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Ist Actimel wirklich gut für die Verdauung?

jMn


Hallo Jasmina,

> ich esse schon seit jahren so wie jetzt, und das problem hab ich

> erst seit ca. 2 Wochen. Also kann es nicht plötzlich mit meiner

> Ernährung zusammenhängen.

Alle ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten entstehen über einen sehr langen Zeitraum von rund 20 Jahren - bei entsprechender Vorbelastung geht es auch schneller. Eine Stuhlverstopfung gehört ebenfalls zu diesen Krankheiten.

> Mein vollkornbrot kommt aus dem Supermarkt,

> da ich keine zeit hab mir selber eins zu backen.

Das Supermarkt-Vollkornbrot ist leider nicht viel besser als normales Brot aus Auszugsmehl. Brot backen ist je nach Rezept durchaus schnell zu machen - die schnellsten Brote sind in zehn Minuten angerührt und im Backofen.

> Genauso wie der Vollkornreis und die Nudeln.

Vollkornreis aus dem Supermarkt ist schon ok, nur die Nudeln sind meist aus Vollkorngrieß und damit leider nicht viel besser als weiße Nudeln.

> Und sooo schlecht können die Produkte ja auch nicht

> sein, sonst würde das ja niemand mehr essen.

Die meisten Leute wissen gar nicht wie schlecht ihre Ernährung ist. Wie sollten sie auch, wenn es ihnen niemand erzählt und die daraus entstehenden Krankheiten erst nach 20 Jahren auftreten...

> Mir hilft das Actimel zumindest jetzt und ich fühl mich besser.

Kein Problem. Es steht mir ja nicht zu dir zu sagen, was du essen sollst - ich versuche nur, dir mögliche Punkte zu zeigen, die für dein Problem verantwortlich sein können.

A-nck


Deshalb kaufe ich wenn möglich nur Biovollkornbrot, wo auch drauf steht was drin ist, genauso verfahre ich mit dem Reis und den Vollkornnudeln, von Alnatura, DM.

Trotzdem hab ich Stuhlprobleme, aber das liegt daran, weil ich zuwenig trinke.

Danke für den Link!

jrn


@Anck

> Deshalb kaufe ich wenn möglich nur Biovollkornbrot, wo

> auch drauf steht was drin ist,

Das ist leider kein brauchbares Kriterium, denn auch Bio-Vollkornbrot ist in der Regel aus konserviertem Mehl und mittlerweile häufig sogar aus einer entsprechenden Backmischung gebacken. Bei einem echten Vollkornbrot muß der Bäcker keimfähiges Getreide frisch vor der Teigherstellung mahlen und vollständig verwenden. Wichtig ist das frische Mahlen, denn Vollkornmehl verliert sehr schnell an Wert und ist nach einigen Tagen nicht mehr besser als Auszugsmehl.

> Trotzdem hab ich Stuhlprobleme, aber das liegt daran,

> weil ich zuwenig trinke.

Zuwenig trinken ist eigentlich nie die Ursache von Stuhlproblemen, denn der Dickdarm resorbiert das Wasser ja sowieso und es wird dann über den Harn ausgeschieden. Verstopfungen enstehen eher durch funktionelle Störungen der Darmperistaltik. Natürlich kann man durch übermäßiges Trinken die Resorptionsfähigkeit des Dickdarms überfordern, so daß der Stuhl dünner wird, aber das ist natürlich keine ursächliche Lösung. Der Darm muß auch mit wenig Wasser korrekt funktionieren.

ATnck


Oh. :°(

Aber woher ein Mehl nehmen, dass erst einen Tag alt ist?

Aber warum sagt der Doktor ich soll mehr trinken?

Ich kann oft 3 Tage nicht aufs Klo gehen und leider hab ich leichte Perianalthrombosen.

j}n


@Anck

> Aber woher ein Mehl nehmen, dass erst einen Tag alt ist?

Da hilft eine kleine Mühle für den Hausgebrauch. Die bekommt man bspw. als Vorsatzgerät für eine Küchenmaschine (ab ca. 60 Eur) oder auch als Einzelgerät (ab ca. 160 Eur). Wenn ein Bioladen in der Nähe ist, kann man sich das auch frisch mahlen lassen.

> Aber warum sagt der Doktor ich soll mehr trinken?

