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Massiver Ferritin mangel sowie leichter Eisenmangel

T#sarxa


:)^

danke! ich hab leider keine zeit mehr für so lange posts, aber du hast mir von der seele geschrieben

jnn


@Tsara

> a propos diabetiker und eis essen. meine kollegin ist diabetikerin

> und sie muss sogar auf fabrikzucker zurückgreifen. nämlich dann,

> wenn ihr blutzucker so drastisch gesunken ist, dass es gefährlich

> wird. ohne dextroenergen wäre sie glaube ich schon einige male

> gestorben.

Ja, ich kenne diese Problematik. Das unschöne daran ist, daß sie mit dem Fabrikzucker ihre Krankheit immer weiter fördert. Aber warum sinkt denn der BZ so drastisch ab - zuviel Insulin gespritzt? In Notfallsituationen übersteigt der Nutzen aber sicher den Schaden..

> und sie gönnt sich sehr wohl schockolade und süsses, sie

> muss einfach darauf achten, dass es im rahmen bleibt.

Das ist das, was man Diabetikern heute erzählt. Alles kein Problem, ihr könnt auch Süßes essen, wenn ihr nur richtig rechnet und spritzt. Daß das Süße letztendlich Ursache der Krankheit ist und sie damit weiter verschlimmert wird, sagt man ihnen nicht. Im Grunde sollte bei jeder Diabetikerschulung Cleave&Campbell Pflichtlektüre sein..

> jn, ich find deinen letzten beitrag übrigens gut.

Danke. :-) Schön mal nicht in Verteidigungsstellung gehen zu müssen.. :-)

> öhm, ich muss jetzt lernen, hab nächste woche genetikprüfung.

> in dem sinne einen schönen sonntag!! byebye

Dann drücke ich dir mal die Daumen und wünsche dir ein schönes Wochenende. :-)

TIsdaxra


Danke fürs Daumendrücken!

übrigens ist ihr diabetes wegen einem virus und nicht ernährungsbedingt. der virus hat ihre gesamten Inselzellen vernichtet.

algtnes


@jn

ich habe bessere Dinge zu tun, als mich mit Fanatikern zu streiten.

Ein paar Empfehlungen, falls Du der Realität etwas näher kommen möchtest:

[[http://www.surrey.ac.uk/postgraduate/biomedical/taught/nutritionalmedicine.htm]]

[[http://www.nutritionsociety.org/index.asp?nsm=3&page=43]]

Z;auberxmann


Ein paar Empfehlungen, falls Du der Realität etwas näher kommen möchtest:

Der Realität halte ich jetzt für übertrieben. Besser: Der aktuellen Lehrmeinung näher.

Ich finde wenn Du von fanatismus sprichst, dann finde ich das zum einen ungerecht, zum anderen wirkst Du ebenfalls nicht viel anders, wenn Du dich weigerst zu argumentieren.

Das erinnert mich an eine reaktion des Ernährungswissenschaftkers Elmadfa als er auf Udo Pollmers Thesen angesprochen wurde:

Säuerlich bemerkte er "Ach, das ist keiner von uns".

Ich halte es für keine sehr souveräne Reaktion. Eine Medizin oder Wissenschaft, die zu arrogant ist, sich argumentativ mit vielgelesenen oder beachteten Kritikern (Pollmer, Bruker e.t.c) auseinanderzusetzen, macht sich verdächtig, nicht viel besser als ihre Kritiker zu sein.

jxn


@zaubermann

> Es gibt genetische Krankheiten, die sehr wohl eine natürliche

> Ursache haben. Ein gutes Beispiel ist die Sichelzell - Anämie.

> Menschen mit dieseer Krankheit sind nämlich gegen Malaria

> resistent. Der Nachteil dieser Krankheit (deformierung der

> roten Blutkörperchen) war also in gewissen Gebieten und

> Zeiten ein Vorteil so dass dieses Gen Selektiert wurde.

Von Selektieren würde ich da nicht reden. Es haben einfach diejenigen überlebt, die gegen die Malaria resistent waren. Das diese dann gleichzeitig eine Anämie hatten, war ein unschöner Nebeneffekt.

