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Naschsucht/ Schokoladensucht?

F2oreverqUnUkno8wn hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mich würde interessieren ob es so etwas wie eine Schokoladen Sucht bzw die sucht nach süssigkeiten gibt.

Ich esse ziemlich viele Süssigkeiten (z.b. An einem Abend 2 Tafeln Schokolade, 10 Kekse von Prinzenrolle, 2 stücke Kuchen, und später noch ein paar andere Süssigkeiten). dass es für mich nicht gut ist weiß ich selbst in dem moment in dem ich soviel esse.

Achja ich selber bin 1.83 und wiege ca 72 Kilo obwohl ich fast gar keinen Sport treibe (und da ich schon so ca 3 Jahre esse wundert mich mein gewicht sehr)

Antworten
j"n


> mich würde interessieren ob es so etwas wie eine Schokoladen

> Sucht bzw die sucht nach süssigkeiten gibt.

Ja. In mehrfacher Hinsicht. Zum einen macht der enthaltene Fabrikzucker sowohl körperlich als auch psychisch abhängig (durch Bildung körpereigener Endorphine), zum anderen gibt es natürlich Süchte, die damit zusammenhängen, daß man sich bspw. mit Schokolade für etwas belohnen will.

> dass es für mich nicht gut ist weiß ich selbst in dem

> moment in dem ich soviel esse.

Dann wäre es ratsam, wenn du dich noch ein wenig mehr über die Wirkungen der Süßigkeiten bzw. des Fabrikzuckers in deinem Körper informierst. Wenn du erst einmal verstanden hast, was er anrichtet, wirst du ihn nicht mehr essen wollen.

> Achja ich selber bin 1.83 und wiege ca 72 Kilo obwohl

> ich fast gar keinen Sport treibe (und da ich schon so

> ca 3 Jahre esse wundert mich mein gewicht sehr)

Das ist nicht verwunderlich. Übergewicht entsteht entgegen der landläufigen Meinung nicht durch zu viele Kalorien, sondern durch eine Stoffwechselstörung. Die Ursachenkette sieht dabei folgendermaßen aus:

Der Fabrikzucker führt - vor allem in Verbindung mit Auszugsmehlen, Fabrikfetten und zuwenig Frischkost - also allgemein durch stark verarbeitete Nahrung, zu einer Mangelsituation, weil die stark verarbeiteten Produkte sehr arm an Vitalstoffen sind. Diese Vitalstoffe benötigt unser Stoffwechsel, um richtig funktionieren zu können. Fehlen sie, kommt es zu Stoffwechselstörungen.

Da nun aber jeder Mensch einen anders ausgeprägten Stoffwechsel hat ("Konstitution"), sind bei jedem andere Stoffwechselbereiche betroffen. Beim einen ist es der Fettstoffwechsel und es entsteht ein Übergewicht. Beim anderen ist es der Eiweißstoffwechsel und es entsteht eine Allergie. Beim nächsten entsteht eine Arteriosklerose, beim übernächsten Gallensteine und wieder bei einem anderen eine Darmkrankheit oder Diabetes.

Diese Krankheiten entstehen aber nicht von jetzt auf gleich, sondern es dauert im Schnitt 20 Jahre, bis unser Organismus den Mangel nicht mehr ausgleichen kann und die Krankheit sich zeigt. Und wenn es sich bspw. um eine Arteriosklerose handelt, dann bemerkt man die Krankheit erst, wenn es zu spät ist und man mit einem Herzinfarkt oder Schlaganfall auf der Intensivstation aufwacht. Falls man noch aufwacht.

Die genannten Ernährungsfehler - allen voran der Fabrikzucker - führen immer zu solchen Erkrankungen. Beim einen früher, beim anderen später. Nur sehr selten hat jemand Glück und es passiert nichts - dann tragen die Kinder die Folgen...

Ich rate dir, dich mal mit dem Thema zu beschäftigen, damit du besser einschätzen kannst, was deine Ernährung für Folgen hat. Bei Fragen stehe ich dir gerne zu Verfügung.

F\orevYerUn:knxown


Hallo,

erstmal vielen dank für deine ausführliche Antwort. Doch es ist mir neu dass Übergewicht nur durch eine Stoffwechselstörung entsteht. Heißt es also dass man, rein theoretisch, so viel süssigkeiten essen kann und trotzdem nicht zunimmt solange der stoffwechsel ok ist?

