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Naschsucht/ Schokoladensucht?

pqaci4fic_woceaxn


Zum aufs Brotstreichen könnte man vielleicht irgendwas aus Nüssen oder Sonnenblumenkernen o.ä. zaubern, praktisch dann ne Erdnussbutter, schmeckt aber wahrscheinlich nicht zu allem. Mandeln sind da vielleicht recht neutral.

honig fällt für mich ja flach.

Hui, das ist ja wirklich streng, wenn man nicht mal Honig essen darf. So richtig tierisch ist das ja eigentlich nicht, kommt ja zumindest zum Teil auch von Pflanzen. Aber keine Sorge, es gibt Ersatz. Eingeweichte und pürierte Trockenfrüchte eignen sich hervorragend zum süßen von Kuchen. Auch Bananen machen sich mitunter ganz gut. Durch dir Trockenfrüchte wird der TEig aber relativ dunkel, aber wenn es dich nicht stört. Wenn Gäste kommen, kann man ja was mit Backkakao machen, dann ist sowieso alles dunkel.

aber wie sieht es beim kochen aus? z.b. beim fetten der nudeln und so.

Da kannst du ja weitestgehend Öl nehmen, das dürfte auch bei den Nudeln funktionieren. Pesto schmeckt auch sehr gut zu Nudeln.

biomarmelade kann ich dann wohl auch ganz vergessen oder?

Jo, wegen dem Zucker. Es soll aber auch einen Hersteller geben, der Honig nimmt. Aber mach doch selber Marmelade, welche die man nicht kocht, aus pürierten Früchten und angedickt wird mit Agar Agar, welches man nach dem Kochen erst mal bißchen abkühlen läßt. Schau mal in dem Vollwertthreat [[http://med1.de/Forum/Ernaehrung/180515/42/]] nach, da ging es kürzlich auch erst um das Thema.

gibt es nicht auch sehr viele obstsäfte ohne zuckerzusatz, also nur mit fruchteigenem zucker? sind die trotzdem ungesund

Denen wird dennoch häufig Zucker beigemischt, auch wenn es nicht angegeben wird. Wenn schon Säfte, dann am besten selbst gemacht. Aber am besten sind Wasser und ungesüßter Früchte- oder Kräutertee.

auf der zutatenliste sind ausschließlich roggenvollkornmehle aufgeführt, kein weizenmehl.

Hier ist es wichtig zu wissen, ob das Mehl vor dem Backen frisch gemahlen wird. Die Sorte des Getreides usw. spielt weniger eine Rolle, gut manche sagen Weizen ist überzüchtet, aber im Prinzip ist die Sorte egal. Kaufst du das Brot frisch im Bioladen? Also bei uns ist das dort echtes Vollkornbrot, aus frisch gemahlenem Mehl. Bei eingepackten Sachen, weiß ich nicht wie es ist.

jxn


@asuka langley

> mittlerweile hängt mir das 'schlechte' essen (aka süßigkeiten

> und co) wirklich zum hals raus und ich finde immer mehr

> gefallen an frischem obst, gemüse, nüssen und richtigem

> vollkornbrot.

Prima! :-)

> sofern ich selten die zeit finde (meinetwegen auch mal aus

> einfacher faulheit ) mir selbst ein brot zu backen, denkst du,

> dass auch ein gekauftes bio vollkornbrot in ordnung wäre?

Das hängt davon ab, wo du es kaufst. Es gibt Bäcker, die mahlen das Getreide wirklich frisch auf einer eigenen Mühle, so daß man dort wirklich ein echtes Vollkornbrot bekommt. Im Bioladen muß man nachfragen, oft weiß man dort sehr genau wo das Brot herkommt und ob der Bäcker selbst mahlt. Ansonsten ist das, was ein konventioneller Bäcker als Vollkornbrot verkauft, eigentlich immer eine Mogelpackung. Es muß nur 30% Vollkornanteil enthalten, um als Vollkornbrot verkauft werden zu dürfen und diese 30% dürfen dann auch noch vorbehandelt und konserviert sein. Die Brote im Supermarkt sind auch nicht besser, mir ist noch kein Hersteller begegnet, der Massenware produziert und dabei echtes Vollkornbrot abliefert.