> Allgemein ist es so, dass das Genom des Menschen stärker

> zur Mutation neigt was einer stärkeren Neigung zum Krebs

> einhergeht.

Womit die Frage zu stellen wäre, warum es denn stärker zur Mutation neigt. Ich gehe nicht davon aus, daß der Mensch eine Fehlkonstruktion ist, es muß also Gründe dafür geben. Ich denke, daß die Anfälligkeit primär eine Folge von Schadstoffeinflüssen ist. Den DNA Reparaturmechanimus hatte ich ja schon erwähnt. Wir verteilen ein Speicher-Enzymgift, das nachweislich diesen Mechanismus beschädigt, flächendeckend über die gesamte Bevölkerung und wundern uns dann über steigende Krebsraten...

> Außerdem sollte beachtet werden dass mit steigender

> lebenserwartung einfach altersbedingte Krankheiten zunehmen.

Der Begriff altersbedingte Krankheiten ist im Grunde falsch. Es gibt keine Krankheiten, die durch das Alter bedingt sind. Es gibt nur Krankheiten, die im Alter auftreten und dazu gehören vor allem die ernährungsbedingten Krankheiten mit ihren hohen Latenzzeiten. Eine Arthrose ist bspw. keine altersbedingte Krankheit, sie wird nicht durch das Alter verursacht. Der Arthrose gehen Jahrzehnte einer Fehlernährung voraus, die über eine Unterversorgung der knorpelbildenden Zellen zu Degeneration und Schäden führt.

> Auch damit erklärt sich einer höhere Krebsrate. Dazu

> kommen bessere Diagnosemöglichkeiten, womit eine

> sichere Aussage zur historischen Krebsrate weiter

> erschwert wird.

Nach meinem Dafürhalten ist Krebs primär eine Stoffwechselkrankheit, bei der Ernährung einen gewissen Teil mit verursacht. Die Krebsforschungsinsitute bzw. die WHO empfehlen ja auch nicht ohne Grund eine Vollwerternährung. Die besseren Diagnosemöglichkeiten führen zwar zu einer früheren Entdeckung des Krebse, aber nicht zu einer Heilung. Die Krebsraten an sich sind unabhängig von den Diagnosemöglichkeiten.

> Allerdings ist es doch so dass die Ernährung eher gesünder

> geworden ist, die böse Fresswelle mit hohem Fleischkonsum

> und viel Weißmehl war ja in den 50ern und 60ern, danach

> setzte ja ein neues Ernährungsbewusstsein ein.

Ähm, welcher Planet? ;-)

Der Fleischkonsum ist eher noch angestiegen. Es gab zwar eine Abflachung durch BSE, aber Fleisch wird immer noch gerne konsumiert. Auch wenn es heute häufiger in Fertigprodukten versteckt ist.

Fabrikzucker und Auszugsmehle werden heute mehr denn je verwendet. Du findest in einem normalen Supermarkt so gut wie nichts, das ohne Fabrikzucker, Auszugsmehle oder Fabrikfette hergestellt wurde. Von der Obst und Gemüseabteilung mal abgesehen.

> Ich halte auch den zunehmenden Stress für eine mögliche

> Ursache.

Der Streß, also generell die Lebensbedingungen sind ein Teilaspekt, der eigene Krankheiten hervorbringt, bspw. Kreislaufstörungen, Verduungsprobleme, usw. Für bestimmte Krankheiten liegt hier tatsächlich die Ursache und oft spielen die Lebensbedingungen auch bei ernährungsbedingten Krankheiten eine Rolle. Man darf sie in der Tat nicht ausschließen.

> Die Luftverpestung und Wasserverschmutzug sowie der

> Einsatz von Giften in der landwirtschaft hat in den siebzigern

> ihren Höhepunkt. Danach wurde alles besser. Also kann das

> ja nun nicht die Ursache sein.

