» »

Spät Abends bzw. Nachts noch was essen, ?

jTn


@Softies

> wann denkst du, sollte man spätestens zu Abend

> gegessen haben?

Wenn die Kinder ins Bett müssen.. ;-)

Spaß beseite. Das spielt keine Rolle, denn Verdauung und Stoffwechsel funktionieren nachts genauso wie tagsüber. Das erkennt man schon daran, daß man morgens auf die Toilette muß und die lieben kleinen in der Nacht oder morgens die Windeln vollmachen.

Ich finde es immer wieder interessant, welche seltsamen Regeln sich die Menschen ausdenken. Irgendwie müssen wir Menschen doch eine Fehlkonstruktion sein, wenn uns die Natur nicht mit einer Eßsperre ab 18:00 Uhr ausgestattet hat. Was auch irgendwie seltsam wäre, denn woher weiß die Natur, daß gerade Sommerzeit ist? ;-) Und was macht der arme Tiger im Busch, der nicht mal eine Armband - äh Prankenuhr - hat. Der Ärmste reißt nachher noch nach 18:00 Uhr eine Gazelle und wiegt am nächsten Morgen 20 Kilo mehr. Womit dann gleich bewiesen wäre, daß Fressen nach 18:00 Uhr zu Übergewicht führt... ;-)

TZerrNaner


Re: jn

Das spielt keine Rolle, denn Verdauung und Stoffwechsel funktionieren nachts genauso wie tagsüber.

Das stimmt nicht. Der Verdauungstrakt wird von einen Nervennetz umspannt, welches autonom zum ZNS arbeitet und entwicklungsgeschichtlich auch älter ist. Dieses Enterische Nervensystem (auch Bauchhirn genannt) steuert und reguliert nicht nur den Verdauungsprozess, sondern darüber hinaus produziert es Immunglobuline, Hormone, Neurotransmitter und Enzyme und ist am Aufbau des gesamten Immunsystems maßgeblich beteiligt.

So wird bsw. Melatonin nicht nur in der Zirbeldrüse, sondern auch in bestimmten Regionen des Dünndarms produziert. Auslöser der Melatoninproduktion sind herabgesetzte Lichtverhältnisse. Mit Einbruch der Dämmerung setzt somit die Produktion dieses Neurotransmitters ein. Entsprechende Lichtsensoren führen bis zum Epithelgewebe der Haut. Der Darm "sieht" also gewissermaßen ohne Augen.

Es ist wissenschaftlich belegt, dass Melatonin bestimmte Verdauungsenzyme (z.B. Amylase) blockiert. Da aber eben nachts der Melatoninspiegel sehr hoch ist, kann Nahrung nicht optimal verdaut werden, weil bestimmte Enzyme und Cofaktoren gehemmt sind. Schichtarbeiter, die oft im Nachtdienst arbeiten, sind für Darmerkrankungen besonders anfällig. Auch hier gibt es seriöse Statistiken, die den Zusammenhang nahelegen.

Das zweite Problem ergibt sich aus der Tatsache, dass unser Bauchhirn (immerhin besteht es aus ca. 100 Millionen Neuronen) nachts vergleichbar Schlaf hält wie unser Kopfhirn. Schlaf bedeutet auf der einen Seite Neusondierung der Nervenverbindungen / Regeneration was nur geht, wenn die betreffenden Neuronen keine Signale im üblichen Sinne weiterleiten ergo an physiologischen Prozessen unbeteiligt sind und auf der anderen Seite hohe Aktivität spezieller Nervengewebe, die nur dann stattfinden kann, wenn der Darm keine Nahrung verdauen muss. Das ist genau so, als würdest du versuchen im Schlaf eine komplizierte Rechenaufgabe zu lösen. Du kannst aber in Wirklichkeit nur eines von beiden: entweder rechnen oder schlafen.