Nunja, ich selber habe eine sehr starken Pollenallergie und nun auch Asthma. Aber denke eher wenige rdss es mit den Süssigkeiten zu tun hat, eher mit meiner Inkonsequenz (welch schönes wort.) da ich nicht regelmäßig die Medikamente eingenommen habe.

j~n


> erstmal vielen dank für deine ausführliche Antwort.

Gerne.

> Doch es ist mir neu dass Übergewicht nur durch eine

> Stoffwechselstörung entsteht.

Das ist leider den meisten unbekannt - deshalb gibt es ja immer mehr Übergewichtige und Eßgestörte.

> Heißt es also dass man, rein theoretisch, so viel süssigkeiten

> essen kann und trotzdem nicht zunimmt solange der

> stoffwechsel ok ist?

Da muß ich etwas ausholen...

Das Problem ist, daß gerade die Süßigkeiten - bzw. der darin enthaltene Fabrikzucker - die Stoffwechselstörung verursachen (neben Auszugsmehlen, Fabrikfetten und zuwenig Frischkost). Diese Nahrungsmittel sind stark verarbeitet und bei der Verarbeitung werden wichtige biologische Wirkstoffe - sog. Vitalstoffe - zerstört, die der Organismus benötigt, um die Nahrung verarbeiten zu können. Fehlen sie in der Nahrung, muß der Organismus sie aus eigenen Depots zusteuern und wenn diese Depots leer werden, kommt es zu Stoffwechselstörungen. Die wiederum wirken sich nicht nur in Übergewicht aus, sondern auch in anderen Krankheiten - je nachdem, welcher Stoffwechselbereich betroffen ist. Deshalb bekommt nicht jeder Übergewicht, viele bekommen auch Allergien, Arteriosklerose, Diabetes und anderes. Diese Krankheiten haben also alle die gleiche Ursache - eine langjährige Ernährung mit stark verarbeiteten und damit vitalstoffarmen Nahrungsmitteln.

Solange der Organismus den Mangelzustand noch aus den Depots ausgleichen kann, passiert erst einmal nichts außer Reaktionen wie Hunger oder Appetit, mit denen der Organismus versucht, seine leeren Depots wieder zu füllen. In dieser Phase kannst du theoretisch soviel Süßigkeiten essen wie du willst und wirst erst einmal nicht zunehmen. Du kennst sicher etliche Leute, die trotz Süßigkeiten und viel Essen schlank sind. Bei diesen Leuten kann der Mangel entweder noch ausgeglichen werden oder es entwickelt sich bereits eine andere Krankheit, die nicht so offensichtlich ist, wie das Übergewicht, bspw. eine Arteriosklerose oder ein Gallenstein.

Da man nicht genau sagen kann, wie stark der Stoffwechsel bereits geschädigt ist, sollte man nicht warten bis es zu spät ist, sondern die Ernährung rechtzeitig so umstellen, daß die Ernährungsfehler vermieden werden. Entwickelt sich nämlich eine Arteriosklerose, dann merkt man das erst, wenn es zu spät ist und der Herzinfarkt da ist. Und dann ist es natürlich zu spät, noch etwas zu tun.

Zum Thema Übergewicht findest du hier noch nähere Informationen:

[[http://www.vollwertleben.info/html/uebergewicht.html]]

[[http://www.vollwertleben.info/html/erfahrungsberichte.html]]

> Nunja, ich selber habe eine sehr starken Pollenallergie

> und nun auch Asthma.

Das hatte ich 30 Jahre lang... Nach der Ernährungsumstellung wurde die Allergie mit jedem Jahr schwächer und war nach drei Jahren komplett verschwunden. Seitdem kam sie nie wieder. :-)

> Aber denke eher wenige rdss es mit den Süssigkeiten zu

> tun hat, eher mit meiner Inkonsequenz (welch schönes wort.)

> da ich nicht regelmäßig die Medikamente eingenommen habe.

Du suchst die Schuld bei dir, aber du kannst nichts dafür. Die Allergie fiel ja nicht einfach vom Himmel, sondern hat - wie jede erworbene Krankheit - Ursachen. Um sie loszuwerden, muß man die Ursachen finden und konsequent abstellen. Medikamente können das nicht, sie stellen ja keine Ursache ab, sondern unterdrücken nur die Folgen der Krankheit, die Symptome.

