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Wieviel kcal soll ich tägl. zu mir nehmen?

Mvira 1x990 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr !

Ich bin 16 Jahre alt und ich würde gerne mal wissen, wieviel Kalorien ich täglich zu mir nehmen sollte, um mein Gewicht zu halten bzw. eher etwas abzunehmen ( auf keinen Fall zunehmen!!!) ?

Zu sportlichen Aktivitäten ist zu sagen,dass ich 3-4 mal die Woche 1 Std reiten, mit allem drum und dran vorher,wie putzen, Box ausmisten usw.. Ich laufe morgens (ca.15) Min zur Schule und Mittags auch wieder zurück.Nachmittags geh ich ca. 45 Min mit dem Hund im Wald spazieren (zügiges Tempo).

Aber die Organe verberennen ja auch noch Kalorien.

Was meint ihr also, wieviele Kalorien ich am Tag zu mir nehmen sollte?

Antworten
j)n


Hallo Mira,

> Ich bin 16 Jahre alt und ich würde gerne mal wissen, wieviel

> Kalorien ich täglich zu mir nehmen sollte, um mein Gewicht zu

> halten bzw. eher etwas abzunehmen (auf keinen Fall

> zunehmen!!!)?

Dein Gewicht ist genetisch festgelegt und solange dein Stoffwechsel richtig funktioniert, mußt du dir über Kalorien keine Gedanken machen. Ein gesunder Organismus regelt die Energieaufnahme selbstständig. Dafür gibt es sehr raffinierte Mechanismen, angefangen mit der Steuerung der Nahrungsaufnahme über Hunger/Sättigung über die Steuerung der Energieaufnahme aus der Nahrung bis hin zur Vernichtung überflüssiger Energie in eigens dafür vorgesehenen Stoffwechselzyklen.

Es gibt aber mehrere Dinge, die dafür sorgen können, daß diese Mechanismen nicht mehr funktionieren. Zum einen können Sie durch seelische Probleme außer Kraft gesetzt werden (Eßstörungen bspw.) und es besteht die Möglichkeit sie über Schadstoffe zu stören (bspw. Nebenwirkungen von Medikamenten). In der Regel ist es aber eine fehlerhafte Ernährung und dabei eine Unterversorgung(!) mit biologischen Wirkstoffen, die dazu führt, daß diese Mechanismen nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren und sich ein Übergewicht entwickelt.

In keinem Fall haben die Kalorien ursächlich etwas damit zu tun. Die Kalorien bezeichnen ja die Wärmemenge, die man beim Verbrennen der Nahrung gewinnt. Im Organismus wird die Nahrung aber nicht verbrannt, sondern im Rahmen der Verdauung durch biochemische Vorgänge in ihre Bestandteile aufgespalten die dann im Darm aufgenommen werden. Über den Blut- und Lymphkreislauf werden diese 'Rohstoffe' dann über den gesamten Organismus verteilt und durch biochemische Stoffwechselvorgänge in den Organen und Zellen in die benötigten Stoffe umgewandelt.

Es ist leicht einzusehen, daß es Probleme gibt, wenn man diese Abläufe stört. Wenn den Stoffwechselprozessen die nötigen Hilfsstoffe (Vitamine, Enzyme, Mineralien, usw.) fehlen, um die Nahrung richtig verarbeiten zu können, dann kommt das alles ins Stocken und es können unterschiedliche Krankheiten entstehen. Übergewicht ist nur eine davon - rund 80% der heute üblichen Krankheiten haben hier ihre Ursache.

> Aber die Organe verberennen ja auch noch Kalorien.

Es gibt nirgendwo eine Verbrennung. Die Kalorien sind nur ein (veraltetes) Modell, um den Energiehaushalt des Organismus zu beschreiben. Daß die Kalorien ständig im Rahmen von Übergewicht genannt werden, hängt mit der Ursache des Übergewichts zusammen: Wenn du dir vorstellst, daß diese oben beschriebenen Stoffwechselvorgänge aufgrund der genannten Ursachen nicht mehr richtig funktionieren, dann spielt natürlich plötzlich die Nahrungsmenge eine Rolle.

