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Kritische Betrachtung der Bmi-Formel

Aclex+787x3


@ marco6

:)^

Will nur noch hinzufügen, dass für ein VOLUMENWESEN bei angenommenen GLEICHEN Proportionen rein mathematisch sehr wohl die dritte Potenz einer beliebigen EINDIMENSIONALEN (Längenangabe) Größe (das kann die Höhe, die Breite oder meinetwegen - mit ungenauen Rechenergebnissen - die Länge des kleinen Fingers sein; es würde sich in der Formel dann nur der konstante Vorfaktor ändern) aussagekräftig ist. Dies gilt keineswegs nur für Kugeln und Quader (man rechne z.B. mal das Ganze für einen Zylinder durch - verdoppelt man seine Höhe bei gleich bleibenden Proportionen, so verachtfacht sich sein Volumen).

Trotzdem bleibt aber, und da sind wir uns ja alle einig, die Tatsache, dass man den Menschen nicht einfach auf so eine plakative Formel reduzieren kann.

Die Berücksichtigung des Fettanteils (für dessen Ermittlung ich aber nicht diese dubiosen Waagen heranziehen würde) sowie der Proportionen (wobei insbesondere die Taille wichtig ist) sind meiner Meinung nach ein sehr guter Ansatz.

a0rialne79


@ mea culpa

Wenn ich nur geringfügig abnehmen würde, würde ich mich im Untergewicht fühlen. Ein Körperfettanteil 16% ist sehr wenig für eine Frau. Die messung stammt von einem Sportmediziner.

Damit will ich schlicht sagen, derartige Formeln sollte man mit Vorsicht und Abstand betrachten.

mFarc^ox_6


@ Alex7873

Man sieht: Die Mathematik liegt Dir im Blut. :-D

Meine bescheidenen Kenntnisse sagen mir aber: Teilt man die Körpermasse durch das Volumen, so erhält man die Dichte des Körpers. Bei inhomogenen Körpern die durchschnittliche Dichte. Insofern wäre Deine Variante ganz hilfreich, sämtliche Politiker entsprechend zu checken, bevor man ihnen verantwortungsvolle Ämter überlässt. ;-D

bei angenommenen GLEICHEN Proportionen

Hier unterscheidet sich eben die Theorie von der Praxis. Gerade die Tatsache, dass Menschen so unterschiedlich proportioniert sind, verlangt nach einer Formel, die diese Abweichungen in einen physiologischen Kontext einbettet, sodass der Index auch medizinisch relevante Aussagen zulässt.

Du verstehen mich? *:)

A0lexb78x73


@marco_6

Ich dich haben verstanden ;-) *:)

m.ea1 jculpa


ich werf mal in den raum, dass der mensch wohl nicht in alle 3 richtungen gleich stark wächst - und es somit sinnlos wäre, die dritte potenz zu nehmen. mag sein, dass es jetzt für das ein oder andere beispiel besser klingt - aber ich behaupt mal, dass das einfach zufall ist. genauso gut könnt ich sagen, man muss vom wert den logartihmus bilden, eine magische zahl x addieren und die wurzel ziehen und das ergebnis würd viel besser mit der praxis korrelieren. :-/

A~lexd787x3


@ mea_culpa

Ich sagte ja auch: "unter Annahme von gleich bleibenden Proportionen", rein theoretisch mathematisch also.

Um eine realistische, praktische Aussagekräftigkeit zu erhalten, müssen wir so einiges mehr berücksichtigen, wie schon angesprochen.

myouslepotxato


ich werf mal in den raum, dass der mensch wohl nicht in alle 3 richtungen gleich stark wächst - und es somit sinnlos wäre, die dritte potenz zu nehmen

Der Meinung bin ich auch.

Ein größerer Mensch ist nicht unbedingt breiter gebaut als ein kleinerer Mensch.

Zum Beispiel Models haben gegenüber einer Durchschnittsfrau längere Beine aber keine breiteren Schultern oder Hüften.

mZargco@_x6


Re: mea culpa

dass der mensch wohl nicht in alle 3 richtungen gleich stark wächst ...

... wurde meines Wissens nach schon geklärt. :-D zzz

Eben deshalb ja mein Vorschlag, Taillen- und Brustumfang in die bekannte Formel zu integrieren. *:)

mbea c3ulpa


ich denke, da die formel eh nur pi mal daumen gedacht ist, ist klar... daher ist jegliche diskussion zur 'verbesserung' sinnlos. und wenn man aussagen wie 'ein körper ist 3dimensional, also sollte man die höhe 3mal einrechnen' les, kräuselts mir die zehennägel... als nächstes besteht wer darauf, dass ein mensch ja mehr zylinder als quader is - und man den radius einrechnen muss...

A[lte?x7873


@ mea_culpa

Das würde auf das Gleiche rauskommen.

Es ist egal, ob Du die Höhe, Breite, "Radius" oder Oberschenkelumfang oder was auch immer nimmst ;-D

mbea cSulpxa


rofl... hättest mal den gesamten beitrag gelesen, nicht nur die letzten paar worte :-/ %-|

mSarcxo_6


Re: mea culpa

Ein Eiskunstläufer hat nun mal nicht den Brustkorb eines Schwergewichtboxers und deshalb gibt der Brustumfang genügend Aufschluss, um was für einen Figurtypen es sich handelt. Nimmt man dann noch den Taillenumfang hinzu, dann hat man wieder einen guten Hinweis, wieviel Fettanteil in etwa am Gesamtgewicht beteiligt ist.

Alles in allem gewinnt man so ein klareres Bild davon, ob ein bestimmter BMI-Wert auf Übergewicht (Tendenz zur Fettleibigkeit) hindeutet oder einfach nur einen athletischen Körperbau widerspiegelt.

Ist das so schwer zu verstehen?

mYeNa $cu"lpa


Ein Eiskunstläufer hat nun mal nicht den Brustkorb eines Schwergewichtboxers und deshalb gibt der Brustumfang genügend Aufschluss, um was für einen Figurtypen es sich handelt. Nimmt man dann noch den Taillenumfang hinzu, dann hat man wieder einen guten Hinweis, wieviel Fettanteil in etwa am Gesamtgewicht beteiligt ist.

glaubst doch net ernsthaft? ;-D

m"arc&o_x6


mc

Intelligente Fragestellung. Ich bin tief beeindruckt. :-|

m_eaG cullpa


ja sry, da wird 2 seiten darüber geredet, dass sich übergewicht etc nicht durch 1-2 körpermaße bestimmen lässt - und du willst nun des rätsels lösung mit dem (unter)brustumfang gefunden haben? weil der is ja ausschließlich vom körperfett abhängig und sagt dir auch immer, ob die person einen fetten oder garkeinen arsch hat... wie wärs mit einer messung anhand der haarfarbe? %-|

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