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Wie schlimm ist Natriumglutamat?

K{leine mA#nnettxe


Ich meinte dann müssten die Sachen, die wri von ihnen haben fehlerbehaftet sein und schnell kaputt gehen. Wie bekommen sie das hin dass ihre Produkte qualitativ hochwertig sind?

T*erWranxer


Re: Kleine Annette

Reise nach China oder Japan und besuche dort ein anspruchsvolles Restaurant: Du wirst dort kein Glutamat vorfinden. Das wird nur in billigen Absteigen eingesetzt oder eben hier in deutschansässigen "China-Restaurants". :-)

K&le*ine A)n%netPte


Ach so das wusste ich nicht.

a2gnxes


Asian cuisine originally used a natural seaweed broth to obtain the flavour-enhancing effects of MSG.

[[http://en.wikipedia.org/wiki/Monosodium_glutamate]]

Ich weiß ja nicht, wo in China Ihr gegessen habt, bein Durchtesten aller kulinarischen Ebenen mit den Einheimischen, von hawker food bis sehr edel (frische Seegurke, immer ein Genuß %-/), habe ich meines Wissens beide Varianten vorgesetzt bekommen, synthetisches und "natürliches".

Und wie gesagt, Natrium tötet Tausende...

K+leiVne AnTnet^te


Ich war noch nie in China.

ceosi@ma-lovxe


Wenn man an zu salzreicher Nahrung sterben würde...

....wär so mancher Küstenstreifen schon nicht mehr bewohnt!

Der Zusammenhang zwischen hohem Salzkonsum (Natriumchlorid)und erhöhtem Blutdruck ist nach neueren Studien widerlegt.

z.B. [[http://www.das-eule.de/schwerp12000.html]]

Hyperthonie (Bluthochdruck) ist auf eine allgemein ungesunde Lebensführung zurückzuführen (wenig Bewegung, Fettleibigkeit,...).

Der Körper kann (hauptsächlich über die Nieren) ein zuviel an Mineralstoffen (auch Salz) wieder ausscheiden!

Eine Salzmenge von ca. 6-10 pro Tag ist essentiell (lebensnotwendig), da Natriumionen ichtige Aufgaben im Zellstoffwechsel übernehmen. Jede einzelne unserer Zellen ist mit "Salzwasser" gefüllt!

Grüßle @:)

V*ita~lboy


Terraner

beim erhitzen von fleisch "denaturiert" die proteinstruktur, ja. aber warum soll das schädlich sein? in der wikipedia steht dazu z.b.:

Menschen denaturieren ihre Speisen, um sie leichter verdaulich zu machen. Durch die Denaturierung ändern sich die physikalischen und physiologischen Eigenschaften der Proteine, wie z.B ein Spiegelei, das in der Pfanne denaturiert wird.

rohkostanhänger klammern oft gerne gerade diesen punkt aus, daß viele nahrungsmittel gerade durch das erhitzen leichter verdaulich sind. aber letzten endes ist es jeden eigenen sache, ob er sein fleisch roh oder erhitzt essen möchte - für mich wäre rohes fleisch nichts.


habe auch davon gehört, daß in asien die zugabe von "MoNaGlu" (und anderen geschmacksverstärkern) sehr weit verbreitet ist (weiter als in deutschland). dort wird dieses zeug richtig in säcken eingekauft (habe ich im tv einen bericht gesehen).

a%gnexs


ich habe

die Säcke gesehen.

Intersalt war nicht die einzige Studie zum Thema Salz, es gibt noch etwa 50 andere, an Menschen und Schimpansen, auch im crossover desin usw. Der Effkt tritt nach ein paar Wochen ein, läßt sich also experimentell leicht nachweisen.

Evolutionär braucht ein Mensch 0.1 - 0.3 g Salz am Tag (in so einer Naturwurzel mit etwas frischem Mammut dazu ist nicht viel Salz). Bis vor 5000 Jahren änderte sich das auch nicht viel.

Hingegen aßen unsere Vorväter 8-12 g Kalium am Tag, das ist jetzt 2-4g.

