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Kritische Betrachtung der Bmi-Formel

mDarco_x6


@ mea culpa

Ich weiß, man sollte das nicht verallgemeinern, aber prinzipiell muss in den letzten Jahren auf der Bildungsebene einiges schief gelaufen sein. Die Pisastudie hat das ja hinreichend belegt. Ist die junge Generation nicht mehr in der Lage, so einfach-logische Zusammenhänge zu erfassen ??? Ich bin ehrlich erschüttert. :°( :-o

Jeder ABC-Schütze müsste doch wissen, dass sich fettleibige Menschen von athletischen dahingehend unterscheiden, dass erstere einen enormen Taillenumfang haben, der im extremen Fall den Brustumfang sogar weit übertrifft, während es sich bei Menschen mit athletischem Körperbau gerade entgegengesetzt verhält. Ein Mr. Olympia (das ist so etwas wie ein Weltmeister im Bodybuilding) protzt mit einer King-Kong verdächtigen Oberweite, während seine Taille der eines Top-Models entspricht - wenn nicht gar diese darin unterbietet.

Warum ist das so? Sollte der Bodybuilder seine Bauchmuskeln noch stärker trainieren, damit er entsprechend mehr Umfang erhält? Tja, hochgeschätzte mea culpa, das eben ist nicht der Fall. Die hochtrainierten Bauchmuskeln umschließen den Taillenbereich wie ein Gürtel - je stärker die Muskeln, desto geringer der Umfang. Baut man im Gegensatz dazu Brust- und Rückenmuskeln auf, dann wächst der Umfang an dieser Stelle.

Ergo erkennt man einen Athleten daran, dass sein Körper V-mäßig aussieht. Oben breit und unten schmal.

Ich hoffe, mit dieser simplen Darstellung anatomischer Gegebenheiten habe ich Deinen Neocortex nicht allzu arg belastet.

Und wenn ich den Aspekt der Haarfarbe dabei unberücksichtigt lasse,

dann einzig und allein aus dem Grund, weil sie dabei nicht die geringste Rolle spielt. Obwohl das strenggenommen nur die halbe Wahrheit ist, denn seit ich zu Gott bete, er möge Dir etwas von seiner grenzenlosen Weisheit abgeben, sind mir schon einige graue Haare gewachsen. >:(

Doch zurück zur Sache: Wie schon angesprochen trägt die Muskulatur nichts zur Vergrößerung des Taillenumfanges bei. Lassen wir mal den speziellen Fall Schwangerschaft unberücksichtigt, so kommen wir unweigerlich zu dem Schluss, dass ein erhöhter Bauchumfang direkt proportional mit der Fettmasse korrreliert. Denn: Nur Körperfett trägt an einer wachsenden Bundweite die Schuld. Dieses gesicherte Wissen verwenden wir nun, indem wir den Taillenumfang zu einen Indikator für Fettleibigkeit machen.

Praktisches Beispiel zum Mitdenken:

Stell Dir vor, man zeigt Dir Fotos von den Köpfen zweier Männer. Der Eine sieht aus wie der Bulle von Tölz und der Andere ähnelt eher dem Terminator. Die Körper sieht man nicht.

Nun zeigt man Dir daraufhin zwei Zettel, auf denen jeweils die Körpergröße und das Gewicht (daraus lässt sich ja der BMI errechnen) angegeben sind. Beide haben ähnlich hohe BMI- Werte.

Sagen wir so um die 40. Nach gängiger Schlussfolgerung müssten beide Männer fettleibig sein (Übergewichtig im Sinne von gesundheitsgefährtend). So sieht der Eine aber auf dem Bild nicht aus, auch wenn man nur die Kopfpartie und den Halsansatz darauf erkennt. Wie entscheidest Du Dich? Welcher BMI gehört zu welchem Kopf? ... Nun sag' mir nicht, das wäre leicht - es ist schier unmöglich!

Nun aber liefert man Dir zu den Körperhöhen und Gewichtsdaten noch eine dritte Komponente, nämlich die Taillenumfänge der beiden Männer. Einer misst dort satte 1,46m und der Andere nur magere 70 cm.

Wie verhält es sich jetzt? Verbirgt sich hinter dieser dritten Komponente nicht eine gewisse Aussagekraft? Vermutest Du, dass der mit dem Bulle-von-Tölz-Gesicht über die 70 cm - Taille verfügt?

