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Fabrikzucker, zucker, rohzucker, invertzucker, honig,

vHivcimo


jn

Das mag sein, ändert aber nichts daran, daß es einem Krankenhaus in erster Linie um sein wirtschaftliches Überleben und damit um den Geldbeutel der Patienten geht.

Nein, in erster Linie nicht. Man will nach wie vor die Patienten gesund entlassen und dafür trägt jeder dazu bei.

Und natürlich ist ein Krankenhaus ein Wirtschaftsunternehmen und keine kostenlose caritative Sozialstation und muss daher wirtschaftlich handeln.

Die Hersteller von Homöopathika & Co. sehen auch zu, dass sie Gewinne machen und ihr Zeug unter die Leute bringen, auch wenn ihr "Nutzen" wissenschaftlich überhaupt nicht belegbar ist.

Weißt du wohin die Leute kommen, die es erfolglos eingenommen? Zu uns ins Krankenhaus. Da wundern sie sich ewig, warum sie keine "Heilungserfolge" erzielen und kommen in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium zu uns, wo man dann mit noch mehr Medi's behandeln muss, was gar nicht hätte sein müssen, wenn sie sich gleich das Richtige getan hätten.

CVhindxit


@jn

Wenn du dich mal mit dem Thema Zinssystem beschäftigst, wirst du feststellen, wie übel das wirklich ist und demnächst werden wird

Das erinnert mich irgendwie an Silvio Gesell.....Bruker...any connections? Dann bin ich wirklich ein Übeltäter. Ich arbeite nämlich auf einer Bank.

Tja, unsere Gesellschaft ist böse und verlogen.

Eigentlich nicht. Nur egoistisch. Wir müssen im Grunde das lernen, was da einer schon vor 2000 Jahren gelehrt hat: Den Nächsten zu lieben - statt ihn auszubeuten.

Sehr interessant, wie du Bescheid weisst. Unsere Gesellschaft ist nicht böse. Warum gibt es noch Kriege? Verlogen ist unsere Gesellschaft auch nicht. Aber warum erwähnst du dann, dass die Pharma-Industrie uns falsch informiert? Warum schrieb Bruker über die Cholesterin-Lüge? Wenn unsere Gesellschaft nicht verlogen ist, warum musste Dr. Bruker gegen den Strom schwimmen?

jxn


@muckelbiene

> Hast du schon mal darüber nachgedacht, wieviele Kinder früher

> vor ihren Eltern gestorben sind?

Natürlich. Keine Frage haben Penicillin und ähnliche Medikamente Leben gerettet und Ärzte in der Notfallmedizin hervorragendes geleistet, aber der Hauptgrund für den Rückgang der Krankheiten liegt nicht in der medizinischen Versorgung (die ja nicht präventiv arbeitet, sondern erst dann aktiv wird, wenn die Krankheit schon da ist), sondern in den besseren hygienischen Verhältnissen, die das Auftreten der Krankheiten von vorneherein verhinderten. Vor gar nicht allzu langer Zeit wurde ein Arzt noch verhöhnt und verspottet, weil er sich zwischen seinen Patienten die Hände wusch. Erst später wurde klar, daß damit das seuchenartig auftretende Kindbettfieber gebannt wurde.

> Manchmal frag ich mich, ob die Menschen früher einfach

> wenig "Zivilisationskrankheiten" aufwiesen, weil sie vorher

> durch Krankheiten gestorben sind, die es heute nicht mehr

> gibt oder heilbar sind.

Die Zivilisationskrankheiten traten früher auch in geringem Umfang auf - allerdings nur in der reichen Oberschicht, die sich den Fabrikzucker und das feine weiße Brot leisten konnten. Und auch Ärzte konnte man sich leisten, was nur nicht viel nützte..

Und meinst du wirklich, es hat damals Kinder oder auch nur Jugendliche mit Allergien, Diabetes und Herzinfarkt gegeben? Der Herzinfarkt war früher so selten, daß die Ärzte hunderte von Kilometern fuhren, um so etwas seltsames mal untersuchen zu können. Und heute?

> vielleicht darf ich dir dazu mal das Buch "Konsumrebellen. Der

> Mythos der Gegenkultur" von Joseph Heath, Andrew Potter,

> Thomas Laugstien (Übersetzer) empfehlen.

