärt: Ein Apfel enthält neben den Nährstoffen Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate auch sehr viele Vitalstoffe (Vitamine, Enzyme, ungesättigte Fettsäuren, Farb-, Faser- und Aromastoffe). Die Vitalstoffe benötigt unser Organismus, um die Nährstoffe richtig verarbeiten zu können. Ißt du einen Apfel, dann bekommt dein Organismus alles, was er benötigt und kann das wunderbar erledigen. Diese Vitalstoffe sind aber sehr empfindlich gegenüber Sauerstoff, Licht, Hitze, Druck, usw. Verarbeitet man den Apfel nun in der Fabrik zu Apfelmus, indem man ihn kocht, püriert, mit Ascorbinsäure und Fabrikzucker versetzt, pasteurisiert und ins Regal stellt, dann wurden durch diesen Herstellungsprozeß die meisten Vitalstoffe zerstört. In Folge kann unser Organismus die Nährstoffe nicht richtig verarbeiten, es kommt zu Stoffwechselstörungen und das wiederum führt zu den unterschiedlichsten Krankheiten.

Verarbeitungsgrad meint also genau das: Den Grad wie stark ein Lebensmittel verarbeitet wurde. Deshalb auch meine Aussage zum Bioladen, denn die dort angebotenen Fertiggerichte sind in Bezug auf den Verarbeitungsgrad genauso schlecht wie konventionelle Produkte.

Um es auf den Punkt zu bringen: Je naturbelassener eine Nahrung ist, umso gesünder - je stärker verarbeitet, umso höher das Risiko an ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten zu erkranken.

> - und auf sowas wird schon geachtet im Bio Anbau - natürlich

> nicht von allen solange es nicht fest im Gesetz verankert ist.

Hybriden wären aus gesundheitlicher Sicht ja nicht per se schlecht. Der Nachteil ist, daß man sie nicht zur Gewinnung weiterer Samen verwenden kann und das ist natürlich in jedem Fall abzulehnen.

n`in=ana


Verarbeitungsgrad meint also genau das: Den Grad wie stark ein Lebensmittel verarbeitet wurde. Deshalb auch meine Aussage zum Bioladen, denn die dort angebotenen Fertiggerichte sind in Bezug auf den Verarbeitungsgrad genauso schlecht wie konventionelle Produkte.

Achso ne, missverständnis!

Wenn ich von Bio Produkten rede dann meine ich schon frische Sachen! Gemüse, Obst, Nüsse, Kräuter etc. Ich habe auch noch nie ein Bio-Fertiggericht gesehen um ehrlich zu sein ;-)

Wo ich sonst kann ersetze ich natürlich auch konventionelle Dinge durch Bio Produkte. Z.b. geht das bei Rotwein sehr gut (auf den kann ich ab und zu nicht ganz verzichten).

Ich weiss jetzt auch gar nicht genau was evt. bei euch in Deutschland die Ansprüche an ein Bio-Label sind? Ich komme aus der Schweiz und hier gibt es als Bio gekennzeichnete Waren eigentlich fast nur die oben genannten Dinge.

jin


@ninana

> Wenn ich von Bio Produkten rede dann meine ich schon frische

> Sachen! Gemüse, Obst, Nüsse, Kräuter etc.

Ah... :-)

> Ich habe auch noch nie ein Bio-Fertiggericht gesehen

> um ehrlich zu sein

Sei froh. Letzte Woche war gerade die "Biofach" Messe in Nürnberg. Was da gezeigt wurde ist praktisch identisch mit dem Fertigproduktezeug aus dem Supermarkt, nur eben in Bioqualität. Das wird demnächst wohl die Bioläden und -supermärkte überrollen. Die Schweiz ist da ja (zum Glück) immer ein wenig außen vor.

> Ich weiss jetzt auch gar nicht genau was evt. bei euch in

> Deutschland die Ansprüche an ein Bio-Label sind?

Die sind in der EG-Bio-Verordnung geregelt. Im Grunde schon nicht schlecht, aber es wird halt nur das Mindestmaß definiert. Die Ansprüche düften aber weitgehend identisch sein, mit dem was die Schweiz fordert.

nainanxa


So, und heute ist mein erster Tag der Neutralisationsphase :-) *:)

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