Weil ernährungsbedingte Krankheiten leider nicht Teil der ärztlichen Ausbildung sind und er daher nicht weiß, daß eine Verstopfung durch ganz bestimmte Ernährungsfehler verursacht wird. Die Schulmedizin verbreitet da leider immer noch den Standard "Mehr Ballasstoffe, mehr Wasser", der leider den meisten nicht hilft.

Du hast ja früher sicher auch nur nach Durst getrunken und dennoch keine Probleme gehabt.

> Ich kann oft 3 Tage nicht aufs Klo gehen und leider hab

> ich leichte Perianalthrombosen.

Echte Thrombosen oder Hämorrhoiden aufgrund harten Stuhls? Im Grunde is es aber unerheblich, denn beides hat die gleiche Ursache.

Ich weiß, daß sich selbst langjährige Stuhlverstopfungen - wenn morphologische Ursachen durch den Arzt ausgeschlossen wurden - innerhalb von wenigen Tagen durch eine konsequente Ernährungsumstellung beheben lassen. Die wichtigsten Eckpunkte dabei sind:

- Kein Fabrikzucker

- Frisches Vollkornmehl statt Auszugsmehl

- Naturbelassene Öle und Fette statt raffinierter Öle und Fabrikfette

- Mindestens 1/3 der Nahrung in Form von unerhitzter Frischkost

- keine Säfte oder gekochtes Obst

- Täglich ein Frischkorngericht

Insbesondere das Frischkorngericht ist bei diesen Problemen sehr wichtig. Da man das Getreide dafür auch frisch mahlen muß, reicht für den Anfang oft auch eine kleine handbetriebene Kaffeemühle (vorausgesetzt, es wurde noch kein Kaffee damit gemahlen ;-) )

Wenn du möchtest, erkläre ich dir gerne, wie das funktioniert. Falls du es lieber in Papierform nachlesen möchtest, findest du es in diesem Buch, das ich jedem mit dem Problem Verstopfung nur empfehlen kann: Amazon

Der Titel klingt zwar reißerisch, stimmt aber tatsächlich. Auch wenn die drei Tage bei schweren Fällen ein wenig übertrieben sind. Da kann es schon mal vier Tage dauern... ;-)

-QJasm:inas-


@ jn

Du willst uns doch nicht wirklich erzählen dass du dein Mehl selber mahlst und dir dann daraus ein Brot backst?

Also meine Oma ist 100 und isst auch Vollkornbrot aus dem Supermarkt. Man kann es aber auch wirklich übertreiben, finde ich.

Grüße

jAn


@jasmina

> Du willst uns doch nicht wirklich erzählen dass du dein Mehl

> selber mahlst und dir dann daraus ein Brot backst?

Darauf kannst du wetten. :-)

Nicht nur Brot, sondern auch Brötchen, Pizza, Kuchen, usw...

> Also meine Oma ist 100 und isst auch Vollkornbrot

> aus dem Supermarkt. Man kann es aber auch wirklich

> übertreiben, finde ich.

Ich weiß, daß dir das übertrieben scheinen muß, aber das hat schon seinen Sinn.

Ist dir mal aufgefallen, daß Krankheiten wie bspw. Diabetes, Übergewicht, Herzinfarkt immer mehr ansteigen und immer früher auftreten? Mittlerweile haben Kleinkinder schon Diabetes und fünfjährige Herzinfarkt...

Diese Krankheiten haben ihre Ursache in der langjährigen Verwendung von raffinierten Kohlenhydraten wie eben dem Auszugsmehl, das heute für fast alle Brote verwendet wird. Da diese Krankheiten eine sehr lange Vorlaufzeit haben, sieht man den Zusammenhang mit der Ernährung nicht.

Wenn deine Oma mit ihren 100 Jahren völlig gesund ist, dann ist das natürlich toll, hat aber für die zukünftige Entwicklung dieser Krankheiten leider keine Bedeutung.