Die Belastung unserer Nahrungsmittel hat sich dafür aber vervielfacht. Obst und Gemüse aus dem Ausland ist oft so belastet, daß es hier eigentlich gar nicht verkauft werden dürfte. Einen ganz neuen Aspekt bringen nun die gentechnisch veränderten Nahrungsmittel hinzu, die ja im Tierversuch bereits gesundheitliche Schäden hervorgerufen haben.

> Es sei diese Krankheiten sind auf irgendeine Weise

> noch Erbschaften aus den sechzigern und siebzigern

> (Erbgut, frühe Kindheit e.t.c...) aber es müsste jetzt

> eoigentlich besser werden.

Leider sieht die Entwicklung anders aus. Die Krebsraten steigen immer mehr.

> Allerdings muss man auch sehen dass es natürliche

> Krebserregende Stoffe gibt: Einige Schimmelpilzgifte zum

> Beispiel sind auf jeden Fall giftiger als marktübliche

> Konservierungsmittel.

Das ist sicher richtig, aber so vielen Schimmelpilzen sind wir ja nicht ausgesetzt. Und zwischen dem Pilztoxin und dem Krebs steht immer noch das Immunsystem und die Entgiftungsleistung unseres Organismus. Die im übrigen durch die Ernährung stark beeinträchtigt werden. Auch sehe ich einen Zusammenhang mit den steigenden Krebsraten.

> Wir werden so alt, wie noch nie.

Das wird behauptet, entbehrt aber jeder Grundlage. Dahinter steckt die Säuglingssterblichkeit, die in vergangenen Generationen das durchschnittliche Lebensalter nach unten zog. Die letzten Generationen wurden älter und vor allem waren sie im hohen Alter noch gesund. Selbst wenn wir heute älter werden würden - die Krankheiten setzen immer früher ein. Was bringt ein hohes Lebensalter, wenn man es nur unter Schmerzen und mit Hilfe medizinischer Hilfe als Pflegefall erreicht?

> Immerhin Leben wir sicherer hygienischer und länger

> als vor 150 Jahren.

Hygienischer sicherlich. Länger wage ich zu bezweifeln. Und gesünder ganz sicher nicht. Die Theorie wird gerne gebracht, um von der gegenwärtigen Entwicklung abzulenken. Aber Tatsache ist, daß früher Teenager keine Gallensteine hatte und es keine Kinder mit Diabetes gab. Ein Herzinfarkt war noch vor 100 Jahren so selten, daß die Ärzte hunderte von Kilometern reisten, um einen zu sehen. Heute brauchen sie dazu nicht einmal um die nächste Straßenecke zu gehen.

> Naja im Sommer einmal in der Woche ein Eis nicht mit

> dem Gewohnheitstrinker zu vergleichen, der ja täglich

> seinen Organismus mit einem Nervengift belastet.

Beide führen sich kontinuierlich Schadstoffe zu. Das Eis ist ja nicht alleinige Quelle des Fabrikzuckers - der steckt ja in fast allen Nahrungsmitteln.

> Für so giftig wie Alkohol halte ich den Zucker nun nicht.

Würde man den Fabrikzucker heute neu auf den Markt bringen, würde er aufgrund seiner schädlichen Wirkungen nicht zugelassen werden. Jeder andere Stoff, der derartige Schäden verursacht, würde sofort eliminiert werden. Es gibt Pestizide, die harmloser sind...

Wenn dich die genauen klinischen Bilder interessieren, lies mal "Zucker, Zucker" von Bruker. Im zweiten Teil des Buches geht er sehr ausführlich auf die pathogenen Wirkungen des Fabrikzuckers ein.

Es findet sich aber auch einiges im Internet darüber, bspw. hier: [[http://www.keepwell.com/sugar.htm]]

Das dort angegebene Buch "Sugar Blues" ist ebenfalls sehr lesenswert, allerdings muß man dafür schon gut Englisch können. Ich habe das aber auch schon mal irgendwo auf Deutsch gesehen.

> Und einmal in der Woche ein Eis, ist ja nicht jeden Tag.

Ja, wenn es nur das eine Eis wäre...

