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15 Wochen ohne Schokolade und Co,

mkjammxjam hat die Diskussion gestartet


Hey an alle! *:)

Ich mochte die naechsten 15 Wochen ein "Experiment" mit mir machen.

Bisher habe ich mich eher ungesund ernaehrt: Toast, Schokolade, Fertigsachen...

Allmaehlich wird mir klar, dass das verdammt schlecht fuer meinen Koerper ist, auch weil ich viel Sport (Marathon) mache.

Ich merke selber, dass es mir wenn ich gesund esse, viel besser geht - ich bin fitter, froehlicher, voll Energie und hab sogar das Gefuehl huebscher zu sein ;-)

Und trotzdem ist es schwer ohne diesen ganzen Muell zu leben.

Ich weiss allgemein ziemlich wenig ueber Ernaehrung; also nur "Obst und Gemuese ist gut, Nudeln vorm Sport auch, Schoko schlecht" aber die Prozesse, die im Koerper durch das Essen von bestimmten Sachen hervorgerufen werden, kenne ich irgendwie gar nicht.

Es muss ja irgendwie logisch erklaerbar sein, dass ich keine Energie habe, wenn ich Toast esse oder dass ich Kopfschmerzen kriege, wenn ich zu wenig trinke oder Bauchschmerzen bei zuviel Schokolade...

Ich weiss auch nicht, was zum Beispiel Kohlenhydrate sind (also nur, dass man die in Nudeln und Brot findet), wofuer man die braucht usw.

Das alles interessiert mich im Moment total und deshalb moechte ich mich die naechsten 15 Wochen ausgiebig mit diesem Thema befassen und sehen, wie sich mein Koerper in dieser Zeit veraendert.

So, jetzt an euch ;-) :

Kennt ihr Seiten, wo einem das alles (auf nicht zu wissenschaftlicher) Ebene erklaert wird, oder Seiten mit Tabellen, wie viel man von von braucht und was wo drin ist...

Danke schon mal und liebe Gruesse,

mjammjam

:)*

Antworten
jxn


Eine Webseite dazu ist mir nicht bekannt. Ich würde da auch eher ein gutes Buch empfehlen.

Wenn dich die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit interessieren:

"Unsere Nahrung, unser Schicksal" von Bruker

Wenn dich die Grundlagen zur Ernährung und zu den Stoffwechselvorgängen interessieren:

"Taschenatlas der Ernährung" von Biesalksi

Wenn's noch tiefer in die Details gehen soll:

"Ernährung des Menschen" von Elmadfa/Leitzmann

Ansonsten liefert Wikipedia etliche Informationen bspw. zu den Nährstoffen (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße).

Und letztendlich kannst du natürlich auch hier Fragen stellen. Wir werden dir gerne bei deinem Experiment helfen.

b$erni7eC-a74


Zustimm Buch wäre am sinnvollstem.

Ansonsten:

[[http://www.ggb-lahnstein.de/]] (Rezepte)

[[http://www.mueller-burzler.de/art_gesund_ernaehren.html]]

[[http://www.dr-schnitzer.de/gw001.htm]]

m(jamFmj`aMm


Macht Zucker suechtig?

Hey ihr!

Ich moechte ja die naechsten 15 Wochen auf Schokolade, Zucker, Fertigsachen usw. verzichten.

Wieso ist es so, dass ich wenn ich was essen moechte, ein Toast mit Nutella einem Obstsalat vorziehe?

Ich mag den Geschmack von Nutella eigentlich gar nicht so und ich liebe Obst, aber trotzdem esse ich das Toastbrot...

Wieso ist das so?

Macht Zucker wirklich suechtig? Und theoretisch muesste ich dann ja waehrend der Zeit "Entzugserscheinungen" kriegen, oder?!

Und meint ihr nach diesen 15 Wochen wuerde ich mich ohne Zoegern fuer den Obstsalat entscheiden?

Danke schon mal fuer eure Antworten - morgen gehts los.

Ich bin gespannt :-)

lg

mjammjam

A!lenx?787x3


Ja, Zucker macht süchtig. Nur geben's die wenigsten zu ;-)

Man kommt von der Sucht weg, wenn man ca 1-2 Wochen GAR KEINEN Fabrikzucker isst (d.h. auch keine Sirupe, Rohrzucker, raffinierter Fruchtzucker, Apfeldicksaft etc.) und am besten noch durch was Sinnvolles ersetzt. Ich habe mich über eine konsequente Vollwerternährung definitiv von meiner früher extremen Zuckersucht "geheilt". Auf Süßes brauche ich dennoch nicht zu verzichten, denn es gibt viele Leckereien auf der Basis von Honig.

Wenn Du mehr wissen willst, z.B. was der Verzicht auf Zucker und alle weiteren Schritte (kurz gesagt eine Ernährung, wie sie die Natur für den Körper vorgesehen hat) für positive Auswirkungen auf den Körper hat, dann schau' einfach mal in meinem Vollwertfaden vorbei ;-)

m3arJa-&h


Es ist verdammt schwer sich zuckerfrei zu ernähren. Überall, sogar im kaltgeräucherten schinken steckt zucker.

