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Trotz gesunder Ernährung werde ich immer dicker

Tpinc^hen-x22


@StefanRoa

Natürlich hab ich Interesse

Was hast du denn alles angestellt damit du die 8 Kilo runtergekriegt hast?

Ich möchte bis zum Sommer gerne 10 Kilo (gesund) abnehmen, damit ich mich wenigstens wieder mit einem Rock raustrauen kann.

Meist du, dass das möglich ist?

ParotLea


Re

@Tinchen:

lass dich nicht verrücht machen. Hab ein bisschen Geduld mit Dir. Deine Nahrungsumstellung ist SUPER! Bleib einmal dabei und lass Deinen Körper entscheiden was er will. Achte sorgsam darauf, ob du isst, wenn Du hungrig bist und aufhörst wenn du satt bist.

Wenn Du dich weiter verrücht machst, schlitterst du wohmöglich noch in eine Ess-Störung!

Übrigens ein toller Buchtipp (falls du wirklich wissen willst, was wo drin ist) Unsere Nahrung - unser Schicksal, Dr. M. Bruker

Lg

Protea

Baernarxdia


Re: Gewichtszunahme bei gesunder Ernährung

hallo Tinchen, vielleicht ißt Du nur etwas zu viel von den gesunden Nahrungsmitteln, schau einmal im Internet unter Weight Watchers nach, ist eine prima Methode sich gesund zu ernähren und abzunehmen, weiß ich aus Erfahrung. Anderseits könnte es vielleicht an Deiner Schilddrüse liegen. Besprich das doch mit Deinem Hausarzt.

BwernKardia


abnehmen

hallo Tinchen, vielleicht hängt Deine Gewichtszunahme bei gesunder Ernährung damit zusammen, daß Du etwas zuviel ißt. Schau einmal im Internet unter weight watchers nach, aus eigener Erfahrung weiß ich, daß man mit dieser Methode ohne zu hungern wirklich dauerhaft abnehmen kann. Aber vielleicht ist an Deiner Gewichtszunahme auch Deine Schilddrüse schuld, frag Deinen Hausarzt, es läßt sich leicht feststellen ob sie richtig arbeite.

T=inchen|-22


abgenommen!!!

Hallo

ich hab mir eine neue Waage gekauft und da steige ich jetzt jeden morgen drauf.

Ich habe jetzt weiter so gegessen wie ich geschrieben habe und hatte Montag 72,9 Kilo und heute Samstag nur nich 71,3. Juhu es funktioniert doch. :-)

EQpuh


Ernergiebilanz

Hast Du mal Deine Energiebilanz überprüft?

CvhenLgh Lxi


Re: Trotz gesunder Ernährung werde ich immer dicke

ich habe Anfang März 2002 mit dem rauchen aufgehört und nehme seit dem stetig zu

tja, das ist natürlich unangenehm, leider kann ich hier im moment keinen rat geben. aber etwas anderes zeigt deine erfahrung - und das finde ich sehr interessant: sie zeigt, dass gewichtszunahme- bzw. abnahme mit der eigentlichen ernährung offensichtlich doch nur sehr wenig zu tun hat...

T~erZranexr


über "Kausalität"

dass gewichtszunahme- bzw. abnahme mit der eigentlichen ernährung offensichtlich doch nur sehr wenig zu tun hat...

Was MIR wiederum zeigt, dass Logik nicht jedermanns Sache ist. ;-)

CbhenLghx Li


Re: Kausalität

hi terraner,

da hast du sogar ein wenig recht :-) hab mich verkehrt ausgedrückt, stimmt. also hier nochmal:

aber etwas anderes zeigt deine erfahrung - und das finde ich sehr interessant: sie zeigt, dass gewichtszunahme- bzw. abnahme mit der art der verkonsumierten lebensmittel (woraus ja gerne ganze philosophien gestrickt werden) offensichtlich doch nur wenig zu tun hat...

Toerr7anhexr


Verzögerungseffekt

Hallo Chengh Li!

Der Stoffwechselprozess passt sich im Laufe der Zeit "bestimmten Bedingungen" an. Wäre das nicht der Fall, würden (etwas überspitzt gesagt ;-)) die meisten Raucher nach dem "Genuss" (?!) ihrer zwölften Zigarette der Intoxikation erliegen. Der Metabolismus eines Gewohnheitsrauchers unterscheidet sich aber signifikant von dem eines Nichtrauchers (von individuellen Besonderheiten einmal abgesehen).