Die Allergie bspw. ist ja eine übermäßige Reaktion des Immunsystems. Die wiederum hat Ursachen, die in einer Störung des Eiweißstoffwechsels liegen, in dem ja unser Immunsystem 'beheimatet' ist. Nur warum ist der Eiweißstoffwechsel gestört? Aus den gleichen Gründen wie beim Übergewicht: Ein Mangel an Vitalstoffen, hervorgerufen durch eine falsche Ernährung. Nur daß sich die Störung hier eben im Eiweißstoffwechsel bemerkbar macht und nicht im Fett- oder Kohlenhydratstoffwechsel.

Die Ursache der Allergie ist also klar: Eine Fehlernährung. Damit ist auch klar, was getan werden muß, wenn man die Allergie loswerden will: Man muß diese Fehlernährung korrigieren. Dann bekommt der Stoffwechsel wieder, was er benötigt, reagiert wieder normal und die Allergie verschwindet.

Allerdings sind Allergie etwas zäh, das geht nicht von heute auf morgen, sondern benötigt unter Umständen einige Jahre - je nach Konsequenz.

Die Ernährungsumstellung sieht folgendermaßen aus, es handelt sich um eine vitalstoffreiche Vollwertkost:

Vier Dinge müssen gemieden werden:

1. Fabrikzucker

2. Auszugsmehle

3. Fabrikfette

4. Säfte und gekochtes Obst

Sowie alle Produkte, die das enthalten.

Vier Dinge sollen gegessen werden:

1. Vollkornmehle

2. Naturbelassene Öle und Fette

3. Ein möglichst hoher Anteil Frischkost

4. Täglich ein Frischkorngericht

Da sich die Störung im Eiweißstoffwechsel abspielt, muß man den Eiweißstoffwechsel möglichst entlasten. Tierisches Eiweiß ist eine starke Belastung und sollte daher gemieden werden. Darunter fallen: Fleisch, Wurst, Fisch, Käse, Quark, Eier, Joghurt, Milch.

Wenn du Fragen dazu hast, melde dich ruhig.

SMoftixes


Nun möchte ich auch gern mal etwas berichten...

@jn

Darunter fallen: Fleisch, Wurst, Fisch, Käse, Quark, Eier, Joghurt, Milch.

Fleisch esse ich eigentlich überhaupt nicht, außer vielleicht 2 Mal im, aber das nur, wenn auf Geburtstagen Frikadellen oder mal Schnitzel gibt, aber ansonste nicht. Also praktisch garnicht.

Wurst esse ich auch nicht. Höchstens mal eine Scheibe Lyona (ist auch unter Mortadella bekannt), aber das kommt genauso verdammt selten vor, wie Fleisch.

Grundsätzlich mag ich keine Wurst und kein Fleisch.

Fisch noch selten bis garnicht. Einmal bis zweimal im Jahr vielleicht, wenn es hoch kommt.

Käse esse ich schon. Aber warum ist den der Käse so ungesund? Ich habe noch nie gehört, dass in Käse soviel Eiweis drin sein soll.

Quark esse ich überhaupt nicht.

Eier esse ich im Monat mal 2 oder auch mal nur eines zum Frühstück. Es kommt auch vor, dass ich in einem Monat auch keine Eier esse.

Joghurt esse ich nicht all zu viel davon, eher geringfügig.

Milch nehme ich zu den morgendlichen Vollkorncornflakes.

Eines ist schon komisch, wenn das alles den Stoffwechsel schädigen soll, warum sagen dann die Ernährungsberater und andere Leute, das man das nicht meiden soll, sondern ab und zu mal essen soll.

Jn, ißt du echt keine Fleisch und kein Käse, Milch ..... .?

h`o;lygVhosxt


Lyona (ist auch unter Mortadella bekannt)

ernsthaft? lyno ist bei uns ganz simple fleischwurst.

ich ess ähnlich....

fleisch vieleicht einmal im monat , ich bin da pingelig und das fleisch was ich kaufe ist teuer...zu teuer um es öfter zu essen.

milchprodukte dagegen jeden tag , ich liebe käse und quark , und natürlich milchkaffee.

jn s ernährung ist ja ach nicht die standard mischkost , sondern in meinen augen eine art ideologische ernährung...

ich vertrage zbsp kaum rohkost und hatte meine erfahrungen damit.

lg

holy

ps: das mit der ideologie ist keinesfalls abwertend geannt.

SKoft'ixes


Nachsatz

Vier Dinge müssen gemieden werden:

1. Fabrikzucker

2. Auszugsmehle

3. Fabrikfette

4. Säfte und gekochtes Obst

Sowie alle Produkte, die das enthalten.