S}norokeEy


Hi!

Ich glaube auch,dass Zucker in gewisser Weise süchtig macht.

Habe vor ca. 2,5 Jahren mal fast 1 Jahr komplett süßigkeitenfrei gelebt ( das heißt keine Schokolade,keinen Kuchen,Kekse usw.), weil ich dachte,dass sich meine ständigen Magenprobleme dadurch verbessern würden.

Nach einigen Wochen war mein Verlangen nach Süßigkeiten auch komplett weg.Wollte gar kein Eis, keinen Kuchen etc. mehr.

Als dann etwa 11 Monate rum waren und meine Magenprobleme immer noch da waren,dachte ich mir "das bringt ja eh nix!" und bin wieder angefangen,Süßigkeiten zu essen (wie vorher).

Nach 1 Jahr wurde dann eine Fructosemalasorption etc. festgestellt.

MUSSTE folglich wieder ohne Süßigkeiten auskommen und das war sehr sehr schwer.

Glaube wirklich,dass ich zu dem Zeitpunkt "abhängig" von Zucker war.Konnte nicht mal mehr 1 Woche ohne Schokolade.

Nun esse ich seit etwa 1/2 Jahr keine Süßigkeiten mehr (vorher habe ich immer wieder "gesündigt") und mein Verlangen danach ist komplett weg!Habe auch nicht vor,weder Süßigkeiten zu essen.

Was mich jedoch interessiert, mjammjamm:

Warum setzt du dir ein "Zeitlimit" von nur 15 Wochen anstatt komplett deine Ernährung zu verbesserrn und dauerhaft Alternativen zu Kuchen usw. zu suchen?

Wenn du dir selbst sgst "ich esse 15 Wochen keine Süßigkeiten", dann isst du sie ja in der 16.Woche wieder und da frage ich mich,was das bringen soll,wenn du dich nur 15 Wochen gesund ernährst?

Oder möchtest du abnehmen?

Wenn ja,dann wird das auch nicht viel bringen für 15 Wochen.Entweder du stellst deine Ernährung dauerhaft um,oder der Jojo-Effekt lässt ab Woche 16 grüßen...

mkjammmjam


@ snookey

Nein, da hast du recht.

Mein langfristiges Ziel ist es auch meine Ernaehrung richtig um zustellen, aber da wuerde ich mir nicht alles zuckrige ganz verbieten!

Durch diese 15 Wochen erhoffe ich mir nur irgendwie diese "Abhaengigkeit" weg zukriegen.

Jetzt esse ich Schokolade... nicht weil sie mir gut schmeckt, sondern einfach weil ich sie "brauche" (oder zumindest das Gefuehl habe).

In diesen 15 Wochen muessten sich die Geschmacksnerven ja "erholen", so dass man erst richtig beurteilen kann, ob es einem wirklich schmeckt...

Ok, ich hoffe man versteht was ich meine.

Weiss noch jemand was zu "Entzugserscheinungen"?

Danke und lg

mjammjam

kZaycley


@ mjammjamm:

das dauert nicht mal 15 wochen, in 2 wochen sind die meisten ihre abhängigkeit los.

lg kayley

jjn


> in 2 wochen sind die meisten ihre abhängigkeit los.

Ja, bei konsequenter Vermeidung des Fabrikzuckers. Mit "aber da wuerde ich mir nicht alles zuckrige ganz verbieten!" wird das sehr wahrscheinlich nicht klappen.

B|e3rgf|ink7x9


Ich schätze mal, dass mjammjam deswegen 15 Wochen gewählt hat, weil sie dann ihren Marathon laufen will. Im Prinzip ist das eine gute Idee, allerdings ist es mir ja leider seit ich hier im Forum bin (seit November?) nicht gelungen, tatsächlich eine Woche ohne Süßes zu überstehen. :°(

Wahrscheinlich ernähre ich mich mittlerweile gesünder, aber ich schaffe es nicht, komplett zu verzichten. Ich hoffe, dass ich wenigstens meine tägliche Portion Rohkost duchhalten kann, was in den letzten Tagen eher schwierig war.

Im übrigen hab ich selbst auch vor im Mai einen Marathon zu laufen. Bei meinem ersten Marathon hab ich mich noch nicht um ausgewogene Ernährung gekümmert. Ich hab auch noch andere Fehler gemacht, und die Sache ist genau 30 km gut gegangen, danach bin ich eingeknickt, und hätte fast aufgegegeben.

Im übrigen: Schokolade ist nicht gleich Schokolade. Während weiße Schokolade z.B. nur Zucker und Fett ist, und eigentlich gar keinen Kakao enthält, enthält 99%-Schokolade so gut wie keinen Zucker, sondern fast nur Kakao. Und die ist so weit ich weiß sehr gesund. (Ob sie schmeckt, ist eine andere Geschichte, aber ich glaube, man kann sich daran gewöhnen.)

jxn


@Bergfink

Finde ich ja super, daß ihr beide Marathon laufen wollt. :-)

> Ich hab auch noch andere Fehler gemacht, und die Sache ist

> genau 30 km gut gegangen, danach bin ich eingeknickt, und

> hätte fast aufgegegeben.