Salz wurde modern, als man feststellte, daß es "magischerweise" Nahrungsmittel konserviert. Da wir heutzutage Kühlschränke haben, ist das nicht mehr notwendig.

Wenn man den tödlichen Blutdruckeffekt nicht glauben will, setzt man sich mit zu viel Salz immer noch dem Risiko von Osteoporose (Salz wird parallel mit Kalzium ausgeschieden) und Magenkrebs aus.

Viele Fertiggerichte, Käse, Schinken, sogar Cornflakes haben einen höheren Salzgehalt als Seewasser, und da wird es mit dem Ausscheiden schwierig.

Und ja, in den Zellen ist Natrium, aber das dominante intrazelluläre Ion ist Kalium.

TGerr.anxer


@ Vitalboy

Mit dem Begriff: leicht verdaulich wird hier etwas Schindluder getrieben. Wahr ist, dass gekochtes Fleisch eine Proteinstruktur erhält, die dem Pepsin (ein Eiweiß spaltendes Enzym des Magens) bessere Angriffsflächen bietet. So verbleibt gekochtes Fleisch i.d.R. kürzere Zeit im Magen als rohes Fleisch (z.B. Beef Tartare).

Die Medaille hat aber eine Kehrseite: Der Kochvorgang verändert nicht nur die Proteinstruktur an sich, sondern verstört gleichzeitig Aminosäuren, die sehr wärmeempfindlich sind. So z.B. Methionin, Histidin, Cystin, Lysin und Tryptophan. Es handelt sich hier um essenzielle und semiessenzielle Aminosäuren, d.h. der Körper ist nicht in der Lage sie selbst herzustellen oder er kann den Bedarf aus eigener Kraft nicht decken. Rohes Rindfleisch nun oder Sushi haben diesen Nachteil nicht. Die Aminosäuren bleiben gänzlich erhalten und können vom Körper aufgenommen werden. Die Bioverfügbarkeit liegt nahezu bei 100%. Aber das allein ist es nicht.

Der Begriff Amino[/i]säure[/i] wird von vielen Laien (und leider auch von einigen "Fachleuten") teilweise falsch interpretiert. Aminosäuren reagieren im Körper nicht generell sauer. Arginin zum Beispiel ruft stark basische Reaktionen hervor und auch Histidin und Lysin zählen zu den basischen Aminosäuren. Werden diese Komponenten angegriffen (was bei starker Erhitzung der Fall ist), dann verlieren sie diese Eigenschaft, werden intabil und können vom Körper weder aufgenommen noch verwertet werden. (Aufnahme und Verwertung sind zweierlei Dinge).

Denaturierte Eiweiße verlassen aus diesem Grund immer säureüberschüssig den Magen (was mit der Magensäure nichts zu tun hat) und beeinträchtigen das Milieu des Zwölffingerdarms. Im Duodenum erwartet sie aber eine zweite Staffel von Proteasen: Chymotrypsin und Trypsin. Im Gegensatz zum Pepsin benötigen sie basisches Milieu (pH ca.9), um aktiv zu werden. Ist der vorverdaute Nahrungsbrei aber zu säurelastig, dann kann sich das unter Umständen (je nachdem, wie fit die Puffer noch sind) auf den pH-Wert des Duodenums und folgender Darmabschnitte auswirken. Die Eiweißfraktale können so nicht richtig aufgeschlossen werden und quälen sich unverwertet in den Dickdarm

und lösen dort Fäulnisprozesse aus. Ein geringer Proteinanteil kann von da aus allerdings re-resorbiert werden. Der andere Teil wird ausgeschieden oder verbleibt schlimmstenfalls im Darm. Solch halbverdaute Eiweiße können sich auch bereits im Dünndarm festsetzen und verkleben dort die Darmzotten. Als Folge davon kommt es zu einer aufsteigenden Fehlbesiedlung der Darmflora.

Es mag wenige Menschen geben, die genetisch der veränderten Situation schon angepasst sind. Man spricht hier auch von Mikroevolution. Die meisten Menschen sind das, rein statistisch gesehen, nicht. Jeder Mensch trägt für sein Ernährungsverhalten selbst die Verantwortung und muss dann mit den Konsequenzen leben.