Vier Dinge sollen gegessen werden:

1. Vollkornmehle

2. Naturbelassene Öle und Fette

3. Ein möglichst hoher Anteil Frischkost

4. Täglich ein Frischkorngericht

Kannst du evtl. mal bitte paar Lebensmittel, dahinter schreiben? Damit ich etwas mehr bescheid weis. Vielleicht kann ich dadurch bei mir auch was besser machen.

Ist [[http://www.hohesc.de/v5/introseq.php Hoes C]] denn so ungesund? Ich nehme nur den mit 100% Fruchtanteil und auf der Pet-Flasche steht ja drauf, das nur Fruchteigner Zucker drin ist und ich denke schon, das man das schmeckt.

peacifi'c_oc'exan


Hallo Softies, hier mal paar Beispiele:

zu meiden:

1. Fabrikzucker: Schokolade, normaler Kuchen, Eis, Ahornsirup, Rübensirup, gesüßter Yoghurt

2. Weißbrot, auch "Vollkornbrot" vom Bäcker um die Ecke ist in der Regel nicht aus frischem Vollkorn und somit kaum besser wie Weißbrot, meist wird es sogar mit Malz dunkel gefärbt, Kuchen aus Weißmehl, helle Nudeln, Eierkuchen,....

3. Margarine, Öle die nicht kalt gepresst wurden

4. Säfte wirst du ja kennen, Obst in Gläsern und Dosen also Apfelmus, Kompott,...

erlaubt:

1. Vollkornbrot aus frisch gemahlenem Vollkornmehl, Vollkornkuchen mit Honig oder pürierten Trockenfrüchten gesüßt, Vollwerteis,... bei REis nimmt man Naturreis, statt weißen Reis

2. Butter, kalt gepresste Öle

3. Obst, Sprossen und Gemüse der Saison in allen Varianten

4. Geschrotetes Getreide mit Sahne, geraspeltem Apfel, pürierter Bananen, evtl. Zimt oder Backkakao, hier hat jeder seine Vorlieben

FNorev^erUnqknoxwn


erstaunlich dass sich so schnell soviel tut..

Da ich aber in Biologie schon immer eine null war, weiß ich nur oberflächlich welche Produkte nun genau Eiweiß enthalten?. Im grunde ernähre ich mich gar nicht so ungesund. Ich esse oft obst (obwohl ich einiges wie z.b. Nüsse, Äpfel, Birnen etc nicht essen kann daich eine starke lebensmittelallergie habe), viel brot und wenig fleisch..das einzige laster sind eben die süssigkeiten.

Hätte aber eine ganz andere Frage wegen meines asthmas: ich nehme schon länger deswegen medikamente (und ohne si ekönnte ich kein einzigen schritt machen bzw einschlafen), haben diese langjährig gesehen nebenwirkungen? zwar weiß ich dass mich eins immer sehr müde macht..doch die anderen sollen angeblich keine machen. Doch ist mir das alles ziemlich suspekt vorallem da ich es jeden tag einnahme. Ich nehme in der früh Singulair ein, Abends Xusal. in der früh und abend nehme ich die Viani Forte Disk ein (lila, mit wenig Kordison..falls ich mich nicht täusche). Außerdem inahliere ich im sommer sicherlich wieder Atrovent und Cromohexal. Habe auch bei notfallen ein Notfallspray (Berodual N).

Und diese ganzen Medikamente sollen einfach so ohne Nebenwirkungen sein..? Das kann ich irgendwie nicht sonderlich glauben.

aber am unlogischen ist für mich einfach dass sich der körper selber angreift, obwohl er selbst nur überleben möchte. Das ist wohl das einzige was ich niemals kapieren werde, völlig egal welches ergbut oder sonstiges geschädigt ist.

F[oreve^rUnktnowxn


nachtrag: da du dich/ihr euch anscheinend sehr gut mit ernährung auskennt hätte ich noch eine kleine frage: kennt einer von euch ein gutes Kalorienbuch/Kochbuch (wäre vorallem von vorteil wenn es etwas die pollenallergiker berücksichtigt).

jxn


@Softies

> Eines ist schon komisch, wenn das alles den Stoffwechsel

> schädigen soll,

Das artfremde tierische Eiweiß schädigt den Stoffwechsel ja nicht, es ist nur eine Belastung für den Eiweißstoffwechsel. Deshalb sollte es bei bestimmten Krankheiten gemieden werden und dazu gehört auch die Allergie. Ansonsten ist das tierische Eiweiß kein Problem.