Gerne. Vielen Dank für den Tipp! :-)

jgn


@vivimo

> Nein, in erster Linie nicht. Man will nach wie vor die Patienten

> gesund entlassen und dafür trägt jeder dazu bei.

Ja, die Leute an der Front. Keine Frage. Und wenn die Leute im Krankenhaus nur noch sterben würden, würde keiner mehr kommen - so gesehen hat auch die Verwaltung ein gewisses Interesse daran, daß die Patienten gesund werden. Aber das primäre Ziel ist es, das KH möglichst kosteneffizient zu betreiben. Die Gesundheit ist da zweitrangig.

Auch euer Krankenhaus will seine Geräte auslasten und wenn sich bspw. so ein CT amortisieren soll, müssen da eben genügend Patienten durchgeschoben werden. Ob das nötig ist oder nicht...

Es geht aber nicht nur um die Krankenhäuser - die sind ja noch relativ nahe an der Front. Es geht um den Apparat dahinter - die Pharmaunternehmen.

> Die Hersteller von Homöopathika & Co. sehen auch zu,

> dass sie Gewinne machen und ihr Zeug unter die Leute

> bringen, auch wenn ihr "Nutzen" wissenschaftlich

> überhaupt nicht belegbar ist.

Natürlich. Die wissenschaftliche Belegbarkeit ist dabei aber irrelevant. Wer heilt hat Recht und die Homöopathie funktioniert nachweislich, sogar bei Tieren. Auch wenn die Wissenschaft das Funktionsprinzip noch nicht erklären kann.

> Weißt du wohin die Leute kommen, die es erfolglos

> eingenommen? Zu uns ins Krankenhaus.

Sicher. Das Problem ist, daß manch einer die Grenzen der Homöopathie nicht kennt und versucht, damit Krankheiten zu behandeln, die bereits morphologische Veränderungen mit sich bringen. Die Homöopathie ist letztendlich ein Wegweiser, der dem Organismus den Weg aus der Krankheit weist. Wenn der Organismus aber so sehr geschädigt ist, daß er diesen Weg nicht gehen kann, ist die Homöopathie zwangsläufig nicht mehr wirksam.

jxn


@Chindit

> Das erinnert mich irgendwie an Silvio Gesell... Bruker...any

> connections? Dann bin ich wirklich ein Übeltäter.

> Ich arbeite nämlich auf einer Bank.

Tstststs.... ;-) Ja, genau - Silvio Gesell. Aber das Thema passt hier natürlich überhaupt nicht hinein.

> Unsere Gesellschaft ist nicht böse. Warum gibt es noch Kriege?

Primär wohl aus Angst. Angst vor Besitzverlust, Angst vor Fremden, Angst vor Übernahme... Wobei die Angst Folge des ureigenen Selbsterhaltungsstriebs ist. Der Egoismus entspringt ja aus dem Wunsch nach Selbsterhaltung.

> Verlogen ist unsere Gesellschaft auch nicht. Aber warum erwähnst

> du dann, dass die Pharma-Industrie uns falsch informiert?

Du hast Recht, da ist ein gewisser Widerspruch. Ich halte den Menschen per se aber nicht für verlogen. Die Fehlinformation resultiert ja schlicht aus dem Versuch, als Unternehmen einen Vorteil zu gewinnen - eben das eigene Kapital zu vermehren. Die einzelne Person will gar nicht unbedingt verlogen sein, unterliegt aber den wirtschaftlichen Zwängen des Gesamtsystems von dem sie ein Teil ist. So gesehen könnte man tatsächlich zumindest Teile der Gesellschaft als verlogen bezeichnen, aber das wäre zu pauschal und würde den vielen Unrecht tun, die sich ehrlich für andere einsetzen.

soorhcerexss


Weißt du wohin die Leute kommen, die es erfolglos eingenommen?

Ich mich mich nur mal kurz an dieser Stelle ein, ansonsten bleib ich eher stiller Mitleser :-)

jn hat ja schon geschrieben, dass die Homöopathie durchaus ihre Grenzen hat, die hat die Schulmedizin allerdings auch *nur mal so anmerk*

Aber hinzufügen möcht ich gerne noch, auch wenn es mit dem eigentlichen Thema "Zucker" ja nichts zu tun hat, dass homöopathische Mittel nur dann wirken können, wenn man einiges bei der Einnahme auch beachtet. Nämlich: Keine coffeinhaltigen Getränke währen der Behandlung, manchmal auch Monate danach nicht, das gleiche gilt für Pfefferminz jedweder Art, Antibitika (klar, wenn man sie nehmen muss, sollte man es auch tun, ich erwähn es nur deshalb, weil es eben die Wirkung von homöopathischen Mitteln aufhebt), Narkosen (auch die Betäubungsspritze beim Zahnarzt), Kampfer, Menthol (überhaupt die stark riechenden Aromaöle können zu einer Aufhebung der Wirkung führen.