S8a?raE HxH


Hm, was ich an der Sache problematisch finde, ist ehrlich gesagt, dass ich für sowas kein Geld und keine Zeit habe!? Jetzt kommen bestimmt wieder die Kommentare, dass mir meine Gesundheit doch wichtiger sein sollte, aber ganz ehrlich, ob ich mir jetzt ein 69 cent-Vollkornbrot vom Aldi kaufe oder ne Mühle für 160Euro plus Sack frisches Korn, das ist ein ganz schöner Unterschied... ich bin Studentin, ich arbeite, ich verdiene Geld, aber neulich im Bio-DISCOUNT hat mich eine Tüte Einkauf mit schnell verderblichen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse bereits über 30 Euro gekostet, das kann ich mir nicht mit allen Nahrungsmitteln leisten und so wie du das schreibst, jn, ist so gut wie alles aus dem Supermarkt ungesund?! Ist nicht böse gemeint, aber das klingt so, als würd ich mir damit nur Schaden zufügen aber das kanns doch auch nicht sein!?

LG Sara

PS: Nein, hier in Hamburg hab ich auch keinen Garten, in dem ich mir mein Gemüse selbst anpflanzen kann..

AWlex78x73


@ Sara

Was jn beschreibt, ist eine VOLLWERTERNÄHRUNG. Hat zunächst mit Bio nichts zu tun.

Wenn Du Dich auf Basis von konventionellem Getreide und Gemüse vollwertig ernährst, dürfte das sogar billiger kommen als wenn Du z.B. auf Fertiggerichte zurückgreifst, die ja verarbeitet sind.

Mit einem gewissen Aufwand ist diese Ernährung schon verbunden, das ist richtig. Aber wenn man kulinarisch nicht die absoluten Topp-Ansprüche hat, kriegt man das schon hin (bei uns gibt's öfters am nächsten Tag das gleiche noch mal aufgewärmt, wir nehmen schnelle Rezepte usw.).

"Ungesund" will heißen: stark verarbeitet. Mit möglichst naturbelassener Ernährung bist Du jedenfalls auf der sicheren Seite :-D

S}ara xHH


Das mit der Vollwerternährung hab ich schon mal ein bißchen nachgelesen, das beispiel mit dem Biodiscount nur deshalb, weil es da nun mal das gesunde unbehandelte obst und gemüse gibt und die kekse ohne fabrikzucker, nur leider ist das echt teuer.. denn an die fertiggerichte kommt es nicht ran und auch wenn ich bereit bin, mehr zu zahlen für eine gesündere ernährung, kann doch nicht alles schlecht sein.. ich mein, wenn ich nicht mal den reis oder die nudeln, grundnahrungsmittel vom supermarkt kaufen kann? und selbst der Bio/Vollwertbäcker ist um einiges teurer als der normale Bäcker, von dem ich doch auch ausgehe, dass sein dinkelvollkornbrot ordentlich und gesund ist ???

jxn


Hallo Sara,

> Hm, was ich an der Sache problematisch finde, ist ehrlich

> gesagt, dass ich für sowas kein Geld und keine Zeit habe!?

Tatsächlich ist eine gesunde Ernährung sogar billiger. Die Mühle darfst du nicht rechnen, das ist eine einmalige Investition auf Lebenszeit.

Im Rahmen einer gesunden Ernährung würden Fertiggerichte, Konserven und Süßigkeiten komplett entfallen. Stattdessen tauchen die Rohstoffe auf dem Einkaufszettel auf: Gemüse, Obst, Getreide. Unter dem Strich ist das je nachdem wir man vorher gegessen hat, sogar preiswerter, selbst bei Bioprodukten. Wer dann noch auf Fleisch, Wurst, Käse verzichtet (was bei bestimmten Krankheiten notwendig ist), kommt auf jeden Fall billiger.

Natürlich hängt das alles auch davon ab, welche Mengen du wo kaufst. Ein 50 Kilo Sack Getreide ist bei der Mühle wesentlich preiswerter zu haben als 500g Päckchen im Bioladen. Ein Rotkohl ist auf dem Wochemmarkt oder beim Bauern auch deutlich billiger als im Geschäft.

Was die Zeit angeht: Du hast Recht, Fertiggericht sind natürlich schneller zubereitet. Aber auch frische Gerichte kann man sehr schnell zubereiten. Und ob ich nun bei einer Pizza das Mehl durch die Mühle laufen lasse oder eine Packung aufreiße, macht keinen nennenswerten Unterschied.

> Jetzt kommen bestimmt wieder die Kommentare, dass mir

> meine Gesundheit doch wichtiger sein sollte,

Stimmt. ;-) Letztendlich ist es tatsächlich eine Investition in die Gesundheit, die vor allem weit wirksamer ist als jede Krankenversicherung, die ja erst dann zum Tragen kommt, wenn man bereits krank ist. Eine gesunde Ernährung ist echte Prävention. Und wenn ich damit vermeiden kann, ab 50 durch die Arztpraxen zu tingeln, dann mache ich das. Ich will gesund alt werden und nicht als Pflegefall.