Wenn du selten Zeit findest zu backen, wäre es vielleicht sinnvoll, einmal im Monat einen Backtag einzulegen. In einen Backofen passen ja durchaus drei bis vier Brote auf einmal und die fertigen Brote kann man problemlos einfrieren. Sie sind nach dem Auftauen dann wieder wie frisch.

> auf der zutatenliste sind ausschließlich roggenvollkornmehle

> aufgeführt, kein weizenmehl.

Ja, nur versteht die Lebensmittelindustrie unter Roggenvollkornmehl nicht unbedingt ein frisch aus dem vollen Getreidekorn gemahlenes Mehl. Die Bäckereien mahlen ja nicht selbst und deshalb muß das Roggenvollkornmehl vorbehandelt sein, sonst würde es beim Lagern in kürzester Zeit ranzig werden. In der Regel wird der Keim entfernt und die Faserstoffe hinterher wieder zum Mehl gemischt. Es fehlt also das wichtigste...

> desweiteren esse ich als veganer ja keinerlei tierischen

> produkte mehr und somit auch keine butter. da margarine

> aber von dir als "fabrikfett" und daher als schädlich und

> ungesund eingestuft wurde.. was würdest du mir empfehlen?

Das ist nicht ganz einfach und letztendlich gibt es da keine gesunde vegane Alternative zum Streichfett. Bei Brotaufstrichen würde ich auf selbstgemachte Aufstriche ausweichen, die man gut auf Basis von bspw. Grünkern, Hirse, Reis, Sonnenblumen oder einem Brandteig machen kann. Da vermißt man die Butter oder Margarine auch nicht.

> ich hab bis jetzt immer sojamargarine benutzt (zum kochen

> und als brotbestrich). sollte ich die dann auf dem brot einfach

> ganz weglassen?

Sojamargarine ist leider genauso stark verarbeitet wie jede andere Margarine auch - ich würde sie daher meiden.

> aber wie sieht es beim kochen aus? z.b. beim fetten

> der nudeln und so.

Es bleiben ja alle pflanzlichen Öle und ein gutes Oliven- oder Sesamöl macht sich in den Nudeln ja auch ganz gut.

> biomarmelade kann ich dann wohl auch ganz vergessen oder?

> da ist ja höchstwahrscheinlich zucker mit drin.

Stimmt. Es ist dann eben Zucker in Bioqualität, aber der ist aus gesundheitlicher Sicht genauso nachteilig wie konventioneller Zucker. Es gibt einige wenige Hersteller, die Marmelade und Gelee mit Honig süßen, aber das paßt wieder nicht in die vegane Ernährung. Ich würde hier auf roh gerührte Marmeladen aus süßen Früchten ausweichen. Eventuell kann man hier mit Bananen oder Trockenfrüchten nachsüßen.

> gibt es nicht auch sehr viele obstsäfte ohne zuckerzusatz, also

> nur mit fruchteigenem zucker? sind die trotzdem ungesund?

Das Problem ist, daß uns die Hersteller hier gerne mal übers Ohr hauen. Der Begriff "Zucker" meint im Lebensmittelrecht lediglich den kristallinen Rohrzucker, die Saccharose. Andere Fabrikzuckerarten, wie bspw. Glukosesirup oder HFCS können daher zugesetzt werden und trotzdem darf der Hersteller "Ohne Zuckerzusatz" auf die Flasche schreiben. Hinzu kommt, daß Fruchtsäfte aus Konzentrat immer auch Fabrikzucker zugesetzt wird. Das passiert bei der Rückverdünnung aus dem Konzentrat, um die Süße einzustellen. Das muß auch unterhalb eines gewissen Grenzwertes nicht deklariert werden. Da Säfte generell nicht ganz unproblematisch sind, würde ich sie eher meiden und stattdessen die ganze Frucht essen. Wenn Säfte, dann sollten es nach Möglichkeit frisch gepreßte sein.

> wie sieht es mit selbst backen von kuchen und ähnlichem

> aus?