Viele Grüße, Marco

*sichdieKugelgebendwennmeaculpaimmernochaufdemSchlauchstehtundnichtskapierenwill*

m&ea =culpxa


Jeder ABC-Schütze müsste doch wissen, dass sich fettleibige Menschen von athletischen dahingehend unterscheiden, dass erstere einen enormen Taillenumfang haben, der im extremen Fall den Brustumfang sogar weit übertrifft, während es sich bei Menschen mit athletischem Körperbau gerade entgegengesetzt verhält.

omg, nun fällts mir wie schuppen von den augen.... natürlich! der brustumfang sagt weitaus mehr über den fettgehalt aus, als das gewicht!

natürlich kann man die bmi formel verfeinern, indem man noch mehr faktoren reinrechnet... aber der eine mehr oder weniger macht den braten sicher auch nicht fett. es ist nach wie vor absolut kein garant für richtigkeit, es trifft einfach beim durchschnittsmenschen zu. aber für den reicht ja auch der bmi...

wenn du glaubst, durch mehr faktoren wirds automatisch besser - ja dann bau doch auch noch arsch-, oberschenkel-, handgelenks- und fesselumfang mit ein - und am besten noch das gewicht von vor 2 jahren. aber dann geh ich mal davon aus, du hast den pi mal daumen sinn des bmi nicht verstanden. GENAUE berechnungen wirst durch formeln nie schaffen, es sollte ein einfacher richtwert sein.

ich erspar es mir, auf deine restlichen geistigen ergüsse weiter einzugehen... sonst müsst ich mich am ende noch aufs selbe niveau herablassen. :-/

mBarc o_x6


Re: mc

Wirklich schade. Ich hätte Dich für etwas einsichtiger gehalten. :-(

Dein Verhalten ist wirklich Besorgnis erregend. Aber immerhin lieferst Du einen evidenten Vergleich, der mir vor Augen hält, was für eine wunderbare Tochter ich habe. Sie verfügt über all die Vorzüge, die ich bisher für selbstverständlich hielt, über die viele Mädchen und junge Frauen aber anscheinend nicht verfügen.

Genau in diesem Punkt habe ich mich geirrt. Beende ich also diesen unfruchtbaren Zwangsmonolog mit den Worten: .mea culpa.

m[ea cgulpxa


wenn du diskussionen um den bmi einzig auf persönlicher ebene austragen kannst, tust du mir wirklich leid... :-/

A9st?ionRa


es wird nicht besser, wenn man noch mehr Mathematik verwendet, wozu habe wir einen Blick für Schönheit? Ist zaundürr schön? Ist über und über voll Fett nicht krankheitsgebunden?

Als Beispiel: ich war immer normalgewichtig, und dasselbe meine Familie. Nun: Taillien- zu Hüftumfang, da käme ich sauschlecht weg, weil ich eine sehr schmale Hüfte geerbt habe, die dazu kein Gramm Fett enthält (außer das notwendigste). 1,66m groß, Größe 40, 55-56 kg.

Dann: Brust zu Taillie: Ich habe ein breites Kreuz geerbt, sodaß mir vor etlichen Jahren, mit kleineren Brüsten, es nicht leicht (oder gar nicht möglich war), die passende BH-Größe zu finden, weil der Umfang meines Brustkorbes im Vehältnis zu den Brüsten zu groß war (und AA gibts nicht im Handel, jeder wunderte sich über Größe 85).Diese Proportion wäre dann ebenfalls falsch.

atriacne7x9


Wer sich wirklich einmal Fettleibige anschaut wird feststellen das auch diese unterschiedliche Proportionen und Figurtypen haben.

Es gibt stark übergewichtige mit schmaler Taille und schlanken Beinen, aber extremer hüfte und Oberweite.

Genauso welche mit schlanken Armen und starker Hüfte. Andere mit viel Fett am Bauch, andere die das Gewicht gleichmäßig verteilen...

m+ar?co_x6


Re: mc

wenn du diskussionen um den bmi einzig auf persönlicher ebene austragen kannst, tust du mir wirklich leid...