Wenn in einer Bäckerei der Bäcker krank ist, dann spielt es plötzlich eine Rolle, wieviel Mehl angeliefert wird. Je mehr Mehl, umso voller das Lager. Die Ursache der vollen Lager ist aber natürlich nicht die Menge des angelieferten Mehls, die hat sich ja nicht geändert - sondern der kranke Bäcker. Hier würde jeder sofort einsehen, daß es keinen Sinn macht, weniger Mehl anliefern zu lassen, denn natürlich muß man dem Bäcker wieder auf die Beine helfen, damit das alles wieder funktioniert und die Lager leer werden. Jemand, der nicht weiß, daß der Bäcker krank ist, wird natürlich vermuten, daß hier zuviel Mehl geliefert wurde und versuchen, die Menge zu reduzieren.

Und genauso ist das beim Übergewicht. Weil die meisten Leute nicht wissen, daß die Ursache in einer durch Mangelernährung ausgelösten Stoffwechselstörung liegt, denken sie die Nahrungsmenge / die Kalorien seien Schuld daran. Das führt dann zu falschen Maßnahmen wie Kalorienreduktion und Diäten, die das Problem aber auf Dauer natürlich nie lösen können.

> Was meint ihr also, wieviele Kalorien ich am Tag zu

> mir nehmen sollte?

Es wäre besser, auf eine Ernährung zu achten, die dafür sorgt, daß dein Stoffwechsel optimal funktioniert. Denn dann mußt du dir über Kalorien keine Gedanken machen. Anders ausgedrückt: Kümmere dich um den Bäcker, nicht um die Mehlmenge...

Einige Links dazu: [[http://www.vollwertleben.info/html/uebergewicht.html]]

[[http://www.vollwertleben.info/html/erfahrungsberichte.html]]

[[http://www.vollwertleben.info/html/kollath-tabelle.html]]

[[http://www.gesundheitsforum-mainz-wiesbaden.de/forum/index.php]]

E?rdboä.rchxen


halli hallo,

ich mache sehr sehr viel sport - leistungssport! ich kenne mich mit sportlicher ernährung in bezúg auf muskelaufbau, kohlehydratspeciehr und fettreserven gut aus. ein mensch sollte im durchschitt je nach alter zwischen 1500 bis max. 2000 kalorien pro tag zu sich nehmen. du kannst davon ausgehen, dass du pro malzeit (morgens, mittags, abends) 500 kalorien zu dir nimmst, wobei du unterschiedlich essen sollst, morgens mehr, mittag normal und abends weniger, da die verbrennung geringer ist. Ausserdem musst du vieeeeeeeeeeel vieeeeeeeel trinken, das is immer wichtig, aber bitte keine sachen wie cola oda fanta, das sind wie du weisst, sehr kalorienhafte getränke, versuchs mit wasser oder tee =)

so mach ich es.. und ich bin top fit für meinen sport. zwischenmalzeiten iwe mal einen apfel oder gemüse kannst du regelmässig zui dir nehmen,.........

*:)

j%oed.altYon


zu den Kalorien etc.

Wissen Sie, wie man sich gesund ernährt?

[[http://www.forum.buildingyourbody.de/thread.php?threadid=560]]

bZerniWev-ax74


Ausserdem musst du vieeeeeeeeeeel vieeeeeeeel trinken

bitte "normal" trinken. So wie man Durst hat (aber auch nicht weniger!!!)

[[http://www.oeaz.at/zeitung/3aktuell/2006/15/kua/kua15_2006natrium.html]]

E6rdxArch"exn


wenn man durst hast ist es schon zu spät... im idealfall hat man keinen durst, sondern trinkt regelmässig :)D

beerniAe-a74


zu spät für was?

jxn


Mit einer kleinen Änderung wird daraus:

"wenn man hunger hat ist es schon zu spät... im idealfall hat man keinen hunger, sondern ißt regelmässig"

Macht komischerweise aber niemand...