Dazu wirst du vor allem eine Getreidemühle brauchen - oder du läßt dir das Getreide im Bioladen jeweils frisch mahlen. Das ist auf Dauer nur etwas lästig.

> was könnte ich zum süßen nehmen? honig fällt für

> mich ja flach.

Das ist in der Tat ein Problem. Hier bleiben wieder die Trockenfrüchte und die Bananen übrig. In einem Rührkuchen macht sich das natürlich nicht so toll. Hier könntest du eventuell auf Stevia ausweichen, auch wenn das als Präparat im Grunde nicht in eine gesunde Ernährung gehört. Ich persönlich würde auf die Kuchen, für die ich Süßungsmittel brauche, dann lieber verzichten.

> entschuldige, dass ich soviele fragen auf einmal stelle, aber

> vielleicht kannst du mir ja ein bißchen weiterhelfen.

Jederzeit gerne. Du kannst auch mal im Vollwertforum fragen, dort gibt es sicher noch mehr Ideen und Tipps. [[http://www.gesundheitsforum-mainz-wiesbaden.de/forum/index.php]]

> ich finde deine lebensweise nämlich wirklich bewundernswert

Danke, aber so bewundernswert ist das gar nicht. Tatsächlich ist es in der Praxis auch nur halb so dramatisch, wie sich das hier immer anhört. Man muß nur ein paar alte Gewohnheiten durch neue ersetzen... ;-)

> und ich würde so langsam auch gern den schritt zu einer

> vollwertigen und gesünderen ernährung wagen.

Das ist mit Sicherheit eine gute Entscheidung und den ersten Schritt hast du ja bereits getan - du hast erkannt, daß du etwas ändern mußt. :-)

F\ore0verUn#kn_own


Zuerst wollte ich mich bedanken dass du alles immer so ausfürhlich erklärst..entweder hast du ein starkes helfersyndrom..oder du schreibst einfach nur sehr gerne.

Doch warum ist auf einmal tierisches eiweiß so schädlich für mich? Vorallem da ich im verhältnis gesehen ziemlich viel miclh trinke..zum frühstück..mal zwischendurch..zu einem keks/kuchen etc.

Und dieses Buch das du vorgeschlagen hast "Allergien müssen nicht sein", wird da auch erklärt warum es zu einer allergie kommt bzw wie man dagegen vorgeht (von der ernährung her). Denn das ganze hier zu merken, bzw zu 100% liegt mir nicht..

Aber ich finde es mehr als komisch dass mir bisher noch absolut kein Arzt geagt hat dass die Allergie hauptsächlich mit meiner Ernährung in verbindung hängt. Ich war schon bei ca 4 Ärzten, öfters auch im Krankenhaus wegen Asthmaanfällen und die Ernährung wurde bisher noch nie angesprochen bzw erwähnt dass ich es umstellen sollte.

@ asuka:

nun es ist ja ein offener thread, und meine fragen beziehen sich nicht auf die eigentliche frage..von dahe rist es völlig ok.

Aber was mich interessieren würde: warum bist du überhaupt veganer geworden..?"reicht" es nicht vegetarier zu sein, was schon schwr genug sein sollte? Oder sind das allein Ethische gründe ( andere Lebewesen töten etc.).

p\ac,if%ic0_oceaxn


In einem Rührkuchen macht sich das natürlich nicht so toll.

Ich finde eigentlich gerade, dass das mit den Trockenfrüchten bei Rührkuchen wunderbar funktioniert, wie schon erwähnt, ist der dann nur bißchen dunkel. Aber ist halt geschmackssache.

pBaKcifi9c_ ocean


Zuerst wollte ich mich bedanken dass du alles immer so ausfürhlich erklärst.. entweder hast du ein starkes helfersyndrom.. oder du schreibst einfach nur sehr gerne.