Mit jedem "Glimmzug" nehmen wir (neben Nikotin) noch über 400 Kanzerogene zu uns. Der Körper schaltet auf "Alarmbereitschaft" und setzt eine Kausalkette in Gang, die sich auf Grund ihrer Komplexität nur schwer beleuchten lässt. Das "große Orchester", bestehend aus einer Heerschar von Enzymen, Hormonen, Transmittern, Antikörpern, Phagozyten usw., muss neu aufeinander "abgestimmt" werden. Bestimmte Regionen (Teilsysteme) des Körpers legen einen Gang zu -andere wiederum werden vorübergehend still gelegt oder agieren nur mit halber Kraft. Insgesamt benötigt der gestresste Körper (und Rauchen impliziert so einen Zustand) mehr Energie, um seine Homöostase aufrecht zu halten, als dies unter "gesunden Bedingungen" der Fall wäre. Wenn sich diese Umstände nun ändern (z.B. man hört auf zu Rauchen), behält der Körper sein metabolisches Muster noch eine gewisse Zeit bei. Dies kann im Einzelfall mehrere Jahre dauern. Deshalb nehmen Raucher nach der Abstinenz ihres Lasters in der Regel zu. Daraus aber den Schluss zu ziehen, dass ein intelligentes Ernährungskonzept de facto keinen nachhaltigen Einfluss auf das Körpergewicht hätte, ist meiner Meinung nach nicht haltbar.

CZhen/gzh Lxi


Re: Verzögerungseffekt

... dass ein intelligentes Ernährungskonzept de facto keinen nachhaltigen Einfluss auf das Körpergewicht hätte, ist meiner Meinung nach nicht haltbar

tja.... das kommt eben ganz auf den einzelfall an. wenn jemand z.b. zur fettleibigkeit tendiert, dann sollte die person natürlich ihren fettkonsum reduzieren - aber eben nur *diese* person. ich glaube nach wie vor, dass die speise selbst nicht automatisch das spätere körpergewicht des essers impliziert.

gruß

chengh li

Crhengbhx Li


Nachtrag

"die speise selbst" heißt natürlich wieder: die art der speise

T]erAr+aner


@ Chengh Li

Es kommt selbstverständlich auf den Einzelfall an. Insofern gebe ich dir Recht. Wenn ich von einen "intelligenten Ernährungskonzept" spreche, dann bezieht sich ein solches automatisch auf die individuelle Situation des Konsumenten.

wenn jemand z.b. zur fettleibigkeit tendiert, dann sollte die person natürlich ihren fettkonsum reduzieren

Erkläre mir bitte, was dich zu einer solchen Annahme bewegt? Fettleibigkeit ist nur in den seltensten Fällen auf einen "Lipid- Überkonsum" zurückzuführen. Dieses allgemein kursierende Missverständnis ist übrigens einer von vielen Gründen, warum die meisten Diätsysteme praktisch nicht (zufriedenstellend) funktionieren. Der überwiegende Anteil des Speicherfettes, mit dem sich Übergewichtige zu plagen haben, wurde erwiesenermaßen NICHT aus Nahrungsfetten, sondern aus nicht verwerteten Kohlenhydraten gewonnen. Der Einfluss des Nahrungsfettes auf das Körpergewicht hängt -wenn überhaupt- eher mit den Qualitätsmerkmalen zugeführter Fette zusammen (Grad der Denaturierung, Anteil an schädlichen Transfettsäuren, Anteil an nützlichen Omega3- Fettsäuren usw.)

Eine Schlüsselrolle zur Regulierung des Körpergewichtes kommt eher dem Glukagon zu. Der Insulin- Antagonist verhindert nachhaltig die Speicherung von Depotfett und katalysiert gleichzeitig dessen energetische Verwertung. Ein Überangebot von Kohlenhydraten (besonders in Form von Disacchariden) lässt auf Grund metabolischer Kausalwirkungen Glukagon nicht "zum Zuge" kommen. Insulin dominiert, obgleich in seiner Funtionalität sehr eingeschränkt. Dies ist auch ein Grund dafür, dass die Mehrzahl aller Typ-2 - Diabetiker übergewichtig ist. "Ursache" und "Wirkung" schaukeln sich hier gegenseitig hoch.

Mit freundlichsten Grüßen

CXhe n8ghx Li


Weitere Gedanken...

...werden folgen; hab im Moment wenig Zeit.

Bis dann

Chengh Li

A'nkelYisxsi


Noch ein Fall

Hallo Terraner,

meiner Freundin hat auch vor über einem Jahr das

Rauchen aufgehört und nimmt seitdem stetig zu.

(bis jetzt sind es 13 kg).

Was du über den Verzögerungseffekt geschrieben hast, ist sehr pausibel - aber was kann man

dagegen tun??

Es kann doch nicht sein, dass man unendlich zunimmt bis sich das alles wieder einspielt!

Meine Freundin ist sehr verzweifelt und ich möchte Ihr helfen.

Was das Essen bei Ihr betrifft - sie ist sehr

gesund und treibt bis zu 5 x in der Woche Sport.

An dem kann es bei ihr nicht liegen.

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Angelika

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