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Langsamer Stoffwechsel trotz gesunder Ernährung und Sport

ClranberrryT23 hat die Diskussion gestartet


Hallo!!!

Also, ich hab schon etwas länger das Problem, dass mein Stoffwechsel superträge ist und ich hab auch das Gefühl, dass das, was ich trinke, ewig in mir gespeichert wird - als ob ich ein Kamel wäre :-|

Auf jeden Fall ess ich gesund ( viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, ab und zu mageres Fleisch, 1-2 Stück Schoki am Tag, sehr viele Milchprodukte wie Joghurt und Quark.)

Und ich esse auch regelmäßig.

Dazu bewege ich mich jeden Tag mindestens 2 Stunden sportlich

( Fahrrad fahren und laufen)

Was mache ich falsch??! Wie kann ich das Problem loswerden?

Antworten
mKa2rivuss99


Wie alt bist du denn? Im Alter ist es eigentlich normal, dass der Stoffwechselprozess immer langsamer wird. MIt 23 (falls das dein Alter ist) allerdings sollte man dann doch noch einen relativ schnellen Stoffwechsel haben. Bei mir ist der auch irgendwie sehr langsam geworden (bin knapp 20) aber da jeder Körper ander ist, kann das nun einfach mal so bei dir sein. Ansonsten würde ich mal einen Ernährungsberater fragen.

C]ranbLerryv23


ja, ich bin erst 23. :-(

j7n


@Cranberry

Wie lange Wasser im Körper gespeichert wird, hängt primär vom Salzgehalt der Nahrung ab. Viel Salz -> viel Wasser im Körper.

Einen 'langsamen' oder 'schnellen' Stoffwechsel gibt es nicht. Es gibt einen optimal funktionierenden Stoffwechsel - dann, wenn der Organismus alle dafür nötigen Stoffe zu Verfügung hat - oder einen funktionell gestörten Stoffwechsel, wenn das nicht der Fall ist. Bei einem funktionell gestörten Stoffwechsel ist die Verarbeitung der Rohstoffe verlangsamt, aber dann sollte man auch von Stoffwechselstörungen sprechen und nicht von einem langsamen Stoffwechsel, der impliziert, daß sich die Geschwindigkeit der biochemischen Abläufe ändern könnte.

CBranbrerry23


ok, danke. Das heißt dann wohl, dass meinem Körper irgendwelche Stoffe fehlen, z.B. Mineralien, Vitamine etc., oder hab ich das falsch verstanden?

jxn


> Das heißt dann wohl, dass meinem Körper irgendwelche Stoffe

> fehlen, z.B. Mineralien, Vitamine etc., oder hab ich das falsch

> verstanden?

Das heißt nur, daß ein Mangel an Vitalstoffen zu Stoffwechselstörungen führt. Ob das bei dir der Fall ist, kann man so natürlich nicht sagen. Wie äußert sich denn dein träger Stoffwechsel sonst noch?

Wenn du wirklich so viele Milchprodukte zu dir nimmst, bist du zumindest ein Kandidat für einen Kalziummangel...

n{omi3nandTuxm


Wenn du wirklich so viele Milchprodukte zu dir nimmst, bist du zumindest ein Kandidat für einen Kalziummangel...

wieso DAS denn ?? ist in milchprodukten nicht besonders viel kalzium enthalten?

jxn


> wieso DAS denn?? ist in milchprodukten nicht besonders

> viel kalzium enthalten?

Sicher enthalten Milchprodukte viel Kalzium. Das bedeutet aber nicht, daß unser Organismus das auch aufnehmen kann. Die Milch hat ein eher schlechtes Ca/P Verhältnis und kann daher das Kalzium nicht besonders gut aufnehmen. Hinzu kommt, daß das tierische Eiweiß der Milch säurebildend ist und der Organismus diese Säuren mit Kalzium puffern (neutralisieren) muß. Das führtin der Praxis sogar zu einer negativen Kalziumbilanz - du verlierst also bei eiweißreicher Ernährung umso mehr Kalzium, je mehr Milch und Milchprodukte du zu dir nimmst.

Deshalb ist die Osteoporose auch dort am verbreitetsten, wo die meisten Milchprodukte verzehrt werden - oder massive Eiweißmengen.