Von "einzig" kann wohl nicht die Rede sein. Du hast ja eindeutig unter Beweis gestellt, dass Du nicht gewillt (oder befähigt) bist eine sachliche Diskussion zu führen. Und das ist dann wiederum eine Frage der Persönlichkeit. Also ist es völlig legitim, auch diese Ebene einmal anzusprechen. Hier im Forum sind mir natürlich die Hände gebunden, denn derart krasse Fälle von Ignoranz und Rotznäsigkeit lassen sich nur mit dem nötigen Körperkontakt kurieren. Und ich halte mich da für einen begnadeten Therapeuten. Aber nichts für ungut. :)D

S|alxome


@ mea culpa

Jeder ABC-Schütze müsste doch wissen, dass sich fettleibige Menschen von athletischen dahingehend unterscheiden, dass erstere einen enormen Taillenumfang haben, der im extremen Fall den Brustumfang sogar weit übertrifft, während es sich bei Menschen mit athletischem Körperbau gerade entgegengesetzt verhält.

omg, nun fällts mir wie schuppen von den augen... natürlich! der brustumfang sagt weitaus mehr über den fettgehalt aus, als das gewicht!

Wie Du zu dieser Schlussfolgerug kommst, wird vermutlich Dein Geheimnis bleiben. Unlogischer kann man wohl kaum "argumentieren". Marco hatt doch glasklar dargestellt, dass nicht der Brustumfang, sondern der Taillenumfang mit dem Körperfettgehalt korreliert. %-|

Bfer[gfVink7x9


@ Salome:

Der Beitrag von mea culpa war doch hochironisch! Und selbstverständlich ist das Verhältnis von Brust- und Taillenumfang, auf das sich Marco bezogen hatte, nicht nur vom Taillen- sondern auch vom Brustumfang abhängig.

Insgesamt kann ich die Reaktion von mea culpa verstehen, denn die Art und Weise, wie Marco sich hier geäußert hat zeugen davon, dass ER nicht in der Lage ist, eine sachliche Diskussion zum Thema zu führen, was er durch seinen letzten Beitrag noch einmal wirkungsvoll unterstrichen hat.

mIarmco_6


@ Bergfink79

die Art und Weise, wie Marco sich hier geäußert hat zeugen davon, dass ER nicht in der Lage ist, eine sachliche Diskussion zum Thema zu führen ...

Solche Behauptungen sind schnell geschrieben. Bist Du denn auch in der Lage, das beweiskräftig zu dokumentieren? Ich bin mir da nämlich keiner Schuld bewusst.

Bser[gfPinkq79


denn derart krasse Fälle von Ignoranz und Rotznäsigkeit lassen sich nur mit dem nötigen Körperkontakt kurieren.

Diesen Satz würde ich als Androhung von körperlicher Gewalt verstehen, außerdem als Beleidigung. Das reicht mir als Beweis aus.

myarcox_6


Re:

Das reicht mir als Beweis aus

Und mir reicht Dein Zitat aus, um zu erkennen, dass Du nur in der Lage bist, Sätze beliebig aus dem Kontext zu nehmen. Deine "Vorwürfe" sind also nichts als Schall und Rauch und entbehren jeder Grundlage.

B7ergf%inBk79


So, ich habe mir den Satz, den ich von dir zitiert habe, noch einmal im Kontext durchgelesen. Ich kann ihn insbesondere in Zusammenhang mit dem darauffolgenden Satz beim besten Willen nicht anders verstehen, als eine Androhung körperlicher Gewalt. Naja, wahrscheinlich hast du das nicht ganz ernst gemeint, lassen wir die Sache also auf sich beruhen.

m:arco_x6


Re: Bergfink79

lassen wir die Sache also auf sich beruhen.

Damit Du mich nicht falsch verstehst: Es geht mir hier nicht vordergründig um gekränkte Eitelkeit oder Rechthaberei. Man darf gern meine Ansichten in Frage stellen, aber bitte nicht in der Form ala' mea culpa.

Ich denke, ich habe der jungen Dame einiges an Lebenserfahrung voraus und hege die Überzeugung, dass es keine überzogene Forderung darstellt, hier im Internet genau so respektvoll behandelt zu werden wie mir das im beruflichen und privaten Alltag widerfährt. Ich bin nicht Hans Bubi. Als Biologe mit einiger Berufserfahrung habe schon mal etwas von menschlicher Anatomie gehört. Man sollte es nicht glauben, aber es ist tatsächlich so. ;-)

Und was die Sachlichkeit der Diskussionsführung betrifft:

ja sry, da wird 2 seiten darüber geredet, dass sich übergewicht etc nicht durch 1-2 körpermaße bestimmen lässt - und du willst nun des rätsels lösung mit dem (unter) brustumfang gefunden haben? weil der is ja ausschließlich vom körperfett abhängig und sagt dir auch immer, ob die person einen fetten oder garkeinen arsch hat... wie wärs mit einer messung anhand der haarfarbe?