Ich finde es auch bewunderswert, jn, wie du das mit den aufführlichen Antworten so hinbekommst und v.a. durchhälst, weil sich die Fragen ja doch oft wiederholen. Das viele tippseln kostet schließlich schon Zeit und du machst das ja sozusagen ehrenamtlich. Ich finde es jedenfalls klasse, du hast hier sicher schon vielen zu einer gesunden Ernährung verholfen, mich eingeschlossen. *:) @:)

aRsuGka lanVgley


danke erstmal für eure ausführlichen antworten!

ich werde mir die tipps zu herzen nehmen.

saft werde ich dann wohl, wenn ich ihn unbedingt trinken möchten gleich selbst pressen (dann schmeckt er sowieso am besten!). oder ich mache mir einfach einen früchtetee. :-)

dass früchte zum süßen eines kuchen gut geeignet sind, kann ich mir sehr gut vorstellen! es gibt ja genug obstkuchen-sorten in denen die früchte schon im teig mit verarbeitet sind und dem kuchen eine tolle geschmacksnote geben. (davon mal abgesehn, dass die restliche süße des 0815-kuchens vom bäcker wohl vom verhassten 'fabrikzucker' stammt ;-D)

die sache mit dem frisch gemahlenen mehl ist da schon etwas schwieriger. ich werde zumindest mal im bioladen nachfragen, aber so oft backe ich nun auch keine kuchen. und wenn ich nach dem mehl frage, kann ich auch sofort nach frischem vollkornbrot fragen!

marmelade selbst kochen wäre auch mal eine erfahrung wert.

@ pacific_ocean

Hui, das ist ja wirklich streng, wenn man nicht mal Honig essen darf. So richtig tierisch ist das ja eigentlich nicht, kommt ja zumindest zum Teil auch von Pflanzen.

das stimmt schon, aber eigentlich ißt ein veganer keinen honig, weil in manchen fällen bienen dafür sterben müssen (nicht unbedingt weil der honig von ihnen stammt) z.b. wenn ein bienenstamm nicht mehr von nutzen ist und der ganze stock ausgeräuchert wird. man muss natürlich bedenken, dass dies nicht grundsätzlich der fall ist und es gibt sogar "veganer", die trotzdem honig essen. die allgemeine definition "veganer" würde da zwar eigentlich ihre wirkung verlieren, da nunmal nur die dinge vegan sind, für die kein tier herhalten musste, aber es bleibt eben jedem selbst überlassen, wie weit er gehen möchte bzw. gehen kann. ich denke, es wäre absolut schwachsinnig auf irgendetwas gezwungenermaßen zu verzichten, nur damit man sich mit einem titel ala "veganer" bezeichnen kann.

@ ForeverUnknown

Aber was mich interessieren würde: warum bist du überhaupt veganer geworden..?"reicht" es nicht vegetarier zu sein, was schon schwr genug sein sollte? Oder sind das allein Ethische gründe (andere Lebewesen töten etc.).

also ja, mittlerweile kann ich sagen, dass bei mir zum größten teil ethische beweggründe dahinter stecken. mein vegetarismus hatte aber anfangs ehrlich gesagt rein garnichts damit zu tun. ich hab vor knapp einem jahr einfach festgestellt, dass ich schon über einen größeren zeitraum weder fleisch noch wurst gegessen hatte und auch überhaupt kein appetit mehr dafür aufkam. also hab ich mich einfach kurzerhand dazu entschieden das fleisch-essen ganz aufzugeben, weil ich schon länger kein verlangen mehr danach hatte und ich somit auch keinen verzicht üben musste. ich vermisste den geschmack einfach nicht.

nach geraumer zeit als vegetarier habe ich mich dann mal näher mit der ganzen sache beschäftigt und ich habe mir zum ersten mal wirklich das elend, durch das die tiere vor ihrem tod gehen müssen, vor augen geführt. massentierhaltung z.b. ist sicher jedem ein begriff.

ich bin beim durchforsten verschiedener info-seiten und tierschutz-websites unter anderem auch auf verschiedene vegane onlineinhalte gestossen und da ich schon immer ein sehr tierlieber mensch war, haben mich die bilder, die ich zur eierproduktion und milchbeschaffung gesehen habe, da sehr erschreckt und schokiert. mir war vorher einfach nicht bewusst, dass auch durch diese produkte schlimme qualen für die tiere entstehen und ich konnte mich einfach nicht mehr mit der gewissheit abfinden, dass für mein essen tiere sterben müssen.