> aber ganz ehrlich, ob ich mir jetzt ein 69 cent-Vollkornbrot

> vom Aldi kaufe oder ne Mühle für 160Euro plus Sack frisches

> Korn, das ist ein ganz schöner Unterschied...

Natürlich. Aber die Mühle kaufst du einmal für das ganze Leben. Und selbst die ist nicht zwingend nötig - wenn du einen Bioladen in der Nähe hast, kannst du dir das Getreide auch frisch mahlen lassen. Eine Mühle gibt es auch preiswerter bei eBay oder man kann sich eine schenken lassen. Für andere Dinge wie Auto, Handy, Fernseher, usw. haben wir doch auch Geld. Ja, ich weiß, als Student sieht das anders aus - ich war auch mal einer.

> aber neulich im Bio-DISCOUNT hat mich eine Tüte Einkauf mit

> schnell verderblichen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse

> bereits über 30 Euro gekostet,

Ja,leider. Und dabei sind Lebensmittel bei uns noch billiger als in allen anderen Ländern... Das Problem läßt sich eigentlich nur durch eigenen Anbau lösen. Wichtig ist natürlich auch eine entsprechende Lagerung, damit man nicht die Hälfte wegwerfen muß. Da reichen schon kleine Tricks.

> und so wie du das schreibst, jn, ist so gut wie alles aus

> dem Supermarkt ungesund?!

Nicht alles, aber leider vieles. Je nachdem wie stark verarbeitet das Produkt ist. Die Obst und Gemüseabteilung schneidet da noch am besten ab. Käse und Fleisch - wer das mag. Milchprodukte sind in Grenzen brauchbar, aber ansonsten ist das in der Tat nicht viel. Übrigens betrifft das auch Bioläden - dort sieht es kaum besser aus.

Die Folgen dieses Sortiments zeigen sich dann ja in den immer mehr zunehmenden Krankheiten. Das wurde auch schon vor Jahrzehnten beobachtet. Als bspw. die Inuit (Eskimos) von ihrer traditionellen Nahrung auf das 'Lagerfutter' der Weißen übergingen, folgten prompt auch die ganzen Krankheiten. Wen das interessiert: In "Gefährdete Menschheit" von Albert v. Haller steht es beschrieben, auch für etliche andere Völker.

> Ist nicht böse gemeint, aber das klingt so, als würd ich

Keine Sorge, ich weiß, daß das nicht böse gemeint ist. Was ich schreibe, rüttelt sehr am Weltbild und stellt vieles in Frage, daher reagiert jeder erst einmal mit Vorbehalt. Frag mal Alex hier im Forum, wie ihr das am Anfang ging. ;-)

> mir damit nur Schaden zufügen aber das kanns doch auch

> nicht sein!?

Leider ist das tatsächlich so. Es sagt uns nur niemand, weil hinter dem, was du ißt eine riesige Industrie steckt, die Geld verdienen will. Erst verdient die Nahrungsmittelindustrie an dir, dann die Pharmaindustrie. Keinem von beiden geht es um deine Gesundheit, es geht nur um dein Geld. Deshalb wirst du von dieser Seite auch nie hören, daß die Krankheiten durch deine jetzige Ernährung entstehen, denn beide profitieren davon, daß du ihre Produkte konsumierst. Das mag nach Verschwörung klingen, ist aber weitgehend einfach nur wirtschaftliches Interesse.

Kennst du das Cholesterinmärchen? Das ist ein gutes Beispiel, wie die Industrie arbeitet...

> PS: Nein, hier in Hamburg hab ich auch keinen Garten,

> in dem ich mir mein Gemüse selbst anpflanzen kann..

Auf einem Balkon oder einer Fensterbank kann man auch schon einiges machen. Aber du hast Recht, das ist nicht wirklich eine Lösung. Es bleibt nur der Weg zum Discounter, aber die bieten ja aufgrund der hohen Nachfrage auch immer mehr Bioprodukte an.

jhn


@Sara

> ich mein, wenn ich nicht mal den reis oder die nudeln,

> grundnahrungsmittel vom supermarkt kaufen kann?