Eine völlig verdrehte Darstellung meiner Aussage. Ich habe nie behauptet, der Brustumfang wäre ein Indikator zur Feststellung des Fettgehaltes. Vielmehr deutet ein großer Brustumfang auf einen starken Knochenbau und / oder eine ausgeprägte Muskulatur hin.

Muskelmasse (spezielle Proteinstruktur mit Wasseranteil) wiegt nun mal mehr als Fett. Zieht man bei der Beurteilung, ob ein Mensch unter Übergewicht leidet nur den gängigen BMI- Wert zu Rate, dann

führt das immer dann zu grotesken Ergebnissen, wenn der Probant sein hohes Gewicht aus dem überdurchschnittlich hohen Anteil seiner Muskelmasse bezieht. Außerdem korreliert ein großer Brustkorb fast immer mit einer entsprechend hohen Vitalkapazität, weil sich den inneren Organe (vor allem der Lunge) bessere Entfaltungsmöglichkeiten bieten. Es handelt sich hierbei um eine medizinisch gesicherte Erkenntnis und nicht nur um eine Hypothese.

Wie jn schon schrieb, wurde der BMI- Wert ins Leben gerufen, weil die Krankenkassen irgend ein messbares Indiz benötigten, welches dem Patienten als Risikoträger ausweist. Z.B. Herzkrankheiten, Nierenversagen, Diabetes usw. Ein Sportler aber, der auf Grund seiner Muskelmasse gewichtsmäßig über der Norm liegt, kann aus verständlichen Gründen nicht in diese Risikogruppe fallen, es sei denn, er gefährtet seine Gesundheit mit fragwürdigen Doping-Mitteln oder stresst sich mit unkontrolliertem "Hochleistungssport" zu Tode.

In der Regel leben Sportler gesünder als normalgewichtige Nichtsportler und erst recht als Nichtsportler, die unter Fettsucht leiden.

Deshalb macht es irgendwie Sinn, dem BMI-Wert noch die Information Brustumfang hinzuzufügen. Erstens als absoluten Wert, weil er Aufschluss über die Vitalkapazität liefert (hohe Vitalkapazität -> geringeres Gesundheitsrisiko) und zweitens als relativen Wert gegenüber dem Bauchumfang. Wie ich schon zu erklären versuchte, führt die Entwicklung und Pflege einer kräftigen Bauchmuskulatur zu keiner Vergrößerung des Bauch- bzw. Taillenumfanges. Auf der anderen Seite bedeutet regelmäßiges Training der Bauchmuskulatur (wie jeder weiß, dem die Stoffwechselvorgänge im menschl. Körper einigermaßen geläufig sind) gleichzeitig eine Verringerung des inneren Bauchfettes.

Ergo steht eine schlanke Taille für Abwesenheit entsprechender Depotfette.

Nun wird man sich vielleicht fragen, warum ich dann dem Hüftumfang keine Beachtung schenke, wo doch gerade bestimmte Frauen dazu neigen, an Hüfte, Gesäß und Oberschenkel Fettgewebe anzusammeln. Das hat aber einen einfachen Grund: Der BMI - Wert

und seine modifizierten Formen wurden nicht aus ästhetischen, sondern aus gesundheitlichen Erwägungen heraus entwickelt. Für die Kassen freilich eher aus finanzpolitischen Erwägungen, aber das soll hier nicht Gegenstand der Diskussion sein. ;-)

Man unterscheidet Fettsüchtige (Adipose) nach dem Apfel- und Birnentyp. Es kommt darauf an wo das Fett deponiert ist. Das ist nämlich bei der Bewertung gesundheitlicher Risiken relevant.

Wer das nicht glaubt, sollte sich da einfach mal sachkundig machen.

Zum Einstieg folgender Link:

[[http://www.lr-aloevera.at/natural/bauchfett.htm]]

Den besonders Wissensdurstigen empfehle ich das Buch:

"Rationelle Diagnostik und Therapie in Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel" ISBN: 9783131295521

Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung. *:)

A%sZtionfa


Es wäre WIRKLICH interessant, sich noch näher damit zu beschäftigen, doch: von den meisten Dogmen halte ich nichts.

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