an fleisch habe ich mittlerweile überhaupt kein interesse mehr, auch wenn die meisten leute es einfach nicht verstehen können, und mein desinteresse als "verzicht" definieren. sie können sich einfach nicht vorstellen, dass man nichts mehr für den geschmack von fleisch übrig hat und dass einem beim anblick eines steaks ein ekel überkommt, anstatt das einem das wasser im mund zusammenläuft.

ich bin im gegensatz zu so manchen "extrem-tierschützern" aber sehr umgänglich und tolerant und erkläre meine situation auch gerne jemandem, der weder veganer noch vegetarier ist, ohne ihn anzugreifen oder zu kritisieren. man kann natürlich argumente anführen, warum der gesprächspartner auf jeden fall veganer oder zumindest vegetarier werden solle, aber im grunde genommen liegt die entscheidung ja bei ihm selbst und wenn er der meinung ist, er könne niemals auf bestimmte tierische produkte verzichten, ist das sein gutes recht.

leider gibt es aber genug menschen, die meine lebensweise einfach nicht akzeptieren und mir an den kopf werfen, ich wäre wieder auf einem neuen trip oder ich hätte jetzt ein ach-so-schweres leben und könnte garnichts leckeres mehr essen. es ist schon recht amüsant, dass die mehrzahl der leute viel mehr theater um das ganze macht, als ich es selber je tun würde. ich sehe das ganze locker, denn ich habe mich nunmal dafür entschieden, weil ich es so wollte und nicht für irgendjemand anders. und wenn man erstmal ein paar wochen zutatenlisten studiert hat und mittlerweile weiß, in was für abwegigen lebensmitteln tierische inhaltsstoffe enthalten sind, dann wird das ganze schon einfacher. jeder fängt mal klein an ;-)

o je, nun hör ich aber mal auf. entschuldigt, dass ich den themenzweig hier so überflute |-o

jxn


@ForeverUnknown

> Zuerst wollte ich mich bedanken dass du alles immer so

> ausfürhlich erklärst.. entweder hast du ein starkes

> helfersyndrom.. oder du schreibst einfach nur sehr gerne.

Vermutlich ersteres... ;-)

Aber wenn man einmal erkannt hat, wie dramatisch die Situation mittlerweile ist und welchen Erfolg die Leute haben, die ihre Ernährung entsprechend umstellen, dann kann man oft nicht anders. Wenn ich die Beiträg hier teilweise lese, dann ist aus meiner Sicht immer ein wenig so, als würde man beim Spazierengehen am See einen Ertrinkenden sehen. Man kann da nicht einfach weitergehen... ;-)

> Doch warum ist auf einmal tierisches eiweiß so schädlich

> für mich?

Es ist nicht schädlich, es belastet nur den bei einer Allergie ohnehin angeschlagenen Eiweißstoffwechsel. Meidet man es, dann werden die Symptome oft schon allein dadurch besser. Weil das tierische Eiweiß aber nicht Ursache der Krankheit ist, muß man parallel dazu die Ernährung korrigieren.

> Und dieses Buch das du vorgeschlagen hast "Allergien müssen

> nicht sein", wird da auch erklärt warum es zu einer allergie

> kommt bzw wie man dagegen vorgeht (von der ernährung her).

Genau darum geht es in dem Buch. Die Ursachen und die nötigen Maßnahmen werden da sehr genau erklärt - inklusive Rezepten...

> Aber ich finde es mehr als komisch dass mir bisher noch

> absolut kein Arzt geagt hat dass die Allergie hauptsächlich

> mit meiner Ernährung in verbindung hängt.

Sie wissen es nicht. Das Studium enthält praktisch kaum etwas über Ernährung und das wenige was der Arzt lernt, dreht sich um Nährstoffe, Vitamine und Kalorien. Die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krankheiten werden nur am Rande gestreift (bspw. Kalorien bei Übergewicht). Über die Ursachen der Krankheiten lernt der angehende Arzt nichts, er wird ja als Diagnostiker und Therapeuth ausgebildet. Im Grunde kommt er wie ein Automechaniker erst dann ins Spiel, wenn das Problem schon da ist. Wie soll er da etwas über Ursachen und Prävention wissen?