Solange man das nicht weiß, muss man sich nicht wundern, wenn die Mittel nicht wirken und kann gerne die Wirkung anzweifeln, aber oft sind es ganz banale Einnahmefehler, die die Wirkung verhindern. Leider wird darüber oftmals gar nicht aufgeklärt und die Packungsbeilage gibt meist auch nur ein: "Genussmittel meiden" oder ähnliches her.

So, mein Beitrag zur Homöopathie :-)

*:)

h]o?lyghxost


ganz offtopic aber:

Nämlich: Keine coffeinhaltigen Getränke währen der Behandlung, manchmal auch Monate danach nicht, das gleiche gilt für Pfefferminz jedweder Art, Antibitika (klar, wenn man sie nehmen muss, sollte man es auch tun, ich erwähn es nur deshalb, weil es eben die Wirkung von homöopathischen Mitteln aufhebt), Narkosen (auch die Betäubungsspritze beim Zahnarzt), Kampfer, Menthol (überhaupt die stark riechenden Aromaöle können zu einer Aufhebung der Wirkung führen.

weder rauchen noch coffein noch antibiotika haben bei ir jemals die wirkung von homöopathie beeinträchtigt....

zumindest weder bei beruhigenden mitteln noch bei den sachen gegen chron. mandelentzündung und allergien.

und ich kenne genügend hp , die auch bei antibiotikabhandlungen unterstützend homöopathie einsetzen und diese wirkt.....auch als unterstützende therapie bei chemos wird homöopathie eingesetzt.

lg

holy

sdorcer0ess


Nochmal nachgelsen ...

... kann die Wirkung aufheben, muss nicht. Was wohl der Grund ist, warum ich von meinem Arzt (Allgemeinmediziner, Naturheilverfahren und Homöopathie) bei der Behandlung über das Weglassen bestimmter Stoffe informiert wurde.

Was auch gut ist, denn bei mir hebt sich die Wirkungsweise tatsächlich durch die genannten Stoffe auf.

Weshalb ich auch eine extreme Erstverschlimmerung durch eine Tasse Kaffee beenden konnte.

Ich hab jetzt nicht weiter im Netz geforscht, dafür fehlt die Zeit, deshalb nur diesen einen [url=" [[http://www.homoeopathie-wichmann.de/andere-wirklichkeit/glossar.htm]]"] Link.

Damit geb ich zurück an den "Zucker" :-)

s\orOcVerexss


Und wieder einen Tag vermasselt %-|

[[http://www.homoeopathie-wichmann.de/andere-wirklichkeit/glossar.htm Link]]

Nu aber!

vPievimxo


"Wer heilt, hat Recht" ist das einzige Argument, was einigermaßen halbwegs plausibel klingt, die Placebo-Wirkung der Homöopathika zu erklären.

Der Glaube versetzt bekanntlich Berge. "Gesundbeten" hilft dann genauso. :-/

Im Grunde ist es die wunderbare SELBSTHEILUNGSKRAFT des Körpers, die wirkt, egal ob man die wirkungslosen Globulis einsetzt oder nicht. Das ist völlig egal.

Die Homöopathen sagen ja selber, dass es eine Zeitlang dauert, bis die H. "anschlagen".

Das ist aber der natürliche Heilungsprozess des Menschen bzw. Tiers, der nach einer Zeit sowieso eingesetzt hätte.

Dieser "Erfolg" wird dann fälschlicherweise den Globulis & Co. zugeschrieben.

Das Sprichwort "Ein Schnupfen dauert ohne Medi's sieben Tage, mit Medi's eine Woche" bringt es auf den Punkt.

Homöopathie ist Geschäftemacherei und Glaubenssache.

jcn


@vivimo

> Der Glaube versetzt bekanntlich Berge.