> warum sagen dann die Ernährungsberater und andere

> Leute, das man das nicht meiden soll, sondern ab

> und zu mal essen soll.

Weil sie sich mit den Ursachen der ernährungsbedingten Krankheiten nicht auskennen. Die meisten Ernährungsberater nehmen die Richtlinien der DGE e.V. als Maßstab und die sind leider weitgehend unbrauchbar.

> Jn, ißt du echt keine Fleisch und kein Käse, Milch ... .?

Ich bin Vegetarier und esse aus ethischen Gründen nichts, wofür ein Tier sterben mußte - also Fleisch, Fisch, Wurst, Gelatine, usw. Ich habe bisher immer noch Käse gegessen, aber auch das habe ich vor kurzem eingestellt, weil ich mal probieren möchte, wie es sich tiereiweißfrei lebt. Milch und Eier kommen in meiner Ernährung praktisch nicht vor. Was bleibt ist Sahne, Sauerrahm, Butter und Creme fraiche.

j+n


@ForeverUnknown

> Da ich aber in Biologie schon immer eine null war, weiß ich

> nur oberflächlich welche Produkte nun genau Eiweiß enthalten?.

Für das tierische Eiweiß steht ja oben eine entsprechende Liste. Oder meintest du pflanzliches Eiweiß?

> Ich esse oft obst (obwohl ich einiges wie z.b. Nüsse,

> Äpfel, Birnen etc nicht essen kann daich eine starke

> lebensmittelallergie habe), viel brot und wenig fleisch..

> das einzige laster sind eben die süssigkeiten.

Die alleine reichen schon, um die Allergie zu verursachen. Das Auszugsmehl im Brot trägt ebenfalls dazu bei und Fabrikfette wie Margarine oder raffinierte Öle findest du bestimmt auch in deiner Ernährung. Da wäre also durchaus etwas möglich...

> Hätte aber eine ganz andere Frage wegen meines asthmas:

> ich nehme schon länger deswegen medikamente (und ohne

> si ekönnte ich kein einzigen schritt machen bzw einschlafen),

> haben diese langjährig gesehen nebenwirkungen?

Natürlich. Man kann doch nicht jahrelang Chemie in sich hineinpumpen, ohne daß das Folgen hat. Die Beipackzettel führen die Folgen ja auch auf. Dein Ziel sollte sein, von diesen Medikamenten wieder wegzukommen. Das geht.

> Ich nehme in der früh Singulair ein, Abends Xusal. in der

> früh und abend nehme ich die Viani Forte Disk ein (lila, mit

> wenig Kordison.. falls ich mich nicht täusche). Außerdem

> inahliere ich im sommer sicherlich wieder Atrovent und

> Cromohexal. Habe auch bei notfallen ein Notfallspray

> (Berodual N).

Manchmal bereue ich es, nicht Apotheker geworden zu sein.. ;-)

Das ist eine ganze Menge, vor allem das Kortison hat massive Nebenwirkungen. Chromohexal hat bei mir damals nie gewirkt (ich hatte auch Asthma) - ich bin mit Zyrtec über die Runden gekommen und für den Notfall hatte ich Aarane. Das hat auch gut geholfen - trotzdem bin ich froh, daß ich das alles nicht mehr brauche. :-)

> Und diese ganzen Medikamente sollen einfach so ohne

> Nebenwirkungen sein..? Das kann ich irgendwie nicht

> sonderlich glauben.

Deine Zweifel sind berechtigt. Es gibt prinzipiell keine nebenwirkungsfreien allophatischen Medikamente.

> aber am unlogischen ist für mich einfach dass sich der

> körper selber angreift, obwohl er selbst nur überleben möchte.

Bei einem gestörten Stoffwechsel ist das möglich, es kommt dann zu Fehlfunktionen des Immunsystems. Beseitigt man die Störung, beginnt es wieder normal zu funktionieren.

> Das ist wohl das einzige was ich niemals kapieren werde,

> völlig egal welches ergbut oder sonstiges geschädigt ist.

Die Allergie ist zum Glück vor allem eine funktionelle Störung. Aber man muß sie ursächlich(!) behandeln, sonst greift sie immer mehr um sich und ehe man sich versieht, ist man gegen so viele Nahrungsmittel allergisch, daß man keine Chance mehr auf Heilung hat.

Ich kann dir aus eigener Erfahrung nur empfehlen, möglichst schnell die Ernährung konsequent zu ändern.