Menschen, die oft mit gefüllten Magen zu Bett gehen entwickeln im Laufe der Zeit das so genannte Reizdarmsyndrom. Zwar können andere Einflussfaktoren ebenfalls dazu führen, aber die korrelieren dann in jedem Fall mit einen gestörten Nervensystem des Verdauungstraktes. Zur falschen Zeit aufgenommene Nahrung führt also sowohl auf direktem wie indirektem Wege zu jenem Symptomkomplex, der selbst manchem Internisten noch Rätsel aufgibt. An das Einfache und Naheliegende wird selten gedacht.

Irgendwie müssen wir Menschen doch eine Fehlkonstruktion sein, wenn uns die Natur nicht mit einer Eßsperre ab 18:00 Uhr ausgestattet hat. Was auch irgendwie seltsam wäre, denn woher weiß die Natur, daß gerade Sommerzeit ist?

Jedem halbwegs intelligenten Menschen müsste klar sein, dass "18:00 Uhr" hier als Synonym für Abenddämmerung steht. %-|

Mensch jn, ich hätte dich da für cleverer gehalten. ;-D

Was nun die "Ess-Sperre" betrifft - daran haben sich unsere Vorfahren wohl gehalten. Auch Schimpansen (unsere näheren Verwandten) halten sich in der freien Natur strikt an dieses Prinzip. Eine Frage des Überlebens. Wer sich daran nicht gehalten hat, wurde zur Beute herumstreuender Nachtjäger.

Und was macht der arme Tiger im Busch, der nicht mal eine Armband - äh Prankenuhr - hat.

Dem Tiger genügt seine innere Uhr und genau daran hält er sich. Allerdings -und das dürfte sich auch in Laienkreisen herumgesprochen haben- sind Tiger (im Gegensatz zu Humanoiden) nachtaktive Wesen. Dementsprechend funktioniert auch das Verdauungssystem dieser prächtigen Katzen völlig anders.

Man hat auch da entsprechend geforscht und herausgefunden, dass

es Zootieren besser bekommt, wenn sie ihr Mahl zur artgerechten Zeit einnehmen. Leider wird das in den wenigsten Zoos berücksichtigt.

Tja jn, was sag'ste nun ? ;-)

jxn


@Terraner

> Da aber eben nachts der Melatoninspiegel sehr hoch ist,

> kann Nahrung nicht optimal verdaut werden, weil bestimmte

> Enzyme und Cofaktoren gehemmt sind.

Es mag schon sein, daß manche Enzyme durch Melatonin gehemmt werden, aber daraus kann man nicht schließen, daß die Nahrung nicht mehr optimal verdaut werden kann. Die Regulationsmechanismen gerade innerhalb des VNS sind derart komplex, daß man das nicht an einem einzigen Effekt festmachen kann.

> Schichtarbeiter, die oft im Nachtdienst arbeiten, sind

> für Darmerkrankungen besonders anfällig. Auch hier gibt

> es seriöse Statistiken, die den Zusammenhang nahelegen.

So etwas wird zwar gerne gemacht, weil man damit dem Unbedarften alles mögliche belegen kann, aber seriös ist daran nichts. Eine seriöse Statistik müßte nämlich alle weiteren Parameter ausschließen, was zwangsläufig nicht möglich ist. Ernährung, Lebenswandel, Schlafmenge, Kaffeekonsum, usw. sind nur einige von vielen Parametern, die bei Darmerkrankungen eine Rolle spielen.

> Das zweite Problem ergibt sich aus der Tatsache, dass

> unser Bauchhirn (immerhin besteht es aus ca. 100

> Millionen Neuronen) nachts vergleichbar Schlaf hält wie

> unser Kopfhirn.

Unser Kopfhirn selbst schläft nicht, es ist nachts sogar besonders aktiv.

> Menschen, die oft mit gefüllten Magen zu Bett gehen

> entwickeln im Laufe der Zeit das so genannte Reizdarmsyndrom.

Da das Reizdarmsyndrom keine definierte, spezifische Krankheit ist, sondern lediglich ein Symptomkomplex, wäre es mutig hier einen Zusammenhang zu konstruieren.

> Was nun die "Ess-Sperre" betrifft - daran haben sich

> unsere Vorfahren wohl gehalten.

> Auch Schimpansen (unsere näheren Verwandten) halten

> sich in der freien Natur strikt an dieses Prinzip.