> Wobei meine persönliche Erfahrung ist: Wenn man sich

> dem Zucker einmal entwöhnt hat, dann ist mir das viel

> zu Süß und ich fühle mich nach so einem "Zuckerexzess"

> auch gar nicht gut.

Das sind auch meine Erfahrungen. Es ist aber schwer, sich dem Fabrikzucker zu entziehen, weil er zum einen ja fast überall zugesetzt wird und zum anderen eine physische und psychische Abhängigkeit auslöst. Die Leute sind tatsächlich Zuckersüchtig.

l#ivefxast


@agnes

warum hast Du Dich hier überhaupt aufgeregt?

Es sagt ganz klar "Viel Spaß und Kurzweil" in der Forumsüberschrift, nicht "Hier können Sie sich bilden". Ich lese hier und amüsiere mich, Zweck erfüllt.

Dies ist kein Forum, in dem man sachliche Diskussionen führt. Es geht hier um einfache Antworten, die Fragenden wollen nicht mit so komplizierten Sachen wie Physiologie oder Biochemie behelligt werden. Wer tatsächlich was wissen will, besorgt sich ein ernsthaftes Buch oder googelt mit Verstand. Dies ist ein Laienforum und geht es um Unterhaltung. Du mußt es ihm lassen, jn ist ein großartiger Entertainer. Er verwendet sicher viel Zeit auf die Entwicklung seiner Theorien und hat gute Marktforschung betrieben. Schließlich wollen die Warum Leute ja hier Sachen lesen, die sie mögen, und "Iß mehr, damit Du dünner wirst" ist eben ein Publikumsrenner. Dazu kommt, daß er ja durchaus seine Theorie erweitert, wenn mal eine etwas andere Frage kommt – er guckt in seine Kristall-Google und prompt kriegt man die Theorien, die vor 20 Jahren modern waren, nett aufgearbeitet. Die Osteoporose-Vergleiche sind doch niedlich! UND er (k)lebt am Computer (scheint Teil des Vollwert-Lebensstils zu sein), kann also jederzeit antworten.

Insgesamt funktioniert das Forum etwa so: Jemand schreibt: "Ich habe einen Pickel am Po". Die Antworten sind (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge): "Das liegt am Fabrikzucker" (jn), "Du hast Darmpilz" (beatch), "Du trinkst nicht genug" (Wasseronkel), "Du brauchst ein Ganzkörper-CT mit Kontrast, hat Dir Dein Arzt etwa keins gegönnt? (diverse), gefolgt von "Kernspin ist besser, es ist betimmt Krebs!!!", "Laß Dir Deine Amalgamfüllungen ersetzen (immer die gleiche), "Du hast Borreliose, Ärzte haben davon keine Ahnung" (diverse), dazwischen immer mal "Davon habe ich noch nie was gehört, ist ja interessant, ich glaube, ich habe das auch" oder "Die Cousine der Oma meiner Nachbarin hatte sowas. Sie ist kurz danach gestorben, und keiner hat was gemacht".

Der Pickel ist nicht das bestmögliche Beispiel, da er ja sichtbar ist, und viele hier unspezifische, oft wahrscheinlich psychosomatische Beschwerden diskutieren, aber die Antworten sind etwa die gleichen, mit ein paar extra dazugemischten "Alle Ärzte sind unfähig, natürlich bin ich/bist Du organisch krank"

Leute, die irgendwas naturwissenschaftliches studiert haben (Tsara, wie konnest Du nur), können da eben nicht richtig mitspielen. Laß den Leuten ihren Spaß, und wenn tatsächlich mal jemand etwas ernst nimmt, was hier so verkündet wird, ist es sein Problem.

UND es besteht ja tatsächlich die Möglichkeit, daß jns Körper ganz anders funktioniert als der von Normalsterblichen. Wer weiß, was damals in Area 51 wirklich abgelaufen ist ???

Take us to your leader....