Homöopathie wirkt auch bei Tieren, es kann also mit Glauben und Placebo-Effekt nichts zu tun haben.

> Im Grunde ist es die wunderbare SELBSTHEILUNGSKRAFT

> des Körpers, die wirkt,

Auch bei der Allophatie ist es diese wunderbare Selbstheilungkraft, die heilt. Die Medizin ebnet bestenfalls den Weg dorthin. Wobei ich bei der Allopathie öfter mal den Eindruck habe, daß die Menschen nicht wegen sondern trotz der Medikamente gesund werden.. ;-)

> Die Homöopathen sagen ja selber, dass es eine Zeitlang

> dauert, bis die H. "anschlagen".

Kein Homöopath, den ich kenne, behauptet das. In welchem Zeitrahmen ein passendes homöopathisches Medikament anschlägt, hängt von der Potenzierung ab. Homöopathische Medikamente sind als Akutmittel ebenso einsetzbar, wie als Konstitutionsmitteln.

Wie wäre es, wenn du dich erst einmal näher mit der Homöopathie auseinandersetzt, statt sie von vorneherein aufgrund vorgefaßter Meinungen abzulehnen? Bitte nicht als Angriff verstehen, sondern als ernstgemeinten Vorschlag. Es gibt nicht entweder nur Allopathie oder nur Homöopathie - beides ergänzt sich sehr gut und beides hat sein sinnvolles Wirkungsgebiet.

v;ivimxo


jn

Meine Freundin ist Heilpraktikerin, die "behandelt" u. a. homöopathisch und mit Bachblüten.

Wo wir uns ansonsten echt super verstehen, in der Hinsicht konnte sie mich nicht überzeugen, auch nicht mit ihren Vorträgen, die sie hin und wieder in ihrer Praxis gibt.

Ich will jetzt hier nicht auf meine Krankheitsgeschichte eingehen, aber ich hab's ja selber schon mal ausprobiert, besser gesagt, sie an mir (und mich dabei an die ganzen Einnehmungsregeln gehalten - kein Kaffee, Nikotin, Metalllöffel, Pfefferminz, Mentholzahncremes).

Ergebnis war null. Es gab weder eine anfängliche Erstverschlimmerung der Symptome, noch irgendeine Besserung. :-/

Wahrscheinlich liegt's am Placebo-Effekt. Wenn man nicht dran glaubt, kann's auch nicht helfen.

vPidvlimo


Ach ja, und ich meine damit NICHT die Phytotherapie.

Pflanzen und Kräuter wirken nachweislich.

Und auch mit Kneipp, Quark- oder Kartoffelbrustauflagen, Zwiebelhalswickel habe ich schon tolle Erfolge erzielt und auch an anderen beobachtet. :)^

bUer'ni4e-ax74


Hallo Leute angenehme Diskussion hier,

ich stoße jetzt einfach mal dazu....

ich denke man sollte nicht mehr polarisieren. In gute Schulmedizin und böse Alternativmedizin. (bzw. umgekehrt)

Ein guter Homöopath wird in der untersten Schublade auch ein Antibiotikum haben.

Ein guter Schulmediziner wird bei "Wehwehchen" vielleicht auch Vitamine in geringer Dosierung verschreiben und (auch) auf den Placebo-Effekt hoffen.

"Schuld" an der Misere ist ja auch der Patient selbst. Die meisten Menschen glauben einfach, wenn man krank ist, !!muss!! man irgendwas was tun, sonst geht kiene Krankheit weg. Er erwartet sich einfach "irgendwas" zu bekommen, wenn er zu einem Arzt geht. Ein Arzt der sagen würde, da tun wir nichts, das wird von selber besser, macht sich bei den meisten Patienten unbeliebt. (...Anm. bei mir würde er sich beliebt machen) Da denkt sich der Patient---ich gehe extra zum Arzt und dann tu er nichts---

Na ja, ich setze auf den Selbstheilungskraft des Körpers und da ich auch an die Selbsheilungskraft des Körpers auch glaube habe ich den Rückenwind des Plazebo-Effektes auch noch....so spare ich mir die Nebenwirkungen der Antibiotika und das Geld das ich für die Homöopathie ausgegeben hätte.

bsernie;-a74


bisserl OT, aber weils hier gerade angesprochen wurde:

Sind eigendlich Bachblüten homöopathische Arzneimittel oder Naturheilmittel.

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