Das kannst du ja. Obst und Gemüse ist ok, Getreide wird ebenfalls bei den meisten angeboten. Naturreis findet sich dort auch, nur Vollkornnudeln findet man eher selten.

> und selbst der Bio/Vollwertbäcker ist um einiges teurer als

> der normale Bäcker, von dem ich doch auch ausgehe,

> dass sein dinkelvollkornbrot ordentlich und gesund ist

Der Begriff Bio bedeutet nur, daß das Produkt weniger Schadstoffe enthält - es kann aber genauso Fabrikzucker, Auszugsmehl und Fabrikfette enthalten wie konventionelle Produkte. Nachdem die Biobranche gerade sehr in Richtung Fertiggerichte geht, wird es hier nicht besser werden.

Der Begriff "Vollwert" ist nicht geschützt und jeder versteht darunter etwas anderes. Letzten Endes zählt beim Bäcker nur eins: Hat er eine Mühle und mahlt er das Getreide frisch? Dann ist das Brot in Ordnung, ansonsten nicht. Egal ob er Bio oder Vollwert auf dem Schild stehen hat.

Die Chance, etwas brauchbares zu finden ist, bei einem Biobäcker natürlich deutlich höher. Das, was ein konventioneller Bäcker da aus den Fertigmischungen backt, ist aufgrund der rund tausend möglichen Back- und Hilfsstoffe alles andere als gut.

s~undayx73


@ jn

mal zwei fragen:

1. wie kommst du darauf, dass sich in actimal "fäkalbakterien" befinden. ich nehme an, der begriff wird von dir rein polemisch benutzt?!

2. du schreibst, das wasser aus dem dickdarm wird über den harn ausgeschieden. hm, so ganz richtig ist das ja nicht-denn das wasser wird als verdünner für den harnstoff rund 2000 andere stoffe benötigt, die über die nieren aus dem blut gefiltert werden . . . aber vielleicht habe ich da ja was falsch verstanden?! ;-)

auf jeden sollte man von actimel und anderen, ähnlichen produkten die finger lassen. denn diese beeinflussen die darmflora im dickdarm negativ. unser stuhl hat seine braune farbe den e-coli-bakterien zu verdanken, aus denen er zu 50 % besteht. ohne diese kleinen helfer wäre die resorption von wasser und die aufnahme von vielen stoffen nicht möglich.

natürlich hat jeder mensch seine eigene, unverwechselbare darmflora. immer abhängig von der ernährung, wie auch immer die sein mag.

jFn


> 1. wie kommst du darauf, dass sich in actimal "fäkalbakterien"

> befinden.

Konventionelle Milchsäurebakterien haben keinerlei Motivation sich an der Darmwand festzuheften, weil sie von Milchsäure leben und nicht von Verdautem. Es mußten also aus dem Darmbereich entsprechende Fäkalbakterien selektiert werden, die diese Eigenschaft haben und das ist das, was du im probiotischen Joghurt findest. Und da sind die aus dem menschlichen Darm noch die angenehmste Variante...

> 2. du schreibst, das wasser aus dem dickdarm wird über den

> harn ausgeschieden. hm, so ganz richtig ist das ja nicht-denn

> das wasser wird als verdünner für den harnstoff rund 2000

> andere stoffe benötigt, die über die nieren aus dem blut

> gefiltert werden . . .

Natürlich erfüllt das Wasser nach Resporption auch Aufgaben als Lösungs- und Transportmittel. Aber darum ging es hier nicht. Es ging darum, daß das Wasser im Dickdarm resorbiert wird und damit nicht für eine 'Stuhlverdünnung' zu Verfügung steht.

> unser stuhl hat seine braune farbe den e-coli-bakterien zu

> verdanken, aus denen er zu 50 % besteht.

Nicht so ganz. Die Farbe des Stuhls ensteht durch die Abbauprodukte des Bilirubins. Diesen Abbau übernehmen allerdings in der Tat die Bakterien.

> ohne diese kleinen helfer wäre die resorption von wasser

> und die aufnahme von vielen stoffen nicht möglich.

Das wäre mir aber neu, daß die Bakterien bei der Resorption von Wasser im Colon eine Rolle spielen. Kannst du das näher ausführen?

j@n


Ich sollte so spät nichts mehr schreiben. ;-)

Milchsäurebakterien leben natürlich nicht von Milchsäure, sie produzieren sie aus Zucker.

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