:-D

T$sarxa


@ jn

Von Selektieren würde ich da nicht reden. Es haben einfach diejenigen überlebt, die gegen die Malaria resistent waren. Das diese dann gleichzeitig eine Anämie hatten, war ein unschöner Nebeneffekt.

hei jn diese leute haben überlebt, WEIL sie sichelzellen haben. durch diese Sichelzellen kann sich die malaria gar nicht entwickeln bei den betroffenen. das IST natürliche selektion und kein nebeneffekt. selection of the fittest. Vielleicht möchte Zaubermann noch etwas hinzufügen. auf jeden fall tritt in den gebieten in denen malaria auftritt sichelzellenanämie übermässig oft auf. bis zu 12.5 prozent der allele in diesen gebieten sind betroffen.

du sagst zu dem, dass dem Krebs gesundes Immunsystem gegenübersteht. das ist fehldenken. gerade unser immunsystem kann nichts gegen krebszellen unternehmen, weil die krebszellen von den abwehrzellen nicht erkannt werden, da es normale körperzellen sind, die sich entweder schneller oder langsamer teilen als die normalen zellen. sie unterscheiden sich aber sonst nicht von normalen körperzellen. das ist der grund, warum krebs so gefährlich ist. der eigene Körper kann den krebs nicht erkennen. für das gibt es jetzt neue medikamente. beispiel glivec, das krebszellen mit proteinen markiert, die dann vom körper bekämpft werden können.

natürlich ist krebs auch eine altersbedingte krankheit. alte hunde, katzen, ratten etc erkranken auch an krebs, ohne dass sie jemals fabrikzucker oder ähnliches konsumiert haben.

ernährung KANN ein Faktor sein, muss aber nicht. im alter waren zellen halt das ganze leben über extremen belastungen ausgesetzt und da kann es eben sein, dass zellen mutieren...

Ttsarxa


@ livefast ich unterhalte mich bestens,

danke. ausserdem ist das hier gute repetition für meine prüfung

jxn


@livefast

*ROTFL*

Guter Beitrag, ich habe mich köstlich amüsiert. Genau so läuft das ab. Und über meine Zeit, die ich am PC verbringe, sollte ich wirklich mal nachdenken... ;-)

Allerdings irrst du in einem Punkt: Ich finde das alles nicht in meinem Kristall-Google, sondern habe schon eine Ausbildung in diesen Themen - und teuflischeweise habe ich auch noch was naturwissenschaftliches studiert... ;-)

Z4aubVermaxnn


@ Livefast:

Das sehe ich anders. Praktische Erfahrungen kann man nicht studieren. Und diese Erfahrungen sind hier sehr gut zu gebrauchen.

Außerdem würde ich ein Medizin-Studium nicht als vollwertiges naturwissenschaftliches Studium bezeichnen. Es kommt natürlich drauf an, was man aus dem Studium macht, klar.

Aber Überheblichkeit ist durchaus nicht angebracht. Gerade in Ernährungsfragen tappt die Wissenschaft ganz schön im dunkeln.

Eines Tages stellt heraus: Bruker hatte recht. Was machst Du dann?

Ich möchte hier einmal an die Manipulation von Wissenschaftlern durch die Tabakindustrie erinnern. Peinliche Sache das.

Es ist durchaus vorstellbar dass auch Studien und Wissenschaftler in Ernährungsfragen von interessierten Kreisen gekauft werden. Und diese jüngste Geschichte zeigt, dass das durchaus keine paranoide Spinnerei sein muss.

ZeauBberm^axnn


@ Livefast:

Mich interessiert Deine meinung als Naturwissenschaftler dazu. Wie kommst Du eigentlich darauf dass das hier nicht gefragt ist?

Ich hab hier noch keinen Naturwissenschaftler gelesen, der in die Wüste geschickt worden wäre.

Ich glaube es ist eher die Frage ob man sich traut oder in der Lage dazu ist, sein gelerntes so darzustellen, dass es andere auch verstehen. Sehe es als Übung an.

jxn


@Tsara

> hei jn diese leute haben überlebt, WEIL sie sichelzellen haben.

Eben. Wenn die anderen an Malaria sterben, bleiben eben überdurchschnittliche viele mit Sichelzellen übrig, die die Krankheit wieder weitergeben. Sie hatten zufällig einen Vorteil von ihrer Krankheit.