Und nach dem Studium wird das, was der Arzt lernt, durch die Pharmaunternehmen und die Ärztekammern bestimmt. Und die haben rein wirtschaftlich so gar kein Interesse daran, daß keine Krankheiten mehr auftreten... ;-)

> Ich war schon bei ca 4 Ärzten, öfters auch im Krankenhaus

> wegen Asthmaanfällen und die Ernährung wurde bisher noch

> nie angesprochen bzw erwähnt dass ich es umstellen sollte.

Ja, das ist leider die Regel. Wenn ich sehe, was in unserem hiesigen Krankenhaus so alles empfohlen wird, weiß ich, warum das Krankenhaus heißt... Bitte nicht mißverstehen - die Ärzte und Krankenhäuser leisten im Bereich der Diagnostik und Notfallmedizin hervorragendes. Aber in anderen Bereichen ist das teilweise finsterstes Mittelalter... ;-)

Lies dir mal das Buch durch. Ich denke, du wirst sehen, daß die Zusammenhänge so einleuchtend sind, daß du die Medizin in einem etwas anderen Licht sehen wirst...

F~orev3erUJn~knowxn


Nunja das hört sich alles so einfach an "änder einfach deine ernährung und in einigen jahren wird sich alles wesentlich verbessern".

nur gibt es da einige probleme: z.b. da ich noch minderjährig bin wohne ich noch daheim..und da ich der einzige mit di3eser Allergie bin sieht es keiner ein dass ich ieniges nicht vertragen kann bzw dass eine allgemein Ernährungsumstellung auch für sie besser wäre. Da ich mich nicht so gut behrrschen kann, und einfach dann auch das ungesunde zeug esse wenn es da ist.

Nunja, ehrlich gesagt ist mir die Medizin an sich völlig egal. Ich interessiere mich für die wenigsten sachen, und werde nur das buch lesen da es ür mich von vorteil ist.

Hab mir aber gerade das Buch bestellt..mal schauen wie es so ist.

an pacific_ocean: nun dass du kein fleisch mehr isst verstehe ich nur teilweise. Ich sah (leider) auch schon genügend tiere die in massen aufgezüchtet und abgeschlachtet wurden, die für abartige experimente benutzt werden um zu sehen ob etwas neues wirkt.

Doch wenn du kein fleisch isst wegen den oben genanntn gründen wie sieht es dann mit anderen sachen aus? z.b. mit der kosmetik. Es ist ja bekannt dass dafürtausende von unschuldigen tieren missbraucht werden..nur damit vielleich tetwas neues oder besseres auf den Markt kommt. Bist du da genauso pingelig?

Auserdem sollte man nicht vergessen dass tiere sich auch gegenseitig töten um zu überleben. Daher ist es, meiner meinung nach, völlig legitim Fleisch zu essen. Aber nur soviel wie man auch tatsächlich braucht, und nicht einfach aus reinem genuss isst. (ich selbst esse sehr wenig fleisch).

p{aci?fic_7ocXean


@ forever unknown

ich glaube du meintest asuka lengley, ich esse zwar so gut wie kein Fleisch mehr (eher gezwungener Maßen, weil ich auch noch zu Hause wohne und dann zum Beispiel eine Suppe auch mal aus Knochen gekocht wird), aber vom Vegetarier und erst recht vom Veganer bin ich schon noch bissle entfernt.

Fioreve]rUnxknown


stimmt, sorry. habe nicht sonderlich auf die namen geschaut, und da du etwas darauf geschrieben hst dachte ich dass du damit auch angefangen hast.

jin


@ForeverUnknown

> Nunja das hört sich alles so einfach an "änder einfach deine

> ernährung und in einigen jahren wird sich alles wesentlich

> verbessern".