> Dem Tiger genügt seine innere Uhr und genau daran hält er sich.

Du kannst dich ja mal nachts in ein Gehege hungriger Tiger - alternativ ein beliebiges anderes Raubtier - setzen. Mal sehen, ob sie sich an ihre Eßsperre halten... ;-)

> Tja jn, was sag'ste nun ?

Die Informationen sind interessant, haben mich aber nicht überzeugt. Wenn man in die Untiefen komplexer Systeme wie das VNS hinabsteigt, kann man nahezu alle Theorien belegen, weil man es nicht in seiner Gänze erfassen kann und sich nur diejenigen Prozesse vornimmt, die die Theorie bestätigen.

Für mich zählt das offensichtliche: Wer abends ißt, bei dem ist der Magen morgens leer und die Toilette voll. Auch der Urin hat sich bis morgens angesammelt. Beides zeigt, daß die Verdauungsprozesse und Stoffwechselvorgänge ordnungsgemäß abgelaufen sind und die Nahrung bis zu den Stoffwechselendprodukten abgebaut wurde.

T4err3aner


@ jn

Dem Tiger genügt seine innere Uhr und genau daran hält er sich.

Du kannst dich ja mal nachts in ein Gehege hungriger Tiger - alternativ ein beliebiges anderes Raubtier - setzen. Mal sehen, ob sie sich an ihre Eßsperre halten

Im Gehege gehaltene Tiger sind in der regel nicht hungrig. Aber abgesehen davon habe ich ja ausdrücklich betont, dass Tiger im Gegensatz zu Humanoiden nachtaktive Wesen sind. Das heißt, ihre Verdauungssäfte sind zur nächtlichen Zeit auf Fressen programmiert. Ob sie mich unter Gehegebedingungen tagsüber unbehelligt lassen würden, steht wieder auf einen anderen Blatt. Das Verhaltensmuster gefangener Tiere entspricht selten dem ihrer in freier Wildbahn lebenden Gefährten. Das kannst du mir glauben, denn ich hatte schon oft die Gelegenheit Beides zu erforschen. :-)

Die Regulationsmechanismen gerade innerhalb des VNS sind derart komplex, daß man das nicht an einem einzigen Effekt festmachen kann.

Diesen Satz will ich gern unterstreichen. Ich wäre der Letzte, der den komplexen Charakter dieser Regulationsmechanismen leugnen würde. :)* :)^

Zuvor schreibst du aber:

Es mag schon sein, daß manche Enzyme durch Melatonin gehemmt werden, aber daraus kann man nicht schließen, daß die Nahrung nicht mehr optimal verdaut werden kann.

Wäre das wirklich so, würden die Enzyme ja keinerlei Sinn machen und das menschliche Verdauungssystem hätte einen anderen evolutionären Weg eingeschlagen.

Nahrung wird unter diesen Bedingungen zwar immer noch verdaut - aber eben nicht mehr optimal. Und wir alle wissen ja (hoffentlich), was das im Endeffekt für die Gesundheit bedeutet.

Für mich zählt das offensichtliche: Wer abends ißt, bei dem ist der Magen morgens leer und die Toilette voll.

Das steht in keinem Widerspruch zu meiner Aussage. Wenn ich abends (so zwischen 18- und 19 Uhr) meine letzte Mahlzeit einnehme, hat sie den Dünndarmbereich in weniger als zwei Stunden passiert. Es sei denn, ich esse große Mengen schwer verdaulicher Nahrung, was ich aber nicht tue. Ein leerer oder wenig gefüllter Dünndarm bedeutet aber kein Nachlassen der Dickdarmperistaltik.

Man muss da sehr wohl unterscheiden.

jLn


> Wäre das wirklich so, würden die Enzyme ja keinerlei Sinn

> machen und das menschliche Verdauungssystem hätte einen

> anderen evolutionären Weg eingeschlagen.

Wenn weniger Enzyme produziert werden (was aufgrund der komplexen Zusammenhänge noch fraglich ist), bedeutet das ja nicht, daß die Menge nicht ausreicht, um die Nahrung richtig zu verdauen. Solange kein seriöser Nachweis besteht, daß die Nahrung tatsächlich schlechter verdaut wird, brauchen wir uns mit einem einzelnen Enzym nicht zu beschäftigen.