> das IST natürliche selektion und kein nebeneffekt.

> selection of the fittest.

"The fittest" ist im Zeichen einer Sichelzellen-Anämie wohl eher der falsche Ausdruck... Sie haben zufällig einen Vorteil von ihrer Krankheit. Außerhalb von Malariagebieten haben sie dadurch keine Vorteile, sondern nur Nachteile.

> du sagst zu dem, dass dem Krebs gesundes Immunsystem

> gegenübersteht. das ist fehldenken.

Nein, das ist eine von Dutzenden Theorien über das Krebsgeschehen. Diejenige, daß sich Krebszellen gerade deshalb entwickeln, weil das Immunsystem die fehlerhafte Zelle in ihrem Frühstadium nicht mehr erkennen und beseitigen kann.

> für das gibt es jetzt neue medikamente. beispiel glivec,

> das krebszellen mit proteinen markiert, die dann vom

> körper bekämpft werden können.

Interessant. Und wie erkennt das Medikament die Krebszellen?

> natürlich ist krebs auch eine altersbedingte krankheit.

Wie gesagt: Es gibt keine Krankheiten, die durch das Alter hervorgerufen werden, es gibt nur Krankheiten, die im Alter auftreten. Die Ursache des Krebs liegt ja nicht im Alter begründet.

> alte hunde, katzen, ratten etc erkranken auch an krebs, ohne

> dass sie jemals fabrikzucker oder ähnliches konsumiert haben.

Lies mal die Inhaltsangabe auf der nächstbesten Packung Hundefutter. Gerade Hunde und Katzen werden ja nicht artgerecht mit rohem Fleisch ernährt, sondern bekommen in der Regel erhitztes Dosenfutter, das in der Tat auch mit Fabrikzucker versetzt wird. Dann fressen sie nämlich mehr und das wirkt sich direkt auf den Umsatz des Herstellers aus. Das funktioniert genau wie beim Mensch...

Bitte beachte, daß ich nicht behaupte, die Fehlernährung sei Ursache des Krebs. Sie ist lediglich eine Komponente, die dazu beiträgt, was ja die großen Organisationen auch erkannt haben.

> im alter waren zellen halt das ganze leben über extremen

> belastungen ausgesetzt und da kann es eben sein, dass

> zellen mutieren...

Das wäre ein Punkt, wenn wir die gleichen Zellen unser Leben lang behalten würden. Tatsächlich werden Zellen aber ständig abgebaut und neu gebildet. So eine Dickdarmzelle lebt bspw. nur rund 10 Tage... Ausnahmen gibt es nur bei wenigen Organen wie bspw. beim Gehirn oder den Nervenzellen.

Z4aubAermanxn


Das wäre ein Punkt, wenn wir die gleichen Zellen unser Leben lang behalten würden. Tatsächlich werden Zellen aber ständig abgebaut und neu gebildet. So eine Dickdarmzelle lebt bspw. nur rund 10 Tage... Ausnahmen gibt es nur bei wenigen Organen wie bspw. beim Gehirn oder den Nervenzellen.

Moment, es ist doch so, dass die Informationen also die DNA mit jeder Teilung "schlechter" wird. Das führt dazu, dass das Gewebe immer schlechter neu aufgebaut wird und sich Kopiefehler häufen. Das ist eine Theorie des Alterns.

Aber ich glaube kein Naturwissenschaftler kann 100% erklären was altern ist ohne dass eine anderer angesehener Wissenschaftler widerspricht -> Sprich: man weiß es noch nicht so genau.

jxn


> Moment, es ist doch so, dass die Informationen also die DNA mit

> jeder Teilung "schlechter" wird.

Dann würde unser Dünndarm rund zehnmal so schnell altern wie der Dickdarm und Dünndarmerkrankungen wären um diesen Faktor häufiger.

> Das führt dazu, dass das Gewebe immer schlechter neu

> aufgebaut wird und sich Kopiefehler häufen. Das ist eine

> Theorie des Alterns.

Aber eben nur eine Theorie...

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