Ein bisserl länger wird das schon dauern - so 200 Jahre, wenn jetzt alle anfangen würden. Da das aber unrealistisch ist, wird es wohl noch ein paar Jahre länger dauern... ;-)

> nur gibt es da einige probleme: z.b. da ich noch minderjährig

> bin wohne ich noch daheim.. und da ich der einzige mit di3eser

> Allergie bin sieht es keiner ein dass ich ieniges nicht vertragen

> kann bzw dass eine allgemein Ernährungsumstellung auch für

> sie besser wäre.

Nunja - es ist dein Leben, oder? Du entscheidest letztendlich, was du dir in den Mund steckst. Daß deine Eltern das erst einmal nicht verstehen würden, ist ganz verständlich, aber das ist in erster Linie ein Informationsproblem. pacific_ocean wohnt ja auch noch zu Hause und da klappt das ja ganz gut. :-)

> Da ich mich nicht so gut behrrschen kann, und einfach dann

> auch das ungesunde zeug esse wenn es da ist.

Auch das ist nur eine Frage, wie genau du Bescheid darüber weißt, was das ungesunde Zeugs in deinem Körper anrichtet.

> Nunja, ehrlich gesagt ist mir die Medizin an sich völlig egal.

Das war sie mir in deinem Alter auch. Das Interesse kommt automatisch, wenn man selbst betroffen ist - obwohl, das bist du ja schon... ;-)

> Ich interessiere mich für die wenigsten sachen, und werde

> nur das buch lesen da es ür mich von vorteil ist.

Mach das. Ich bin gespannt... :-)

> Auserdem sollte man nicht vergessen dass tiere sich auch

> gegenseitig töten um zu überleben.

Du hast es schon selbst gesagt: Um zu überleben. Sie haben keine Wahl und letzten Endes reißen Raubtiere auch nur die schwachen und kranken Tiere. Wir dagegen haben eine Wahl und können entscheiden, ob wir einem anderen Lebewesen Leid zufügen oder nicht. Aber aus dem Verhalten von Raubtieren kann man keine Legitimation ableiten, Fleisch zu essen - wir sind nunmal keine Raubtiere.

> Aber nur soviel wie man auch tatsächlich braucht, und

> nicht einfach aus reinem genuss isst.

Dann dürftest du gar kein Fleisch essen, denn wir brauchen kein Fleisch um zu überleben. Es enthält nichts, was nicht auch in pflanzlicher Nahrung enthalten wäre.

FAoreve}rBUnknxown


NAtürlich ist es allein meine Entscheidung was ich Esse und nicht. Aber ich bin nicht so willenstark dass ich, wenn etwas süsses da ist, es einfach ignoriere kann. Ich esse es eben einfach, völlig egal ob ich schon satt bin bzw große lust drauf habe.

Was es genau anrichtet weiß ich nicht. Aber ich sah schon einige extrembeispiele..und durch etwas logisches denken kann mn es sich auch teilweise selbst ausmalen..

Kann sein dass wir auch ohne fleisch gut auskommen, und dennoch sind wir keine Tier sondern Menschen. Und ingegensatz zu Tieren empfinden wir viel Genuss bei manchen Sachen. Und darum bevorzugen wir manche sachen, auch wenn es von den nährstoffen auf pfanzliche weise geht.

Aber ich kann ohne Gewissenbisse fleisch essen, solange es nicht ausartet.

jxn


> Aber ich kann ohne Gewissenbisse fleisch essen,

> solange es nicht ausartet.

Könntest du das auch, wenn du das Tier eigenhändig töten müsstest?

F,orevderUnkpn>oxwn


Nein. Liegt schon allein daran dass ich nicht sonderlich viel Blut sehen kann. Und ein Metzger wollte ich noch nie werden..

Und auch wenn sich der Mensch damit höher als andere Lebewesen steht, finde ich es dennoch völlig legitim.

a0suka lbanglexy


wie gesagt, ich wollte lediglich erklären, warum ich veganer geworden bin. ich akzeptiere aber deine ansicht, denn du darfst machen was du möchtest.

und ja, da ich vegan lebe, achte ich auch im kosmetikbereich und in allen anderen bereichen darauf keine tierischen produkte zu nutzen.

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