Unsere armen Vorfahren, die das mit dem regelmäßig trinken noch nicht wußten und dann tranken, wenn sie Durst hatten - die müssen ja reihenweise umgefallen sein. Und die armen Tiere erst - die sollte doch auch jemand zum trinken anhalten, damit sie nicht krank werden. "Wie, Waldi, du willst nicht trinken? Du mußt aber doch deine drei Liter pro Tag trinken, sonst wirst du krank! Frau, wo ist die Magensonde für den Hund?"

Die Natur muß schon einen ziemlichen Bock geschossen haben, wenn sie uns mit so etwas überflüssigem wie einem Durstgefühl ausgestattet hat. ;-)

D?ie WAYnonymxe


der Mensch verliert nunmal immer mehr seine ureigensten Instinkte,das is ja nix neues...

Unser Gehirn z. B. soll etwa zu 85% aus Wasser bestehen. Schlafen wir, verlieren wir etwa ¼ l Flüssigkeit. Eine sinnvolle Angewohnheit wäre, dem Körper gleich morgens, vielleicht mit einem Glas neben dem Bett, diese Wassermenge für einen guten Start in den Tag zurück zu geben.

Muss der Körper Krisenmanagement betreiben, um ständige Knappheit zu kompensieren, betrifft dies alle Organe. Mittlerweile wird davon ausgegangen, dass das Symptom "trockener Mund" ein spätes Signal für eine bestehende Austrocknung ist.

Durstsignale können ebenso als getarntes Hungergefühl auftreten. Empfinden wir Stress, besteht ein Energiemangel und der Körper wird über ablaufende Körperreaktionen dehydriert.

Da es meist kein körperlicher Stress, wie in Fluchtsituationen oder anderen den Muskelapparat betreffende Vorgänge sind, geht es mehr um unser Gehirn, das wieder in eine Balance zurück möchte.

Begegnen wir dem mit vermehrter Zufuhr von Nahrung oder Süßigkeiten, ist das Gehirn zwar wieder mit Zucker versorgt, aber es fehlt immer noch das Wasser.

Wir können regelrecht unser Durstgefühl verlieren und sollten wieder neu auf die Signale des Körpers achten.

[[http://www.mein-finanzbrief.de/index.htm?http://www.mein-finanzbrief.de/gesund/wasser.htm]]

blerniSe-Ua74


@ die anonyme

...da will jemand ein Buch verkaufen, hinter diesen Aussagen stehen einfach finanzielle Interessen. "Lügen ist nicht verboten" Und von Kinesiologie halte ich schon gar nichts.

Ich sage, dass man ausreichend trinken soll, man sollte nie Durst leiden.

Man darf sich aber auch nicht mit Wasser zupumpen, das ist schädlich, das haben neueste wissenschftliche Studien erwiesen.

Exrdb/ärrchxen


@jn

ich denke schon dass ich weiss wovon ich rede, ich mache schon seit mehreren jahren leistungssport und werde adzu erzogen regelmässig zu trinken zwar nicht viel aba niemals einen trockenen mund zu bekommen,.. es ist wichtig dem körper immer wieder ein "tröpfen" wasser zu zuführen,.. wenn man ein durstgefühl bekommt, ist es ein zeichen des körpers dass ein mangel vorhanden ist, und wenn der körper einschreitet is dies ein zeichen dafür, dass wir zu wenig getrunken haben,....

b[ernieb-ax74


@ erdbärchen:

hast du meinen link durchgelesen?

[[http://www.oeaz.at/zeitung/3aktuell/2006/15/kua/kua15_2006natrium.html]]

Deine Meinung dazu?

jun


@Erdbärchen

> ich mache schon seit mehreren jahren leistungssport und

> werde adzu erzogen regelmässig zu trinken

Und es macht dich gar nicht nicht mißtrauisch, daß man dich zu etwas erziehen muß, das der Natur eigentlich widerspricht?

Hier noch ein Link:

[[http://www.das-eule.de/eulenspiegel204_editorial.html]]

D'ie :Anoxnyme


es gibt auch durchaus andere Quellen,die das gleiche sagen und die KEIN Buch verkaufen wollen...

und ich beispielsweise MUSS mich zum Trinken zwingen...würde ich nur dann trinken,wenn ich Durst habe,käme ich an manchen Tagen nichtmal auf einen halben Liter,was wohl definitiv zu wenig ist...

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