.

Re: Natrium - Kalium

Wie agnes schon schreibt, nimmt der Durchschnittsmensch zu viel Natrium und zu wenig Kalium mit der täglichen Nahrung zu sich. Das liegt einerseits am hohen Salzkonsum und andererseits an genereller Fehlernährung. Allerdings wird dieser Faktor als Auslöser von Bluthochdruck oft überbewertet. So einfach ist das nun auch wieder nicht. :-)

jYoeda(lton


sorry terraner das ist Müll

Denaturierte Eiweiße verlassen aus diesem Grund immer säureüberschüssig den Magen (was mit der Magensäure nichts zu tun hat) und beeinträchtigen das Milieu des Zwölffingerdarms. Im Duodenum erwartet sie aber eine zweite Staffel von Proteasen: Chymotrypsin und Trypsin. Im Gegensatz zum Pepsin benötigen sie basisches Milieu (pH ca. 9), um aktiv zu werden. Ist der vorverdaute Nahrungsbrei aber zu säurelastig, dann kann sich das unter Umständen (je nachdem, wie fit die Puffer noch sind) auf den pH-Wert des Duodenums und folgender Darmabschnitte auswirken. Die Eiweißfraktale können so nicht richtig aufgeschlossen werden und quälen sich unverwertet in den Dickdarm

wie u dann sicher weißt wird HCO3 im 12Fingerdarm sezerniert

TDer'ranxer


Re: joedalton

Nenn mich nie wieder Müllmann. ;-D

wie du dann sicher weißt wird HCO3 im 12Fingerdarm sezerniert

Theoretisch schon, das ist richtig. Aber Chymotrypsin wirkt nur in einer stark begrenzten pH- Wert- Skala. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass die Puffer bei jeden Menschen so funktionieren, wie es eigentlich sein müsste. Man darf vom Idealfall nicht auf reale Abläufe schließen. Die ganzen in vitro Studien kannst du deshalb getrost in den Müllsack werfen.

Mit entsorgenden Grüßen *:)

jqoed6altJon


der Puffer im Blut hat nix mit der Verdauung zu tun

in der Bauchspeicheldrüse wird Speichel (HCO3) wie im Mund (alkalisxch) sezerniert

das ganze wird tziemlich schnell alkalisch zumal die Magenentleerung auch nicht so schnell ist ca 2mL/min

und das ganze unter neg. Rückkopllung läuft dh. ist der PH wert zu niedrig wird HCL im Magen gestoppt

j~ig$g4adixg


was ist denn hier los ich dachte hco3 ist das hydrogencarbonat der kohlensäure und hat garnichts mit alkalisch zu tun

bcutterfherxz


Glutamat, werden wir aus unserer Ernährung kaum noch verbannen können. Glutatmat ist ein Geschmacksverstärker, der eigentlich den Fleisch geschmack verstärken soll. Wenn ich hier in ein chinesisches Restaurant gehe, werde ich jedes Gericht nur mit Glutamat bekommen, denn für unseren europäischen Gaumen ist das chinesische Essen zu "lau". Auch in vielen Wurstsorten ist das Glutamat enthalten.

C{ha-GTu


Hallo, Butterherz,

och, man kann den schon verbannen. Ich esse nur Obst, Gemüse, Salat, Nüsse, Samen, Getreide, Hülsenfrüchte (nicht aus der Konservendose, sondern die getrockneten, die ich dann einweiche und dann koche und zubereite), Kräuter aus unserem Garten oder Bioladen, Gewürze von eindeutiger Herkunft (Bioladen oder Bioecke im Supermarkt), ich trinke Wasser, manchmal Tee und täglich Getreidekaffee, und wüsste nicht, wo da noch Glutamat drin sein könnte...?!

Aber es stimmt schon, wer Fertigzubereitungen verwendet oder in Restaurants essen geht, der kann sich kaum noch entziehen.

Schönen Gruss!

Cha-Tu

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