> nachtrag: da du dich/ihr euch anscheinend sehr gut mit

> ernährung auskennt hätte ich noch eine kleine frage: kennt

> einer von euch ein gutes Kalorienbuch/Kochbuch (wäre

> vorallem von vorteil wenn es etwas die pollenallergiker

> berücksichtigt).

Die Kalorien spielen keine Rolle bei diesen Themen, so gesehen mußt du dir darum keine Sorgen machen. Ein gutes Kochbuch für dich wäre "Die Naturküche" von Helma Danner.

Zusätzlich möchte ich dir folgendes Buch sehr ans Herz legen: "Allergien müssen nicht sein", Dr. M.O.Bruker, emu Verlag.

FoorevLerUnkxnown


Bisher wusste ich nicht einmal dass es plfanzliches und tierisches eiweiß gibt..aber dann meine ich wohl pflanzliches.

Und wie war das noch einmla mit den Eiern/Milch? Hat nicht eines von den beiden ziemlich viel Eiweiß oder war es Calcium für die knochen?

Nun die oben genannten Lebensmittel lösen bei mir nicht die Allergie aus, es sind nur folgeerscheinungen bzw "nachwirkungen" da sich meine Allergie zuerst zu Asthma weiterentwickelt hat und danach hatte ich eine Lebensmittelallergie. Und wenn du weißt wie schlimm es ist wenn man eine Nuss ist, und eine Nussallergie hat, wird niemand freiwillig nur eine Stückchen davon freiwillig essen.

Das Auszugsmehl im Brot trägt ebenfalls dazu bei und Fabrikfette wie Margarine oder raffinierte Öle findest du bestimmt auch in deiner Ernährung. Da wäre also durchaus etwas möglich...

Was genau meinst du damit..?was wäre damit möglich?

Natürlich geht es auch ohne Medikamente, aber auf Atemnot stehe ich nicht sonderlich..

Eine ganz andere frage: hast du irgendwelche erfahrungen mit Homöopathie?Vor einigen Tagen sah ich einen Bericht auf Arte wo es einen ganzen abend lang um allergien ging und auch Bekämpfung. Dadrunter war auch Homöopathie dabei, und es wurden einige Erfolgsberichte gezeigt. Doch ist es überhaupt Sinnvoll sowas anzufangen?

Die Allergie entsteht also nur durch eine Eiweißstoffelwechselstörung..? Wenn dies "schon alles" ist, gibt es doch mit sicherheit einige Medikamente/ Eiweißtabletten die dagegen helfen..?oder benötigt der körper da bestimmte Eiweißarten die man nicht so einfach bestimmen kann bzw die es noch nicht so au fdem Markt gibt dass sie nützlich für (pollen)allergiker sind?

Das mit dem Kalorienbuch fragte ich nicht wegen meiner Allergie, vielmehr da ich gerade ein paar Pfunde verlieren möchte.

jTn


@ForeverUnknown

> Bisher wusste ich nicht einmal dass es plfanzliches und

> tierisches eiweiß gibt.. aber dann meine ich wohl pflanzliches.

Das pflanzliche Eiweiß ist im Gegensatz zum tierischen Eiweiß unproblematisch. Es ist in allen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, besonders viel findet sich in Nüssen, Saaten und Hülsenfrüchten.

> Und wie war das noch einmla mit den Eiern/Milch? Hat

> nicht eines von den beiden ziemlich viel Eiweiß oder war

> es Calcium für die knochen?

Beides enthält einiges an tierischem Eiweiß und sollte daher für Allergiker tabu sein. Die Milch enthält zwar viel Calcium, aber das kann unser Organismus nur schlecht aufnehmen. Wenn man viel tierisches Eiweiß verzehrt, dann verliert man durch die Milch mehr Kalzium, als man aufnimmt.

> Nun die oben genannten Lebensmittel lösen bei mir nicht

> die Allergie aus, es sind nur folgeerscheinungen bzw

> "nachwirkungen"

Man muß da unterscheiden zwischen dem Auslöser der Allergie - das ist das Allergen, der spezielle Eiweißstoff, auf den der Organismus so seltsam reagiert - und der Ursache der Allergie. Es hat ja einen Grund, weshalb ausgerechnet dein Organismus so seltsam auf bestimmte Eiweiße reagiert während andere Menschen damit kein Problem haben. Die Auslöser (Allergene) können nichts dafür, daß dein Organismus so seltsam reagiert, deshalb kann man die Allergie auch nicht loswerden, indem man sie meidet. Geheilt (im weiteren Sinne) ist man erst, wenn man die Produkte, auf die man reagiert, wieder essen kann, ohne Beschwerden zu bekommen.