> Nahrung wird unter diesen Bedingungen zwar immer noch

> verdaut - aber eben nicht mehr optimal.

Was wäre denn eine suboptimale Verdauung? Und warum hätte das Auswirkungen auf die Gesundheit?

> Wenn ich abends (so zwischen 18- und 19 Uhr) meine

> letzte Mahlzeit einnehme, hat sie den Dünndarmbereich

> in weniger als zwei Stunden passiert.

Das kann man so pauschal nicht sagen, weil die Passagezeit von der Nahrungszusammensetzung abhängt. Aber selbst wenn du um 23:00 Uhr noch etwas ißt, wachst du morgens nicht mit einem immer noch vollen Magen auf.

T+erwran>exr


Re:

Wenn ich abends (so zwischen 18- und 19 Uhr) meine letzte Mahlzeit einnehme, hat sie den Dünndarmbereich in weniger als zwei Stunden passiert.

Das kann man so pauschal nicht sagen, weil die Passagezeit von der Nahrungszusammensetzung abhängt.

Das ist richtig. Deshalb fügte ich ja auch hinzu:

Es sei denn, ich esse große Mengen schwer verdaulicher Nahrung, was ich aber nicht tue.

Das ist ja nun keine pauschale Aussage mehr. 8-)

Aber selbst wenn du um 23:00 Uhr noch etwas ißt, wachst du morgens nicht mit einem immer noch vollen Magen auf.

Habe ich auch nicht behauptet. Der Darm wurde dennoch nächtlich belastet und hatte so weniger die Möglichkeit seinen immunologischen Aufgaben nachzugehen. Von regenerativen Prozessen ganz zu schweigen. Auf diese Weise wird die Magenschleimhaut anfälliger gegenüber pathogenen Keimen wie z.B. Helicobacter pylori.

Wissenschaftliche Arbeiten darüber wurden mit dem Nobelpreis ausgezeichnet, was den seriösen Charakter dieser Forschungsergebnisse über jeden Zweifel erhaben macht. :)D

Auch die Mucosa des Dünndarms kann nicht gleichzeitig Nahrung verdauen und sich dabei regenerieren. Spätestens jeder Medizinstudent im Vorklinikum müsste mit dieser Tatsache vertraut sein. Es handelt sich hier um gesicherte Erkenntnisse - nicht um Spekulationen.

Regeneration ist grundsätzlich auch tagsüber möglich und einige Fastenkuren zielen genau darauf ab. Es passiert aber nicht mit gleicher Effektivität.

D7on Jxoker


Re

Das spielt keine Rolle, denn Verdauung und Stoffwechsel funktionieren nachts genauso wie tagsüber. Das erkennt man schon daran, daß man morgens auf die Toilette muß und die lieben kleinen in der Nacht oder morgens die Windeln vollmachen.

Ich glaub' ich bin im falschen Film. ;-D ;-D

T}erraBner


@ Joker

Lass Milde walten. Und denke bitte an das 2003 verabschiedete Expertenschutzgesetz. ;-)

P1RALL/ine


Wenn ich abends (so zwischen 18- und 19 Uhr) meine letzte Mahlzeit einnehme, hat sie den Dünndarmbereich in weniger als zwei Stunden passiert.

Und was mach ich, wenn ich zu der Zeit keinen Hunger habe, aber mir um 21 Uhr der Magen knurrt?

Dann hab ich Pech gehabt, oder wie?

Im übrigen arbeiten sehr viele Leute im Einzelhandel bis nach 20 Uhr.

Im Normalfall habe ich eine Pause irgendwann zwischen 16 und 17 Uhr, in der ich einen kleinen Snack zu mir nehme, schließlich habe ich ja zum Mittag eine volle Mahlzeit gehabt, da reicht mir 3, 4 Stunden später n Apfel oder so.

Aber nach Feierabend hab ich selbstverständlich Kohldampf.