Bei 30km knicken wohl viele ein - das ist meines Wissens ungefähr der Zeitpunkt, an dem die Glykogenreserven vollständig erschöpft sind und der Organismus komplett auf die langsamere Energiegewinnung aus Fetten umstellen muß. Ich habe ein schönes Buch, in dem einiges zu diesen Zusammenhängen steht: "Sport und Vollwerternährung" von Ilse Gutjahr und Werner Sonntag. Das Buch enthält vor allem Erfahrungsberichte von Sportlern, die sich vollwertig ernähren oder darauf umgestellt haben. Vielleicht ist das ja für euch interessant.

> enthält 99%-Schokolade so gut wie keinen Zucker,

> sondern fast nur Kakao.

Stimmt. Nur ist die für die meisten nahezu ungenießbar.. ;-) Ich habe sie selbst aber auch noch nicht probiert.

> Und die ist so weit ich weiß sehr gesund.

Hmm, das bezweifle ich ein wenig. Diese Aussagen basieren eigentlich immer darauf, daß bestimmte einzelne Stoffe enthalten sind, denen man positive Wirkungen nachsagt. Ob diese Stoffe aber in der vorliegenden Form überhaupt aufgenommen und verarbeitet werden können und ob sie an ihrem Wirkungsort ankommen und dort auch wirken können, ist eher unwahrscheinlich. Solche Aussagen fallen daher meist unter Werbung.

mKj,ammjxam


@ jn Nein,

waehrend der 15 Wochen will ich ganz und gar verzichten - dieser Satz war nur auf das "danach" bezogen ; denn fuer immer will ich mir Zucker nicht verbieten.

@ Bergfink ja,

so ganz unrecht hast du da nicht; aber mein Marathon ist schon Mitte April...

Ich bin auch schon einige gelaufen und ich denke der "Einbruch" hat eher wenig mit der Ernaehrung zu tun.

Bei meinem ersten hatte ich irgendwie gar keinen richtigen Einbruch, bei meinem zweiten (das war vom Gefuehl her der beste) auch nicht, da hatte ich ab km 35 sogar noch mal einen richtigen "Powerschub" und beim dritten und vierten kam er ganz ganz frueh und der gesamte Lauf war mehr oder weniger nur Quaelerei...

Die Ernaehrung war bei allen Laeufen ungefaehr gleich, nur das Training hat sich gewaltig unterschieden!

Einbrueche haben eher was mit zu wenig langen Einheiten im Training zu tun oder einem zu schnellen Start.

Bin auch auf dieses Jahr gespannt :-)

Welches Zeitziel hast du denn?

BFergfi4nkx79


Hallo mjammjam

Ich denke, mein Hauptfehler war, dass ich nicht genug getrunken hab, denn ich hatte einen ungeheuren Durst ab km 30. Außerdem bin ich zu schnell angegangen. Mein Ziel war 4:00:00, mein Halbmarathonzeit war 1:52:30. Im übrigen war es der erste heiße Tag im Jahr, im Training hatte ich schon mal problemlos 33 km gelaufen, aber bei 10-15 °C, und beim Marathon waren es dann 25°C. Insgesamt war ich nach knapp 4:24 im Ziel, und werde dieses Jahr wohl zunächst mal 4:10 bis 4:15 anpeilen.

Ich hatte bei km 34 übrigens auch noch mal einen "Motivationsschub". Da stand so ein Kerl, der hat gerufen "Weiter geht's Junge, der Schmerz geht, der Stolz bleibt!". Ohne den hätte ich es vermutlich nicht mehr geschafft. Aber da waren es ja nur noch 8 km, und 8 km läuft man mit links, dachte ich mir ;-) Normalerweise tun 8 km allerdings nicht so weh :-)

SSnooJkey


...enthält 99%-Schokolade so gut wie keinen Zucker, sondern fast nur Kakao. Und die ist so weit ich weiß sehr gesund. (Ob sie schmeckt, ist eine andere Geschichte, aber ich glaube, man kann sich daran gewöhnen.)

Ja,daran kann man sich gewöhnen!

Von Lindt gibts eine 99%ige ( heißt Noirissime, 50g kosten 2€ ).In der Packung liegt eine Beschreibung,wie man beim Genuss solcher Schokoladen mit sehr hoghem Kakaoanteil vorgehen soll. Erst 75% ausprobieren und dann langsam steigern...

Ich hab gleich die 99%ige genommen. Bis ich so eine 50g Tafel aufgegessen habe, vergehen meistens 2 Monate.

Man kann wirklich nicht sehr viel davon essen, aber bei mir ist das so,dass schon eine ganz kleine Ecke das Verlangen nach Schokolade beseitigt.

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