> da sich meine Allergie zuerst zu Asthma weiterentwickelt hat

> und danach hatte ich eine Lebensmittelallergie.

So lief das bei mir auch - nur daß ich vor der Lebensmittelallergie die Notbremse gezogen habe.. ;-) Diese Weiterentwicklung ist ganz normal, denn wenn du die Ursachen der Allergie nicht abstellst, entwickelt sie sich immer weiter, auch wenn du die Allergiefolgen (die Symptome) mit Medikamenten unterdrückst.

> Und wenn du weißt wie schlimm es ist wenn man eine Nuss

> ist, und eine Nussallergie hat, wird niemand freiwillig nur

> eine Stückchen davon freiwillig essen.

Ja, weiß ich - ein Bekannter hat auch eine Nußallergie. Aber wenn du die Allergie ursächlich behandelst, kannst du irgendwann auch wieder Nüsse essen.

>> Das Auszugsmehl im Brot trägt ebenfalls dazu bei

>> und Fabrikfette wie Margarine oder raffinierte Öle findest

>> du bestimmt auch in deiner Ernährung. Da wäre also

>> durchaus etwas möglich...

> Was genau meinst du damit..? was wäre damit möglich?

Ich meine, daß deine Ernährung die Ursache der Allergien ist und du sie so umstellen könntest, daß deine Allergien wieder verschwinden. Das dauert zwar ein wenig - bei mir hat es drei Jahre gedauert - aber du würdest merken, daß die Beschwerden abnehmen.

> Eine ganz andere frage: hast du irgendwelche erfahrungen

> mit Homöopathie?

Ja, zumindest soweit, daß ich sie sinnvoll einsetzen kann.

> Vor einigen Tagen sah ich einen Bericht auf Arte wo es

> einen ganzen abend lang um allergien ging und auch

> Bekämpfung. Dadrunter war auch Homöopathie dabei,

> und es wurden einige Erfolgsberichte gezeigt. Doch ist

> es überhaupt Sinnvoll sowas anzufangen?

Eher nein. Die Allergie ist eine ernährungsbedingte Krankheit, die Ursachen liegen also in einer falschen Ernährung. Will man sie loswerden, muß man die Ernährung verbessern. Das ist eine ursächliche Behandlung - eben weil man die Ursache beseitigt. Die Homöopathie kann dem Organismus sinngemäß "den Weg weisen", um mit den Beschwerden besser umgehen zu können. Es kann dadurch zu einer Linderung der Beschwerden kommen, aber da die Ursache nicht abgestellt ist, kommt die Allergie wieder oder sucht sich eine neue Möglichkeit, sich zu manifestieren. Es treten dann vielleicht keine Beschwerden mehr bei Nüssen auf, dafür aber dann plötzlich bei Kiwis. Wer die Allergie nicht ursächlich behandlen will, für den kann das eine Möglichkeit sein, für begrenzte Zeit eine Besserung zu erreichen. Aber das bringt einen der Heilung natürlich nicht näher. In Kombination mit der Ernährungsumstellung kann man die Homöopathie natürlich sehr gut einsetzen.

> Die Allergie entsteht also nur durch eine

> Eiweißstoffelwechselstörung..? Wenn dies "schon alles" ist,

Nein, leider ist das nicht alles. Zum einen ist das nicht die ganze Wahrheit. Zwar liegt das Problem hauptsächlich im Eiweißstoffwechsel, aber durch die Verflechtungen der einzelnen Stoffwechselbereiche miteinander sind auch andere Bereiche betroffen.

Außerdem hat die Störung des Stoffwechsels ja auch wieder eine Ursache - die Fehlernährung. Und hier muß man ansetzen, am Ende der Ursachenkette.

> gibt es doch mit sicherheit einige Medikamente/

> Eiweißtabletten die dagegen helfen..?

Nein. Es wäre auch nicht sinnvoll, denn die Allergie enstand ja nicht, weil du zuwenig Tabletten genommen hast, sondern weil Ernährungfehler gemacht wurden. Selbst wenn es Tablette gäbe, könnten sie die Ursache der Allergie nie beseitigen und würden nur Symptome lindern. Würdest du die Tabletten absetzen, wären die Beschwerden sofort wieder da - ein sicheres Zeichen, daß man nicht die Ursache abgestellt, sondern nur Krankheitsfolgen unterdrückt hat.