Da hab ich dann Pech gehabt und muss wieder hungern?

Oder soll ich lieber kündigen, damit ich vor 19 Uhr zu Abend essen kann ???

Dwon Jeoker


@ PRALLine

Ich denke, man sollte das nicht so verbissen sehen. :-)

Wollen wir doch eines nicht vergessen: Der "moderne" Mensch lebt nun mal (leider) von Hause aus ungesund und das hat sich zur gesellschaftlichen Norm etabliert. Menschen, denen es noch gelingt, sich naturgemäß zu ernähren oder überhaupt so zu leben, wie es der Gesundheit am besten dient - bilden inzwischen die rühmliche Ausnahme. Und das nicht nur aus purer Unvernunft, sondern weil man es oft aus beruflichen Gründen nicht anders kann. Man gerät da sehr schnell in Interessenkonflikte und muß Prioritäten setzen.

Oder soll ich lieber kündigen, damit ich vor 19 Uhr zu Abend essen kann

Das ist sicher nur als rhetorische Frage gemeint. ;-)

In der heutigen Zeit kann sich jeder mit festem Arbeitsvertrag glücklich schätzen und daher erübrigt sich die Antwort.

Ich persönlich bin überzeugt davon, daß es größere Sünden gibt als zu vorgerückter Stunde eine Mahlzeit einzunehmen. Terraner offensichtlich auch, denn er schrieb:

Wer streng gesund leben will

hat 1000 Dinge zu beachten. Ein Punkt davon ist: Möglichst nach 18:00 Uhr nichts mehr essen.

und räumte gleichwohl ein:

Wer das nicht immer beachtet kann trotzdem 100 jahre alt werden.

Diese Aussage stellt keine radikalen Forderungen. Sie beantwortet lediglich die Eingangsfrage.

Als ehemaliger Leistungssportler habe ich diesen Unterschied am eigenen Körper erfahren. Allgemein bekannt dürfte ja sein, daß Leistungssport (im Gegensatz zum Ausgleichssport) das Immunsystem belastet, sodaß man anfälliger für Infektionen wird und

auch an allgemeiner Leistungsfähigkeit einbüßt. Das Immunsystem selbst arbeitet beim Durchschnittsmenschen immer unterhalb der genetischen Möglichkeit. Das reicht dann gerade mal aus, um den normalen Alltag zu überstehen, nicht aber, wenn Sportler oder Top-Berufler hart am Limit operieren.

70 bis 80 % unseres Immunsystems (ergo der überwiegende Teil) verrichtet seine Arbeit im Darm. Den Rest teilen sich Thymus, Leber,

Knochenmark, Lymphe und Bindegewebe. Wahrscheinlich aber ist kein Körperteil davon ausgeschlossen, denn der Körper bildet als Ganzes eine funktionale Einheit.

Manchmal bewirkt eine Darmsanierung schon, daß man von der alljährlichen "Grippe" verschont bleibt oder die Haut wieder gesünder aussieht. Das liegt daran, weil das Immunsystem wieder effektiver arbeitet. Du kannst Deinen Körper aber den gleichen Erfolg erzielen, indem Du generell auf spät eingenommene Nahrung verzichtest.

Mir gelingt das auch nicht immer, aber ich behalte dieses Prinzip immer im Hinterkopf und versuche es möglichst zu realisieren.

Dmon LJoxker


Korrektur

Du kannst Deinen Körper aber den gleichen Erfolg erzielen,

Pisa-Joker. |-o :°( Soll heißen:

Du kannst aber den gleichen Erfolf erzielen, ...

DBon Jxoker


Dritter Versuch

Du kannst aber den gleichen Erfolg erzielen, ...

*ruhig durchatmen und Yogastellung einnehmen: ohm*

P7RAL"Lxine


Don Joker,

ich bin überrascht, dass die Diätindustrie mit ihrem "nach 18 Uhr nichts mehr essen" Recht haben soll.

Was macht man da im Sommer? Da ist es locker bis 22 Uhr hell...

Sorry, aber ich finde es total unsinnig, sich da an gewisse Uhrzeiten zu halten.