Die Werbung will natürlich die Milch verkaufen und spricht daher nur vom hohen Kalziumgehalt. Und die Verbraucher schließen dann daraus, daß sich sich etwas gutes tun, weil man ihnen den Rest natürlich vorenthält.

n,oPmin#andum


das klingt nicht so glaubwürdig

Das bedeutet aber nicht, daß unser Organismus das auch aufnehmen kann.

sicher - das ist möglich. es ist aber trotzdem schwer zu glauben, wenn man auf der internetseite der deutschen gesellschaft für ernährung folgendes liest:

"Die DGE stellt klar, daß Milch und Milchprodukte nicht für die Entstehung von Osteoporose oder Arteriosklerose verantwortlich sind. Im Gegenteil: Milch und Milchprodukte sind unsere wichtigsten Calciumquellen. Je höher der Konsum dieser Lebensmittelgruppe ist, desto besser sind die Chancen, sich ausreichend mit Calcium zu versorgen. Dies trägt wesentlich dazu bei, das Osteoporoserisiko zu verringern."

und einige ABsätze tiefer u.a.:

"Der Calciumgehalt ist mit rund 1200 mg pro Liter Milch hoch und für den Körper besonders gut verfügbar. Die Aufnahmerate von Calcium aus Milch beträgt daher 30 Prozent im Vergleich zu etwa 20 Prozent aus pflanzlichen Lebensmitteln."

was sagst du dazu? warum soll gerade die dge falsch liegen? oder denkst du, daß lobbyismus und interessenpoilitik die dge dazu bewegen eine nachweislich ungesunde lebensweise zu befürworten?

nqomin1a}ndum


gefunden

hier: [[http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=30]]

X?3mxy


Hinzu kommt, daß das tierische Eiweiß der Milch säurebildend ist und der Organismus diese Säuren mit Kalzium puffern (neutralisieren) muß.

Getreide, Reis & Nüsse sind ebenfalls säurebildend - so what?

Die DGE liegt mit ihrer Aussage zu Milch und Osteoporose nicht falsch. Das Gerücht, dass Milch Osteoporose begünstigt stammt so weit ich weiß ursprünglich von der PETA, ein Verein, der etwa genauso seriös arbeitet wie Michael Moore oder die NPD es macht.

jFn


@nominandum

> was sagst du dazu? warum soll gerade die dge falsch liegen?

Die DGE e.V. erzählt selten etwas, das industriefeindlich ist. Prüfe mal, woher die DGE ihre Gelder bezieht.

jUn


> Getreide, Reis & Nüsse sind ebenfalls säurebildend - so what?

Nicht in dem Maße wie tierisches Eiweiß.

> Die DGE liegt mit ihrer Aussage zu Milch und Osteoporose

> nicht falsch.

Das ist deine Ansicht, die dir natürlich zusteht. Sie widerspricht zwar diversen Studien und der Realität, aber was solls.

XK3my


[[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=8243426&dopt=Citation]]

Universität Giessen, Medizinische Fakultät:

In conclusion it can be stated that the data support the hypothesis that adequate calcium intake through milk and milk products in childhood and adolescence is a decisive marker for obtaining a maximum bone mass (peak adult bone mass) and for the prevention of osteoporosis.

[[http://intl.jacn.org/cgi/content/abstract/19/suppl_2/83S]]

Creighton University:

Of 52 investigator-controlled calcium intervention studies, all but two showed better bone balance at high intakes, or greater bone gain during growth, or reduced bone loss in the elderly, or reduced fracture risk. This evidence firmly establishes that high calcium intakes promote bone health.

Welche Ansicht widerspricht hier also diversen Studien?

t:uYmLalKu


Ich glaube jn hat recht. Ich nehme seit über 1 Jahr keine Milchprodukte zu mir und nicht besonders viel Gemüse. Meine einzige richtige Kalziumquelle ist mein Mineralwasser mit 340 mg/l. Letzte Woche lies ich ein Blutbild machen und mein Kalziumwert liegt mit 2.28 mmol/l absolut im grünen Bereich. Normbereich 2.10-2.60 mmol/l.

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