> oder benötigt der körper da bestimmte Eiweißarten die

> man nicht so einfach bestimmen kann bzw die es noch nicht so

> au fdem Markt gibt dass sie nützlich für (pollen) allergiker sind?

Dein Organismus benötigt die Bausteine der Eiweiße, die Aminosäuren. Einige davon kann er selbst herstellen, andere müssen über die Nahrung zugeführt werden. Fehlen diese sog. essentiellen Aminosäuren in der Ernährung, kommt es zu Mangelkrankheiten. Aber das ist eher unwahrscheinlich.

Das Problem liegt eher darin, daß der Organismus, um die Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate (die Nährstoffe) verarbeiten zu können, bestimmte Hilfsstoffe benötigt (sog. Vitalstoffe). Diese Hilfsstoffe sind sehr empfindlich gegenüber Hitze, Sauerstoff, Licht, Druck, usw. und werden daher bei der Herstellung von Nahrungsmitteln weitgehend zerstört. Ernährt man sich von diesen Fabriknahrungsmitteln, dann fehlen diese Stoffe und der Organismus kann die Nährstoffe nicht richtig verarbeiten. Dadurch entstehen dann die oben erwähnten Stoffwechselstörungen. Die Lösung liegt darin, die Ernährung so umzustellen, daß diese Vitalstoffe wieder enthalten sind, dann verschwindet die Stoffwechselstörung und damit auch die Folgen - die Allergie.

> Das mit dem Kalorienbuch fragte ich nicht wegen meiner

> Allergie, vielmehr da ich gerade ein paar Pfunde verlieren

> möchte.

Das Übergewicht hat genau die gleiche Ursache wie die Allergie: Eine langjährige Fehlernährung mit stark verarbeiteten Nahrungsmitteln führt zu einer Unterversorgung mit Vitalstoffen und damit zu Stoffwechselstörungen. Lediglich der betroffene Stoffwechselbereich ist ein anderer. Es gibt noch mehr Krankheiten, die durch die Fehlernährung verursacht werden - etwa 80% der heute üblichen Krankheiten...

Wenn es dich interessiert, kannst du dir ja mal das hier durchlesen:

[[http://www.vollwertleben.info/html/uebergewicht.html]]

[[http://www.vollwertleben.info/html/erfahrungsberichte.html]]

a suukxa lanzgley


@jn

tut mir leid, dass ich hier so reinplatze und ein bißchen off-topic werde, aber mittlerweile hängt mir das 'schlechte' essen (aka süßigkeiten und co) wirklich zum hals raus und ich finde immer mehr gefallen an frischem obst, gemüse, nüssen und richtigem vollkornbrot.

da ich aber seit einigen monaten vom vegetarier zum veganer übergewechselt bin, hätte ich ein paar kleine fragen an dich, wenn es dich nicht stört, jn.

sofern ich selten die zeit finde (meinetwegen auch mal aus einfacher faulheit ;-D) mir selbst ein brot zu backen, denkst du, dass auch ein gekauftes bio vollkornbrot in ordnung wäre? auf der zutatenliste sind ausschließlich roggenvollkornmehle aufgeführt, kein weizenmehl.

desweiteren esse ich als veganer ja keinerlei tierischen produkte mehr und somit auch keine butter. da margarine aber von dir als "fabrikfett" und daher als schädlich und ungesund eingestuft wurde..was würdest du mir empfehlen? ich hab bis jetzt immer sojamargarine benutzt (zum kochen und als brotbestrich). sollte ich die dann auf dem brot einfach ganz weglassen? das würde mich wahrscheinlich nicht großartig stören. aber wie sieht es beim kochen aus? z.b. beim fetten der nudeln und so.

biomarmelade kann ich dann wohl auch ganz vergessen oder? da ist ja höchstwahrscheinlich zucker mit drin.

gibt es nicht auch sehr viele obstsäfte ohne zuckerzusatz, also nur mit fruchteigenem zucker? sind die trotzdem ungesund?

wie sieht es mit selbst backen von kuchen und ähnlichem aus? was könnte ich zum süßen nehmen? honig fällt für mich ja flach.

entschuldige, dass ich soviele fragen auf einmal stelle, aber vielleicht kannst du mir ja ein bißchen weiterhelfen.

ich finde deine lebensweise nämlich wirklich bewundernswert und ich würde so langsam auch gern den schritt zu einer vollwertigen und gesünderen ernährung wagen.

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