Wenn ich Hunger habe, signalisiert mir doch mein Körper damit, dass er Energie und Nährstoffe braucht. Egal, wie spät es ist.

Für mich ist nicht ausschlaggebend, wie spät es ist, wenn ich esse, sondern wie lange es noch dauert, bis ich schlafen gehe.

Ich mag nämlich nicht ins Bett, wenn ich mich gerade satt gegessen habe!

Was verstehst du unter einer Darmsanierung?

T=e?rranxer


Nochmal zur Erinnerung

ich bin überrascht, dass die Diätindustrie mit ihrem "nach 18 Uhr nichts mehr essen" Recht haben soll.

Wenn es wirklich so etwas wie eine "Diätindustrie" gibt (Definition?),

dann sind ihre Vertreter sicher nicht einheitlicher Meinung, was diesen Punkt betrifft. Jedes Diätkonzept beruht auf einer eigenen Theorie. Ein Konsens -wie PRALLine ihn für gegeben hält- existiert nicht.

Was macht man da im Sommer? Da ist es locker bis 22 Uhr hell...

Unser biologischer Rhythmus passt sich natürlich den Verhältnissen der jeweiligen Jahreszeit an. Die Gene hierfür wurden schon vor dem ersten Auftreten humanoider Wesen angelegt. Das reicht geschichtlich bis in jene Zeit zurück, als die Dinosaurier bereits drohten auszusterben. Zu dieser Zeit ging es auf der Erde ziemlich turbulent zu und nur die Spezies mit hoher Anpassungsfähigkeit konnten im Endeffekt überleben. Ich betone das deshalb, weil man ja sonst argumentieren könnte, dass die ersten Humanoiden in Äquatornähe gelebt haben und gar nicht vor dem Problem einer jahreszeitlichen Anpassung standen. Die Veranlagung entspringt also älteren Datums.

Natürlich ist der Rat: "nach 18:00 Uhr keine Mahlzeiten mehr einzunehmen nicht wörtlich zuverstehen. Diätsysteme, die auf die strikte Einhaltung dieser Zeit bestehen sind unseriös. Die Zeitangabe dient der Grundorientierung und ist, wie ich schon sagte, als Metapher für Dämmerung zu verstehen. Der Mensch und speziell das Enterische Nervensystem reagieren physiologisch auf zwei Umweltparameter, die den Hormonstatus des Verdauungstraktes temporär verändern: Einmal die direkten Lichtverhältnisse und zum Zweiten die magnetische Wechselwirkung zwischen Erde und Sonne. Letztere verändert sich mit der Tageszeit.

Deshalb ist es auch nicht egal, ob ich tagsüber in einen völlig abgedunkelten Raum schlafe oder wirklich nächtliche Ruhe halte. Ich kann einen Raum nämlich noch so abdunkeln, ohne dabei die magnetischen Verhältnisse zu verändern. Schichtarbeiter bekommen diesen Unterschied zu spüren.

Sorry, aber ich finde es total unsinnig, sich da an gewisse Uhrzeiten zu halten.

Das sei dir zugestanden. Es gibt auch Menschen, die es total unsinnig finden, mit dem Rauchen aufzuhören. Jeder soll das tun, was er für richtig hält. Allerdings bleiben die Konsequenzen in jedem Fall bestehen. 8-)

Für mich ist nicht ausschlaggebend, wie spät es ist, wenn ich esse, sondern wie lange es noch dauert, bis ich schlafen gehe.

Das ist zwar vernünftig, aber wieder ein anderes Kapitel. Wer sich mit vollem Magen zu Bett legt (egal zu welcher Zeit) riskiert damit eine spätere Speiseröhrenentzündung. Der Mageninhalt fließt dann teilweise in die Speiseröhre zurück. Man kennt das unter dem Begriff: Reflux.

P.RALLixne


Im Winter dämmert es schon vor 16 Uhr...

Interessant, dass du weißt, wie es auf der Erde zuging, als die Dinosaurier noch lebten 8-)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Ernährung oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Übergewicht · Unter­gewicht · Magen und Darm · Zahnmedizin · Suchtprobleme


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH